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Nie sollst du vergessen: Roman
 
 

Nie sollst du vergessen: Roman [Kindle Edition]

Elizabeth George , Mechtild Sandberg-Ciletti
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (135 Kundenrezensionen)

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Familien können grausam sein, und ihre Geheimnisse lebensgefährlich. Davon wissen Thomas Lynley und Barbara Havers, Kriminalbeamte von New Scotland Yard, ein Liedchen zu singen. Zuerst sind die Zwei ein wenig überrascht, als die Polizei in Hampstead ihre Hilfe bei der Untersuchung des Mordes an Eugenie Davies anfordert -- bis sie herausbekommen, dass einer ihrer eigenen Vorgesetzten die Tote einmal gut gekannt hatte. Sehr gut sogar. Die Hintergründe des Mordes an Eugenie Davies scheinen allerdings eng mit deren Kinder verstrickt zu sein: Gideon, ein berühmter Geiger, der sich heute wegen seiner plötzlichen Unfähigkeit zu spielen in psychologischer Behandlung befindet; und die schon lange verstorbene Sonia, das behinderte Baby, die unter mysteriösen Umständen ertrunken war, was damals von der Presse als der berüchtigte "Kindermädchen-Mord" ausgeschlachtet wurde. Besagtes Kindermädchen, Katja Wolff, wurde erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen, ohne jemals von der Nacht, in der Sonia ertrank, gesprochen zu haben. Lynley, Havers und ihr Kollege Winston Nkata sind sich sicher, dass welches Geheimnis Katja Wolff auch hüten mag, es im Zusammenhang mit Eugenie Davies' Tod stehen muss. Aber bevor sie das herausfinden, passiert ein weiterer (beabsichtigter) Autounfall mit Fahrerflucht in ihrem eigenen Hinterhof.

Verdächtige gibt es viele: Wolff, Eugenies letzter Liebhaber, ihr nichtsnutziger Bruder, Gideons langjähriger Mentor (der den Kontakt zu Eugenie aufrechterhielt, nachdem sie Mann und Sohn verließ) sowie ein Herr mit vielerlei Namen, der zurzeit des Todes von Sonia bei der Familie in Untermiete wohnte. Sogar Richard Davies, der Exmann der Toten, steht unter Verdacht. Es ist aber Gideons' Suche nach der Vergangenheit seiner Familie, die die Ereignisse dieser Geschichte in Gang setzt. Seine eigene Lebensbeschreibung verläuft parallel, jedoch zeitversetzt, zur Erzählerstimme der Autorin. So entdeckt der Leser nach und nach, was passiert, wenn die Wahrheit verdeckt und die natürlichen Instinkte eines Kindes sublimiert werden.

Nie sollst du vergessen ist gewaltig (ca. 740 Seiten), und der Leser wird in dieser komplexen Handlung unschwer einige Fehler entdecken. Die parallelen Erzählerstimmen zwingen einen dazu, besonders langsam zu lesen; das Motiv hinter dem Mord und zwei Beinah-Morden wird unerklärlicherweise übertüncht; und viele hartnäckige Lynley/Havers-Fans werden sich am Ende immer noch fragen, was denn nun tatsächlich in Sonias Badezimmer passiert ist. Elizabeth George dirigiert das Familiengeheimnis-Thema dennoch wie ein Maestro, und mindestens eine der zweitrangigen Figuren -- Katja Wolffs schöne Liebhaberin Yasmine Edwards -- könnte zu einem neuen Star der Serie aufsteigen. Fans der Autorin werden diesem elften Beitrag zur Serie zweifellos stürmischen Beifall zollen. --Barrie Trinkle

Pressestimmen

»In barocker Üppigkeit breitet sich vor dem Leser die Textur des Lebens aus. Stilistisch unterwirft George sich einem perspektivischen Konstruktionsprinzip, notiert, was die handelnde Figur notieren würde, fühlt und urteilt mit ihren Augen. Dieses Verfahren erzeugt eine große, welthaltige Sinnlichkeit.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung )

»Elizabeth George erkundet die Träume und Ängste ihrer Charaktere mit einem so tiefen Einfühlungsvermögen, dass es höchstes Vergnügen bereitet, ihre Bücher zu lesen.« (Washington Post )

»Es ist fast unmöglich, Elizabeth Georges Erzählkunst zu widerstehen, wenn man auch nur einen ihrer Romane gelesen hat.« (USA Today )

