oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 3,50 eintauschen?
Nietzsche: Biographie seines Denkens
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Nietzsche: Biographie seines Denkens [Taschenbuch]

Rüdiger Safranski
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 4 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 15. Februar: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Weitere Ausgaben

Amazon-Preis Neu ab Gebraucht ab
Gebundene Ausgabe EUR 24,90  
Taschenbuch EUR 12,95  
Audio CD --  
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Nietzsche: Biographie seines Denkens gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 3,50 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Hinweise und Aktionen

  • Valentinstags-Special: Zusätzlich zu Ihrem Amazon-Einkauf jetzt das Album Classical Music from Romantic Movies für nur 1 EUR herunterladen. Alle Infos zur Aktion.


Wird oft zusammen gekauft

Nietzsche: Biographie seines Denkens + Schopenhauer und Die wilden Jahre der Philosophie + Ein Meister aus Deutschland: Heidegger und seine Zeit
Preis für alle drei: EUR 40,85

Verfügbarkeit und Versanddetails anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Schopenhauer und Die wilden Jahre der Philosophie EUR 14,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Ein Meister aus Deutschland: Heidegger und seine Zeit EUR 12,95

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation


Mehr über den Autor

Rüdiger Safranski
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Rüdiger Safranski auf Amazon

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am Anfang der Biografie Friedrich Nietzsches steht der Versuch, dem eigenen Leben auf die Schliche zu kommen. Zwischen 1858 und 1868 entstanden neun autobiografische Skizzen, mit denen der "Abenteurer und Weltumsegler der inneren Welt" die eigene Existenz ergründen wollte. Ein unglückliches Unterfangen, schreibt Rüdiger Safranski in seinem neuen Buch, da "er sich dennoch ein Geheimnis" und terra incognita geblieben sei.

In Nietzsche. Biographie seines Denkens nun hat der 55-jährige Essayist, der bereits durch Bücher zu E. T. A. Hoffmann (1984), Schopenhauer (1987) und Heidegger (1994) glänzte, das sprachliche Abenteuer gewagt, dem Lebensweg von Nietzsches Philosophie nachzuspüren. Mit Exkursen etwa auf Wagner, Hegel, Stirner oder Eduard von Hartmann entdeckt er den denkerischen Entwicklungsgang des "Luft-Schifffahrer des Geistes" und erschließt dem Leser so einen Panoramablick auf Nietzsches philosophische Welt. Abgerundet wird die gut lesbare Einführung durch ein Kapitel zur Rezeption des Philosophen, die rechtzeitig zum Nietzsche-Jahr mit Büchern wie Nietzsche und der Faschismus von Bernhard Taureck, Nietzsche in Weimar von Manfred Riedel oder Nietzsche und die Deutschen von Steven E. Aschheim bereits recht unterschiedlich -- und zumeist weniger differenziert -- aufbereitet wurde.

"Das ganze Leben wäre möglich, ohne dass es sich gleichsam im Spiegel sähe", heisst es einmal bei Nietzsche, "wie ja thatsächlich auch jetzt noch bei uns der bei weitem überwiegende Theil dieses Lebens sich ohne diese Spiegelung abspielt." Safranski ist es geglückt, der inneren Welt des Philosophen reflektierend den Spiegel vorzuhalten. Seinem Leser jedenfalls hat er das Gefühl geschenkt, mit dem rätselhaften Philosophen etwas vertrauter geworden zu sein.--Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Neue Zürcher Zeitung

