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Nieten in Nadelstreifen. Deutschlands Manager im Zwielicht
 
 
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Nieten in Nadelstreifen. Deutschlands Manager im Zwielicht [Taschenbuch]

Günter Ogger
3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 276 Seiten
  • Verlag: Droemer Knaur; Auflage: 9 (1995)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426771365
  • ISBN-13: 978-3426771365
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,6 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 241.737 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Günter Ogger
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die Herren der deutschen Wirtschaft verfügen über alles und haften für nichts. Das verführt zu sorglosem Umgang mit den anvertrauten Ressourcen, also Menschen und Kapital. Im Boom der 80er Jahre blieben Fehler der Versager in den Chefetagen unentdeckt. Jetzt, da die Konjunktur nachläßt, kommen sie ans Licht.
Der Wirtschaftsjournalist Günter Ogger weist Wege aus dem Dilemma. Machtanhäufung führt zu Ineffizienz. Dezentralisierung ist erfolgreicher. Fachwissen allein reicht nicht aus für Führungsposten. Manager brauchen eine vielseitigere Ausbildung. Die Herrschaft der Mittlemäßigen verhindert den Einzug von Leuten mit Stil, Intelligenz und Geschmack in die Beletagen der Wirtschaft. Die üblichen Karrieremechanismen fördern Duckmäuser und Opportunisten.
Der Autor weist nach, daß inkompetente Manager zu einer schweren Belastung für die deutsche Wirtschaft im harten Wettbewerb der nächsten Jahre geworden sind. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Autorenportrait

Günter Ogger, geboren 1941, ist einer der bekanntesten deutschen Wirtschaftsjournalisten und arbeitete lange Jahre als Redakteur beim Wirtschaftsmagazin Capital. Mit seiner Managerkritik "Nieten in Nadelstreifen" eroberte er die Bestsellerlisten; dieses Buch erreichte eine Gesamtauflage von über 1,2 Millionen Exemplaren. Auch seine nachfolgenden Schwarzbücher über "Das Kartell der Kassierer" oder "König Kunde" sorgten für Furore.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Njet" zu Nieten 26. Juni 2010
Von jury HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Wieder legte Günter Ogger ein äußerst kritisches und hervorragend recherchiertes Buch vor, welches nicht nur bei den Betroffenen großes Aufsehen erregt hat.

Der "Nieten"-Vorwurf an die "selbstbedienenden" Leisetreter der "Teppich-Etagen" wird sorgfältig belegt. Obwohl das Namensverzeichnis rund 300 Protagonisten aus dem deutschen Nieten-Pool benennt, gelang es in fast 20 Jahren keinem, den Vertrieb des Buchs zu stoppen.

Die Fallsammlung ist in zwei Bereiche gegliedert:

Da wären einmal die gerichtsbekannten Kriminellen, was bei Top-Managern meist mit Untreue, Unterschlagung, B*trug, Steuerbetrug, Korruption und Umweltverbrechen zu tun hat.

Zum zweiten die Scharlatane, die durch Unfähigkeit, Dummheit, Ignoranz, Selbstüberschätzung oder simple Paranoia gigantische Vermögen zum Nachteil der Aktionäre, der deutschen Wirtschaft und der betroffenen Mitarbeiter vernichtet haben.

Das alles, obschon nicht mehr aktuell, liest sich auch heute noch spannend.

Manager sind, wie Ogger in der gründlichen Diskussion des "Warum und Weshalb" ausführt, vor allem deswegen in der Tendenz gravierend moralärmer und verbrecherischer als der Durchschnittsbürger, weil sie nur in Ausnahmefällen für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden. Das gilt nicht nur für straf- und zivilrechtliche Sanktionen:

Wie Ogger immer wieder zeigt, werden selbst die Unfähigsten gerne wieder von ihren Kollegen eingestellt. "Gefallen gegen Gefallen", wie man das von Kleptokraten aller Couleur ja kennt: Die "Moral" der Manager heißt Selbstbedienung und im Sinne einer optimierten Selbstbedienung zählt eiserner Zusammenhalt der "Privilegierten" aus eigenem Recht.

Alle von Ogger beschriebenen Mechanismen kann man auch heute noch beobachten - da hat sich wenig geändert, außer den Schadenssummen: Die haben inzwischen Größenordnungen erreicht, die sich selbst Ogger nicht hätte träumen lassen. Wurden die Konzerne früher eher diskret und indirekt, z.B. über Forschungsgelder, von der Politik mit Steuermitteln versorgt, spendet eine Frau Merkel inzwischen Milliardensummen völlig unverblümt an unfähige Hazardeure in staatskontrollierten(!) Banken.

