Nickelback

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Nickelback

Enter to win tickets to any #NoFixedAddress 2015 North American tour stop! Thanks for all your support in 2014. http://t.co/wevbLVuR9o


Biografie

Mehr als 50 Millionen verkaufte Alben weltweit. Neun Grammy-Nomminierungen. Zwölf Juno Awards. Zwei American Music Awards. Sechs Billboard Music Awards. Empfänger des World Music Awards als meistverkaufter Rock-Act der Welt. Zwölf ausverkaufte Welttourneen hintereinander, bei denen sie vor mehr als 8 Millionen eingefleischten und begeisterten Fans spielten. Ganz zu schweigen von der bemerkenswerten Leistung, direkt nach den Beatles auf Platz 2 der kommerziell erfolgreichsten ausländischen Künstler der 2000er in den USA zu stehen. Eine derart überwältigende Statistik kann nur auf die führenden ... Lesen Sie mehr

Mehr als 50 Millionen verkaufte Alben weltweit. Neun Grammy-Nomminierungen. Zwölf Juno Awards. Zwei American Music Awards. Sechs Billboard Music Awards. Empfänger des World Music Awards als meistverkaufter Rock-Act der Welt. Zwölf ausverkaufte Welttourneen hintereinander, bei denen sie vor mehr als 8 Millionen eingefleischten und begeisterten Fans spielten. Ganz zu schweigen von der bemerkenswerten Leistung, direkt nach den Beatles auf Platz 2 der kommerziell erfolgreichsten ausländischen Künstler der 2000er in den USA zu stehen. Eine derart überwältigende Statistik kann nur auf die führenden Rock-Giganten der aktuellen Musiklandschaft hindeuten: Nickelback.

Nickelback wurden vom Magazin Billboard zur Rockband des Jahrzehnts gekürt und sind seit ihrem weltweiten Chart-Durchbruch 2001 mit dem Debüt-Hit „How You Remind Me“ – von Billboard zum „Top-Rocksong des Jahrzehnts“ und von Nielsen SoundScan zum „Meistgespielten Song des Jahrzehnts“ erklärt – und dem achtfach mit Platin ausgezeichneten Album Silver Side Up nicht mehr wegzudenken. Dreizehn Jahre und 23 Chartstürmer später - darunter unvergessliche Klassiker wie „Photograph“, „Savin‘ Me“, „Far Away“, „Someday“ und „Rockstar“ – haben sich Nickelback als Fels in der Brandung in den stürmischsten Zeiten des Musikgeschäfts behauptet. Erwartungsgemäß schafft es das Quartett aus Vancouver auch mit seinem lang erwarteten und bemerkenswerten achten Studioalbum No Fixed Address, über jeden Zweifel erhaben zu sein. Der Titel weist auf die Langlebigkeit der Band und ihre Bedeutung und Anziehungskraft für Millionen Fans in aller Welt hin.

Oberflächlich betrachtet ist das treffend benannte No Fixed Address eine clevere Anspielung auf die Globetrotter-Odyssee, die die Band beim Schreiben und Aufnehmen des Nachfolgers zum triumphalen Platinalbum Here And Now (2011) in fast zwölf verschiedene Städte geführt hat. Die Band verschlug es nach Zürich, Göteborg, London, Surrey, Kopenhagen, Vancouver, Berlin, Kapalua, Toronto, Los Angeles und Budapest. Mit dem mehr als ein Jahr dauernden Unterfangen erfüllten die Musiker sich einen lang gehegten Traum. „Ich wollte, dass wir diesmal nicht einfach monatelang in einem Studio hocken, sondern rauskommen und ganz verschiedene Orte erleben“, erklärt Mike Kroeger. „Sei es nun eine tropische Insel, ein Hotelzimmer in Italien oder Schweden, oder ein gemietetes Haus irgendwo auf der Welt, es verändert die Art zu arbeiten wirklich. Wir waren überall, um die Songs zu schreiben und aufzunehmen. Die Kultur, das Essen, die Umgebung und sogar das Wetter – diese völlig verschiedenen Einflüsse wirken sich extrem auf den Gemütszustand aus, und das ist eine große Bereicherung für die Musik.“
Folglich durchstreift No Fixed Address vor Elan und Innovation strotzend ein musikalisches Spektrum, das elf vielfältige Tracks hervorbringt, von denen jeder einzelne den beliebten Nickelback-Sound in neue und einzigartige Sphären emporhebt. No Fixed Address wird mit der altbekannten Mischung aus zügellosen Rocksongs auf der Überholspur und hochfliegenden Power-Balladen wieder eine große Bandbreite an Hörern in seinen Bann ziehen, doch der Titel erweist sich auch als passende Bezeichnung für die Kreativität und Unangepasstheit, mit der sich die Band einer festen musikalischen Heimat entzieht.

„Ich glaube, wir haben echt Glück, weil wir uns von Anfang an nicht in eine Schublade haben stecken lassen und gesagt haben, wir machen jetzt nur noch eine Art von Musik“, überlegt Chad Kroeger, der zusammen mit seinem Bruder Mike während der extrem erfolgreichen zweijährigen Welttour der Band zu Here And Now, die sie nach Nordamerika, Russland, Südafrika, Australien, Brasilien und überall dazwischen führte, nach Aufnahme-Locations Ausschau hielt. So konnten sie das Klangspektrum von No Fixed Address um unzählige neue Elemente erweitern.