Dichter des eigenen Lebens

Rüdiger Safranski hat ein Buch über Nietzsche geschrieben

Ihm graue «vor jedem dieser langen Kunst-Abende», schreibt Friedrich Nietzsche seiner Schwester am 1. August 1876 – aus Bayreuth; und am 6. August, in einem anderen Brief an Elisabeth, den er in einem böhmischen Refugium zu Papier bringt, spricht er von der «grenzenlosen Enttäuschung dieses Sommers». Gut ein Jahr später mischt sich in die Enttäuschung über die ersten Bayreuther Festspiele Sarkasmus: «Man hatte das ganze müssiggängerische Gesindel Europas beieinander, und jeder beliebige Fürst gieng in Wagner's Haus aus und ein, wie als ob es sich um einen Sport mehr handelte. Und im Grunde war es auch nicht mehr. Man hatte einen Kunst-Vorwand mehr zu den alten Vorwänden hinzuentdeckt, eine grosse Oper mit Hindernissen; man fand in der durch ihre geheime Sexualität überredenden Musik Wagners ein Bindemittel für eine Gesellschaft, in der Jedermann seinen plaisirs nachgieng.»

Illusionen

Versprochen hatte sich Nietzsche von Richard Wagners Gesamtkunstwerk nicht weniger als das gerade Gegenteil einer «erbarmungswürdigen Gesellschaft von Patronatsherrn und Patronatsweiblein». In der vierten seiner «Unzeitgemässen Betrachtungen» – «Richard Wagner in Bayreuth» war erst wenige Tage vor den Festspielen erschienen – hiess es noch, Bayreuth bedeute so viel wie «die Morgen-Weihe am Tage des Kampfes»; des Kampfes gegen die in Gänsefüsschen vorgeführten «Gebildeten». Die «dumpfe und verderbliche Luft unserer heutigen Kunstzustände» sollte auf dem Grünen Hügel gereinigt, der «Sucht nach Ergötzlichkeit, nach Unterhaltung um jeden Preis» sollte Einhalt geboten, der Menschheit und dem «Menschlichen» durch die theatralische Pflege einer «tragischen Gesinnung» die Zukunft zurückgewonnen werden. Und nun das.

Die Bayreuther Episode ist mehr als eine Episode. Sie beschreibt eine markante Wendung in Nietzsches Denken – einem Denken, das seine erste sichtbare Gestalt nicht unwesentlich der Begegnung mit Wagners revolutionärem Temperament und seinen kunstreligiösen Ideen verdankt. Diesem Umstand misst Rüdiger Safranski in einer eben erschienenen Darstellung der intellektuellen Lebenskurve Nietzsches das Gewicht bei, das er besitzt. Der Meister beinahe aller Künste hatte den jungen Altphilologen zur gemeinsamen Arbeit am Mythos bewogen; er hatte ihn beflügelt, die Tragödie aus dem Geiste der Musik entspringen zu lassen – und darin die Erlösung vom Leiden am Unbehagen in der Kultur vorgezeichnet zu sehen. In Nietzsches Tragödienschrift von 1872 heisst es, das ungeheure historische Bedürfnis der «unbefriedigten» modernen Kultur weise «auf den Verlust des Mythus, auf den Verlust der mythischen Heimat, des mythischen Mutterschoosses». Es galt, schreibt Safranski, dem Leben Platz zu schaffen für eine «zweite Unmittelbarkeit». Wissen und Erkennen sollten entmachtet, der «dionysische» Untergrund der Existenz sollte in sein Recht gesetzt werden.

Verwandlungen

In der Mitte der siebziger Jahre aber beginnt Nietzsche, sich von dem «Programm» einer Renaissance des Mythos abzuwenden; der Sommer 1876 bringt die Peripetie. Zwei Jahre danach, in einem Brief an eine Verehrerin aus dem Wagner-Kreis, pointiert er: Jene «metaphysische Vernebelung alles Wahren und Einfachen, der Kampf mit der Vernunft gegen die Vernunft, welcher in Allem und Jedem ein Wunder und Unding sehen will», habe ihn krank gemacht. Ihm ist aufgegangen, dass in der absichtsvollen mythischen Wiederverzauberung der Welt kein Heil zu finden sei; dass, mehr noch, in keiner Heilssuche ein Heil liege. Von der Wagner'schen Kunstreligion bleibt ihm eine Kunst übrig, die sich die Erlösungshoffnung (vorerst) abgeschminkt hat: eine Lebenskunst, die freilich ihre Untiefen hat.

