Bei diesem Buch war ich wirklich lange am überlegen, ob ich 3 oder 4 Sterne geben soll.
Eigentlich fing die Geschichte ganz interessant an. Ich dachte, aus der wie auch immer gearteten Beziehung
zwischen Drizzt und Dahlia könnte was Spannendes werden. Aber dann ging Salvatore doch lieber wieder
dazu über von einer Kampfszene zur nächsten zu wechseln. Die tiefsinnigen Gespräche zwischen den Protagonisten,
in denen man sie als Leser besser kennenlernt, fallen hier ganz flach. Beziehungsweise, wenn schon mal eine Situation
zwischen Drizzt und Dahlia aufkeimte in der sie sich nicht nur über ihr Vorhaben unterhalten
(die ich in diesem Buch an einer Hand abzählen konnte), so war diese gerade mal eine halbe Seite lang.
Naja, vielleicht hebt er sich das "richtig Kennenlernen" der Beiden ja für den nächsten Teil auf.
Die Kapitel über die Feinde waren viel zu lang und die von Drizzt zu kurz,
was ja nicht so schlimm wäre, wenn mich diese Feinde, die wie Pilze aus dem Boden schießen,
nicht so langweilen würden.
Ich finde Salvatore könnte auch langsam mal damit anfangen den "Liebesakt" etwas näher zu umschreiben.
Bitte nicht falsch verstehen, ich mag es auch nicht, wenn man sich vorkommt als würde man einen Porno lesen,
aber wenn es schon mal zum Akt kommt (ich glaube in diesem Band 3 mal),
dann hätte er schon etwas näher darauf eingehen können. Es gehört schließlich dazu,
und wir sind schon Erwachsen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, das Salvatore allein beim Wort "Liebesspiel" die Schamesröte ins Gesicht stieg.
Alles in allem hatte ich das Gefühl es ging in diesem Teil wider nur um: Feind, muss töten!
Einzig die Figur Barrabas hat mich so neugierig gemacht, dass ich das Buch zügig durchgelesen hatte.
Und nur wegen ihm werde ich mir auch noch den letzten Teil holen.