„So können wir ganz verschiedene Songs produzieren, die die Fans dann annehmen. Das ist doch fantastisch, denn es bedeutet, dass wir immer ein hohes Maß an Vielfalt auf allen unseren Alben haben werden. Wir probieren auf unseren Alben immer wieder Neues aus, vor allem jetzt auf No Fixed Address, dabei stellen wir aber immer sicher, dass es immer noch unverkennbar Nickelback ist.“

Diese Grundüberzeugung teilt auch Kroegers treuer Freund und Bandkollege seit der Junior High School, Ryan Peake. Er erinnert sich, wie die Band sich in ihren Anfangstagen absichtlich gegen musikalische Trends stemmte, um in einer Zeit, in der zuerst Grunge vorherrschte und ab 2000 dann nur noch Plastik-Pop zu hören war, eine eigene Nische zu finden. „Wenn man sich nach musikalischen Modeerscheinungen richtet, ist man nach ein paar Jahren weg vom Fenster“, meint Peake, der als junges Gitarrentalent vor allem von der vielseitigen Plattensammlung seines Vaters geprägt wurde. „Dann wacht man eines Tages auf und erkennt, dass man total in einer Schublade gefangen ist. Aber wenn man ehrlich bei der Sache ist und sich auf das Songwriting konzentriert, dann machen die Leute das mit. Zum Glück haben wir so eine ausgewogene Fanbase. Und in Zeiten, wo es im Musikbusiness extrem auf und ab geht und sich alles wiederholt, haben unsere Fans immer zu uns gehalten.“
„Unterm Strich“, fügt Peake hinzu, „wollen die Leute doch ganz einfach gute Songs hören, mehr nicht. Sie wollen sich gut fühlen, egal, ob sie mitsingen oder nur zuhören. Das ist uns allen angeboren.“

Nickelback haben mit ihrer beliebten universellen Sprache – clevere Texte mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln – zusammen mit unvergesslichen Melodien und großen Refrains unauslöschbare Spuren an der Spitze der Rock- und Pop-Charts hinterlassen und nebenbei Stadien auf buchstäblich jedem Kontinent mit mitreißenden Rockhymnen und explosiven Bühnenshows zum Kochen gebracht. Doch während sich die meisten Bands von derart exklusivem weltweiten Format damit zufriedengeben, sich auf ihrem Greatest-Hits-Katalog auszuruhen, streben Nickelback stets danach, sich selbst zu übertreffen. Dahinter verbirgt sich die charakteristische Arbeitsmoral der bescheidenen Kleinstadtjungs aus Hanna, Alberta, die in ihren Anfangszeiten mit einem kaputten alten Van durch das ländliche Kanada tingelten und für scheinbar fürstliche 300 Dollar pro Woche und etwas Freibier in winzigen Clubs spielten. Auch wenn sie jetzt schon seit mehr als zehn Jahren vor 35.000 treuen und fanatischen Anhängern pro Show stehen, hat Nickelbacks langer Weg zum Superstarstatus ihren kreativen Drang mit Sicherheit nicht beeinträchtigt. „Wir wissen ganz genau, was wir schon erreicht haben und wo die Messlatte liegt“, erklärt Chad Kroeger, „Und ab jetzt könnten wir einfach halbherzig weitermachen, das wäre nicht schwer, aber unsere Fans würden das sofort merken. Immer wenn wir ins Studio gehen, geht es uns darum, die Fans glücklich zu machen. Sie sollen sagen, dass es nicht nur ein Album ist, das sie mögen, sondern ein Nickelback-Album, das sie genauso mögen wie die anderen Nickelback-Alben. Das wollen wir jedes Mal erreichen.“

Mit No Fixed Address hat die Band unbestritten erneut ins Schwarze getroffen. Mit genau den richtigen Powerakkorden stellt sie ein weiteres Mal ihr verblüffendes Geschick unter Beweis, den Rock & Roll in seinen Grundfesten zu erschüttern und dabei den Zeitgeist widerzuspiegeln. Die elektrisierende und aufrüttelnde erste Single „Edge of a Revolution“ ist die erbitterte Protesthymne der Band, die eine längst vergangene Ära wachruft, in der die Rockmusik die beherrschende Stimme des Widerstands und der Auflehnung war. Texte wie „Hey! Hey! Just Obey! Your secret’s safe with the NSA“ und „In God we trust or the CIA?“ scheinen direkt aus Schlagzeilen zu stammen und machen “Edge of a Revolution” zu einem Schlachtruf gegen die immer weiter fortschreitende politische, soziale und finanzielle Unterwerfung der Welt. „Wall Street / Common Thief / When they get caught / They all go free / A brand new yacht and a finder‘s fee“, knurrt Chad Kroeger und schwingt sich zu einem mitreißenden Refrain auf, der skandiert: „What do we want? We want change! And how we going to get there? REVOLUTION!”. Zusammen mit dem von Orwell inspirierten Gegenkulturvideo des Regisseurs Wayne Isham aus L.A. bezeugt Nickelbacks aufrührerischer Charthit, dass vom Tod des Rock & Rolls definitiv keine Rede sein kann.

