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Nieundewig [Gebundene Ausgabe]

Mary E Pearson , Maren Illinger
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

17. August 2012
Bis wann bist du ein Mensch?

Nach einem Autounfall ist Lockes Seele in einem Computer gefangen. 260 Jahre später schlägt er in einem künstlich rekonstruierten Körper die Augen auf – und sofort sind seine Gefühle für Jenna wieder da. Doch hat seine Seele wirklich unbeschadet überlebt? Und warum hat Jenna in all den Jahren nie versucht, ihn zu retten? Die Suche nach der Wahrheit wird für Locke zu einer lebensgefährlichen Reise.

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Nieundewig + Ein Tag ohne Zufall + Zweiunddieselbe
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
  • Verlag: Fischer Schatzinsel; Auflage: 1 (17. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359685475X
  • ISBN-13: 978-3596854752
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre
  • Originaltitel: The Fox Inheritance
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 304.821 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Mary E. Pearson wurde 1955 in Südkalifornien geboren. Nach einem Universitätsstudium in San Diego unterrichtete sie viele Jahre, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Inzwischen hat sie vier Jugendromane veröffentlicht. Sie ist verheiratet, hat zwei Töchter und zwei Golden Retriever. Sie liebt das Lesen, lange Spaziergänge, Skifahren, Kochen, Reisen und Familienfeiern.

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider um einiges schwächer als ZWEIundDIESELBE 23. August 2012
Von S. Dohl
Format:Gebundene Ausgabe
"NIEundEWIG" ist leider sehr viel schwächer als "ZWEIundDIESELBE". Das Buch kann mit der Stimmung des ersten Bandes nicht mithalten. Der Versuch, einen sowohl aussagekräftigen als auch sehr spannenden Roman zu schreiben, ist meiner Meinung nach nicht gelungen. Stattdessen wirkt das Buch sehr eintönig und eindimensional.

Das Cover finde ich optisch sehr ansprechend. Es passt sehr schön zum Cover des ersten Bandes und unterstützt dessen Aussage. Die Schmetterlinge symbolisieren die neu gebildeten Körper aus Bio-Gel bzw BioPerfekt.
Im ersten Band waren die wenigen Charaktere sehr gut ausgearbeitet und überzeugend.
In diesem Buch hingegen sind die Figuren sehr oberflächlich und einseitig. Sie weisen nur wenige Charakterzüge auf und wirken dadurch nicht authentisch.
Die Hauptperson in diesem Band ist Locke, Jennas Freund, der auch beim Autounfall verunglückte. Er ist ein eher zurückhaltender Junge, der alles nimmt, wie es ist und sich sehr wenige Gedanken macht. Genau das hat mich an ihm sehr gestört. Er hinterfragt nichts, denkt nicht weiter und treibt die Handlung so überhaupt nicht voran. Er wird durch das Buch geschoben wie eine Schachfigur ohne eigenen Kopf.
Auch Kara spielt eine wichtige Rolle. Wie Locke wurde auch ihr Körper nach 260 Jahren mittels BioPerfekt wiederhergestellt. Anders als Locke hat Kara eine unbändige Wut auf Jenna, die offensichtlich keinen Finger gerührt hat, um ihren Freunden zu helfen. Sie ist berechnend und hat nur ein Ziel vor Augen, das sie um jeden Preis erreichen will: Rache.
Was mir sehr unrealistisch erscheint ist, dass Locke sich Kara gegenüber völlig naiv und blauäugig verhält. Auch nachdem er die letzten 260 Jahre nur mit Kara verbracht hat, scheint er nicht zu erkennen, welche Absichten sie hat. Und auch als er es endlich erkennt, registriert er das Ausmaß dessen nicht und macht sich nicht weiter Gedanken darüber.
Um einiges besser haben mir die Nebenfiguren gefallen, die etwas vielschichtiger waren als Kara und Locke. Was mich dabei am meisten überrascht hat, war dass Dot, ein "Bot", um einiges menschlicher wirkte als Kara. Sie ist für mich die beste Figur des Romans und hat etwas Schwung in die Geschichte gebracht.

