Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Nie vergessen - Solidarität üben! Die Solidaritätsbewegung in der DDR
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Nie vergessen - Solidarität üben! Die Solidaritätsbewegung in der DDR [Gebundene Ausgabe]

Achim Reichardt


Erhältlich bei diesen Anbietern.


‹  Zurück zur Artikelübersicht

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

In manchen Regionen der Welt hat der Name der DDR einen guten Klang. Hunderttausende sprechen dort Deutsch, erinnern sich begeistert an Berlin, Dresden oder Rostock, sie blicken gerne auf ihre Zeit hier zurück. 15 Jahre nach dem Wegfall der Grenzen, dem Untergang der DDR räumt der ehemalige langjährige Chef des Solidaritätskomitees der DDR mit so manchen Legenden auf. Als ehemaliger Botschafter war er auf der internationalen Bühne kein Unbekannter, konnte oft vor Ort die Wirkung jener Solidarität spüren, von der in diesem Buch die Rede sein soll. Die Solidarität war vom Staat unabhängig, wenn auch massiv unterstützt, das Geld, die Spenden wurden meist unbürokratisch in jene hilfsbedürftige Länder geschickt. Der Solidaritätsgedanke ist auch heute noch oder gerade wieder in großen Teilen der ostdeutschen Bevölkerung lebendig. Wie funktionierte dieses System, welche Leistungen konnten erzielt werden, welche Schwierigkeiten gab es? Was ist aus dieser Bewegung im vereinten Deutschland geworden?"Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker"- so auch der Leitspruch der Solidaritätsarbeit in der DDR.
Es ging von Anfang um die Hilfe und Unterstützung von Mensch zu Mensch. Aus der gegenseitigen Unterstützung beim nationalen Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg entfaltete sich die internationale Solidarität.
Auslöser einer umfassenden und lang anhaltenden Solidaritätskampagne waren der Krieg in Korea und die imperialen Versuche, den Befreiungskampf des vietnamesischen Volkes zu ersticken.
Der Kampf zahlreicher Völker in Afrika zur Überwindung kolonialer Strukturen führte zur Herausbildung von jungen Nationalstaaten und zu neuen Formen der Solidaritätsarbeit, vor allem auf dem Gebiet der Bildung, der Überwindung des Analphabetentums, zur Verbesserung des Gesundheitswesens und zur Überwindung der Armut und Rückständigkeit.
Mehr als 15 Jahre nach dem Wegfall der Grenzen, dem Untergang der DDR legt der ehemalige langjährige Chef des Solidaritätskomitees der DDR seine Erinnerungen vor.
Als ehemaliger Botschafter war er auf der internationalen Bühne kein Unbekannter, konnte oft vor Ort die Wirkung jener Solidarität spüren, von der in diesem Buch die Rede sein soll.
Der Solidaritätsgedanke ist heute noch oder gerade wieder in Teilen der (ost)deutschen Bevölkerung lebendig.
Wie funktionierte dieses System, welche Leistungen konnten erzielt werden, welche Schwierigkeiten gab es? Was ist aus dieser Bewegung im vereinten Deutschland geworden?

Klappentext

„Nur 12 Tage nach dem Sieg der sandinistischen Volksrevolution in Nikaragua landete am 31. Juli die erste Solidaritätsmaschine mit dringend benötigten Medikamenten, Blutplasma, Verbandsstoffen und Decken in Managua. Mit diesem Flugzeug kamen die ersten schwer verwundeten Opfer des konterrevolutionären Terrors zur Heilbehandlung in die DDR. Die Zahl der in der DDR behandelten Verwundeten stieg im Verlaufe der Jahre auf mehrere Hundert.“, schreibt der Autor

„Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben.“
Martin Luther King

Über den Autor

Achim Reichardt 1929 in Korbußen, einem kleinen Dorf in Ostthüringen geboren. 1944 Beginn der Lehre als Bankkaufmann. Von 1950 – 1953 Fortbildung an der Universität Jena, ABF, Abitur. 1953 – 1956 Studium in der Fachrichtung Völkerrecht und Internationale Beziehungen an der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaften in Potsdam-Babelsberg. Seit 1952 verheiratet. Zwei Kinder, geboren 1956 und 1959. Das Studium war im September 1956 Ausgangspunkt einer 25-jährigen Tätigkeit im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR als Mitarbeiter und Sektionsleiter. Sie war verbunden mit einer mehrjährigen Arbeit in Handelsvertretungen und Botschaften der DDR: Ägypten, Sudan, Liby-en, Libanon (1978 – 81). Zwischenzeitlich Reisen in verschiedene Länder der arabi-schen und afrikanischen Region. 1982 Generalsekretär des Solidaritätskomitees. Fortsetzung der solidarischen Arbeit auch nach der Einheit Deutschlands als Geschäftsführer von Solidaritätsdienst-international e.V. bis Ende 1992. In dieser Zeit Besuche in zahlreichen Entwicklungsländern und bei der UNO. Als Rentner weiterhin aktiv in ent-wicklungspolitisch tätigen Nichtregie-rungsorganisationen.

Auszug aus Nie vergessen - Solidarität üben! von Achim Reichardt. Copyright © 2006. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

„Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ - so auch der Leitspruch der Solidaritätsarbeit in der DDR.
Es ging von Anfang um die Hilfe und Unterstützung von Mensch zu Mensch. Aus der gegenseitigen Unterstützung beim nationalen Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg entfaltete sich die internationale Solidarität.
Auslöser einer umfassenden und lang anhaltenden Solidaritätskampagne waren der Krieg in Korea und die imperialen Versuche, den Befreiungskampf des vietnamesischen Volkes zu ersticken.
Der Kampf zahlreicher Völker in Afrika zur Überwindung kolonialer Strukturen führte zur Herausbildung von jungen Nationalstaaten und zu neuen Formen der Solidaritätsarbeit, vor allem auf dem Gebiet der Bildung, der Überwindung des Analphabetentums, zur Verbesserung des Gesundheitswesens und zur Überwindung der Armut und Rückständigkeit.
Mehr als 15 Jahre nach dem Wegfall der Grenzen, dem Un-tergang der DDR legt der ehemalige langjährige Chef des Solidaritätskomitees der DDR seine Erinnerungen vor.
Als ehemaliger Botschafter war er auf der internationalen Bühne kein Unbekannter, konnte oft vor Ort die Wirkung jener Solidarität spüren, von der in diesem Buch die Rede sein soll.
Der Solidaritätsgedanke ist heute noch oder gerade wieder in Teilen der (ost)deutschen Bevölkerung lebendig.
Wie funktionierte dieses System, welche Leistungen konnten erzielt werden, welche Schwierigkeiten gab es? Was ist aus dieser Bewegung im vereinten Deutschland geworden?
‹  Zurück zur Artikelübersicht