Peake erklärt: „Man wird uns natürlich nie mit einer politischen Band verwechseln, aber die Leute regt einfach auf, was um sie herum passiert, und da ist es doch meiner Meinung nach kein Problem, etwas zivilen Ungehorsam gegenüber kriminellen und unfairen Zuständen zu üben, der organisiert und friedlich ist. Der Song ist letztendlich sehr positiv und, was noch wichtiger ist, er fordert die Leute auf, mitzumachen. ‚Edge of a Revolution‘ zeigt deutlich mehr Zähne als alles, was wir bisher gemacht haben. Ich bin echt stolz darauf. An diesem Punkt in unserer Karriere sollten wir ruhig auch mal was riskieren.“

Doch wo „Revolution“ laute Töne anschlägt, gibt sich „Satellite“ harmonisch, eine sehr melodische und gefühlvolle Ballade, die sich aus der musikalischen Bandbreite von No Fixed Address als eine der ergreifendsten Singles abhebt. „Let us dance around this bedroom like tonight’s our only night“, schmachtet Chad Kroeger und demonstriert mit seiner sanfteren Seite, wie Nickelback im immer mehr Abgrenzungen bildenden Musikbetrieb sowohl Rock- als auch Popzielgruppen ansprechen. So ist dann auch Nickelbacks zweite Single nach „Edge of a Revolution“ der große Uptempo-Poprock-Track „What Are You Waiting For?”, ein handwerklich „mühevoller Liebesdienst“, so Kroeger. Der Song war in seiner musikalischen Entstehung, aber auch in seiner klanglichen Komplexität eine Herausforderung für die Band. Mike Kroeger nennt ihn stolz die „zufrieden stellendste“ Single auf No Fixed Address. „Das war eine völlig neue Erfahrung“, sagt Kroeger, „und das ist uns eigentlich am allerwichtigsten.“

Nickelback haben sich schon immer über konventionelle Normen hinweggesetzt und nach ihren eigenen Regeln gespielt. Ob man es nun Weisheit oder Sturheit nennt, die Beharrlichkeit der Band hat sich jedenfalls vielfach ausgezahlt, und No Fixed Address ist da keine Ausnahme. Da finden sich glühende Hochgeschwindigkeits-Metal-Rocksongs wie „Million Miles An Hour“, aber auch die entschieden glatten und funkigen Grooves von „She Keeps Me Up“, ein tanzbares Echo von Sly and the Family Stone, das Ryan Peake zu seinen persönlichen Favoriten zählt. „Der Song ist total unkonventionell für uns, aber es hat echt Spaß gemacht, ihn zu schreiben und zu spielen, weil er einen ganz anderen Vibe hat als das, was wir normalerweise machen“, lächelt Peake. „Der Track hat viele Leute überrascht – mich auch!“
Der wahrscheinlich lebenslustigste und unvergesslichste Song auf No Fixed Address ist jedoch „Get ‘Em Up“, eine ironische Ode an stümperhafte Bankräuber, die Peake als „typisch Chad Kroeger“ bezeichnet. Die Banditengeschichte kommt als Troubadour-Rock daher und „ist etwas, das Chad schon immer schreiben wollte … Ich glaube, ein Song über einen Banküberfall ist für Chad gar nicht so weithergeholt“, lacht Peake. „Er nimmt es mit dem Gesetz manchmal nicht ganz so genau, da hat es vielleicht eine befreiende Wirkung für ihn, darüber schreiben zu können. Als er mir den Text zeigte, hatte ich sofort einen Pulp-Fiction-mäßigen Film vor Augen, das fand ich echt gut. Ich muss schon sagen, bei dem Song hat er echt alle Register gezogen – sehr cool, dass er auf dem Album ist.“

Daniel Adairs letztes Wort zum äußerst ehrgeizigen Album No Fixed Address fasst es vielleicht am besten zusammen. „Ob man es glaubt oder nicht, ich höre mir die Songs tatsächlich einfach an, weil ich sie so gerne höre – und das heißt schon was, immerhin haben wir sie bei der Arbeit am Album schon tausendmal gehört“, sagt Adair, der außerdem zugibt, seinen donnernden Drums bei diesen Sessions noch eine Portion mehr Dampf verpasst zu haben als sonst. „Ich glaube, bei diesem Album sind wir der Seele unseres Sounds treu geblieben, sind aber trotzdem zeitgemäß und relevant. Und das nicht, weil wir irgendwelchen Trends hinterherjagen, sondern weil wir unser Songwriting weiterentwickeln.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Mehr als 50 Millionen verkaufte Alben weltweit. Neun Grammy-Nomminierungen. Zwölf Juno Awards. Zwei American Music Awards. Sechs Billboard Music Awards. Empfänger des World Music Awards als meistverkaufter Rock-Act der Welt. Zwölf ausverkaufte Welttourneen hintereinander, bei denen sie vor mehr als 8 Millionen eingefleischten und begeisterten Fans spielten. Ganz zu schweigen von der bemerkenswerten Leistung, direkt nach den Beatles auf Platz 2 der kommerziell erfolgreichsten ausländischen Künstler der 2000er in den USA zu stehen. Eine derart überwältigende Statistik kann nur auf die führenden Rock-Giganten der aktuellen Musiklandschaft hindeuten: Nickelback.