Im ersten Band hat mich besonders die Atmosphäre und die Aussage der Geschichte beeindruckt. Wie lange ist man ein Mensch? Wie weit sollte man gehen, um eine Person zu retten? Dabei kam auch einiges an Spannung auf, sodass ich viel Spaß am Lesen hatte.
In diesem Buch steht die Aussage eher im Hintergrund und der Fokus wird auf die Spannung gerichtet. Locke und Kara wurden von Dr Gatsbro, einem Arzt und Wissenschaftler, "erschaffen". Er hält die beiden eingesperrt wie zwei Tiere und lässt sie nicht ihr eigenes Leben führen. Während Kara Pläne schmiedet, um auszubrechen, denkt Locke nicht weiter über seine Situation nach und scheint sich nicht daran zu stören.
Als er jedoch auch erkennt, dass Dr Gatsbro ihn nur ausnutzt, lässt er sich von Kara überzeugen zu fliehen.
Schnell kommt hier Spannung auf, denn es folgt eine nervenaufreibende Flucht. Diese ist zunächst interessant und fesselnd, wird aber nach einer Weile wirklich langweilig, da nicht groß etwas passiert.
Zur Hälfte bessert sich die Geschichte dann merklich. Locke und Kara wurden getrennt, machen sich aber beide auf den Weg zu ihrer alten Freundin Jenna.
Von da an findet die Story wieder zum Charme des Vorgängers zurück und konnte mich fesseln und begeistern. Das einzig negative war fortan Lockes unheimlich dummes Verhalten, da er immernoch die Augen vor der Realität verschließt.
Das Ende habe ich so nicht erwartet, es hat mich auch nicht wirklich überzeugt. Die ganze Story wird auf wenigen Seiten abgeschlossen, was sehr überstürzt wirkt. Dadurch entfaltet sich die Spannung nicht komplett und man fühlt sich durch die Kapitel gehetzt.

Den Schreibstil ist immer noch sehr schlicht und dennoch wirkungsvoll wie in Band 1.
Er scheint mir aber etwas holpriger geworden zu sein. Ich bin oft über die Wortwahl und den Satzbau gestolpert, was den Lesefluss etwas gestört hat. Dazu beigetragen haben auch die überraschenden Sichtwechsel, die nicht immer sofort zu erkennen waren.
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3.0 von 5 Sternen eine ziemlich schwache Fortsetzung 24. März 2013
Von felina
Format:Gebundene Ausgabe
Zitat: "Nur Gedanken, die nichts ausrichten konnten. Nur Bewusstsein. [...] Ich redete mir ein, dass ich uns irgendwann, irgendwie hier rausholen würde. Darauf hoffte ich. Aber die Dunkelheit kriecht überall hin, bis auch die Hoffnung so schwarz ist wie jeder andere Gedanke von dir" (S. 20)

Erster Satz: Mein Hände schließen sich um den Vorhand und winden ihn zu einem dicken Seil.

INHALT

260 Jahre lang hat Locke seine ganz persönliche Hölle erlebt. Er war als körperloses Bewusstsein in absoluter Dunkelheit gefangen. Allein Kara an seiner Seite zu haben, ihre Gedanken hören zu können, hat ihn davor bewahrt, verrückt zu werden. Als er und Kara in ihren neuen Körpern erwachen, gilt sein erster Gedanke Jenna. Doch hat seine Seele wirklich unbeschadet überlebt? Und warum hat Jenna in all den Jahren nie versucht, sie zu retten?
Locke und Kara wurden von Dr Gatsbro, einem Arzt und Wissenschaftler "erschaffen". Er hält die beiden eingesperrt und benutzt sie als Vorführmodelle. Kara schmiedet Pläne, um auszubrechen und kann letztendlich auch Locke zur Flucht überreden.
Eine atemberaubende Flucht beginnt. Einmal entkommen, ist Kara entschlossen, sich an Jenna zu rächen, weil sie die Freunde verraten und ihrem Schicksal überlassen hat. Jenna soll leiden - doch kann Locke das zulassen?

