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Nichts als Gespenster: Erzählungen (Fischer Taschenbibliothek) [Taschenbuch]

Judith Hermann
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

17. August 2006 Fischer Taschenbibliothek
Neue, wunderbare Geschichten von Judith Hermann. Enthusiastische Kritiken, über 250.000 verkaufte Exemplare und Übersetzungen in 17 Sprachen ließen ihr Debüt "Sommerhaus, später" zu einem der größten literarischen Erfolge der letzten zehn Jahre werden. Judith Hermann fand, so Hellmuth Karasek, den "Sound einer neuen Generation". In "Nichts als Gespenster" entfaltet Judith Hermann den ihr eigenen "unwiderstehlichen Sog" und "unergründlichen Bann".

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Nichts als Gespenster: Erzählungen (Fischer Taschenbibliothek) + Sommerhaus, später: Erzählungen (Allemand) + Alice
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch (17. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 359650953X
  • ISBN-13: 978-3596509539
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 9,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (66 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 517.410 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Judith Hermann wurde 1970 in Berlin geboren, wo sie heute lebt. 1998 erschien ihr erstes Buch »Sommerhaus, später«, das zu einem Bestseller wurde und mit zahlreichen literarischen Preisen ausgezeichnet wurde. »Judith Hermann erzeugt einen Sound, nach dem man süchtig werden kann.« (Franziska Wolffheim, Brigitte). 2003 erschien der Erzählungsband »Nichts als Gespenster«, der 2007 für das deutsche Kino verfilmt wurde. 2009 folgte »Alice«, das die Kritik als ihr bestes Buch feierte. »Die Prosa von Judith Hermann gehört zum Wichtigsten, was die deutsche Literatur unserer Jahre zu bieten hat.« (Marcel Reich-Ranicki).

Produktbeschreibungen

Amazon.de

Mit dem Erfolg kommen die Ansprüche. Das musste auch Judith Hermann erfahren und ließ Kritiker und Leser über vier Jahre auf ein zweites Buch warten. Aber das Warten hat sich gelohnt: Wem Sommerhaus, später gefallen hat, wird von den neuen Erzählungen dieser Meisterin der gepflegten Schwermut begeistert sein. In sieben Variationen ihres Lieblingsthemas der unglücklichen Liebe und der allgemeinen Verlorenheit im Leben schickt Judith Hermann ihre Figuren in die Welt hinaus, obwohl den meisten das Reisen so suspekt ist wie der jungen Frau aus "Aqua Alta": "Zwei oder drei Tage vor dem Beginn einer Reise werde ich ängstlich, ohne Grund, alles scheint mir sinnlos, die Ferne, die Fremde, die Kontinente nicht anders als jeder Blick aus meinem Fenster, vier Wochen in einem unbekannten Land, wozu, denke ich, was soll da anders sein und was soll es mir nützen..."

Venedig, Prag und Karlsbad, die Wüste Nevadas, Island oder das Norwegen nördlich des Polarkreises -- in sämtlichen Erzählungen wird die gewohnte Umgebung hinter sich gelassen, und sei es auch nur eine Fahrt in die deutsche Provinz, wohin die Icherzählerin aus "Ruth (Freundinnen)" reist und sich in den Geliebten der besten Freundin verknallt. Nichts als Gespenster -- gespenstisch wirken die Hermann'schen Figuren tatsächlich oft, in ihrer Orientierungslosigkeit und Indifferenz, mit der sie durch ihr Dasein laufen.

Inhaltlich und stilistisch setzt die junge Berlinerin, die Sommerhaus, später mit einem Schlag zur erfolgreichen und gefeierten Autorin machte, auf das gleiche Pferd. Warum auch nicht. Andererseits hat sie sich durchaus weiter entwickelt: Ihre Geschichten sind länger (bis zu 60 Seiten) und durch den häufigen Einsatz unterschiedlicher Zeitebenen komplexer geworden. Und selbst einzelne Momente der Seeligkeit gönnt sie ihren Figuren nun hin und wieder, wie am Ende von "Die Liebe zu Ari Oskarsson", der letzten der sieben durchweg gelungenen Erzählungen: "... und wir legten die Köpfe in den Nacken und sahen das Nordlicht an, ins All geschleuderte Materie, ein Haufen heißer Elektronen, zerborstene Sterne, was weiß denn ich. "Und bist du jetzt glücklich?" sagte Owen atemlos, und ich sagte "Sehr." --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

lässt." (Nikolaus von Festenberg, Der Spiegel, 13/03) "Nicht nur ein seltener, ein seltsamer Erfolg. Mit leisen Geschichten. In einem romanhörigen Land. Auf einem romanhörigen Markt. Und am hehren und höheren Literaturfeuilleton vorbei." (Elmar Krekeler, Die Welt, 20.3.2003).