Nickelback wurden vom Magazin Billboard zur Rockband des Jahrzehnts gekürt und sind seit ihrem weltweiten Chart-Durchbruch 2001 mit dem Debüt-Hit „How You Remind Me“ – von Billboard zum „Top-Rocksong des Jahrzehnts“ und von Nielsen SoundScan zum „Meistgespielten Song des Jahrzehnts“ erklärt – und dem achtfach mit Platin ausgezeichneten Album Silver Side Up nicht mehr wegzudenken. Dreizehn Jahre und 23 Chartstürmer später - darunter unvergessliche Klassiker wie „Photograph“, „Savin‘ Me“, „Far Away“, „Someday“ und „Rockstar“ – haben sich Nickelback als Fels in der Brandung in den stürmischsten Zeiten des Musikgeschäfts behauptet. Erwartungsgemäß schafft es das Quartett aus Vancouver auch mit seinem lang erwarteten und bemerkenswerten achten Studioalbum No Fixed Address, über jeden Zweifel erhaben zu sein. Der Titel weist auf die Langlebigkeit der Band und ihre Bedeutung und Anziehungskraft für Millionen Fans in aller Welt hin.

Oberflächlich betrachtet ist das treffend benannte No Fixed Address eine clevere Anspielung auf die Globetrotter-Odyssee, die die Band beim Schreiben und Aufnehmen des Nachfolgers zum triumphalen Platinalbum Here And Now (2011) in fast zwölf verschiedene Städte geführt hat. Die Band verschlug es nach Zürich, Göteborg, London, Surrey, Kopenhagen, Vancouver, Berlin, Kapalua, Toronto, Los Angeles und Budapest. Mit dem mehr als ein Jahr dauernden Unterfangen erfüllten die Musiker sich einen lang gehegten Traum. „Ich wollte, dass wir diesmal nicht einfach monatelang in einem Studio hocken, sondern rauskommen und ganz verschiedene Orte erleben“, erklärt Mike Kroeger. „Sei es nun eine tropische Insel, ein Hotelzimmer in Italien oder Schweden, oder ein gemietetes Haus irgendwo auf der Welt, es verändert die Art zu arbeiten wirklich. Wir waren überall, um die Songs zu schreiben und aufzunehmen. Die Kultur, das Essen, die Umgebung und sogar das Wetter – diese völlig verschiedenen Einflüsse wirken sich extrem auf den Gemütszustand aus, und das ist eine große Bereicherung für die Musik.“
Folglich durchstreift No Fixed Address vor Elan und Innovation strotzend ein musikalisches Spektrum, das elf vielfältige Tracks hervorbringt, von denen jeder einzelne den beliebten Nickelback-Sound in neue und einzigartige Sphären emporhebt. No Fixed Address wird mit der altbekannten Mischung aus zügellosen Rocksongs auf der Überholspur und hochfliegenden Power-Balladen wieder eine große Bandbreite an Hörern in seinen Bann ziehen, doch der Titel erweist sich auch als passende Bezeichnung für die Kreativität und Unangepasstheit, mit der sich die Band einer festen musikalischen Heimat entzieht.

„Ich glaube, wir haben echt Glück, weil wir uns von Anfang an nicht in eine Schublade haben stecken lassen und gesagt haben, wir machen jetzt nur noch eine Art von Musik“, überlegt Chad Kroeger, der zusammen mit seinem Bruder Mike während der extrem erfolgreichen zweijährigen Welttour der Band zu Here And Now, die sie nach Nordamerika, Russland, Südafrika, Australien, Brasilien und überall dazwischen führte, nach Aufnahme-Locations Ausschau hielt. So konnten sie das Klangspektrum von No Fixed Address um unzählige neue Elemente erweitern.

„So können wir ganz verschiedene Songs produzieren, die die Fans dann annehmen. Das ist doch fantastisch, denn es bedeutet, dass wir immer ein hohes Maß an Vielfalt auf allen unseren Alben haben werden. Wir probieren auf unseren Alben immer wieder Neues aus, vor allem jetzt auf No Fixed Address, dabei stellen wir aber immer sicher, dass es immer noch unverkennbar Nickelback ist.“

Diese Grundüberzeugung teilt auch Kroegers treuer Freund und Bandkollege seit der Junior High School, Ryan Peake. Er erinnert sich, wie die Band sich in ihren Anfangstagen absichtlich gegen musikalische Trends stemmte, um in einer Zeit, in der zuerst Grunge vorherrschte und ab 2000 dann nur noch Plastik-Pop zu hören war, eine eigene Nische zu finden. „Wenn man sich nach musikalischen Modeerscheinungen richtet, ist man nach ein paar Jahren weg vom Fenster“, meint Peake, der als junges Gitarrentalent vor allem von der vielseitigen Plattensammlung seines Vaters geprägt wurde. „Dann wacht man eines Tages auf und erkennt, dass man total in einer Schublade gefangen ist. Aber wenn man ehrlich bei der Sache ist und sich auf das Songwriting konzentriert, dann machen die Leute das mit. Zum Glück haben wir so eine ausgewogene Fanbase. Und in Zeiten, wo es im Musikbusiness extrem auf und ab geht und sich alles wiederholt, haben unsere Fans immer zu uns gehalten.“
„Unterm Strich“, fügt Peake hinzu, „wollen die Leute doch ganz einfach gute Songs hören, mehr nicht. Sie wollen sich gut fühlen, egal, ob sie mitsingen oder nur zuhören. Das ist uns allen angeboren.“

