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Nichts als Erlösung [Gebundene Ausgabe]

Gisa Klönne
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe Jetzt reinlesen [0kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
  • Verlag: Ullstein (10. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550087772
  • ISBN-13: 978-3550087776
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (47 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 73.222 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gisa Klönne
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein Toter ohne Gesicht mitten in der Kölner Altstadt. Die Ermittlungen führen Hauptkommissarin Judith Krieger in die Vergangenheit. Zu einer Familientragödie. Und zu einem Kinderheim, dessen Wurzeln bis in die NS-Zeit reichen. Ist der Täter ein ehemaliges Heimkind? Ist Rache sein Motiv? Schon bald fordert er Judith Krieger zu einem perfiden Wettkampf heraus. Ein eindringlicher und rasant erzählter Kriminalroman über ein lange verschwiegenes Kapitel der deutschen Geschichte.

Über den Autor

Gisa Klönne, 1964 geboren, studierte Anglistik und war Journalistin. Ihre von Lesern und Presse gleichermaßen gefeierte Erfolgsserie um Kommissarin Krieger wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 2009 erhielt Gisa Klönne den Friedrich-Glauser-Preis.
www.gisa-kloenne.de


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Heike Werner TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Es ist Sommer in Köln und selbst nachts kühlt die Stadt nicht wesentlich runter. In einer dieser Nächte, in denen die Hitze Schlaf irgendwie unmöglich macht, stösst Hauptkommissarin Krieger bei einer späten Laufrunde auf ein unter Schock stehendes amerikanisches Ehepaar, das bei dem Versuch eines Schäferstündchens auf einer Wiese am Rhein über einen unbekannten Ermordeten gestolpert ist. Dass der Tote ebenfalls Tourist gewesen zu sein scheint, gibt dem Fall eine weitere Brisanz, denn bereits am nächsten Tag berichtet die erste Zeitung über den "Touristenmörder in Köln". Als allerdings die Identität des Opfers feststeht, wird alles noch verzwickter: Jonas Vollenweider wurde vor 20 Jahren selber verdächtigt, seine Eltern und seine Schwester getötet zu haben, die seitdem verschwunden sind.
Liegt das Motiv bei diesem Familiendrama? Sind die damaligen Opfer vielleicht doch nicht alle tot? Oder reichen die Wurzeln sogar noch weiter zurück, bis zu einem längst geschlossenen und mittlerweile abgebrannten Kinderheim aus NS-Zeiten, welches damals von den Eltern Vollenweiders geleitet wurde?

Mein Fazit:
Von den ersten Seiten an hatte mich Frau Klönne mit diesem Buch an der Angel: Ein bewährtes Team, dass sich während der ersten vier Romane schon zu alten Bekannten entwickelt hat, erneut gemixt mit einem Thema, dass mit allen verfügbaren Möglichkeiten ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden sollte - Kinderheime in den 40er und 50er Jahren, in denen vor allem Kriegswaisen eigentlich nur verwahrt wurden und vor allem die teilweise dort praktizierten Misshandlungen und mehr als fragwürdigen "Erziehungsmethoden".

Was ich an den Romanen von Gisa Klönne auch sehr schätze, ist die Nachvollziehbarkeit der Ermittlungen, die einem als Leser das Gefühl gibt, live dabei zu sein und das Miträtseln sowie die Spannung auf hohem Niveau hält. Kommissar Zufall, dem ständig irgendetwas in den Schoss fällt, gibt es hier nicht.
Aus mehreren Blickwinkeln, aus der Sicht von Krieger und Korzilius, aber auch aus der Sicht des KURIER-Reporters Zobel und des Schatzsuchers Eric Sievert, der des öftern auf illegaler Mission unterwegs ist, folgt man als Leser dem Geschehen und zieht den Strick so langsam zu.
Allerdings fand ich diesmal den Schluss weniger optimal; man hatte eigentlich nicht die Möglichkeit, selber mit der Nase auf den Täter stossen zu können. Auch die Krieger'schen Traumsequenzen waren manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, was aber locker durch die Dienstreise nach Samos und das damit bei mir ausgelöste riesige Fernweh wieder ausgeglichen wurde.

Alles in allem unbedingt lesenswert!!!

