Was passiert, wenn zwei Außerirdische im Barcelona der 90er landen, mit der Mission sich unter die einheimische Bevölkerung zu mischen?
Ganz einfach, eines der witzigsten Bücher, das in den 90ern geschrieben wurde. Mendoza versteht es den Leser immer wieder zum lauten Lachen zu bringen, wenn er einen konservativ verschrobenen Außerirdischen durch die Baustellen von Barcelona traben lässt. Dabei wendet er das ganz einfache Prinzip an, das aus Filmen wie Die Götter müssen verrückt sein bekannt ist. Lass jemanden Fremden das beschreiben, was er sieht und plötzlich wird alles skurril und witzig. Mendoza nimmt sich dafür aber alle Freiheiten, arbeitet ohne literarischen Regeln und Konventionen und vielleicht ist das Buch deshalb auch kaum im deutschsprachigen Raum bekannt. Aber die Logbuchnotizen des Kapitäns des Raumschiffes, der seinen verschwundenen Mechaniker sucht, sind zum Schreien komisch. Alles, was dem Menschen wichtig ist, Geld, Macht und Frauen interessieren ihn nur bedingt und stellen ihn auch vor nur wenige Probleme, da er mittels außerirdischen Fähigkeiten, diese problemlos umgehen kann. Und das ist auch die tiefe Seite dieses Buches, wegen was für lächerlicher Sachen wir uns zum Affen machen. Mendoza fasst es in einfache Worte zusammen, aber vergisst dabei nicht, dass eigentlich nur der Spaß zählt, und den hat der Leser zu Genüge.