Nickelback haben mit ihrer beliebten universellen Sprache – clevere Texte mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln – zusammen mit unvergesslichen Melodien und großen Refrains unauslöschbare Spuren an der Spitze der Rock- und Pop-Charts hinterlassen und nebenbei Stadien auf buchstäblich jedem Kontinent mit mitreißenden Rockhymnen und explosiven Bühnenshows zum Kochen gebracht. Doch während sich die meisten Bands von derart exklusivem weltweiten Format damit zufriedengeben, sich auf ihrem Greatest-Hits-Katalog auszuruhen, streben Nickelback stets danach, sich selbst zu übertreffen. Dahinter verbirgt sich die charakteristische Arbeitsmoral der bescheidenen Kleinstadtjungs aus Hanna, Alberta, die in ihren Anfangszeiten mit einem kaputten alten Van durch das ländliche Kanada tingelten und für scheinbar fürstliche 300 Dollar pro Woche und etwas Freibier in winzigen Clubs spielten. Auch wenn sie jetzt schon seit mehr als zehn Jahren vor 35.000 treuen und fanatischen Anhängern pro Show stehen, hat Nickelbacks langer Weg zum Superstarstatus ihren kreativen Drang mit Sicherheit nicht beeinträchtigt. „Wir wissen ganz genau, was wir schon erreicht haben und wo die Messlatte liegt“, erklärt Chad Kroeger, „Und ab jetzt könnten wir einfach halbherzig weitermachen, das wäre nicht schwer, aber unsere Fans würden das sofort merken. Immer wenn wir ins Studio gehen, geht es uns darum, die Fans glücklich zu machen. Sie sollen sagen, dass es nicht nur ein Album ist, das sie mögen, sondern ein Nickelback-Album, das sie genauso mögen wie die anderen Nickelback-Alben. Das wollen wir jedes Mal erreichen.“

Mit No Fixed Address hat die Band unbestritten erneut ins Schwarze getroffen. Mit genau den richtigen Powerakkorden stellt sie ein weiteres Mal ihr verblüffendes Geschick unter Beweis, den Rock & Roll in seinen Grundfesten zu erschüttern und dabei den Zeitgeist widerzuspiegeln. Die elektrisierende und aufrüttelnde erste Single „Edge of a Revolution“ ist die erbitterte Protesthymne der Band, die eine längst vergangene Ära wachruft, in der die Rockmusik die beherrschende Stimme des Widerstands und der Auflehnung war. Texte wie „Hey! Hey! Just Obey! Your secret’s safe with the NSA“ und „In God we trust or the CIA?“ scheinen direkt aus Schlagzeilen zu stammen und machen “Edge of a Revolution” zu einem Schlachtruf gegen die immer weiter fortschreitende politische, soziale und finanzielle Unterwerfung der Welt. „Wall Street / Common Thief / When they get caught / They all go free / A brand new yacht and a finder‘s fee“, knurrt Chad Kroeger und schwingt sich zu einem mitreißenden Refrain auf, der skandiert: „What do we want? We want change! And how we going to get there? REVOLUTION!”. Zusammen mit dem von Orwell inspirierten Gegenkulturvideo des Regisseurs Wayne Isham aus L.A. bezeugt Nickelbacks aufrührerischer Charthit, dass vom Tod des Rock & Rolls definitiv keine Rede sein kann.

Peake erklärt: „Man wird uns natürlich nie mit einer politischen Band verwechseln, aber die Leute regt einfach auf, was um sie herum passiert, und da ist es doch meiner Meinung nach kein Problem, etwas zivilen Ungehorsam gegenüber kriminellen und unfairen Zuständen zu üben, der organisiert und friedlich ist. Der Song ist letztendlich sehr positiv und, was noch wichtiger ist, er fordert die Leute auf, mitzumachen. ‚Edge of a Revolution‘ zeigt deutlich mehr Zähne als alles, was wir bisher gemacht haben. Ich bin echt stolz darauf. An diesem Punkt in unserer Karriere sollten wir ruhig auch mal was riskieren.“

Doch wo „Revolution“ laute Töne anschlägt, gibt sich „Satellite“ harmonisch, eine sehr melodische und gefühlvolle Ballade, die sich aus der musikalischen Bandbreite von No Fixed Address als eine der ergreifendsten Singles abhebt. „Let us dance around this bedroom like tonight’s our only night“, schmachtet Chad Kroeger und demonstriert mit seiner sanfteren Seite, wie Nickelback im immer mehr Abgrenzungen bildenden Musikbetrieb sowohl Rock- als auch Popzielgruppen ansprechen. So ist dann auch Nickelbacks zweite Single nach „Edge of a Revolution“ der große Uptempo-Poprock-Track „What Are You Waiting For?”, ein handwerklich „mühevoller Liebesdienst“, so Kroeger. Der Song war in seiner musikalischen Entstehung, aber auch in seiner klanglichen Komplexität eine Herausforderung für die Band. Mike Kroeger nennt ihn stolz die „zufrieden stellendste“ Single auf No Fixed Address. „Das war eine völlig neue Erfahrung“, sagt Kroeger, „und das ist uns eigentlich am allerwichtigsten.“