Im letzten Teil des Buches bemüht sich Ogger um Lösungen und Auswege. So richtig viele Ansätze internationaler Vordenker sein mögen - man kann selbst dem zartesten Optimismus Oggers auf eine Verbesserung der Situation kaum folgen: Manager sind so, wie sie sind, weil die Umgebung so ist, wie sie ist - von Managern eingerichtet und von Managern verteidigt. So gesehen unterscheiden sie sich kaum von Abgeordneten, die sich gesetzgeberisch das Recht, sich ungestraft bestechen zu lassen, ebenso unverblümt gesichert haben wie ihre Diäten.

Da sich aber unsere Politik fest in den "wohlwollend" steuernden Händen der Wirtschaft befindet und auf der Opferseite nicht einmal von den notleidenden unteren Einkommensschichten Signale ernsthafter Unzufriedenheit wahrzunehmen sind, frage ich mich, woher Kräfte kommen sollten, die eine noch so kleine Verbesserung der Randbedingungen erhoffen lassen. Ein Katalog wäre ja schnell aufgestellt:

Leistungsgerechte Bezahlung. Befähigungsnachweise. Intelligenznachweise. Führungszeugnisse. Sprachkenntnisse. Umgangsformen. Harte Ahndung von Korruptíon. Strenge Umweltauflagen. Haftung für grobe Fahrlässigkeit. Empfindliche Strafen für kriminelle Handlungen. Verursacherprinzip. Mali.

Man kann sich viel vorstellen, aber die Spekulationspleiten der staatlich kontrollierten Banken zeigen ja gerade, dass die größten Versager mit satten Einkommensverbesserungen belohnt werden, während die arbeitende Bevölkerung die Verluste zu übernehmen hat. Oggers Buch könnte man alle paar Jahre neu schreiben.

Es nutzt eben nichts, wenn man weiß, wie man es besser machen könnte. Man muss sich auch gegen eine Kleptokratie durchsetzen können, die praktisch - wie man gerade sieht - über die absolute Macht im Staat verfügt. Dieser Klüngel wird sich freiwillig ebensowenig einschränken wie er seine teilweise kurios überzogenen Multi-Millionen-"Einkünfte" - eigentlich ist es ja Diebstahl, sich an einer von einem selbst ruinierten Firma noch weiter zu bereichern - zu reduzieren bereit wäre.

Irgendwo habe ich das naive Argument gelesen, die Manager könnten ja wohl kaum so schlecht arbeiten, wenn man den Reichtum unseres Landes betrachten würde. Dazu ist zu sagen: Wer unsere Volkswirtschaft für "reich" hält, hat das mit den Schulden und Erblasten tatsächlich noch nicht begriffen. Wer unsere Konzerne für wachstumsstark hält, sollte sich mal die Entwicklung des "shareholder value" anschauen. Wer denkt, dass unsere Wirtschaft nennenswert zum Steueraufkommen beiträgt, lebt geistig 50 Jahre in der Vergangenheit.

Volkswirtschaftlich bedeutet "Reichtum" jedenfalls keineswegs, möglichst viel Vermögen zu vernichten, in Steueroasen zu verfrachten und für private Zwecke auf die Seite zu bringen.

Oggers Buch wirkt bei den theoretischen Ansätzen, soweit sie die Dinge erklären, absolut überzeugend - wo er aber optimistisch über Wege zu Verbesserungen diskutiert, klingt manches doch ein wenig hilflos, teilweise sogar naiv. Auf einen verurteilten Manager kommen viele, die sich mehr oder weniger herauslavieren können und eine Unzahl, deren Verbrechen oder Versagen nicht einmal an die Öffentlichkeit dringt.

Wem könnte dieses Buch heute noch etwas bringen?

Die einen, die ohnehin wissen, wie katastrophal die Dinge laufen, werden sich angesichts weiterer Szenerien und Beispiele bestätigt finden, aber kaum ein gutes Gefühl aus der Lektüre gewinnen. Immerhin schön, dass es früher noch Verurteilungen gab.

Die Übrigen der möglichen Leser, werden die Inhalte ohnedies nicht aufnehmen bzw. diese ignorieren - vielleicht, weil sie selbst dazu gehören, oder aber, weil sie nicht imstande sind, Realitäten zu erfassen und zu akzeptieren. Sie könnten sich durchaus weiter in Diskríminierungen des Autors üben, auch ohne etwas gelesen zu haben - es macht ohnedies keinen Unterschied.

