Im Gegensatz zum Film, der wenig Neues bringt und dadurch einfach Mainstream ist, kann die Musik sich sehen bzw. hören lassen.
Frische, beschwingte Töne, sei es von Cake oder Aloha Sex Juice, wie man es in einer Komödie erwarten würde, sind eher die Seltenheit. Die emotionalen, verletzten Stimmungen von Infant Sorrow, Black Francis, Desmond Dekker oder Jason Segel selbst, sind deutlich in der Überzahl, unterstützen aber den Film, wie es besser nicht möglich wäre, repräsentiert diese Überlegenheit der depressiven Stücke doch den Grundtenor der Komödie.
The Coconutz (alias Daniel Ho) verpassen durch die hawaianische Übersetzung der Titel "Nothing Compares to you", "These boots are made for walking" und "Everybody hurts" dem Film ein wenig Atmosphäre von Südseeurlaub.
Die Komposition der Titel stellt das Auf und Ab in der Liebe hervorragend zur Schau, selbst wenn diese Komödie die Liebe mehr als ein "Ertragen und Vergessen des Schmerzes" denn als "absolute Erfüllung und Ergänzung" sieht.
Vollendet wird "Forgetting Sarah Marshall" (deutsch: "Nie wieder Sex mit der Ex") durch "Inside you" von Infant Sorrow (für mich der beste Track der Kompilation) und "Nothing compares to you" von The Coconutz. Diese beiden Stücke entlassen den Kinogänger dann doch mit einem guten Gefühl und vermutlich eng umschlungen mit dem Partner aus dem Film.