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55 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Taubes Gestein 11. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Meinungen zu dem Buch gehen sehr auseinander, von "Meisterwerk" bis "Bockmist". George-Einsteigern ist es wirklich nicht zu empfehlen, und die George-Fans können sich auch nicht einigen. Lang waren die George-Romane meist sowieso, aber diesmal hat die Autorin jedes Gefühl für das Maß verloren. Die von vielen Lesern kritisierten Gideon-Passagen sind in der Tat zum größten Teil taubes Gestein, das die Handlung nur aufhält, endloses, sich im Kreis drehendes Blabla. Und auch die eigentliche Story ist am Ende merkwürdig unplausibel: Der Täter ist eine der schwächsten Gestalten, die George je entworfen hat, und wer es nun ist, kann kaum als Überraschung durchgehen. Wer noch auf einen besonderen Kick und den raffinierten Dreh am Ende wartet, wird enttäuscht. Vor allem im Mittelteil werden ständig altbekannte Geschichten wiedergekäut, und Handlungsstränge versanden im Nichts (etwa der um Mr. P.), wenn Frau George die Personen nicht mehr braucht. Die Zeitstruktur ist wirr und schwer zu durchschauen. Wann passiert eigentlich was? Der Anschlag auf Katie Waddington ist ein Prolog, aber nach Hunderten von Seiten läuft sie plötzlich ganz normal herum - aha, dann war das also eine Vorschau, soso! Leider ist das Buch insgesamt nicht spannend, ziemlich durcheinander und auch psychologisch trotz der vielen, vielen Worte recht flach. Mich hat es geärgert, daß ich mich durch die 900 Seiten durchgeackert habe, denn eine überzeugende Auflösung bleibt Frau George schuldig, aber viele Handlungsstränge werden allzu offensichtlich für das nächste Buch warmgehalten. Ich kann die Enttäuschung vieler Leser gut verstehen, denn ich teile sie.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Claudia TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Als begeisterte E.G. Fan habe ich mich sehr auf diesen Roman gefreut und muss leider nun sagen, dass ich doch recht enttäuscht war. Das Buch ist - nicht zuletzt auch wegen der sehr langeweiligen Tagebucheinträge von Gideon - sehr langatmig und es dauert wahnsinnig lange, ehe die Geschichte voran geht! Alles in allem habe ich auch länger als gewöhnlich für dieses Werk gebraucht und muss sagen, dass es meiner Ansicht nach ihr bisher schlechtestes Buch ist!
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Viel besser als erwartet 22. April 2002
Von Sabrina
Format:Gebundene Ausgabe
Ein neues Buch von Elizabeth George ist eigentlich immer ein Grund zum Feiern. Bei "Nie sollst Du vergessen" gab es aber doch gleich ziemlich schlechte Kritiken, um nicht zu sagen vernichtende Kritiken. Das Buch wollte ich natürlich trotzdem lesen,

Umso größer war meine Überraschung, als die Geschichte nach etwa 50 Seiten so richtig ins rollen kam, und ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Ähnlich wie bei "Asche zu Asche" bilden Tagebuchaufzeichnungen einen großen Teil des Buches. Gideon, ein junger Violinvirtuose, kann von einem Tag zum anderen nicht mehr spielen und seine Psychologin rät ihm, alles aufzuschreiben, was ihm einfällt, in der Hoffnung, den Grund für die Blockade zu finden. So erfährt der Leser von Gideons Kindheit, die schon früh von seinem Talent geprägt war. Was es für eine Familie bedeutet, ein Wunderkind zu haben, wird hier recht anschaulich und meines Erachtens glaubwürdig dargestellt.

Parallel zu Gideons Erinnerungen ermitteln Havers und Lynley in einem Fall von Fahrerflucht, der sich als Mord entpuppt. Dem folgt bald auch ein zweiter und die Anzeichen häufen sich, daß der Grund dafür in der Vergangenheit von Gideons Familie zu suchen ist.

Havers und Lynley agieren in diesem Buch hauptsächlich als Polizisten und weniger als Privatpersonen. Dafür erfährt man eine Menge über Superintendent Webberly, den Vorgesetzten der beiden, und auch Winston Nkata ist wieder aktiv an den Ermittlungen beteiligt.

Fazit: Wer die Krimis von Elizabeth George hauptsächlich wegen der beiden Hauptpersonen liest, wird von diesem Buch vermutlich etwas enttäuscht sein. Als Krimi mit psychologischen Untertönen aber, ist "Nie sollst Du vergessen" sehr gut gelungen, wenn auch vielleicht auch ein paar Seiten zu lang.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Durchwachsen
Dieses Buch von Elizabeth George ist innerhalb der Geschichte zweigeteilt. Es beginnt mit einem Prolog, in dem Katie Weddington von einem Auto angefahren wird. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von kaenguruhs veröffentlicht
Spannend, fesselnd und kurzweilig
Da dieses Werk auch innerhalb der George-Fangemeinde eher gemischte Reaktionen hervorgerufen hat, war ich doch sehr gespannt, was mich erwartet - und meine Erwartungen wurden nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2009 von M. Orm
Gibt man sie auf, oder ...
gibt man die Hoffnung nicht auf, dass sich aus dieser gelinde gesagt "unbedarften" Handlung doch noch etwas einigermaßen Glaubwürdiges entwickelt? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2009 von Heinz Pieke
Einfach zu langatmig
Ich kann mich den anderen Rezensionen nur anschließen: Auch ich fand die Gideon-Passagen nervig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2009 von Bücherfee
Verwirrend, zu viele Personen, zu lang....
Normalerweise mag ich die Bücher von E. George extrem gerne, weil sie häufig sehr viele Seiten haben, man jedoch keine missen möchte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2008 von Julchen
Immer wieder gern!!!
Ich fand das Buch sehr spannend und hätte es am liebsten ab weniger als der Hälfte der Geschichte nicht mehr weggelegt. Es fasziniert mich immer wieder aufs Neue, wie E. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Juli 2008 von Neti Apini
Ungewöhnlich !
Ich finde " Nie sollst du vergessen " ist ein ziemlich ungewöhnlicher George .
Die Gesichte wird fast alleine durch den psychologischen Pfeiler
getragen . Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. August 2007 von Liv
einer der besten george-romane
ich kann mich annalouise nur anschließen.
ein wirklich beeindruckendes buch mit tiefgang.
keine seite zuviel - im gegenteil... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2007 von sanses
Einfach ein gutes Buch!
Ich bewerte eigendlich keine Bücher aber ich lese die Bewertungen gerne.Ich lese gerade das zu beprechende Buch und da ich total begeistert bin wollte ich wissen wie andere... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. April 2007 von Annalouise
War ein Versuch...
Nachdem ich in früheren Jahren mehrmals Romane dieser Autorin nach einer Weile genervt zur Seite gelegt habe, nun nochmals ein Versuch mit diesem Band. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. April 2007 von Petra Grunwald
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