Safranski deutet den Umschwung als Ernüchterung, als Besinnung auf die intellektuelle Redlichkeit auch. Und er kann sich dabei, neben manchem anderen, auf einen rückschauenden Notizbuch-Eintrag Nietzsches berufen: «Hinter meiner ersten Periode grinst das Gesicht des Jesuitismus: ich meine: das bewusste Festhalten an der Illusion und zwangsweise Einverleibung derselben als Basis der Kultur.»

Nietzsche will sich desillusionieren und wenn nicht zur reinen Vernunft, so doch zur Klarheit kommen. Dafür taugt die Methode der «Vereisung», wie er sie in «Menschliches, Allzumenschliches» (1878) nennt. Sie lässt die ungeheure Unterwelt des Dionysischen, an der selbst die Halsstarrigen im «Musikorgiasmus» teilhaben können, nicht mehr als die eigentliche, die absolute Wirklichkeit gelten. Keine Wirklichkeit ist Nietzsche mehr die wirkliche; eine jede sei einem «perspektivischen» Zugang zur Welt geschuldet – zu einer Welt, deren «Wesen» sich im Unbestimmten verliert und die eben darum stets von neuem und von individuell wechselnder Warte aus der Bestimmung bedarf. In dieser Phase eines «gelassenen, fast heiteren Naturalismus» (wie Safranski sie apostrophiert) präsentiert Nietzsche sich als ein existenzialisierter Kant, dem das eigene Dasein zum unerkennbaren «Ding an sich» wird.

Die Verwandlung, die da auf offener Drehbühne stattfindet, verändert die Kulisse beträchtlich. Das Stück jedoch, das noch manchen – und manch bizarren – Szenenwechsel kennt, bleibt das nämliche. Es trägt den Titel: «Wir aber wollen die Dichter unseres Lebens sein». Auf dieses Zitat aus der «Fröhlichen Wissenschaft» kommt Safranski in seinen bemerkenswert facettenreichen, dabei überaus lesbaren Interpretationen des öfteren zurück. Nietzsche, so deren leitende These, denkt nicht nur, wie ein jeder, über sein Leben nach. Er will es darüber hinaus so führen, dass er etwas zu denken bekommt: «Das Leben als Experimentieranordnung für das Denken, Essayismus als Lebensform.»

Zweikammersystem

Und diese Lebensform kommt dem Essayisten Safranski, den nicht nur mit Blick auf Nietzsche das Verhältnis von Denkbarem und Lebbarem interessiert, sehr entgegen. Martin Heidegger war kein solch extremistisch veranlagter Selbstsucher und Selbstversucher wie Nietzsche; wohl darum überzeugt das Buch, das Safranski vor einigen Jahren über den Schwarzwälder Eigenbrötler geschrieben hat, nicht im selben Masse wie dieses über Nietzsche. Wer Nietzsches Schriften unter dem Aspekt ihres Von-Nietzsche-geschrieben-worden-Seins liest, hat für solche Lektüre das Plazet ihres Autors.

Gewiss: Nicht jede Engführung von Leben und Denken ist in der «Biographie seines [nämlich Nietzsches] Denkens» über allen Zweifel erhaben. So gerät Safranski hier und da ein wenig ins Psychologisieren («Diese Demutsstarre steckt Nietzsche noch in den Knochen, und deshalb muss er sich zur Lebensbejahung selbst überreden, bisweilen mit hysterischer Entschlossenheit»); und dies, obgleich er sich an anderer Stelle dagegen verwahrt, das «Ungeheure» des Lebens, das Nietzsches Denken herausgefordert habe, auf die Geheimgeschichte seiner Sexualität zu reduzieren. Insgesamt allerdings vermeidet die – sensible – Dramaturgie solche Verkürzungen.