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotionales Treiben 1. Januar 2004
Format:Gebundene Ausgabe
So kurze Sätze, so kurze Geschichten, doch so prägnant und aussagekräftig. Judith Hermann hat mir, einem eingefleischten Romanliebhaber gezeigt, dass man auch Kurzgeschichten lieben kann.
In jedem ihrer Sätze stecken so viele Gefühle und Geständnisse. Über jeden ihrer Sätze lässt sich nachdenken und so viel Wertvolles entnehmen.
Sie beschreibt viele Sehnsüchte, die jeder wohl schon mal verspürt haben wird: eine alte Freundschaft, die den Punkte der innigsten Zuwendung verloren hat; das Altern der Eltern, die plötzlich nicht mehr die Kinder beschützen, sondern von den Kindern beschützt werden; die Erinnerungen an Jugendtage, in denen Beziehungen viel einfacher waren, weil noch so viele andere Erlebnisse zu kommen schienen; und so könnte man noch viel Momente der Vergänglichkeit nennen, die J. Hermann beschreibt, ohne dabei in unerträgliche Melancholie zu verfallen.
Auch wählt sie wunderschöne, obwohl einfache Schauplätze aus, an denen man sich aufgrund ihrer einmaligen Gabe des Beschreibens sogleich wieder findet: im warmen isländischen Freiluftpool einer Sommerhaussiedlung jedoch im Winter bei eiskalten Temperaturen, umgeben von Schnee und Eis; in der Kühle der Klimaanlage irgendwo in einem Motel in einer kleinen Siedlung in einer Wüste zwischen amerikanischer Ost- und Westküste;
Jede der sieben Kurzgeschichten nimmt gefangen und hält einen noch lange gedanklich darin fest, gibt Freiraum, um selber weiterzuträumen.
Ein unglaubliches Werk von einem unglaublichen Talent!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklichkeit kann trist sein 24. August 2003
Format:Gebundene Ausgabe
Es stimmt tatsaechlich, Judith Hermanns zweitem Buch fehlt jene 'besondere' Stimmung, wie sie einige Geschichten des 'Sommerhaus spaeter' auszeichnete, stattdessen ist es eine realistisch gewordene und gleichsam bescheidene Judith Hermann, die von ihr immer wieder betonte Verstoerung dem allgemeinen Hype gegenueber spricht aus jeder Zeile ihres Buches, das weniger die grosse Illusion als die subtile Wirklichkeit sucht. Statt dem Symbol und dem Abstraktum wandelt sie selbst als Abstraktum eines tatsaechlich autistischen, damit aber erst recht realistischen Beobachters durch eine ihr im Grunde fremde Welt, sie bleibt nicht nur deutsch in Venedig, Tourist auf Island und allein in jedweden Begegnungen, ihre Rückwirkung auf die Aussenwelt selbst scheint auch abstrakt oder aber punktuell, gleichsam traumhaft zu sein. Ihr Durchscheinen in der Beobachtung laesst die Atmospahere der Orte dafuer hervortreten, etwa in 'Nichts als gespenster' die einer amerikanischen Kleinstsiedlung inmitten der Wueste, die Menschen scheinen uns in unglaublicher Dominanz zu begegnen, auch in der Dominanz einer Tristheit oder Ratlosigkeit, die Bilder sind so klar und nachhaltig und vor allem real, das man es erst merkt, nachdem man das Lesen unterbrochen hat: ihre Welt ist noch da. Es ist weder die grosse Unterhaltung noch der universale Deutungsversuch, stattdessen spricht eine Art Wirklichkeit aus Judith Hermanns Geschichten die vielleicht nicht meine Wirklichkeit ist, die aber eine moegliche, wahrscheinlich eine tatsaechlich existierende Welt beschreibt, und zwar virtuos beschreibt. Lesen Sie weiter... ›
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alltagsgeschichten 1. März 2004
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Alltagsgeschichten sind es, die Judith Hermann in diesem Buch erzählt, Geschichten von jungen und alten Menschen, ihren Beziehungen zueinander, ihren Gesprächen und Gedanken. Es sind zumeist locker gefügte Verbindungen, die Personen kommen und gehen, und patchworkartig erschließen sich dem Leser nach und nach Lebensumstände. Sehr behutsam und doch ausgesprochen nuancenreich zeichnet Judith Hermann die Charaktere ihrer Figuren. Ihre Erzählperspektive bleibt distanziert, ohne zu verfremden, die Sprache ist unverstellt, fast schlicht und dabei immer subtil, wenn es darum geht, Gefühle und Empfindungen auszudrücken.
In der ersten der insgesamt sieben Erzählungen ('Ruth') geht es um zwei Freundinnen, zwei Frauen ohne feste Bindungen, beide eingefügt in ein Berufsleben, das ihren tristen Alltag bestimmt. In dieses fein abgestimmte Verhältnis tritt eines Tages ein Mann, und von da an entwickelt diese Dreierbeziehung eine ganz eigene und in ihrer Konsequenz sehr stringente Dynamik.

