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Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam: Vom Dschihad zum Schutzvertrag
 
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Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam: Vom Dschihad zum Schutzvertrag (Taschenbuch)

von Bat Ye'or (Autor), Kurt Maier (Übersetzer)
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Buch gliedert sich in zwei große Teile: Die eine Hälfte schildert die historische Entwicklung seit der Entstehung des Islam bis in das 20. Jahrhundert, die andere Hälfte bringt als Beleg Quellentexte und Dokumente. Der Leser hat so die Möglichkeit sich einen Überblick über die Entwicklung zu verschaffen und gezielt Fragen zu vertiefen.
Diese bemerkenswerte Veröffentlichung besitzt heute eine besondere Aktualität. In dem Buch wird die politische Bedeutung des Islam deutlich, seine Wertung erlaubt auch die aktuellen Entwicklungen besser zu beurteilen. An einer gründlichen Auseinandersetzung mit dem Islam kommen wir immer weniger vorbei, und deshalb ist es wichtig verlässliche Quellen zu Rate zu ziehen.

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32 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gründlich, ausführlich, differenziert, 24. April 2008
Die britische Historikerin Bat Ye'or geht der Frage nach, mit welchen Mitteln der Islam die nordafrikanischen, nahöstlichen und kleinasiatischen Kerngebiete des Christentums nach der arabischen beziehungsweise türkischen Eroberung so vollständig durchdringen konnte, dass von dem einst dominierenden Christentum nur noch kümmerliche Reste übrig blieben und es vielerorts sogar völlig verschwand.

Die beiden wichtigsten strategischen Instrumente hierzu waren die beiden miteinander zusammenhängenden Konzepte Djihad" und Dhimma". Beide sind im Koran - und das bedeutet: mit Anspruch auf ewige Gültigkeit - verankert und im islamischen Recht konkretisiert und kodifiziert.

Djihad" beinhaltet (nicht nur, aber auch) die Pflicht der muslimischen Gemeinschaft, alle nichtislamischen Völker ihrer Herrschaft zu unterwerfen, klassischerweise durch militärische Eroberung, sofern die betroffenen Völker zur Verteidigung zu schwach sind.

Sogenannte Schriftbesitzer", also Christen, Juden und Zoroastrier, dürfen ihrer Religion treu bleiben, sofern sie die Herrschaft der Muslime durch Vereinbarung einer Dhimma", also eines Schutzvertrages, anerkennen und dadurch zu Dhimmi" (Schutzbefohlenen) werden. Tun sie dies nicht, so werden sie mitsamt ihrem Eigentum Kriegsbeute der Muslime und verfallen der Tötung oder Versklavung.

Der Dhimmi-Status war je nach Zeit und Ort unterschiedlich ausgeprägt. Stets beinhaltete er die Ungültigkeit von Zeugenaussagen vor Gericht (das heißt die Verweigerung von rechtlichem Schutz gegen Muslime) und die Pflicht zur Zahlung einer hohen Kopfsteuer (Djizya"); typischerweise kamen hinzu: eine besondere Grundsteuer (Charadj"); das Verbot, Waffen zu tragen; das Verbot des Neu- und Ausbaus von Kirchen; das Verbot, in irgendeiner Form den Islam zu kritisieren; die Pflicht, regelmäßig Kontingente von Sklaven zu stellen sowie ein ganzer Katalog von entehrenden und entwürdigenden Bestimmungen für das Alltagsleben. Zudem konnte die Dhimma von muslimischer Seite jederzeit aufgekündigt werden.

Dhimmis waren bis ins zwanzigste Jahrhundert hinein der Willkür der Muslime auf Gnade und Ungnade ausgeliefert. Ihre Lage war der von Geiseln vergleichbar, was sie in gewissem Sinne auch waren. Entsprechend häufig wurden sie Gegenstand willkürlicher Besteuerung, Beraubung, Erpressung, Zwangsbekehrung, Deportation, Versklavung und Tötung. Vieles davon widersprach durchaus dem islamischen Recht. Praktiziert wurde es aufgrund der Wehrlosigkeit der Dhimmis trotzdem. Der einzige Ausweg aus dieser bedrückenden Lage war die Konversion zum Islam.

Ein gewisses - meist das einzige - Gegengewicht bildete bisweilen die Protektion durch den jeweiligen muslimischen Herrscher, der ein Interesse an der Erhaltung seiner Steuerbasis hatte und zudem, gerade in der Anfangszeit der islamischen Herrschaft, häufig auf die Kooperation und das Know-how christlicher Verwaltungsfachleute, Handwerker und Künstler angewiesen war. (Entsprechendes gilt auch für Juden und Zoroastrier, die aber nicht Thema des Buches sind.)

