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Niemand hört mein Schreien: Gefangen im Palast Gaddafis [Gebundene Ausgabe]

Annick Cojean , Claudia Puls , Waltraud Schwarze
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. März 2013
„Gaddafi hat mein Leben zerstört. Niemand wird jemals erfahren, was ich erlebt habe. Niemand wird sich davon auch nur eine Vorstellung machen können. Niemand.“ Muammar al-Gaddafi propagierte einen aufgeklärten Islamismus und die Gleichberechtigung der Frau, offiziell existierte unter Gaddafi keine Gewalt gegen Frauen – dabei, so wird nun bekannt, hielt der Diktator über Jahrzehnte unzählige Mädchen und Frauen im Keller seines Palastes gefangen, misshandelte und missbrauchte sie. Die Journalistin Annick Cojean stößt auf dieses größte Tabu in der libyschen Gesellschaft nach Gaddafis Tod: In Tripolis trifft sie die junge Soraya, die den Mut hat, das Schweigen zu brechen. Sie erzählt der Journalistin ihre Lebensgeschichte. Als Fünfzehnjährige von Gaddafi ausgewählt und von seinen Schergen entführt, wurde sie jahrelang von dem Tyrannen gedemütigt und vergewaltigt. Doch auch Gaddafis Tod bedeutet für Soraya und ihre Leidensgenossinnen nicht das Ende ihrer Qualen – sie müssen weiterhin um ihr Leben fürchten, denn ihre Familien betrachten sie als entehrt. Und auch die libysche Gesellschaft verschließt noch immer die Augen vor dem wahren Ausmaß von Gaddafis Verbrechen und ist nicht bereit, die jungen Frauen als seine Opfer anzuerkennen und ihnen Rückhalt zu bieten. Annick Cojean ist die erschütternde und zugleich hochpolitische Schilderung eines von Gewalt und emotionaler Zerstörung geprägten Lebens gelungen. Sie wurde für diese mutige journalistische Recherche mit dem Grand Prix de la Presse Internationale 2012 ausgezeichnet. „Der Alptraum aus tausendundeiner Nacht.“ Le Point „Eine brillante Spurensuche.“ L’Express “Annick Cojean gelingt es, die entsetzliche Hilflosigkeit, die Einsamkeit und die Angst dieser jungen Mädchen spürbar werden zu lassen, die nicht nur Opfer ihres Diktators, sondern auch ihrer Gesellschaft sind.” Livres Hebdo “Entführt, vergewaltigt, gedemütigt – das war das Schicksal zahlreicher Frauen, die Gaddafi zu Diensten stehen mussten. In einem erschütternden Bericht lässt Annick Cojean sie zu Wort kommen.“ Elle „Annick Cojeans Buch spricht eine präzise und außergewöhnlich gefühlvolle Sprache, trägt schockierende Fakten und Zeugenaussagen zusammen, bietet jedoch auch einen Einblick in eine höchst brisante journalistische Recherche. Brillant.“ Paris Match “Eine bemerkenswerte Reportage. Sie enthüllt ein ganzes System, das auf dem Einsatz der Vergewaltigung als Waffe des Terrors beruht.” Marie Claire

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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Über den Autor

Claudia Puls, geb. 1973, studierte Romanistik, Germanistik und Kunstgeschichte in Berlin und Lyon. Sie arbeitet als Lektorin in Berlin

Waltraud Schwarze studierte Romanistik und Bibliothekswissenschaft, betreute über 30 Jahre im Aufbau Verlag die Literatur aus den romanischen Sprachen und entdeckte Fred Vargas für den deutschen Buchmarkt. Sie lebt als Übersetzerin und freie Lektorin in Berlin. 2009 wurde Waltraud Schwarze vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation zum Chevalier dans l'ordre des Arts et des Lettres / Ritter im Orden Arts et Lettres ernannt.