Ganz ähnlich die anderen Geschichten, ob sie nun von einem Freundestreffen auf Island' handeln ('Kaltblau') oder von einem älteren Ehepaar, das aller Berufs- und Kindersorgen ledig seine Tage auf Reisen verbringt ('Aqua Alta') usw., immer sind es Alltagsgeschichten, die Judith Hermann mit einem feinen Gespür für zarte zwischenmenschliche Beziehungen erzählt. Es geht eine stille Melancholie von diesen Erzählungen aus.
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1.0 von 5 Sternen Müll?
Wir mussten das Buch für die Schule besorgen und als Klassenlektüre lesen. Dabei ist wieder einmal rausgekommen, dass Deutschlehrer nicht den geringsten Funken von gutem... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von T., Wilhelm veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Bisschen langweilig
Die verschiedenen Kurzgeschichten bleiben sehr vereinzelt- sind jeweils nicht spannend oder überzeugend-
man müsste vielleicht mehr über die Autorin wissen ?
Vor 9 Monaten von Almut Langbein veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Konnte mich nicht fesseln
Auch wenn ich den Schreibstil von Judith Herrmann zwar schon angenehm/ schön zu lesen finde, konnte mich dieses Buch nicht fesseln. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Alemañola veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Gähnend langweilig
Das Hörbuch hat mir überhaupt nicht gefallen. Die Stimme der Autorin monoton daher leiernd. Der Inhalt ohne jegliche Spannung. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von tenere veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen gutes Buch
wenn man auf merkwürdige Geschichten steht(die meiner Meinung nach nicht viel Sinn ergeben, bzw. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von SunnyFlower veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Die Autorin hinter den Geschichten
Um hinter das Geheimnis, den speziellen Klang von Judith Hermanns Geschichten zu kommen, sollte man sich die Mühe machen, sich mit der Autorin selbst beschäftigen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. April 2011 von P.Hastings
5.0 von 5 Sternen Der Mensch als loses Ende
An Judith Hermann scheiden sich die Geister. Es mag plakativ klingen, aber im Grunde ist es einfach: man mag ihren Stil oder eben nicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2010 von Martina D.
1.0 von 5 Sternen Öde, aufgesetzt, unglaubwürdig
Langeweile, in der das Wort SCHÖN ungefähr auf jeder zweiten Seite zu finden ist. (Soll das sehr authentisch oder ursprünglich wirken? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von Pell
1.0 von 5 Sternen schlecht gesprochen
die autorin spricht so genervt, gleichzeitig unbeteiligt und monoton, daß man sich ärgert, ihr das hörbuch überhaupt abgekauft zu haben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Dezember 2007 von Susanne Diem
5.0 von 5 Sternen Ein Gespenst?
Ich hatte schon viel von ihr gehört. Sie sollte gut sein, las ich immer wieder. Ach ja? Wie sollte das denn gehen? Eine, die gut schreiben kann? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Dezember 2007 von Tobias Nazemi
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