Hierdurch kam es oft zur Symbiose zwischen den Interessen des Herrschers und denen der Eliten der Dhimmi-Gemeinschaften. Angehörige dieser Eliten traten vielfach zum Islam über - dieser Brain-Drain", wie wir ihn heute nennen würden, hob das kulturelle Niveau der islamischen Gemeinschaft in demselben Maße, wie er das der Dhimmi-Gemeinschaften senkte.

Die Dhimmitude, in der Scharia fest verankert und von ihr mit sakraler Weihe versehen, hat das Herrschaftsrecht des Islam und die Minderwertigkeit der Ungläubigen" nicht nur theoretisch als Dogma behauptet, sondern mehr als ein Jahrtausend lang für Türken und Araber zur selbstverständlichen, täglich erlebten Realität werden lassen. Die Versuche von Dhimmi-Völkern, sich von der Herrschaft der Muslime zu befreien, mussten daher aus deren Sicht wie verwerfliches Unrecht erscheinen. Vor diesem Hintergrund ist es erklärlich, warum die nationalen Ambitionen der Armenier während des Ersten Weltkriegs von türkischer Seite mit der denkbar extremsten Reaktion, nämlich einem Völkermord beantwortet wurden (nicht zum ersten Mal übrigens), und muss es zweifelhaft erscheinen, ob die arabischen Völker jemals die Existenz des Staates Israel als legitim anerkennen werden.

Bat Ye'or hat als in Ägypten geborene Jüdin vermutlich bereits biographisch bedingt ein ausgeprägtes Interesse an der Lage von Nichtmuslimen unter islamischer Herrschaft und ist durch eine Reihe von Veröffentlichungen als Expertin auf diesem Gebiet ausgewiesen.

Sie ist sich zweifellos bewusst, dass sie mit ihrem Buch gegen eine Reihe von Legenden zu Felde zieht, die sowohl von Muslimen als auch von islamophilen westlichen Intellektuellen liebevoll gepflegt werden, insbesondere das Klischee von der Humanität und Toleranz islamischer Herrschaft; ein Klischee, das man nach Lektüre dieses Buches getrost als Ammenmärchen abtun darf.

Die Autorin argumentiert auf der Basis souveräner Quellenkenntnis gründlich, ausführlich, differenziert und detailreich, dabei zugleich so, dass auch der Nichtexperte der Darstellung gut folgen kann. Dem interessierten Leser stellt sie darüber hinaus im Anhang Textauszüge aus mehreren Dutzend Primärquellen zur Verfügung, die das Gesamtbild abrunden.

Ein spannendes, vor allem aber ein wichtiges Buch. Ein Muss für jeden, der sich mit der islamischen Geschichte kritisch auseinandersetzen und sich nicht mit apologetischen Legenden abgespeist sehen will.
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100 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen ´Historische "Glorifizierung" der Muslime als Fake entlarvt!, 20. Dezember 2005
Dieses Werk MUSS man lesen, weil es pure Faktensammlung ist, und damit die Unart der muslimischen Welt, die eigene Geschichte zu glorifizieren, ad absurdum führt. Daher sind auch die Hasstiraden der aus dem Islamischen Kulturkreis stammeden Rezensionen zu verstehen.

Wird doch das Märchen der arabischen "Hochkultur" als Propaganda entlarvt, die leider Eingang in europäische Schulbücher gefunden hat. Araber haben ein Weltreich erobert, und sich der christlichen, jüdischen, persischen Hochkultur imperialistisch bemächtigt und es als "arabische" bzw. "islamische" Hochkultur ausgegeben.Es wurde einfach alles arabisiert, sogar die Übersetzer waren NICHTMUSLIME.

Dabei konnten sie zu der Zeit der Eroberungen nicht lesen oder schreiben. Alle Zeugnisse dieser Zeit stammen aus dem christlich-jüdischen Palästina, dem Aramäern, Persern etc.

Sogar die angeblich "arabischen" Philosophen Ibn Ruschd, Ibn Sina oder Maimodines waren Perser, Juden oder einer war ein in Spanien geborerer Araber. Alle Geistesleistungen dieser Zeit waren Geistesleistungen aus anderen Kulturen, wo nur das "Schildchen" "Arabisch" oder "islamisch" draufstand, aber eine andere Kultur "drin" war.

Das relativiert die komplette islamische Sichtweise der Geschichte, die ganz unwissenschaftlich ist und bis heute nur eine Propagandafunktion des Islam als Gesellschaftssystem ist.
Mit Wissenschaft bzw. moderner Geschichtsanalyse, wie sie in der westlichen Welt Standard sind, hat das nichts zu tun.

Muslime haben höchstens das Wissen transportiert, aber der Transporteur ist NIEMALS der Kreateur, das waren andere, okkupierte Kulturen. Die "arabischen" Zahlen, die natürlich selbst in Arabien "indische" Zahlen heissen, sind nur ein Beispiel dafür.