Annick Cojean arbeitet als Korrespondentin für die französische Tageszeitung Le Monde und ist eine der bekanntesten Journalistinnen Frankreichs. Sie hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht und wurde u.a. mit dem Prix Albert Londres ausgezeichnet.

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4.0 von 5 Sternen Vorliebe: Blutjunge Jungfrauen... 12. März 2013
Von A. Zanker TOP 500 REZENSENT
Annick Cojean arbeitet seit 30 Jahren für "Le Monde" und legt mit ihrem neuen Buch sprichwörtlich die "Schreibfeder in die Wunde", jene Wunde die viele junge Frauen unter dem Sex-Monster Gaddafi erfahren und erleiden mussten. Das vorliegende Buch ist eine erschütternde, traurig machende Lektüre, sie liest sich stellenweise wie ein Psychothriller, nur die Tatsache, dass hier Erfahrungsberichte an die Öffentlichkeit gelangen, machen das Ganze umso schmerzhafter. Die Journalistin Annick Cojean will mit ihrem Buch, etwas von der privaten Seiten jenes Despoten an das Tageslicht befördern, dessen Bilder bei der Ergreifung im Oktober 2011 uns alle noch sehr präsent sind...und vielleicht soll dieses Buch auch in Erinnerung behalten, was viele junge Frauen über sich ergehen lassen mussten, eine von Ihnen ist Soraya, der dieses Buch vermutlich mit "S." gewidmet wurde...

Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt, im ersten wird Soraya zu Wort kommen, das Ganze klingt so, als ob sie ihr erzählt und die Autorin das Erzählte transkribiert hat. (Was für mich manchmal ein wenig hohl klang) Im zweiten Teil, wird uns die Autorin mit zu Recherchen nehmen, sie wird dort verschiedene Menschen befragen, um nicht zu letzt auch zu überprüfen, ob das Geschilderte von Soraya auch von anderen Stimmen gestützt und bestätigt wird. Dazu hat die Autorin verschiedene andere Frauen befragt, die oft Angst hatten, Aussagen zu machen, weil sie nicht erkannt werden wollen...weil sie entweiht wurden, was auch oftmals den Verstoss aus der Familie bedeutete..

Soraya erzählt uns ihre Lebens- und Leidensgeschichte unter Gadaffi. Mit 15 Jahren wird sie von der Schule genommen und im Kellergeschoss mit ca. 30 anderen jungen Frauen / Mädchen gehalten. Was diese Mädchen hier noch nicht wissen, wenn sie ankommen, dass sie sexuell zu Verfügung zu sein haben. Viele werden regelmässig vergewaltigt, gedemütigt, geschlagen, beschimpft, als ein Stück verfügbare Ware behandelt. Wer Schwierigkeiten macht, wird bestraft, wer sich fügt wird belohnt. Ein ganzes Netz von Mitarbeitern arbeitet für den sexbesessenen Gaddafi, um junge Frauen in der Öffentlichkeit durch einen Vorwand zu ködern, um die dann letztendlich dem "Führer" vorzuführen.

Schulen, Kosmetiksalons, Hochzeiten sind die Fundorte, um neue Frauen zu suchen...Allen voran ist seine Betreuerin Mabruka, eine Giftschlange, eine skrupellose Puffmutter, die alles tut, um ihren Präsidenten mit Frischfleisch zu versorgen, nichts kann sie zurückhalten, ihre Ingridenzien: Betrug, Verrat, Bestechung, Schwarze Magie. Die sexuelle Gewalt schien bei jenem Psychopaten, jenem Narzissten und krankhaft Sexsüchtigen keinerlei Grenzen zu haben. Viele Mädchen mussten nach Vergewaltigungen ärztlich versorgt werden. Man braucht ein dickes Fell, wenn man von diesen Berichten liest, die von Entwürdigung und Unmenschlichkeit strotzen, vom Zwang zu Drogen zu nehmen, oder zu rauchen, ("Atme ein! Schluck den Rauch runter! Schluck runter!") bis dahin das ein unterirdischer gynäkologischer Untersuchungsraum zur Verfügung stand, um sich darin auszuprobieren.