Nickelback haben sich schon immer über konventionelle Normen hinweggesetzt und nach ihren eigenen Regeln gespielt. Ob man es nun Weisheit oder Sturheit nennt, die Beharrlichkeit der Band hat sich jedenfalls vielfach ausgezahlt, und No Fixed Address ist da keine Ausnahme. Da finden sich glühende Hochgeschwindigkeits-Metal-Rocksongs wie „Million Miles An Hour“, aber auch die entschieden glatten und funkigen Grooves von „She Keeps Me Up“, ein tanzbares Echo von Sly and the Family Stone, das Ryan Peake zu seinen persönlichen Favoriten zählt. „Der Song ist total unkonventionell für uns, aber es hat echt Spaß gemacht, ihn zu schreiben und zu spielen, weil er einen ganz anderen Vibe hat als das, was wir normalerweise machen“, lächelt Peake. „Der Track hat viele Leute überrascht – mich auch!“
Der wahrscheinlich lebenslustigste und unvergesslichste Song auf No Fixed Address ist jedoch „Get ‘Em Up“, eine ironische Ode an stümperhafte Bankräuber, die Peake als „typisch Chad Kroeger“ bezeichnet. Die Banditengeschichte kommt als Troubadour-Rock daher und „ist etwas, das Chad schon immer schreiben wollte … Ich glaube, ein Song über einen Banküberfall ist für Chad gar nicht so weithergeholt“, lacht Peake. „Er nimmt es mit dem Gesetz manchmal nicht ganz so genau, da hat es vielleicht eine befreiende Wirkung für ihn, darüber schreiben zu können. Als er mir den Text zeigte, hatte ich sofort einen Pulp-Fiction-mäßigen Film vor Augen, das fand ich echt gut. Ich muss schon sagen, bei dem Song hat er echt alle Register gezogen – sehr cool, dass er auf dem Album ist.“

Daniel Adairs letztes Wort zum äußerst ehrgeizigen Album No Fixed Address fasst es vielleicht am besten zusammen. „Ob man es glaubt oder nicht, ich höre mir die Songs tatsächlich einfach an, weil ich sie so gerne höre – und das heißt schon was, immerhin haben wir sie bei der Arbeit am Album schon tausendmal gehört“, sagt Adair, der außerdem zugibt, seinen donnernden Drums bei diesen Sessions noch eine Portion mehr Dampf verpasst zu haben als sonst. „Ich glaube, bei diesem Album sind wir der Seele unseres Sounds treu geblieben, sind aber trotzdem zeitgemäß und relevant. Und das nicht, weil wir irgendwelchen Trends hinterherjagen, sondern weil wir unser Songwriting weiterentwickeln.“

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Mehr als 50 Millionen verkaufte Alben weltweit. Neun Grammy-Nomminierungen. Zwölf Juno Awards. Zwei American Music Awards. Sechs Billboard Music Awards. Empfänger des World Music Awards als meistverkaufter Rock-Act der Welt. Zwölf ausverkaufte Welttourneen hintereinander, bei denen sie vor mehr als 8 Millionen eingefleischten und begeisterten Fans spielten. Ganz zu schweigen von der bemerkenswerten Leistung, direkt nach den Beatles auf Platz 2 der kommerziell erfolgreichsten ausländischen Künstler der 2000er in den USA zu stehen. Eine derart überwältigende Statistik kann nur auf die führenden Rock-Giganten der aktuellen Musiklandschaft hindeuten: Nickelback.

Nickelback wurden vom Magazin Billboard zur Rockband des Jahrzehnts gekürt und sind seit ihrem weltweiten Chart-Durchbruch 2001 mit dem Debüt-Hit „How You Remind Me“ – von Billboard zum „Top-Rocksong des Jahrzehnts“ und von Nielsen SoundScan zum „Meistgespielten Song des Jahrzehnts“ erklärt – und dem achtfach mit Platin ausgezeichneten Album Silver Side Up nicht mehr wegzudenken. Dreizehn Jahre und 23 Chartstürmer später - darunter unvergessliche Klassiker wie „Photograph“, „Savin‘ Me“, „Far Away“, „Someday“ und „Rockstar“ – haben sich Nickelback als Fels in der Brandung in den stürmischsten Zeiten des Musikgeschäfts behauptet. Erwartungsgemäß schafft es das Quartett aus Vancouver auch mit seinem lang erwarteten und bemerkenswerten achten Studioalbum No Fixed Address, über jeden Zweifel erhaben zu sein. Der Titel weist auf die Langlebigkeit der Band und ihre Bedeutung und Anziehungskraft für Millionen Fans in aller Welt hin.

Oberflächlich betrachtet ist das treffend benannte No Fixed Address eine clevere Anspielung auf die Globetrotter-Odyssee, die die Band beim Schreiben und Aufnehmen des Nachfolgers zum triumphalen Platinalbum Here And Now (2011) in fast zwölf verschiedene Städte geführt hat. Die Band verschlug es nach Zürich, Göteborg, London, Surrey, Kopenhagen, Vancouver, Berlin, Kapalua, Toronto, Los Angeles und Budapest. Mit dem mehr als ein Jahr dauernden Unterfangen erfüllten die Musiker sich einen lang gehegten Traum. „Ich wollte, dass wir diesmal nicht einfach monatelang in einem Studio hocken, sondern rauskommen und ganz verschiedene Orte erleben“, erklärt Mike Kroeger. „Sei es nun eine tropische Insel, ein Hotelzimmer in Italien oder Schweden, oder ein gemietetes Haus irgendwo auf der Welt, es verändert die Art zu arbeiten wirklich. Wir waren überall, um die Songs zu schreiben und aufzunehmen. Die Kultur, das Essen, die Umgebung und sogar das Wetter – diese völlig verschiedenen Einflüsse wirken sich extrem auf den Gemütszustand aus, und das ist eine große Bereicherung für die Musik.“
Folglich durchstreift No Fixed Address vor Elan und Innovation strotzend ein musikalisches Spektrum, das elf vielfältige Tracks hervorbringt, von denen jeder einzelne den beliebten Nickelback-Sound in neue und einzigartige Sphären emporhebt. No Fixed Address wird mit der altbekannten Mischung aus zügellosen Rocksongs auf der Überholspur und hochfliegenden Power-Balladen wieder eine große Bandbreite an Hörern in seinen Bann ziehen, doch der Titel erweist sich auch als passende Bezeichnung für die Kreativität und Unangepasstheit, mit der sich die Band einer festen musikalischen Heimat entzieht.

