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Nico-Icon


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Produktinformation

  • Darsteller: Ari Boulogne, Jackson Browne, Tina Aumont, Jonas Mekas, Sterling Morrison
  • Komponist: Rachel Bagby, Larry Seymour
  • Künstler: Judith Kaufmann, Thomas Mertens, Susanne Ofteringer, Elfe Brandenburger, Annette Pisacane, Katarzyna Remin, Guido Krajewski, Martin Baer, Ulla Zwickler
  • Format: Vollbild, Mono, PAL
  • Sprache: Deutsch (Stereo)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Salzgeber & Co. Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 18. September 2000
  • Produktionsjahr: 1995
  • Spieldauer: 72 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004WCPC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 199.060 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Sie war Andy Warhols legendäre Mondgöttin, ihr zerdehnter Gesang prägte den Sound von Velvet Underground. Ihre Schönheit und ihr Schweigen faszinierten Lou Reed, Jackson Browne, Jim Morrison, Iggy Pop und viele andere. Auf ihrem Geburtsschein stand der Name Christa Päffgen, aus dem Mädchen Christa wurde das knabenhafte Modell, das

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Eine beeindruckende und beunruhigende Dokumentation über Ruhm, Drogen und Popkultur ist Nico Icon, die dem Zuschauer einen Einblick in die Welt hinter den Kulissen der Rockmusik und eben der Popkultur in den 60er und 70er Jahren bietet. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die ein Leben auf der Überholspur gelebt hat und früh gestorben ist. Nico wurde in Deutschland geboren. In den späten 50er Jahren wurde sie ein begehrtes Fotomodel (was ihr unter anderem einen Auftritt in Federico Fellinis La Dolce Vita einbrachte). In den 60er Jahren gehörte sie dem Umfeld von Andy Warhols "Factory" an, in den frühen 70ern war sie eine Background-Sängerin von Lou Reeds Velvet Underground. Bei all diesen unterschiedlichen Erfahrungen aber hat sie ihren Platz in der Kultur -- und der Gesellschaft -- niemals gefunden.

Dabei konzentriert sich der Film auf drei Aspekte ihres Lebens: Ihre selbstsüchtige Beziehung zu ihrem Sohn, ihre Beziehung zu dem französischen Schauspieler Alain Delon und schließlich ihre Heroinsucht. Nico Icon ist keine Dokumentation, die einen Menschen zu bewerten versucht. Nico steht vielmehr als ein Symbol für die Welt, in der sie gelebt hat. Dies macht diese Dokumentation zu einem Film über eine vergangene Zeit und sie hilft uns, diese Zeit vielleicht ein bisschen besser zu verstehen. --Robert Lane

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Aus zweierlei Gründen kommt man nicht umhin, das 1995 erstmals gezeigte Porträt der einstigen Sängerin von Velevet Underground als die bisher gelungenste Rockbiografie überhaupt zu bezeichnen. Denn zum einen kann beim Lebensweg der 1938 als Christa Päffgen geborenen Nico kein schlechter Film herauskommen: Die Deutsche startete als Model in Frankreich, wurde Schauspielerin (unter anderem in Fellinis La Dolce Vita), ging dann nach New York, um außerodentliche Musik zu machen -- von Folk zu Noise-Klassik bis zu Elektro-Wave. Dabei entschied sie sich für Hässlichkeit und Heroin und fiel 1988 auf Ibiza tot vom Fahrrad.

Zum anderen liegt die Ausnahmestellung von Nico Icon am höchst kompetent und kunstvoll inszenierten Film selbst: Auch Zuschauern, die noch nie etwas von Nico und ihrem morbiden Mythos gehört haben, bieten die 72 Minuten ein cineastisches Erlebnis. Die Art, wie die Regisseurin ein Mosaik aus Interviews, Fotos, Film- und Songausschnitten zu einer aristotelischen Dramaturgie formt, hebt Nico Icon über andere Musiker-Biopics hinweg, die meist in eindimensionaler Heldenverehrung oder Faktenhuberei für Fans enden.

In der Figur Nico, hier gespiegelt in den Geschichten ihrer Wegbegleiter wie John Cale, Andy Warhol, Philippe Garrel, Jim Morrison, Bob Dylan oder ihrer Tante (die sie aufzog) und der Mutter von Alain Delon (die dann Nicos Sohn mit dem französischen Schauspieler aufzog), kritallisiert sich nicht nur die Geschichte einer einzigartigen Frau, sondern auch die Geschichte der Musik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. --Dietmar Schwenger

Kundenrezensionen

2.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kunde am 15. September 2005
Format: DVD
sehr eindrucksvoll! Was für bizarre Gestallten hier zu Wort kommen. Grosse Leistung der regisseurin das sie sogar die Mutter von Deloin vor die Kamera bekam und naturlich den Sohn von Nico und Delon.
Ein schonungslosses Bild, ohne viel Urteil, wird hier der Untergang und zerstörungsdrang einer Künstlerin gezeigt. Der Still der Docu ist nicht immer gradlinig aber die Interviews der Zeitgenossen Nico's sind es allemal wert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Nightowl am 18. August 2013
Format: DVD
Eine DVD oder demnächst hoffentlich Bluray Edition dieses Doku-Films müsste als Extra alle nur kurz angespielten Musikvideos mit Nico enthalten. Außerdem die musikalische Bedeutung (z.B. als Vorläufer der Gothic-Richtg. u.ä.) mit berücksichtigen.

Jetzt im Jahr 2013, also 25 Jahre nach ihrem Tod wäre es höchste Zeit für eine angemessene Neuedition dieses Films als Bluray oder DVD - dann hoffentlich ungekürzt und mit neuen Extras (z.B. s.o.) Die Künstlerin N i c o hätte es ein Vierteljahrhundert nach ihrem Tod aufgrund ihrer Bedeutung und auch parallel zur Wiederveröffentlichung ihrer CD-Klassiker verdient.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. Dezember 2001
Format: Videokassette
Ein grandioser Film über die Mondgöttin Warhols. Für jeden Fan sowieso ein absolutes Muß, aber auch für Fans der 70er. Schöne Bilder, interessante Infos und Nicos atemberaubende Stimme.
Durch diesen Film bin ich erst richtig zum Nico-Fan mutiert!
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5 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Zoltan Carnovasch VINE-PRODUKTTESTER am 21. April 2002
Format: DVD
Eine sehr mittelmäßige Dokumentation, die Nico als Künstlerin überhaupt nicht gerecht wird - über ihre Musik und deren Hintergründe wird in dem Film kaum gesprochen. Sensationsgeil werden da lieber ihre Drogenprobleme breit getreten, aber welcher Musiker dieser Zeit hatte sie nicht? Diese deutsche DVD enthält dann auch noch eine etwas gekürzte Fassung und keine Extras (z.B. die in der Doku nur kurz angespielten Musikvideos wären ein tolles Extra gewesen!)
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