Wir erfahren die ganzen unmenschlichen Methoden, die angewandt wurden, z.B. um eine junge Frau nach Bab al-Aziziya zu bringen, jenen Palast, wo hunderte von Frauen, über all' die Jahre Schreckliches erleiden mussten. Oft wurden zuerst Angehörige oder Geschwister inhaftiert, um so die Opfer weich zu kriegen. Manchen Frauen wurden auch Geld oder Luxus angeboten, viele liessen sich auch blenden. Geld spielte dabei keine Rolle, eine bekannte Sängerin soll angeblich sogar 1.Mio Dollar bekommen haben, um bei Gadaffi zu nächtigen. Frauen wurden mit Flugzeugen geholt, kein Mittel war zu gering, wenn Gaddafi nur seiner unstillbaren Sucht, seinem Hunger nach schönen Frauen gerecht werden konnte. Welch Unmenschlichkeit, welch krankes Armutszeugnis, das leider von vielen nicht erkannt wurde...

Was deutlich wird ist, was Gadaffi für ein Unmensch oder besser Monster war. Ein Mann der exzessiv Viagra konsumierte, junge Frauen als sexuelle Beute sah, jungen Frauen bei öffentlichen Ereignissen die Hände auf den Kopf legte, um damit seiner Gefolgsschaft zu zeigen, wen er bereits als Nächstes auserwählt hatte...Für die dortigen Frauen ist er Gebieter, Führer, Meister und Oberst. Ein Mensch der von Rachsucht durchdrungen war, Menschen manipulierte und gefügig machte. Ein wahnhafter Irrer, der durch nichts zu stoppen war. Widerständler, etwa Ehemänner, deren Frauen er vergewaltigte, die gegen Gadaffi aufbegehrten, wurden hingerichtet. Dieser Bericht erzählt die ganze Brutalität und Grausamkeit, zu der dieser Mensch fähig war. Dieses Buch ist wie ein Mahnmal, um nie zu vergessen, welchen Verbrechen diese Menschen, vor allem Frauen ausgesetzt waren, um nie zu vergessen...Es bleibt zu hoffen, dass die betroffenen jungen Frauen, die auch Kinder bekamen, ein menschenwürdigeres Leben finden, als sie bis anhin hatten. Ob jene Zerstörungskraft die Vieles bei diesen Frauen zerstörte oder beschädigte, irgendwann wieder zu einer hoffnungsvollen und vielleicht sogar liebenden Qualität sie zu verwandeln mag, um überhaupt wieder ein lebenswertes Leben zu gestalten, bleibt diesen Frauen nur zutiefst zu wünschen...verdient hätten sie es schon längst...
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen schlimmes Thema, schlecht erzählt 21. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
Die Zustände, die die Autorin beschreibt, sind , so möchte ich hier sagen, im wörtlichen Sinne "unbeschreiblich".
Die Mädchen mussten eine furchtbare und kaum vorstellbare Leidenszeit miterleben und es wird höchste Zeit, die zu thematisieren.
Allerdings gelingt es der Autorin nicht, und hier ist sicherlich der sehr einfache Schreibstil mit eine Ursache,dass man gerade mit der Protagonistin Soraya mitfühlt. Zum Teil klingt die Darstellung nach trivialstem Kitschroman, es werden völlig überflüssige Nebensachen erwähnt ( wie sich einer der Interviewten an seine Teetasse festklammert,....),und die Naivität Sorayas lässt einen nur staunen.
Schade,bei diesem wichtigen Thema wäre eine sachlichere Darstellung wünschenswert gewesen.
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0 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Amazon bestätigter Kauf
Ich finde beim lesen das die Schilderungen sehr Dramatisch sind sogar ein bisschen Übertrieben das ist meine Meinung aber ansonsten gebe ich 3 Sterne
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