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Auf dem Programm stehen zunächst einmal mehrere Titel vom Album No More Shall We Part, darunter "Oh My Lord" und "Hallelujah". Dazu kommen dann noch Auszüge früherer Longplayer. So stimmt Nicholas Edward Cave etwa "Do You Love Me?" und "Red Right Hand" vom 1994er-Opus Let Love In sowie "Saint Huck" vom 1988er-Frühwerk From Her To Eternity an. Und auch "The Curse Of Millhaven" ist in einer fesselnden Bühnenfassung vertreten. Der Track stammt von der bislang erfolgreichsten Veröffentlichung Murder Ballads (1996), in deren bluttriefenden Moritaten seinerzeit "rund 85 Menschen ihr Leben lassen mussten" (wie der Mann aus Wangaratta einst schmunzelnd verkündete).
Insgesamt 14 Titel aus acht Studioalben lassen in diesem Konzert hier noch einmal den Werdegang von Mr. Cave Revue passieren. Während wir in den älteren Nummern einen wütenden, morbiden Zyniker entdecken, überraschen die Lieder jüngeren Datums mit zuversichtlicheren Textpassagen. Nicht dass Nick zur Fraktion der rosarot bebrillten Zeitgenossen konvertiert wäre, seine "gothic tales" bieten immer noch reichlich düstere Wortfolgen zu den Themen Religion, Tod, Liebe und Gewalt, doch es fällt auf, dass mit den Jahren immer häufiger Hoffnungsschimmer aufblitzen. Bei dem Kampf zwischen Gut und Böse in seiner Seele neigt sich die Waage inzwischen des Öfteren zum Guten. Überraschende Metamorphose! --Harald Kepler
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Cave is in the House,
Von Monsterhummer (Ilsenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Nick Cave & The Bad Seeds - God Is in the House (DVD)
Diese DVD ist ein unbedingtes Muss für jeden, der Nick Cave auch nur im entferntesten Sinne kennt. Es ist richtig, dass die Bildqualität nicht ganz optimal ist (an manchen Stellen bemerkt man einen leichten Wisch-Effekt), aber das hat mich nur beim ersten mal etwas gestört, danach fällt es eigentlich kaum mehr ins Auge.Zwar wurden bei diesem Konzert größtenteils Songs von den neueren Alben wie "The Boatman's Call" und "No more shall we part" gespielt, aber das bedeutet nicht, dass Klassiker wie "The Mercy Seat" oder "The Weeping Song" fehlen. Besonders interessant für Fans ist wohl, dass er mit "Saint Huck" einen Song von seinem Debütalbum "From Her to Eternity" spielt. Eine hervorragende Version, verglichen mit dem Original & Seltenheitswert inklusive. Und diese Live-Version von "The Mercy Seat" (seinem wahrscheinlich besten Song überhaupt, den er bisher bei j e d e m Livekonzert gespielt hat) schlägt die Studioversion um Längen. Auf den neuesten Alben merkt man zwar, dass Cave ein wenig gesetzter und ruhiger geworden ist, aber davon ist bei diesem Konzert nichts zu spüren. Besonders "As I said sadly by her side" kommt in diesem Live-Konzert sehr atmosphärisch und packend daher, während sich die Studioversion dieses grandiosen Songs dagegen etwas zahm anhört, ja beinahe blass. Als Bonusmaterial liegen die 3 Videos zu den Singleauskopplungen aus Caves damals aktuellen Album "No more shall we part" bei. Eines davon, "Love Letter", wurde nur für Australien zu Promo-Zwecken produziert und lief daher hierzulande nie im normalen Musikfernsehen. Die Dokumentation über die Studioarbeit der Band ist auch alles andere als langweiliges Füllmaterial. Also wegen schlechten Extras kann sich wirklich keiner beklagen. Fazit: ein beeindruckendes Live-Dokument, das ich mir öfter ansehen kann, als jede andere Musik/Konzert-DVD die ich habe. Was Cave auf der Bühne abliefert ist schlichtweg 100-Mal eindrucksvoller als Bono's oder Mick Jaggers oft übertrieben wirkende Bühnen-Hampeleien oder die schleppende, ölgötzenhafte Statik eines Oasis-Konzerts auf der anderen Seite. Ich glaube kaum, dass eine Live-Show noch viel aufregender bzw. mitreißender geraten kann, als diese Show im Transbordeur im Juni 2001. Da wünscht man sich am Ende einfach nur, man wäre selbst dabei gewesen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
140 Minutes Of Pure Nick Cave...,
Rezension bezieht sich auf: Nick Cave & The Bad Seeds - God Is in the House (DVD)
Endlich eine DVD von Nick Cave And The Bad Seeds!Der einzige Kritikpunkt vorweg: die Bildqualität des Konzertmitschnitts. Ständig gibt es einen ``Weichzeichner-effekt'', d.h. unscharfe Kanten und etwas matte Farben. Stört zwar nicht wirklich, doch ich erwarte beim Medium DVD eigentlich mehr! Das Konzert an sich, präsentiert Nick & seine ``böse Saat'' in guter Form. Unvergleichlich die Energie, welche Cave in seine Auftritte steckt. Er steht niemals still, er lebt seine Songs. Unschlagbar auch die musikalische Begleitung durch die Bad Seeds. Zu jedem Zeitpunkt sind äußerst fähige Musiker am Werk, welche in Leidenschaft das letzte aus den Songs herausholen - siehe ``THE MERCY SEAT'' und ``SAINT HUCK''. Toll auch mal ``THE CURSE OF MILHAVEN'' live zu erleben. Insgesamt hinterlässt das Konzert einen guten Eindruck! Und auch das sonstige Material gestaltet sich als interessant. Die Prod-Doku zu ``No More...'' vermittelt einen tollen und äußerst spassigen Blick hinter die Kulissen. Die Musikclips beweisen einmal mehr, wie sich mit wenig Aufwand geradezu geniale Musikvideos machen lassen. Für alle, die sich für den ``Godfather Of Dark'' interessieren, ist diese DVD eine lohnende Investition. Wegen der Bildqualität dennoch nur 4 Sterne! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nick und Band öffentlich und ganz privat,
Rezension bezieht sich auf: Nick Cave & The Bad Seeds - God Is in the House (DVD)
ZU anfang war ich etwas skeptisch, denn Konzertaufnehmen sind nicht immer wirklich richtig gut. Aber das war vollkommen unbegründet. Die Qualität und Authenzität ist sehr gut. Da bekommt man gleich wieder Lust auf das nächste Konzert zu gehen.Was das Bonusmaterial betrifft, so gibt es 3 Videos, die man teilweise auf einigen Musiksendern bereits sehen konnte, doch die 45 Minütige Dokumentation stellt alle Erwartungen in den Schatten. Wenn man immer schon mal wissen wollte, wie ein Album entsteht und wie sich die Band so ganz privat verhält, ist das ein wahres Bonbon. Diese Ausgabe hat sich auf jeden Fall gelohnt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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