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"Niemand kann seinem Schicksal entgehen...". Kritik an Weltbild und Methode des Bert Hellinger [Taschenbuch]

Studentischer Sprecherrat der Universität München , Goldner Colin , Heiner Keupp , Klaus Weber
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. Februar 2005
Bert Hellinger gilt mit seiner besonderen Form der "systemischen Familienaufstellung" als absoluter "Superstar" der Therapieszene - jedenfalls sofern die Anzahl seiner Veröffentlichungen sowie die Zahl der nach seiner Methode arbeitenden "TherapeutInnen" zugrunde gelegt wird. Für die PatientInnen birgt die Behandlung "nach Hellinger" jedoch unwägbare Risiken: der ehemalige Missionar hat (ebenso wie die meisten seiner praktizierenden Anhänger) keine solide therapeutische Ausbildung und verstößt gegen einfachste Regeln der Psychotherapie. Stattdessen propagiert er ein erzreaktionäres Familienbild, in dem die Frau dem Mann untergeordnet ist, Konflikte nicht ausgesprochen werden dürfen und die eigene Situation als Schicksal "angenommen" werden muss. Selbst sexueller Mißbrauch und Vergewaltigung werden auf diese Weise als "Schicksalsereignis" dargestellt, für das der Täter letztlich nicht selbst verantwortlich sei.

Seine "Erkenntnisse", zu denen er nicht aufgrund wissenschaftlichen Studiums gelangt, sondern durch "höhere Eingebungen", wendet Hellinger nicht nur auf zwischenmenschliche Beziehungen an. Auch die Geschichte interpretiert er nach diesem Strickmuster neu. Insbesondere dienen seine "Erkenntnisse" zur Relativierung der Verbrechen des Nationalsozialismus.