Der Übersicht halber nochmal alle Fälle des Teams Judith Krieger und Manni Korzilius aus der Feder Gisa Klönne's:
Der Wald ist Schweigen(erschienen 2005)
Unter dem Eis: Judith Kriegers zweiter Fall (erschienen 2006)
Nacht ohne Schatten: Judith Kriegers dritter Fall (erschienen 2008)
Farben der Schuld: Judith Kriegers vierter Fall (erschienen 2009)
"Nichts als Erlösung" (erschienen 2011)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von goat TOP 100 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Seit dem 10. Oktober ist Nichts als Erlösung", Judith Kriegers fünfter Fall im Handel erhältlich. Das Cover kommt eigentlich recht unscheinbar daher und hinterlässt doch einen bleibenden Eindruck. Überwiegend in grau gehalten, wirkt das alte Zimmer, das aufgrund der sichtbar verlaufenden Heizungsrohre und der Größe des Raumes auf eine Schule oder ein Internat hindeutet, etwas kalt und leer. Einzig das kleine Mädchen in einem roten Kleid, welches auf ein Fenster zueilt, bringt etwas Farbe und somit auch Wärme ins Spiel. Spätestens nachdem man den Klappentext gelesen hat, weiß man, dass das Cover sehr gut zum Thema passt.

Gisa Klönnes Krimi befasst sich mit einem sehr brisanten Thema aus der Vergangenheit - der Zeit des Nationalsozialismus. Schon ziemlich zu Beginn des Buches wird der Leser mit einer gesichtslosen Leiche konfrontiert. Bei den Nachforschungen stoßen Kriminalhauptkommissarin Judith Krieger und ihr Kollege Manni Korzilius auf eine 20 Jahre zurückliegende Familientragödie. Ein angerichtetes Blutbad, bei dem die Opfer allerdings nie aufgefunden wurden - einziger Überlebender war Jonas Vollenweider, der Sohn, der damals selbst unter Mordverdacht geriet. Nachweisen konnte man ihm allerdings nie etwas. Nun ist Jonas Vollenweider selber Opfer eines grausamen Mordes geworden und sosehr sich die Ermittler auch ins Zeug legen, die Spur führt immer wieder zum Kinderheim Frohsinn", welches in den 60er Jahren von Jonas Vollenweiders Eltern geleitet wurde. Nach und nach kommen die damaligen Nazi-Erziehungsmethoden der Vollenweiders ans Licht. Von abgeschobenen Kindern ist die Rede, die aufs äußerste gedemütigt und misshandelt wurden. Der Verdacht liegt nahe, dass sich eines der ehemaligen Heimkinder vielleicht an den Vollenweiders rächen wollte ...

Gisa Klönne hat mit Nichts als Erlösung" einen sehr ruhigen aber auf jeden Fall auch sehr nachdrücklichen Krimi geschrieben. Wer Action erwartet, wird hier vergebens suchen. Die Handlung plätschert eher ruhig vor sich hin. Zwar wird durch die verschiedenen Erzählperspektiven das Ganze etwas aufgelockert, aber leider stört das auch ganz erheblich den Lesefluss. Der Schreibstil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig, aufgrund der detaillierten Erklärungen, die sich oft über Seiten hinziehen. Hier blieb meine Konzentration manchmal etwas auf der Strecke und ich war des Öfteren versucht, ein paar Absätze zu überspringen. Die Handlung jedoch war zu keinem Zeitpunkt langweilig. Ganz im Gegenteil: besonders die Passagen zum Thema Kindeserziehung zu Hitlers Zeiten haben mich interessiert. Hier hat Gisa Klönne viel Zeit in die Recherche investiert. Im Nachwort erwähnt sie auch noch einmal, dass das Kinderheim Frohsinn nur ein Produkt ihrer Fantasie ist, nicht aber die Daten und Fakten zur Geschichte der Heimkinder im Deutschland der Nachkriegszeit. Ihre Angaben zu den Erziehungsmethoden basieren auf dem Erziehungsratgeber von Johanna Haarer. Ich habe ob der absurden Ansichten dieser Frau immer nur wieder mit dem Kopf schütteln können. Die Autorin selbst schreibt, dass es ihr in diesem Fall vorrangig darum ging, zu zeigen, welch zerstörerisches und menschenverachtendes Potenzial das aus der NS-Zeit tradierte Erziehungsbild mit seinen perfiden Züchtigungsmethoden entfaltet hat - und wie lange es auch nach 1945 noch weiterwirkte.

Fast schon geneigt, dem Täter so etwas wie Verständnis entgegenzubringen, habe ich immer vergeblich versucht, heraus zu finden, wer der Mörder sein könnte und ob, und wenn ja, wie der Täter mit der Ermittlerin Judith Krieger in Verbindung steht. Aber es ist mir die ganze Zeit über nicht gelungen, den Kreis der Verdächtigen so weit einzugrenzen, dass ich ihn ausfindig machen konnte. Von daher würde ich die Auflösung des Falles als nicht unbedingt vorhersehbar einstufen. Apropos Ermittlerin: Judith Krieger bleibt mir als Protagonistin irgendwie zu blass und ich konnte keine Verbindung zu ihr aufzubauen. Sie wirkt sehr unnahbar auf mich - ganz im Gegensatz zu ihrem Kollegen Manni Korzilius. Hier ist es der Autorin sehr gut gelungen, seine Gefühle und seinen Gewissenskonflikt rüber zu bringen. Er hat mir als Figur von seiner ganzen Entwicklung her noch am besten gefallen.

