Vorab, die Altesangabe 12 - 16 ist Quatsch!
Richtig muss es heißen ab 12.
Kein leichter Stoff, so war das zugrunde liegende Buch nach seinem Erscheinen in Dänemark für die Verwendung im Schulunterricht nicht zugelassen.
Das erste Mal habe ich es als für den ARD-Hörspielpreis nominiertes Stück im ZKM in Karlsruhe gehört. Die Juroren haben nach der Aufführung das Hörspiel 4 zu 1 verworfen. Im Publikum war das Verhältnis ein kleinwenig günstiger. Auf jeden Fall hat es die Zuhörerschaft mit vielen Fragezeichen im Kopf sitzen lassen.
Ich denke, dass das genau so auch gut ist. Wenn man es gehört hat geht man nicht einfach zur Tagesordnung über, es arbeit in einem weiter. Ich schlage vor es nach dem ersten Hören einige Zeit auf sich wirken zu lassen und dann noch einmal anzuhören.
Und, suchen Sie sich einen oder mehrer Mithörer um danach drüber zu reden.
Eine Bewertung fällt mir sehr schwer. Ich möchte gerne mehrere abgeben.
Der Inhalt bekommt wegen seiner unkonventionellen Herangehensweise und dem was der Text anstoßen will
5 Sterne (es wird Widerspruch geben)
Mit der Form bin weniger zufrieden. Aus der einen Erzählerin im Buch werden sechs monologisierende Schüler. Kaum Dialog, jede Stimme bleibt für sich. Eigentlich eine Szenische Lesung mit Geräuschen und einer kongenialen Musik. Für diese Umsetzung kann ich (und dass obwohl ich die Arbeit von Herrn Koppelmann sehr schätze) leider nur
3 Sterne zugestehen.
Die letzten Sternchen für die CD-Edition müssen noch magerer ausfallen.
Bekanntlich kann eine Audio-CD bis zu 80 Minuten Ton speichern. Ich habe gehört, dass diese Ausgabe so etwa 75 Minuten lang sein soll. Die Originalfassung wie sie im Radio zu hören war und immer mal wieder zu hören sein wird ist dangen rund 86 Minuten lang. Dafür kann es nur
2 Sterne geben.