Fazit: Eventuell für Masochísten mit ausreichendem Durchblick. Vielleicht noch ein Lehrbuch für Einsteiger in gesellschaftskritischem Denken nach dem Motto: "Einführung in die Überwindung der Blauäugigkeit".

jury 5* A0193 6.10.2011eg
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Autor Ogger geht hart mit den sich selbst gern so professionell darstellenden Machern des neuen dt. Wirtschaftswunders ins Gericht. Dabei hat dieses Buch auch nach knapp 10 Jahren nichts, aber auch gar nichts an Aktualität eingebüßt. Auf bescheidenem journalistischen Niveau werden gnadenlos und ohne Ansehen von handelnden Personen die Fehler im Umgang mit Geld, Mensch und anderen Ressourcen aufgedeckt. Besonders interessant und zum Lesen auch in dieser oder jener Chefetage empfohlen, sind die Abschnitte, in denen er auf die psychologische Seite des Themas abstellt. Eine bessere Bewertung des Titels verspielt Ogger, in dem er sich selbst mehrfach wiederholt und ab und an ins Unsachliche abgleitet. Ungeachtet dessen eine messerscharfe und für manchen sicher unangenehme Offenlegung von milliardenschweren Peinlichkeiten.
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18 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von J. Palmer
Format:Taschenbuch
so, so...! Da sind nun einige die da meinen das Buch wäre das Papier nicht wert. Tja, vielleicht gehören auch die zu dem erlauchten Kreis von Managern. Ich arbeite seit einer ganzen Weile in einem der ach so großen Automobilekonzern aus deutschem Lande. Meine Meinung gegenüber Managern ist nicht einfach gegen Null gesunken, nein, sie ist eher ganz steil in den Minusbereich gefallen, oder besser gestürzt.

Es ist für mich klar was von Managern zu halten ist, nur ist es leider so, das man dem deutschen Michel die Wahrheit auf die Stirn tackern könnte, er würde sie nicht sehen. Geschweige den das er über sie reden würde.

Aber alle die meinen das dieses Buch reiner SiFi ist, wird am Ende Opfer seiner selbst.

Das ein Mann wie Ogger, natürlich nur "Lügen" verbreitet ist eine klare "Selbsverstänlichkeit".

Ich denke das kaum ein Autor, so nah an der Wahrheit ist, wie er!

Das macht ihn für ein paar bestimmte Kreise nicht mehr harmlos!

Wenn man die Zusammenhänge und wie in der Wirtschaft betrogen wird, warum es den elften September gab, warum es einem als Hartz-Vier-Empfänger so schlecht geht, begreifen möchte, sollte man dieses und andere Bücher von Herrn Ogger gelesen haben.

Herr Ogger macht nur einen Anfang....!

Aber es gibt noch viel zu lesen, fangen wir endlich an zu begreifen!

Aber den Pfaffenspiegel gibt es ja auch nicht mehr zu kaufen und der war ja auch nur eine reine Erfindung.
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Gutes Thema. Doch der Autor überzeugt nicht (immer).
Ein Thema, das nie lange an Aktualität einbüßt. Immer wieder zeigt sich, dass viele Topmanager hierzulande nicht nur inkompetent, sondern scheinbar auch völlig... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Tagen von Ingmar veröffentlicht
langweilig, polemisch und schlecht recherchiert
Das gesamte Buch ist ein nicht enden wollende Schimpfrede gegen die deutschen Manager. Man ist sich leider als Leser nie ganz sicher, inwieweit die Vorwürfe wirklich... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von keen veröffentlicht
In diesen Zeiten ein Pflichtprogramm...
In diesen Zeiten ebso ein Pflichtprogramm, wie Beraten und verkauft von Thomas Leif.

Doch vorsicht: Soviel Wahrheit verträgt nicht jeder...
Veröffentlicht am 2. Mai 2009 von Ich
Stammtisch- und Bildzeitungsniveau !!
Es ist zwar schon Jahre her, dass ich mein Geld für dieses Schmalspurwerk ausgegeben habe aber es ist mir ein Bedürfnis weitere potentielle Leser davor zu warnen die Zeit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Februar 2008 von Theo.S04
Missmanagement wird gut bezahlt
Sind es die unrentablen Mitarbeiter (die auch noch so frech sind, sich gewerkschaftlich zu organisieren), die die deutsche Volkswirtschaft ausbluten? Lesen Sie weiter...
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Niete mit Füllfederhalter
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Am 5. Februar 2003 veröffentlicht
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Am 18. Februar 2001 veröffentlicht
Finally someone that has taken off his blinkers
This my third Ogger's book and as with the previous three I was enlightened to find a soulmate. I have been on and off in Germany for over 20 years and am appauled at the demise... Lesen Sie weiter...
Am 3. Juni 2000 veröffentlicht
Thema verfehlt
Das Buch ist eine Pauschalverurteilung des deutschen Managements, sehr schlecht recherchiert und einfach, ja primitiv sogar geschrieben. Es ist nicht gerade weiterzuempfehlen. Lesen Sie weiter...
Am 29. Mai 2000 veröffentlicht
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