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Nie sollst du vergessen. Roman [Gebundene Ausgabe]

Elizabeth George , Mechtild Sandberg-Ciletti
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (139 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

2001
An einem regnerischen Abend wird eine Frau in London überfahren. Es handelt sich ganz klar um Mord. Inspector Lynley und Barbara Havers sehen sich bald schon einem düsteren Familiendrama gegenüber, in dem überzogener Ehrgeiz, falsch verstandene Liebe und verzweifelte Lügen bereits vor zwanzig Jahren tödliche Konsequenzen hatten. Und sie erleben verblüfft, dass man sie von höchster Stelle aus in ihren Ermittlungen zu behindern sucht. Doch Lynley und Havers lassen sich davon nicht beirren ...



-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 901 Seiten
  • Verlag: Blanvalet; Auflage: 1. (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3764500980
  • ISBN-13: 978-3764500986
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 5,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (139 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 419.730 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Familien können grausam sein, und ihre Geheimnisse lebensgefährlich. Davon wissen Thomas Lynley und Barbara Havers, Kriminalbeamte von New Scotland Yard, ein Liedchen zu singen. Zuerst sind die Zwei ein wenig überrascht, als die Polizei in Hampstead ihre Hilfe bei der Untersuchung des Mordes an Eugenie Davies anfordert -- bis sie herausbekommen, dass einer ihrer eigenen Vorgesetzten die Tote einmal gut gekannt hatte. Sehr gut sogar. Die Hintergründe des Mordes an Eugenie Davies scheinen allerdings eng mit deren Kinder verstrickt zu sein: Gideon, ein berühmter Geiger, der sich heute wegen seiner plötzlichen Unfähigkeit zu spielen in psychologischer Behandlung befindet; und die schon lange verstorbene Sonia, das behinderte Baby, die unter mysteriösen Umständen ertrunken war, was damals von der Presse als der berüchtigte "Kindermädchen-Mord" ausgeschlachtet wurde. Besagtes Kindermädchen, Katja Wolff, wurde erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen, ohne jemals von der Nacht, in der Sonia ertrank, gesprochen zu haben. Lynley, Havers und ihr Kollege Winston Nkata sind sich sicher, dass welches Geheimnis Katja Wolff auch hüten mag, es im Zusammenhang mit Eugenie Davies' Tod stehen muss. Aber bevor sie das herausfinden, passiert ein weiterer (beabsichtigter) Autounfall mit Fahrerflucht in ihrem eigenen Hinterhof.

Verdächtige gibt es viele: Wolff, Eugenies letzter Liebhaber, ihr nichtsnutziger Bruder, Gideons langjähriger Mentor (der den Kontakt zu Eugenie aufrechterhielt, nachdem sie Mann und Sohn verließ) sowie ein Herr mit vielerlei Namen, der zurzeit des Todes von Sonia bei der Familie in Untermiete wohnte. Sogar Richard Davies, der Exmann der Toten, steht unter Verdacht. Es ist aber Gideons' Suche nach der Vergangenheit seiner Familie, die die Ereignisse dieser Geschichte in Gang setzt. Seine eigene Lebensbeschreibung verläuft parallel, jedoch zeitversetzt, zur Erzählerstimme der Autorin. So entdeckt der Leser nach und nach, was passiert, wenn die Wahrheit verdeckt und die natürlichen Instinkte eines Kindes sublimiert werden.

Nie sollst du vergessen ist gewaltig (ca. 740 Seiten), und der Leser wird in dieser komplexen Handlung unschwer einige Fehler entdecken. Die parallelen Erzählerstimmen zwingen einen dazu, besonders langsam zu lesen; das Motiv hinter dem Mord und zwei Beinah-Morden wird unerklärlicherweise übertüncht; und viele hartnäckige Lynley/Havers-Fans werden sich am Ende immer noch fragen, was denn nun tatsächlich in Sonias Badezimmer passiert ist. Elizabeth George dirigiert das Familiengeheimnis-Thema dennoch wie ein Maestro, und mindestens eine der zweitrangigen Figuren -- Katja Wolffs schöne Liebhaberin Yasmine Edwards -- könnte zu einem neuen Star der Serie aufsteigen. Fans der Autorin werden diesem elften Beitrag zur Serie zweifellos stürmischen Beifall zollen. --Barrie Trinkle

Pressestimmen

»In barocker Üppigkeit breitet sich vor dem Leser die Textur des Lebens aus. Stilistisch unterwirft George sich einem perspektivischen Konstruktionsprinzip, notiert, was die handelnde Figur notieren würde, fühlt und urteilt mit ihren Augen. Dieses Verfahren erzeugt eine große, welthaltige Sinnlichkeit.« (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Elizabeth George erkundet die Träume und Ängste ihrer Charaktere mit einem so tiefen Einfühlungsvermögen, dass es höchstes Vergnügen bereitet, ihre Bücher zu lesen.« (Washington Post)

