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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ganz grosses kino, 19. Oktober 2006
Zweites Album auf Audiolith. 12 Songs und ein Bonustrack und alle gut. Singer /Songwriter ist so überstrapaziert, also probieren wir es mal so:Manche Platten aus der Stadt kommen einem vor wie ein Teil eines Briefwechsels, hier ein Zitat, dort eine Referenz und ehrlich gesagt, das alles liest sich verdammt gut und spannend. Clickclickdeckers zweite Langspielplatte hört sich an wie einer dieser Briefe, ein Brief an das letzte "...But Alive" Album, Kettcar Platten und alles was den Mann musikalisch noch so sozialisiert hat und bewegt. Ein Brief an Hamburg, die Welt und an Dich. So die Referenzen, allesamt ebenfalls überstrapaziert, abgehandelt, die Songs gelobt. Was bleibt ist der bevorstehende Winter und die Frage nach der perfekten Platte zur Jahreszeit und hier ist sie dann auch schon, clevere Melodien, Introspektionen, Weltschmerz und einfach gute Texte. Dringend hören, auf die Charts schauen und den Kopf schütteln. Gerecht ist was anderes.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
"It's a good life, if you don't weaken" (Seth), 26. Januar 2007
Musik für Tage, die nichts Gutes mehr zu bringen scheinen.
Verschlafen, Brot verschimmelt, Cornflakespackung leer, Kaffee verschüttet, S-Bahn verpaßt. Alles Mist, und dazu noch Bauchweh.
Hilft nichts, da mußt du jetzt durch. Der Tag hat ja gerade erst angefangen...
Und wenn er dann doch endet - viel zu spät, alles schläft schon und ist still -, dann bist du auch ruhig. Hatte dieser Tag nicht doof angefangen? Du merkst davon nichts mehr. Lächelst sogar. War schon ganz ok, irgendwie.
Immer noch die gleiche Musik im Ohr, aber ein besseres Gefühl im Bauch. Fühlt sich gut an, ja. Gut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sozialer Brennpunkt Click, 26. November 2008
Kevin Hamann - für seine Zuhörer Clickclickdecker - reiht sich ein in eine Phalanx von Textern deutschen Liedguts, die einen immer wieder vergessen lassen, dass die Charts schon seit mitte der 40er Jahre textlich nichts mehr Neues gebracht haben - die Frage ist allenfalls: welches Jahrhundert?!
Click steht dabei mit seinen Soloalben dabei eher für eine ruhige Herangehensweise, findet dabei aber auch oft klare Worte, in ruhiger, manchmal rauher Stimme singt er von verkorksten Momenten, Silberstreifen - gemein ist seinen Texten aber oft das Lob des vorsichtigen Optimismus.
"Für manche Dinge", singt Click, "Für manche Dinge gibt es keine Worte
Dafür gibt es Bücher - oder Taschentücher." Oder aber einen Doppel-Click-Decker.
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