EIGENE MEINUNG

Nieundewig ist eine Fortsetzung von Zweiunddieselbe, die allerdings nicht an den Vorgänger anknüpfen konnte. Ich kann selbst nicht genau sagen wieso, aber der Fantasy beziehungsweise Sci-Fi Anteil wurde mir irgendwie zu groß. Eigentlich ironisch, da ich dieses Genre sehr gerne lese, aber ...

Beim ersten Lesen der Inhaltsangabe war ich geschockt. Wer den ersten Teil gelesen hat, weiß , wovon ich spreche. Es passte auf den ersten Blick einfach nicht zusammen, aber zum Glück wird das wieso und warum innerhalb der ersten 50 Seiten erklärt. ;)

Ehrlich gesagt war ich auch ziemlich enttäuscht von den Charakteren, da der erste Teil sehr tolle Persönlichkeiten bereithielt. Das fehlte hier aber.
Locke ist ein sehr netter, sympathischer Charakter, der aber kaum eine eigene Meinung zu haben scheint. Kara ist es, die ihn zur Flucht überredet, er selbst scheint sich mit der Situation im Hause des Professors abgefunden zu haben. Auch seine Selbstzweifel, ob er menschlich ist, sind irgendwie nicht wirklich überzeugend.
Kara ist voller Wut auf Jenna und denkt nur an Rache. Sie verhält sich sehr berechnend und ist äußerst hinterhältig. Obwohl Locke die letzten 260 Jahre mit Kara verbracht hat, ist er immer noch zu naiv, um dies zu erkennen und dementsprechend zu handeln, d.h. sie aufzuhalten.
Einziger Lichtschimmer ist der Bot Dot, der für einen Computergesteuerten Roboter eine unglaubliche Tiefe und Sympathie beweist.

Da dieses Buch mindestens 260 Jahre in der Zukunft spielt, bin ich davon ausgegangen, dass die Autorin auch einen dystopischen Entwurf unserer Welt bereithält. Das tut sie auch, allerdings ist diese nicht sehr genau beschrieben und es fiel mir schwer, mich in diese Welt hineinzuversetzen. Auch die Paktlosen, wie die Rebellen genannt werden, werden vernachlässigt, wodurch die Autorin großes Potenzial verspielt hat, vor allem da mehrere Haupcharaktere zu den Paktlosen gehören oder auf jeden Fall mit ihnen arbeiten. Daraus hätte sie definitiv mehr machen können.

In diesem Teil ist das Erzähltempo deutlich höher und es ist spannender, doch leider leidet darunter die Tiefe des Buches. Mochte ich Zweiunddieselbe gerade dafür, dass Fragen aufgeworfen wurden und der Leser zum Nachdenken veranlasst wurde, rückt dies in den Hintergrund und die Autorin legt den Schwerpunkt auf die Spannung.

Der Höhepunkt und die Wendung der Geschichte kam für mich etwas überraschend, war aber auch nicht sehr nachvollziehbar. Ich habe die Zusammenhänge und Beweggründe besonders von Kara nicht verstanden.
Das Ende war relativ versöhnlich und offen, was mir wieder sehr gut gefiel.

COVER & GESTALTUNG

Das Cover gefällt mir wieder sehr gut, es ist ähnlich gestaltet wie das von Zweiunddieselbe, das Motiv der Hand und des Schmetterlings zieht sich hier wie ein roter Faden durch die Cover und sind das Symbol von BioPerfect/BioGel.