»Es ist fast unmöglich, Elizabeth Georges Erzählkunst zu widerstehen, wenn man auch nur einen ihrer Romane gelesen hat.« (USA Today) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
59 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Taubes Gestein 11. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Die Meinungen zu dem Buch gehen sehr auseinander, von "Meisterwerk" bis "Bockmist". George-Einsteigern ist es wirklich nicht zu empfehlen, und die George-Fans können sich auch nicht einigen. Lang waren die George-Romane meist sowieso, aber diesmal hat die Autorin jedes Gefühl für das Maß verloren. Die von vielen Lesern kritisierten Gideon-Passagen sind in der Tat zum größten Teil taubes Gestein, das die Handlung nur aufhält, endloses, sich im Kreis drehendes Blabla. Und auch die eigentliche Story ist am Ende merkwürdig unplausibel: Der Täter ist eine der schwächsten Gestalten, die George je entworfen hat, und wer es nun ist, kann kaum als Überraschung durchgehen. Wer noch auf einen besonderen Kick und den raffinierten Dreh am Ende wartet, wird enttäuscht. Vor allem im Mittelteil werden ständig altbekannte Geschichten wiedergekäut, und Handlungsstränge versanden im Nichts (etwa der um Mr. P.), wenn Frau George die Personen nicht mehr braucht. Die Zeitstruktur ist wirr und schwer zu durchschauen. Wann passiert eigentlich was? Der Anschlag auf Katie Waddington ist ein Prolog, aber nach Hunderten von Seiten läuft sie plötzlich ganz normal herum - aha, dann war das also eine Vorschau, soso! Leider ist das Buch insgesamt nicht spannend, ziemlich durcheinander und auch psychologisch trotz der vielen, vielen Worte recht flach. Mich hat es geärgert, daß ich mich durch die 900 Seiten durchgeackert habe, denn eine überzeugende Auflösung bleibt Frau George schuldig, aber viele Handlungsstränge werden allzu offensichtlich für das nächste Buch warmgehalten. Ich kann die Enttäuschung vieler Leser gut verstehen, denn ich teile sie.
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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das bisher schlechteste Werk von E. G. 12. Juni 2002
Von Claudia
Format:Gebundene Ausgabe
Als begeisterte E.G. Fan habe ich mich sehr auf diesen Roman gefreut und muss leider nun sagen, dass ich doch recht enttäuscht war. Das Buch ist - nicht zuletzt auch wegen der sehr langeweiligen Tagebucheinträge von Gideon - sehr langatmig und es dauert wahnsinnig lange, ehe die Geschichte voran geht! Alles in allem habe ich auch länger als gewöhnlich für dieses Werk gebraucht und muss sagen, dass es meiner Ansicht nach ihr bisher schlechtestes Buch ist!
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend. 19. November 2001
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Wie habe ich mich auf den neuen Roman von George gefreut! So wie bei ihrem letzten Buch glaubte ich wieder in das Leben meiner alten Freunde - Inspector Lynley und Barbara Havers - eintauchen zu können.
Stattdessen fand ich mich in der verworrenen, für mich nicht nachvollziehbaren Geschichte eines impotenten Künstlers wieder, für den ich trotz all seiner bedauerlichen Schicksalsschläge beim besten Willen keine Sympathie empfinden konnte.
Kein Wort davon wie es Barbaras Mutter geht oder wie sich ihre Beziehung zu ihrem pakistanischen Nachbarn entwickelt hat. Auch Lynleys und Helens Privatleben kamen für mich zu kurz.
Schade!
Der erste Roman von Elizabeth George, der mir überhaupt nicht gefiel.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Gut gemacht, wie immer.
Inspector Lynley kann noch so viele Kriminalfälle lösen, es wird einfach nicht langweilig. Grandios beschrieben und bis zur letzten Seite spannend.
Vor 14 Tagen von Waltraud Smretschnig veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nie sollst du vergessen einen Georg zu lesen
Nie sollst du vergessen ist ein tolles Buch, spannent und unterhaltsam bis zum Schluß. Viel Spaß bei der Lektüre. Nie sollst du sie vergessen.
Vor 1 Monat von Baerbel Stahlberg veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannung pur
Elizabeht George ist für mich immer ein Genuss. Beim lesen ihrer Bücher vergesse ich Zeit und Raum, denke weder an Hausputz noch an Kochen etc. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Rita Willig veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Geschenk
Dieses Buch habe ich als Geschenk gekauft und kann darum leider dazu nichts sagen/schreiben, da ich es selber nicht gelesen habe. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Beckhaus Christa veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend komponiertes Beziehungsdrama
Das 900-Seiten-Epos der Krimiautorin stellt sich als ein spannend komponiertes, psychologisch aufgebautes Beziehungsdrama dar. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von W. R. Frieling veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Durchwachsen
Dieses Buch von Elizabeth George ist innerhalb der Geschichte zweigeteilt. Es beginnt mit einem Prolog, in dem Katie Weddington von einem Auto angefahren wird. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von kaenguruhs veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Spannend, fesselnd und kurzweilig
Da dieses Werk auch innerhalb der George-Fangemeinde eher gemischte Reaktionen hervorgerufen hat, war ich doch sehr gespannt, was mich erwartet - und meine Erwartungen wurden nicht... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2009 von M. Orm
1.0 von 5 Sternen Gibt man sie auf, oder ...
gibt man die Hoffnung nicht auf, dass sich aus dieser gelinde gesagt "unbedarften" Handlung doch noch etwas einigermaßen Glaubwürdiges entwickelt? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juni 2009 von Heinz Pieke
1.0 von 5 Sternen Einfach zu langatmig
Ich kann mich den anderen Rezensionen nur anschließen: Auch ich fand die Gideon-Passagen nervig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Januar 2009 von Bücherfee
2.0 von 5 Sternen Verwirrend, zu viele Personen, zu lang....
Normalerweise mag ich die Bücher von E. George extrem gerne, weil sie häufig sehr viele Seiten haben, man jedoch keine missen möchte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. August 2008 von Julchen
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