Kurzbeschreibung
In manchen Regionen der Welt hat der Name der DDR einen guten Klang. Hunderttausende sprechen dort Deutsch, erinnern sich begeistert an Berlin, Dresden oder Rostock, sie blicken gerne auf ihre Zeit hier zurück. 15 Jahre nach dem Wegfall der Grenzen, dem Untergang der DDR räumt der ehemalige langjährige Chef des Solidaritätskomitees der DDR mit so manchen Legenden auf. Als ehemaliger Botschafter war er auf der internationalen Bühne kein Unbekannter, konnte oft vor Ort die Wirkung jener Solidarität spüren, von der in diesem Buch die Rede sein soll. Die Solidarität war vom Staat unabhängig, wenn auch massiv unterstützt, das Geld, die Spenden wurden meist unbürokratisch in jene hilfsbedürftige Länder geschickt. Der Solidaritätsgedanke ist auch heute noch oder gerade wieder in großen Teilen der ostdeutschen Bevölkerung lebendig. Wie funktionierte dieses System, welche Leistungen konnten erzielt werden, welche Schwierigkeiten gab es? Was ist aus dieser Bewegung im vereinten Deutschland geworden?"Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker"- so auch der Leitspruch der Solidaritätsarbeit in der DDR.
Es ging von Anfang um die Hilfe und Unterstützung von Mensch zu Mensch. Aus der gegenseitigen Unterstützung beim nationalen Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg entfaltete sich die internationale Solidarität.
Auslöser einer umfassenden und lang anhaltenden Solidaritätskampagne waren der Krieg in Korea und die imperialen Versuche, den Befreiungskampf des vietnamesischen Volkes zu ersticken.
Der Kampf zahlreicher Völker in Afrika zur Überwindung kolonialer Strukturen führte zur Herausbildung von jungen Nationalstaaten und zu neuen Formen der Solidaritätsarbeit, vor allem auf dem Gebiet der Bildung, der Überwindung des Analphabetentums, zur Verbesserung des Gesundheitswesens und zur Überwindung der Armut und Rückständigkeit.
Mehr als 15 Jahre nach dem Wegfall der Grenzen, dem Untergang der DDR legt der ehemalige langjährige Chef des Solidaritätskomitees der DDR seine Erinnerungen vor.
Als ehemaliger Botschafter war er auf der internationalen Bühne kein Unbekannter, konnte oft vor Ort die Wirkung jener Solidarität spüren, von der in diesem Buch die Rede sein soll.
Der Solidaritätsgedanke ist heute noch oder gerade wieder in Teilen der (ost)deutschen Bevölkerung lebendig.
Wie funktionierte dieses System, welche Leistungen konnten erzielt werden, welche Schwierigkeiten gab es? Was ist aus dieser Bewegung im vereinten Deutschland geworden?
Klappentext
Nur 12 Tage nach dem Sieg der sandinistischen Volksrevolution in Nikaragua landete am 31. Juli die erste Solidaritätsmaschine mit dringend benötigten Medikamenten, Blutplasma, Verbandsstoffen und Decken in Managua. Mit diesem Flugzeug kamen die ersten schwer verwundeten Opfer des konterrevolutionären Terrors zur Heilbehandlung in die DDR. Die Zahl der in der DDR behandelten Verwundeten stieg im Verlaufe der Jahre auf mehrere Hundert., schreibt der Autor
Wir haben gelernt, wie die Vögel zu fliegen, wie die Fische zu schwimmen; doch wir haben die einfache Kunst verlernt, wie Brüder zu leben.
Martin Luther King