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Niemand denkt an Grönland
 
 
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Niemand denkt an Grönland [Gebundene Ausgabe]

John Griesemer , Ingo Herzke
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Alles woran sich Rudy Spruance nach seiner Ankunft erinnert, waren kahle Berge, endlose vereiste Flächen und ein paar Wellblechhütten. Auf seinem ersten Erkundungsgang war er direkt in sein Unglück gestolpert, wie ihm Colonel Woolwrap, der Kommandeur des Standorts munter erklärt. Myriaden teuflischer Stechmücken warteten draußen nur auf menschliche Beute. Nun liegt Corporal Spruance, Abteilung Presse und Information, bis zur Unkenntlichkeit zerstochen, in einem Lazarettbett in Qangattarsa, Grönland, und eine Schwester und ein Sanitäter führen eine wahre Slapstickrevue vor ihm auf. „Erst sind die Soldaten durch die Hölle gegangen, dann kommen sie zu uns!“

Wo sind wir hier hineingeraten? Unversehens hat uns John Griesemer in ein unwirkliches Setting im Jahre 1959 befördert. Qangattarsa ist in seiner Welt abgeschiedenen Jenseitigkeit Kafkas Schloss und dem Zauberberg nicht unähnlich. Ein geheimes Militärlazarett, in dem sechzig der fürchterlichsten Kriegsversehrten der US-Armee aus dem sechs Jahre zurückliegenden Koreakrieg endgelagert werden. Überdies scheint das gesamte Personal des Stützpunkts einem kollektiven Polarkoller verfallen zu sein: Rudy, der den Auftrag erhielt, eine Stützpunktzeitung herauszugeben, nimmt dichtende Soldaten im Drogenrausch wahr, wilde Eisbärenjagden, Saufturniere unter der Mitternachtssonne, archaisch anmutende Wettkämpfe -- und über allem thronend, Colonel Woolwrap, selbstherrlich residierend wie weiland Kurtz in seinem kambodschanischen Dschungelcamp.

Als sei der Wirrnis nicht genug, verliebt sich Rudy auch noch in die rothaarige Irene, Konkubine des Colonels. Durch sie erhält er Zugang zum „Flügel“, jenem allerheiligsten Bereich, der die grausam Verstümmelten birgt. Wähnte sich der Leser bislang in einer kafkaesken Militärklamotte, so vollzieht Griesemer hier eine unheimliche Wendung. Von heiligem Ernst erfüllt, die Schilderung des schaurig schönen Palais der Untoten. An diesem denkwürdigen Ort wird Corporal Spruance von der kaum vernehmbaren Stimme eines lebenden Torsos namens Guy X in das fürchterliche Geheimnis dieses nordischen Totenreiches eingeweiht. Bald bricht die Hölle los!

Ein magisches, traumverlorenes Eismärchen, satirisch und verstörend. Das Erwachen aus der „Totalen Umnachtung“, wie die Männer am eisigen Ende der Welt ihr unwirkliches Dasein bezeichnen, wird auch dem Leser schwer fallen. --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

1959, sechs Jahre nach dem Ende des Korea-Kriegs, kommt ein junger amerikanischer Soldat in einer entlegenen Militärbasis auf Grönland einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur. Wie schon in "Rausch" entfaltet John Griesemer abermals eine packende Geschichte vor einem historischen Hintergrund: In der Tradition von "MASH" und "Catch 22" entlarvt "Niemand denkt an Grönland" den Wahnsinn des Krieges - subversiv und unerbittlich.

Über den Autor

John Griesemer, 1947 geboren, ist der Autor der Romane Rausch, der monatelang auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand, und Niemand denkt an Grönland, der mit Jason Biggs in der Hauptrolle unter dem Titel Guy X verfilmt wurde. John Griesemer lebt mit seiner Familie in New Hampshire.Ingo Herzke lebt als Literaturübersetzer in Hamburg. Studium der klassischen Philologie, Anglistik und Geschichte in Göttingen und Glasgow. Er übersetzt u.a. Werke von A.L. Kennedy, Paula Fox, Rick Moody und Jay McInerny.
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