Eine interpretatorische Zuspitzung anderen Schlags wagt Safranski. Sie hat nicht allein Nietzsches Diktum, ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum, auf ihrer Seite – und ist doch eine Zuspitzung. Den Leser empfängt sie sogleich auf der ersten Seite: Nietzsches «ganze» Philosophie sei der Versuch, sich am Leben zu halten, auch wenn die Musik vorbei ist. Eine beherzte «Durchführung» des mit Aplomb angeschlagenen Themas fehlt, leider. Sie hätte indes, andererseits, womöglich suggeriert, es gebe den Nietzsche aus einem Guss – den es nicht gibt. Rüdiger Safranski zeigt den Verwandlungskünstler, der sich immer neue Formen anmisst, Masken schafft und wieder zerbricht – bis er selbst bricht.

Nicht der eigentliche, aber Safranskis sozusagen höchstpersönlicher Nietzsche: Das wäre der gewesen, der die eher beiläufig skizzierte Idee eines «Zweikammersystems der Kultur» zu einem tragenden philosophischen Kompromissmodell ausgearbeitet hätte. In «Menschliches, Allzumenschliches» heisst es, eine höhere Kultur müsse dem Menschen «gleichsam zwei Hirnkammern geben», eine, um «Nicht-Wissenschaft», eine andere, um Wissenschaft zu empfinden. Jene, die Kraftquelle, heize «mit Illusionen, Einseitigkeiten, Leidenschaften», diese, die regulierende, beuge «den bösartigen und gefährlichen Folgen einer Überheizung» vor. Safranski gibt zu verstehen: Hätte Nietzsche sich diese Erwägung wirklich zu eigen gemacht, so hätte er – beispielsweise – die «lebenskünstlerische» Selbststeigerung nicht gegen die Solidarität, den «Übermenschen» nicht gegen die «Herdentiere» ausspielen müssen. Er hätte sich auch seine gattungspolitischen Exaltationen verboten. – Gewiss. Aber er wäre dann auch nicht mehr Nietzsche gewesen, nicht mehr der Nietzsche, den man liest, um der einen Hirnkammer einzuheizen.

Uwe Justus Wenzel -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 
(22)
(18)

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

 

Kundenrezensionen

17 Rezensionen
5 Sterne:
 (9)
4 Sterne:
 (5)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.1 von 5 Sternen (17 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

33 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Achtung! Keine gewöhnliche Biographie!, 13. August 2007
Die anderen Rezensenten haben es schon angedeutet, aber man sollte es betonen: es handelt sich hierbei nur um eine Biographie von Nietzsches Denken und nicht von seinem Leben!

Dies ist die Stärke, aber auch die Schwäche von Safranskis Nietzsche-Buch. Die Chronologie von Nietzsches Gedankenwelt wird tatsächlich überaus spannend nacherzählt und der Leser auf verständliche Weise in das Werk Nietzsches eingeführt. Gerade bei diesem Philosophen erweist sich eine solche Vorgehensweise als besonders fruchtbar, da man so die Widersprüche im Werk besser zu deuten versteht.

Leider geben die biographischen Informationen, die nur gelegentlich eingeschoben werden, ein unvollständiges Bild ab und lassen einige Fragen offen. Beispielsweise wird die problematische Beziehung zur Mutter und zur Schwester nur ansatzweise besprochen, so dass man keinen richtigen Überblick erhält und sich fragt, wieso das Thema überhaupt angerissen wurde. Wer die anderen Biographien Safranskis (Schiller, Schopenhauer, Heidegger) kennt, wird darüber enttäuscht sein, dass es ihm diesmal nicht gelungen ist, ein "ganzheitliches" Bild von der Person, ihrem Leben, dem Werk und der Zeit, in der sie lebte, abzugeben. Im Gegensatz zu seinen anderen Büchern scheint Safranski sich hier stärker auf das Vorwissen seiner Leser verlassen. Außerdem hat er einige Textpassagen aus der Schopenhauer- und der Heidegger-Biographie (z.B. über den Materialismus oder die Lebenphilosophie um 1900) wortwörtlich übernommen.