„Ich glaube, wir haben echt Glück, weil wir uns von Anfang an nicht in eine Schublade haben stecken lassen und gesagt haben, wir machen jetzt nur noch eine Art von Musik“, überlegt Chad Kroeger, der zusammen mit seinem Bruder Mike während der extrem erfolgreichen zweijährigen Welttour der Band zu Here And Now, die sie nach Nordamerika, Russland, Südafrika, Australien, Brasilien und überall dazwischen führte, nach Aufnahme-Locations Ausschau hielt. So konnten sie das Klangspektrum von No Fixed Address um unzählige neue Elemente erweitern.

„So können wir ganz verschiedene Songs produzieren, die die Fans dann annehmen. Das ist doch fantastisch, denn es bedeutet, dass wir immer ein hohes Maß an Vielfalt auf allen unseren Alben haben werden. Wir probieren auf unseren Alben immer wieder Neues aus, vor allem jetzt auf No Fixed Address, dabei stellen wir aber immer sicher, dass es immer noch unverkennbar Nickelback ist.“

Diese Grundüberzeugung teilt auch Kroegers treuer Freund und Bandkollege seit der Junior High School, Ryan Peake. Er erinnert sich, wie die Band sich in ihren Anfangstagen absichtlich gegen musikalische Trends stemmte, um in einer Zeit, in der zuerst Grunge vorherrschte und ab 2000 dann nur noch Plastik-Pop zu hören war, eine eigene Nische zu finden. „Wenn man sich nach musikalischen Modeerscheinungen richtet, ist man nach ein paar Jahren weg vom Fenster“, meint Peake, der als junges Gitarrentalent vor allem von der vielseitigen Plattensammlung seines Vaters geprägt wurde. „Dann wacht man eines Tages auf und erkennt, dass man total in einer Schublade gefangen ist. Aber wenn man ehrlich bei der Sache ist und sich auf das Songwriting konzentriert, dann machen die Leute das mit. Zum Glück haben wir so eine ausgewogene Fanbase. Und in Zeiten, wo es im Musikbusiness extrem auf und ab geht und sich alles wiederholt, haben unsere Fans immer zu uns gehalten.“
„Unterm Strich“, fügt Peake hinzu, „wollen die Leute doch ganz einfach gute Songs hören, mehr nicht. Sie wollen sich gut fühlen, egal, ob sie mitsingen oder nur zuhören. Das ist uns allen angeboren.“

Nickelback haben mit ihrer beliebten universellen Sprache – clevere Texte mit einem Augenzwinkern und einem Lächeln – zusammen mit unvergesslichen Melodien und großen Refrains unauslöschbare Spuren an der Spitze der Rock- und Pop-Charts hinterlassen und nebenbei Stadien auf buchstäblich jedem Kontinent mit mitreißenden Rockhymnen und explosiven Bühnenshows zum Kochen gebracht. Doch während sich die meisten Bands von derart exklusivem weltweiten Format damit zufriedengeben, sich auf ihrem Greatest-Hits-Katalog auszuruhen, streben Nickelback stets danach, sich selbst zu übertreffen. Dahinter verbirgt sich die charakteristische Arbeitsmoral der bescheidenen Kleinstadtjungs aus Hanna, Alberta, die in ihren Anfangszeiten mit einem kaputten alten Van durch das ländliche Kanada tingelten und für scheinbar fürstliche 300 Dollar pro Woche und etwas Freibier in winzigen Clubs spielten. Auch wenn sie jetzt schon seit mehr als zehn Jahren vor 35.000 treuen und fanatischen Anhängern pro Show stehen, hat Nickelbacks langer Weg zum Superstarstatus ihren kreativen Drang mit Sicherheit nicht beeinträchtigt. „Wir wissen ganz genau, was wir schon erreicht haben und wo die Messlatte liegt“, erklärt Chad Kroeger, „Und ab jetzt könnten wir einfach halbherzig weitermachen, das wäre nicht schwer, aber unsere Fans würden das sofort merken. Immer wenn wir ins Studio gehen, geht es uns darum, die Fans glücklich zu machen. Sie sollen sagen, dass es nicht nur ein Album ist, das sie mögen, sondern ein Nickelback-Album, das sie genauso mögen wie die anderen Nickelback-Alben. Das wollen wir jedes Mal erreichen.“