BEWERTUNG

Nieundewig ist eine schwache Fortsetzung von Zweiunddieselbe, die definitiv mehr Spannung bereithält, der es aber an Tiefe und zeitweise auch Logik mangelt. Nach einem grandiosen ersten Teil hatte ich auf jeden Fall besseres erwartet.
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4.0 von 5 Sternen Eines dieser Bücher, die einen lange beschäftigen 26. November 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Habe ich schon gesagt, dass ich Schmetterlinge liebe? Und Rot eigentlich nicht ausstehen kann? Der rote Schmetterling ist schon sehr dominant und passt irgendwie auch nicht zu Locke (um den es ja in Nieundewig geht). Aber sowohl die Covergestaltung als auch der Titel drücken für mich persönlich einfach so etwas... poetisches aus - genau wie das Buch an sich auch. Optisch passt es natürlich auch zum Vorgänger (Zweiunddieselbe). Der Schutzumschlag ist übrigens leicht rau. Es sind diese Details bei der Gestaltung, die ich gerade beim Fischer Jugendbuch Verlag (oder in dem Fall Schatzinsel) so schätze.

Diesmal geht es also um Locke, den wir schon aus dem ersten Band kennen - mehr oder weniger. Er erzählt seine Geschichte selbst (im Präsens) und schafft dadurch eine besondere Nähe. Obwohl ich - leider - sagen muss, dass ich Locke zwar mochte, aber der Funke zu ihm nicht so ganz übergesprungen ist. Da hat es mir Jenna in Zweiunddieselbe leichter gemacht.
Ähnlich wie in Jennas Geschichte ist auch hier die Atmosphäre wieder sehr dicht, ein bisschen melancholisch und regt definitiv wieder zum Nachdenken an. Es ist kein Buch, das man mal eben so weg liest. Nein, es ist vielmehr ein Stück Edelschokolade, das langsam auf der Zunge zergeht. Denn leichte Kost liefert Pearson hier nicht.
Es geht wieder um die Frage: "Bis wann bist du ein Mensch?" Diesmal geht es sogar noch weiter, denn eigentlich sind Locke und Kara "tot", ausgelöscht, nicht mehr existierend. Eigentlich. Aber Locke ist trotzdem ein so lebendiger Charakter mit Ecken und Kanten. Das macht ihn griffiger und realer. Einerseits ist Locke noch der 16-jährige Junge von "damals", gleichzeitig aber auch eine alte Seele. Ihm fehlt - ganz klar - Erfahrung und Entwicklung. Und doch macht er letztere auf den knapp 400 Seiten durch, reift und versucht sich selbst zu finden.
Was ich auch immer wieder faszinierend beim Lesen fand: Wie Pearson sich die Welt in gut 250 Jahren in der Zukunft vorstellt - oder beschreibt. Ihre Zuklunft ist vertraut, aber dennoch ganz anders. Ich hatte nie das Gefühl in einer total "abgespaceten" Zeit zu sein - wo alles möglich und nichts real erscheint.
Auch das Beziehungsgeflecht der Protagonisten (Jenna-Locke-Kara) fand ich spannend. Zum einen, weil Locke und Kara doch noch irgendwie die Teenager sind - und dann auch wieder nicht. Und Jenna hingegen eher die "alte Frau", aber eben dann doch noch Teenie - wenn das einen Sinn ergibt. Dass sich Jenna diesen jungen Menschen in sich all die Jahre erhalten konnte, finde ich schon erstaunlich, wenn man ihre Geschichte bedenkt. Ebenso erstaunlich, wie Locke noch der nette, sympathische Junge von nebenan ist, der zwar jetzt perfekt aussieht, aber dennoch seiner eben nicht perfekten "Fassade" hinterher trauert.
Insgesamt hat Zweiunddieselbe mehr Eindruck bei mir hinterlassen. Dennoch ist Nieundewig eine gelungene Fortsetzung, die einfach (und zum Glück) noch fortgesetzt werden muss. Allein schon, weil die Charaktere so liebenswert sind, der Schreibstil und das Setting einmalig und schlussendlich auch noch einiges geklärt werden soll.

Kurz: Nieundewig ist eines dieser Bücher, die einen lange beschäftigen und die man immer wieder zur Hand nehmen kann.
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