Nichtsdestotrotz ist das Buch absolut empfehlenswert! Auch wenn es nicht Safranskis beste "Biographie" ist, so ist sie dennoch eine perfekte Einführung in Nietzsches Philosophie. Wer nach einer fundierten Darstellung von Nietzsches Leben sucht, sollte jedoch die Biographie von Werner Ross lesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Biographien,die es über Nietzsche gibt., 28. März 2001
ISBN 3446199381

Dieses Buch ist nicht nur eines der besten Bücher von Safranski,nein es ist auch eines der Besten zum Thema Nietzsche.Nietzsches Leben,seine Auffassungen zu den Gedanken seiner Zeit,aber auch seine Beziehungen finden genügend Platz in diesem Buch.All die grossen Fragen,die Nietzsche sich im Laufe seines Lebens gestellt hat,und auch seine Antworten werden hier genaustens aufgelistet.Aber dieses Buch enthält noch viel mehr.Dem Leser wird die Geburtsstunde einer neuen Zeit und eines neuen Denkens vor Augen geführt.Es war die Geburtsstunde der Industrie und des Kommunismus,um nur zwei zu nennen.Nietzsches Gedanken zu diesen und vielen weiteren Themen werden in diesem Meisterwerk für jeden verständlich erläutert und auch seine Beziehung zu Wagner hat berechtigterweise hier einen Platz gefunden.Warum Nietzsche Wagner zunächst vergötterte und sich dann doch von ihm abwand.Die Antwort liefert ebenfalls dieses Buch.Jeder Anhänger Nietzsches sollte dieses Buch besitzen,aber auch für jeden anderen ist dieses Buch eine lohnende Investition,weil es einfach brilliant und spannend geschrieben ist.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen DER MANN MIT DEM SCHNURRBART, 30. Juni 2003
Von 
Kurth, Michael (berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nietzsche: Biographie seines Denkens (Taschenbuch)
Um die Schönheit der Welt zu begreifen, empfiehlt es sich, zuvor an ihr zu Grunde zu gehen. Das kann man mit Nietzsche ganz gut. Den Mann, von dem es heißt, er sei ein Seismograph, habe ich immer für das Beben selbst gehalten. Nietzsche erschüttert mich noch immer. Durch ihn habe ich einiges Zutrauen in die Worte gewonnen. Er spricht mir nicht aus der Seele, er spricht mir in die Seele.

Es handelt sich hier um eine Biographie seines Denkens, nicht seiner Person. Aber da für Nietzsche Leben vor allem Denken ist, findet man ihn hier recht vollständig. Der rote Faden, der sich durch die Philosophie Nietzsches zieht, wird hier gewissermaßen zu einem roten Teppich geknüpft und vor dem Leser ausgebreitet. Man schleicht nicht auf ihm entlang, man schreitet.

Bei aller Gelehrsamkeit erscheinen doch viele Biographen historischer Persönlichkeiten als stünden sie vor einem Rätsel. Nietzsche ist ein Rätsel, aber Rüdiger Safranski beschreibt es meisterhaft. Er hat ihn sich einverleibt. Zudem verpflichtet dieses Buch zum langsamen Genuss. Es geht nicht allein um Aussagen, sondern auch um das Aussprechen, das Formulieren, das Gewicht der Worte. Auf die Gefahr hin, an dieser Stelle das Lob inflationär zu gebrauchen: Safranskis Nietzsche ist das bestgeschriebenste Sachbuch, das ich bislang gelesen habe.

Ich bin kein Nietzscheaner, ich halte den Mann mit dem Schnurrbart lediglich für ein Genie. Einem Genie aber sollte man immer lauschen, egal was es zu erzählen hat. So gesehen empfehle ich, sich dieses Buch direkt an die Ohrmuschel zu legen.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de