Mit No Fixed Address hat die Band unbestritten erneut ins Schwarze getroffen. Mit genau den richtigen Powerakkorden stellt sie ein weiteres Mal ihr verblüffendes Geschick unter Beweis, den Rock & Roll in seinen Grundfesten zu erschüttern und dabei den Zeitgeist widerzuspiegeln. Die elektrisierende und aufrüttelnde erste Single „Edge of a Revolution“ ist die erbitterte Protesthymne der Band, die eine längst vergangene Ära wachruft, in der die Rockmusik die beherrschende Stimme des Widerstands und der Auflehnung war. Texte wie „Hey! Hey! Just Obey! Your secret’s safe with the NSA“ und „In God we trust or the CIA?“ scheinen direkt aus Schlagzeilen zu stammen und machen “Edge of a Revolution” zu einem Schlachtruf gegen die immer weiter fortschreitende politische, soziale und finanzielle Unterwerfung der Welt. „Wall Street / Common Thief / When they get caught / They all go free / A brand new yacht and a finder‘s fee“, knurrt Chad Kroeger und schwingt sich zu einem mitreißenden Refrain auf, der skandiert: „What do we want? We want change! And how we going to get there? REVOLUTION!”. Zusammen mit dem von Orwell inspirierten Gegenkulturvideo des Regisseurs Wayne Isham aus L.A. bezeugt Nickelbacks aufrührerischer Charthit, dass vom Tod des Rock & Rolls definitiv keine Rede sein kann.

Peake erklärt: „Man wird uns natürlich nie mit einer politischen Band verwechseln, aber die Leute regt einfach auf, was um sie herum passiert, und da ist es doch meiner Meinung nach kein Problem, etwas zivilen Ungehorsam gegenüber kriminellen und unfairen Zuständen zu üben, der organisiert und friedlich ist. Der Song ist letztendlich sehr positiv und, was noch wichtiger ist, er fordert die Leute auf, mitzumachen. ‚Edge of a Revolution‘ zeigt deutlich mehr Zähne als alles, was wir bisher gemacht haben. Ich bin echt stolz darauf. An diesem Punkt in unserer Karriere sollten wir ruhig auch mal was riskieren.“

Doch wo „Revolution“ laute Töne anschlägt, gibt sich „Satellite“ harmonisch, eine sehr melodische und gefühlvolle Ballade, die sich aus der musikalischen Bandbreite von No Fixed Address als eine der ergreifendsten Singles abhebt. „Let us dance around this bedroom like tonight’s our only night“, schmachtet Chad Kroeger und demonstriert mit seiner sanfteren Seite, wie Nickelback im immer mehr Abgrenzungen bildenden Musikbetrieb sowohl Rock- als auch Popzielgruppen ansprechen. So ist dann auch Nickelbacks zweite Single nach „Edge of a Revolution“ der große Uptempo-Poprock-Track „What Are You Waiting For?”, ein handwerklich „mühevoller Liebesdienst“, so Kroeger. Der Song war in seiner musikalischen Entstehung, aber auch in seiner klanglichen Komplexität eine Herausforderung für die Band. Mike Kroeger nennt ihn stolz die „zufrieden stellendste“ Single auf No Fixed Address. „Das war eine völlig neue Erfahrung“, sagt Kroeger, „und das ist uns eigentlich am allerwichtigsten.“

Nickelback haben sich schon immer über konventionelle Normen hinweggesetzt und nach ihren eigenen Regeln gespielt. Ob man es nun Weisheit oder Sturheit nennt, die Beharrlichkeit der Band hat sich jedenfalls vielfach ausgezahlt, und No Fixed Address ist da keine Ausnahme. Da finden sich glühende Hochgeschwindigkeits-Metal-Rocksongs wie „Million Miles An Hour“, aber auch die entschieden glatten und funkigen Grooves von „She Keeps Me Up“, ein tanzbares Echo von Sly and the Family Stone, das Ryan Peake zu seinen persönlichen Favoriten zählt. „Der Song ist total unkonventionell für uns, aber es hat echt Spaß gemacht, ihn zu schreiben und zu spielen, weil er einen ganz anderen Vibe hat als das, was wir normalerweise machen“, lächelt Peake. „Der Track hat viele Leute überrascht – mich auch!“
Der wahrscheinlich lebenslustigste und unvergesslichste Song auf No Fixed Address ist jedoch „Get ‘Em Up“, eine ironische Ode an stümperhafte Bankräuber, die Peake als „typisch Chad Kroeger“ bezeichnet. Die Banditengeschichte kommt als Troubadour-Rock daher und „ist etwas, das Chad schon immer schreiben wollte … Ich glaube, ein Song über einen Banküberfall ist für Chad gar nicht so weithergeholt“, lacht Peake. „Er nimmt es mit dem Gesetz manchmal nicht ganz so genau, da hat es vielleicht eine befreiende Wirkung für ihn, darüber schreiben zu können. Als er mir den Text zeigte, hatte ich sofort einen Pulp-Fiction-mäßigen Film vor Augen, das fand ich echt gut. Ich muss schon sagen, bei dem Song hat er echt alle Register gezogen – sehr cool, dass er auf dem Album ist.“

Daniel Adairs letztes Wort zum äußerst ehrgeizigen Album No Fixed Address fasst es vielleicht am besten zusammen. „Ob man es glaubt oder nicht, ich höre mir die Songs tatsächlich einfach an, weil ich sie so gerne höre – und das heißt schon was, immerhin haben wir sie bei der Arbeit am Album schon tausendmal gehört“, sagt Adair, der außerdem zugibt, seinen donnernden Drums bei diesen Sessions noch eine Portion mehr Dampf verpasst zu haben als sonst. „Ich glaube, bei diesem Album sind wir der Seele unseres Sounds treu geblieben, sind aber trotzdem zeitgemäß und relevant. Und das nicht, weil wir irgendwelchen Trends hinterherjagen, sondern weil wir unser Songwriting weiterentwickeln.“

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