Im Zuge der Ermittlungen führt der Weg Judith Krieger unter anderem zur Insel Samos nach Griechenland. Die Beschreibungen sind zwar schon sehr detailliert und es stellte sich bei mir zwangsläufig der Wunsch nach einem Urlaub ein, aber wer sich die Mühe macht und mal die Homepage der Autorin besucht, der kann die Schauplätze ihrer Bücher noch einmal in Form von Fotos nachvollziehen. Futter für das Kopfkino, welches in meinen Augen ein ganz dicker Pluspunkt ist. Dort findet man sogar ein Foto der dreifarbigen Katze, die in dem Buch vorkommt. Unter den Fotos sind die jeweiligen Textpassagen aus dem Buch aufgeführt. Und spätestens nach diesen Fotos möchte man am liebsten gleich einen Flug buchen.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick in das Buch geben und habe mich auch extra eher mit den weniger" relevanten Dingen aufgehalten, damit ich nicht zu viel verrate. Empfehlen kann ich dieses Buch den Lesern, die auch gerne mal etwas ruhigere und ausführlichere Krimis lesen und sich nicht an langen und detaillierten Beschreibungen stören. Spannung ist immer vorhanden, aber Action wird man vergeblich suchen. Wer sich an den von mir aufgezählten negativen Dingen nicht stört, wird seine Freude an dem neuen Band von Gisa Klönne haben. Ich vergebe in diesem Fall vier Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Melanie_M
Format:Gebundene Ausgabe
Ich muss gestehen, dass ich dieses Mal total lange für ein Buch gebraucht habe, obwohl das Buch dies überhaupt nicht verdient hat.

Inhalt:

Im August sucht Eric Sievert einen Schatz aus der Römerzeit im Wald mit seinem Metalldetektor (Deus XP). Statt dem Schatz findet er eine relativ neuwertige Kette mit einem Herzanhänger aus Gold, als er diese zu sich nehmen will, findet er einen menschlichen Knochen.

Zur gleichen Zeit joggt Judith Krieger durch die Gegend, als sie plötzlich Schreie hört. Ein amerikanisches Ehepaar ist auf eine Leiche gestoßen, dessen Gesicht komplett verstümmelt war. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass es sich um Jan Vollenweider handelt, dessen Eltern früher Heimleiter in dem Kinderheim "Frohsinn" waren. Jan Vollenweiders Eltern und auch dessen Schwester wurden damals umgebracht und die Leichen niemals gefunden.

Judith wird zusammen mit ihrem Partner Manni Korzilius mit den Ermittlungen beauftragt. Während der Ermittlungen erhält Judith immer wieder Briefe eines Unbekannten, die mit verschiedenen Fotos bestückt sind.

Schaffen Judith und Manni es, den Mörder zu finden und was hat Jan Vollenweiders Vergangenheit mit der ganzen Geschichte zu tun?

Cover:

Das Cover ist in schwarz-weiß gehalten. Es ist ein Mädchen mit langen Haaren in einem roten Kleid zu sehen, das sich schnell - in einem kargen Zimmer - fortbewegt.

Schreibstil:

Das Buch gliedert sich in verschiedene Stränge, was dazu führt, dass die Geschichte anfangs unübersichtlich ist. Weiterhin wird jeweils der Anfang eines Kapitels mit einer Art "Tagebucheinträge" des Mörders unterbrochen. Hier hat die Autorin ein anderes Schriftbild verwandt, sodass sich die Einträge vom Rest der Geschichte deutlich hervorheben.

Meinung:

Packende Geschichte mit einem für mich nicht vorhersehbaren Ende. In der Mitte des Buches hat sich die Story meiner Meinung nach ein bisschen in die Länge gezogen, hat der Spannung aber nicht unbedingt einen Abbruch getan, trotzdem gibt es einen Stern Abzug - also vier Sterne.
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Nichts als Erlösung
Der Inhalt:
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Vor 2 Monaten von damenwelt veröffentlicht
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Die Handlung:
"Ein Toter ohne Gesicht mitten in der Kölner Altstadt. Die Ermittlungen führen Hauptkommissarin Judith Krieger in die Vergangenheit. Lesen Sie weiter...
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