Der Band stellt die zentralen Kritikpunkte an Hellingers Menschen- und Geschichtsbild kompakt dar, unterzieht seine Vorstellung von systemischer Therapie einer kritischen Betrachtung und wirft einen Blick auf das Netzwerk seiner Anhänger.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 250 Seiten
  • Verlag: Alibri; Auflage: 3., erw. Aufl. (1. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865690076
  • ISBN-13: 978-3865690074
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 13,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.119.116 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
27 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Notwendig 25. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Gutta cavat lapidem, sagt der bildungsbürgerliche Lateinkenner, oder zumindest so ähnlich, und meint im vorliegenden Fall, dass selbst eine völlig unangreifbar erscheinende Organisation wie das Internationale-Bert-Hellinger-Institut durch stete und unbeirrt vorgetragene Kritik ins Wanken kommt. Nachdem man die Kritik lange Zeit einfach ignoriert hat, sieht man sich inzwischen gezwungen, sie zur Kenntnis zu nehmen - und kommt ordentlich ins Rudern. Einen wesentlichen Anteil daran, dass Hellinger und seine Anhängerschaft nicht mehr gottgleich schalten und walten können, wie es ihnen beliebt, hat das Buch "Niemand kann seinem Schicksal entgehen...", mit ausgezeichneten Texten ausgewiesener Fachleute. Ein notwendiger Band.
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29 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgesang auf die Hellinger-Bewegung 2. Februar 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Es handelt sich bei diesem Buch um die 3. Auflage der Textsammlung des AStA der Universität München zur Kritik an Weltbild und Methode des Bert Hellinger und seiner Anhänger. Allerdings wurde diese Auflage aktualisiert und erweitert: der Absturz der Hellinger-Bewegung ins Bodenlose im Verlauf des Jahres 2004 ist ebenso dokumentiert wie die Gerichtsverfahren, die Hellinger und seine Anhänger gegen ihre Kritiker (einschließlich mehrerer Autoren des vorliegenden Buches) angestrengt haben. Zudem ist das Buch um vier hochinteressante Beiträge erweitert, unter anderem um einen sehr lesenswerten Aufsatz des Philosophen Wolfram Pfreundschuh. Auch wer die erste oder zweite Auflage des Buches schon hat, sollte die dritte nicht verpassen: sie läutet den endgültigen Abgesang der Hellinger-Bewegung ein.
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28 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr brauchbarer Sammelband 10. März 2005
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Drei kritische Bücher erschienen Anfang 2005 zur Hellinger-Bewegung: 1. Reuter, E.: Gehirnwäsche (Antipsychiatrie), 2. Haas, W.: Therapie oder Okkultismus? (Asanger) und 3. der hier zu besprechende Sammelband (in 3. überarbeiteter und erweiterter Neuauflage). Während der erstgenannte Band das Protokoll einer persönlich Betroffenen darstellt und damit eine interessante neue Facette einbringt, bringt der zweitgenannte überhaupt nichts Neues, außer dass er sehr polemisch verfasst ist. Der letztgenannte Band mit Beiträgen von 10 AutorInnen ist am ausgereiftesten. Für die dingend notwendige Kritik an der Szene ist er mit Abstand am brauchbarsten.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wichtiges Buch! 2. Juni 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Eine hochinteressante Fortsetzung des kritischen Diskurses zur "Methode Hellinger", wie er in dem Buch von Goldner et al. "Der Wille zum Schicksal" (Wien 2003) angestossen wurde. Das Buch basiert auf den Referaten einer Podiumsdiskussion an der Universität München von November 2003 und wurde um mehrere aktuelle Beiträge ergänzt. Es kommen sechs anerkannte und akademisch hochqualifizierte Fachleute der klinischen Psychologie (vulgo: Psychotherapie) sowie der Sozialpsychologie zu Wort, dazu eine Sozialpädagogin und drei Journalisten: allesamt befassen sich seit Jahren kritisch mit Hellinger, mit seinem Verfahren und mit seinem Umfeld und sie halten nicht hinter dem Berg mit ihrer Beurteilung. Dass dies gläubigen Anhängern der ewiggestrigen Lehre Hellingers nicht in den Kram passt, ist nachvollziehbar; in gewisser Weise ist auch das angestimmte Geblöke verständlich, letztlich geht es auch um viel Geld. Umso wichtiger, dass ein Buch wie dieses gegensteuert.
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Optimaler Einstieg 23. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Ein idealer, nicht zuletzt weil sehr preiswerter Einstieg, um zu verstehen, was die gegenwärtig hohe Wellen schlagende Auseinandersetzung um Szeneguru Bert Hellinger und seine Anhängerschaft ausmacht. Wer mehr wissen will, kann zu dem teureren und umfänglicheren Buch von Goldner et al. greifen (Wille zum Schicksal), als Erstinfo aber ist das Buch des Stud. Sprecherrates der Uni München optimal.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von FrizzText HALL OF FAME REZENSENT
Format:Taschenbuch
die drei münchner professoren sabine pankofer, heiner keupp und klaus weber sowie weitere erziehungswissenschaftler, sozial-pädagogINNen und journalisten setzen sich endlich einmal erfreulich deutlich mit der guru- und esoterik-szene auseinander, die vermehrt hineinsickert in sozial-arbeit und psychotherapie, in unternehmensberatung und lehrer-fortbildung. betrachtet man den gesamten kontext, so ist wohl den referierenden recht zu geben in der einschätzung, dass es äußerst betrüblich ist, dass sich so wenig warnende stimmen erheben aus dem lager der aufklärung und der wissenschaft. die presse hat die thematik allerdings nicht verschlafen. Beiträge in PSYCHOLOGIE HEUTE oder in FOCUS, im SPIEGEL oder der FRANKFURTER RUNDSCHAU, vom WDR oder NDR ausgestrahlte sendungen, berichte von sekten-beauftragten oder internet-webseiten - sie alle beschäftigen sich mit der in dieser buch-publikation nun schwarz auf weiss einmal exemplarisch von verschiedenen blickwinkeln aus beleuchteten "systemischen" familientherapie des mittlerweile 73jährigen ober-gurus bert hellinger sowie seiner weiter-entwickler, z.b. dem an einer katholischen stiftungs-fachhochschule lehrenden professor franz ruppert. in verschiedenen beiträgen wird darüber reflektiert, inwieweit politische parallelitäten zu entdecken wären zu den gesellschaftlichen konflikten, die in jüngster zeit entstanden sind um die WEHRMACHTS-AUSSTELLUNG oder um die formulierung der JUDEN als TÄTERVOLK, um die SCHILL-partei oder den autoren jörg FRIEDRICH, der die traumatisierung der deutschen bevölkerung durch den bombenkrieg in mehreren publikationen darlegte. Lesen Sie weiter... ›
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen "Die Autorenhaben ein Problem"
Ich muss meinen Vorrednern mit einem Stern Recht geben. Die Autoren scheinen keine Ahnung zu haben und obwohl sie alle Wissenschaftler sind leider auch nichts kapiert zu haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Juni 2012 von Anne
4.0 von 5 Sternen Am Stuhl des "Zeigers" gesägt....
wird hier mit kompetenter Kritik. Hellinger beendet seine Aufstellungen mit den triumphierenden Worten: "Ich habe Es Euch gezeigt!". Was ist dieses Es, das er gezeigt hat? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2010 von Tautropfen
5.0 von 5 Sternen Hellinger Inquisitor von eigenen Gnaden?
Hellinger geht sehr inquisitorisch mit seinen Patienten um. Er hat überhaupt keine annerkannte therapeutische Ausbildung und ist gefährlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2007 von Rezensent/Rezensentin
5.0 von 5 Sternen Das ist Aufklärung!
Ich habe dieses Buch gelesen. Es ist sehr gut, weil es aufklärt ganz im Sinne der philosophischen Auklärung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. April 2007 von Wolfgang Müller
1.0 von 5 Sternen Der gute Mann hat einfach keine Ahnung
Wie mein Vorgänger werde ich auch dieses Buch nicht lesen. Ich habe 25 Jahre unter schweren Depressionen gelitten, die mir und meiner Familie teilweise das Leben regelrecht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2006 von Zauberrose
1.0 von 5 Sternen Goldner Eso inquisitor von eigenen Gnaden?
Wenn Goldner seine angeblichen kompetenten Sachbücher schreibt, so beschleicht einem das Gefühl, dass er mit Anti-Haltungen Aufsehen erregen und damit sein Geld verdienen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2005 von plotin
3.0 von 5 Sternen Passender Titel! oder...?
Nebenbei gesagt, meinen Bewertung ist völlig aus der Luft gegriffen, da ich das Buch nicht gelesen habe und auch nicht lesen werde, was wiederum nicht gegen das Buch sprechen... Lesen Sie weiter...
Am 13. März 2005 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gut so!
Nachdem einer der in dem Buch kritisierten Vertreter der Hellingerszene gegen die seiner Meinung nach falschverstandene Implikation eines verwendeten Zitates vor Gericht gezogen... Lesen Sie weiter...
Am 15. Juni 2004 veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Schade....
... ich hatte mir, nachdem ich vor etwa 1 Jahr auf die Hellinger - Methode gestoßen war und ein Aha-Erlebnis nach dem andern hatte (im Übringen bin ich selbst auch kein... Lesen Sie weiter...
Am 7. Juni 2004 veröffentlicht
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