Dieses Buch liefert Fakten, Fakten, Fakten ..... Historisch ist dieses Buch ein absolutes Muss, denn es hilft, den heutigen rückständigen Zustand der islamischen Welt zu erklären, denn andere Kulturen wurden systematisch vernichtet. Die Muslime als Gruppe blieben zurück und verfielen, zurückgeworfen auf ihre eigene Kultur, in Lethargie, Unwissenheit und Fanatismus.

Daher behaupten sie bis heute, alles, aber auch alles erfunden zu haben. Das ist KEIN Witz! Jeder, der in die islamische Welt einheiratet wie ich, muss sich diese "orientalischen Märchen" als "blanke Wahrheit" anhören. Medien schreiben darüber reihenweise Artikel. Auch in unseren Moscheen wird dies als "Wahrheit" gepredigt.

Die Aufklärung über diese historische Märchenstunde ist das Privileg und der Verdienst dieses Buches!

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53 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Dhimmi: Unterworfene Steuerpflichtige muslimischer Herren, 4. April 2006
Von Ein Kunde
Bei der Situation der Christen in islamischen Ländern sieht es überall düster aus - von wenigen Lichtblicken abgesehen. Erstaunlicherweise werden im einzigen Staat mit islamischer Verfassung - dem Iran - andere Religionen anerkannt und diese können sogar Vertreter in die Regierung entsenden. Saudi-Arabien bezieht sich in seiner Verfassung auch auf den Islam, aber mit dem Iran ist diese nicht vergleichbar. Dort ist wie in den meisten arabischen Ländern die Situation der Christen die einer in ständiger Gefahr befindlichen Minderheit. Wenige Lichtblicke gibt es in Ägypten, wo der Islam mit den koptischen Christen tatsächlich im Austausch und in gegenseitiger Anerkennung existiert.
Im Sudan hingegen werden die Christen und Natur-Religiösen im Süden und Osten bis heute brutal bekämpt und sogar ausgerottet und zwangsislamisiert.
Für die Muslime sind Christen wie Juden zwar durchaus Anhänger des "Buches" und stehen in der Tradition der Gottesgläubigen, aber dennoch sind sie auch zu verurteilende Ungläubige. Nur in der Anfangszeit Mohameds war dieser christenfreundlich, da die christlichen Gemeinden, mit denen er in direktem Kontakt stand, seine Lehre sogar als eine christliche Splittergruppe einstuften. In späteren Zeiten Mohameds galten Christen aber bald als die gleichen Ungläubigen wie Juden und Heiden. Ein gläubiger Moslem ist nicht bereit, sich auf eine Wahrheit im Christentum einzulassen. Auch ist es nicht erlaubt, mit Christen zu verkehren, außer im Sinne der Missionierung. Und der Dialog gilt im Islam als Missionierung. Dies betrifft nicht die Gestalt Jesus selbst, dieser gilt als Prophet (der nicht am Kreuz gestorben sei und schon gar nicht Gottes Sohn sein konnte) und er ist auch tatsächlich im Koran derjenige, welcher am Ende aller Zeiten kommen wird, um zu richten.
Dennoch gelten Christen wie Juden (Polytheisten bzw. Heiden waren ohnehin bloss auszurotten bzw. zum Islam zu bekehren oder zu vertreiben) als steuerpflichtige und unterworfene Dhimmis.
Ferner empfehle ich zum Thema Islam zu lesen: "Gabriels Einflüsterungen" vom Inder Jaya Gopal, herausgegeben vom Ahriman-Verlag. Ferner "Der Mondgott in den Religionen Syrien-Palästinas. Unter besonderer Berücksichtigung von KTU 1.24"
von Gabriele Theuer (Allah bzw. Il-Alah entstand aus dem assyrisch-babylonischen Mondgott Sin/Suen...dieser entspricht dem ägyptischen Gott Seth).
Und natürlich auch "23 Jahre - von Ali Dashti über "Die Karriere des Propheten Muhammad" (von einem einstigen schiitischen Theologen).
Wenn man einen Dialog führt, muss geprüft werden, ob beide Seiten unter den benutzten Begriffen überhaupt das Gleiche verstehen, z. B. der Begriff "Frieden" ist bei uns mit Harmonie und Gewaltlosigkeit und Abwesenheit von Kriegen verbunden. Wenn Islamisten von "Frieden" sprechen, meinen sie damit allerdings etwas ganz Anderes, nämlich die Ausweitung des Islams auf die ganze Welt. Im bisherigen Dialog werden von muslimischer Seite nur Anklagen und Forderungen erhoben. Die aggressive und brutale Geschichte des Islam seit dem (laut Aussage des Koran!) Analphabeten Mohammed, mit seinen Angriffskriegen und Auftragsmorden, wird dabei ausgeblendet.
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Veröffentlicht am 28. Oktober 2002 von jvs0721

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