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Nichts: Was im Leben wichtig ist. Roman [Taschenbuch]

Janne Teller , Sigrid Engeler
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (159 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

26. Juli 2010
"Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun." Mit diesen Worten schockiert Pierre alle in der Schule. Um das Gegenteil zu beweisen, beginnt die Klasse alles zu sammeln, was Bedeutung hat. Doch was mit alten Fotos beginnt, droht bald zu eskalieren: Gerda muss sich von ihrem Hamster trennen. Auch Lis Adoptionsurkunde, der Sarg des kleinen Emil und eine Jesusstatue landen auf dem Berg der Bedeutung. Als Sofie ihre Unschuld und Johan seinen Zeigefinger opfern mussten, schreiten Eltern und Polizei ein. Nur Pierre bleibt unbeeindruckt. Und die Klasse rächt sich an ihm ... Eine erschütternde Parabel über das Erwachsenwerden, Erziehung und Gewalt in unserer Gesellschaft.

Hinweise und Aktionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 144 Seiten
  • Verlag: Hanser; Auflage: 23 (26. Juli 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3446235965
  • ISBN-13: 978-3446235960
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre
  • Originaltitel: Intet
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (159 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 12.196 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"'Nichts' verhandelt nichts Geringeres als unser aller Sehnsucht nach Bedeutung. Unmittelbar und literarisch herausragend schreibt Teller darüber, wie weit Menschen zu gehen bereit sind aus Angst vor der großen, unaussprechlichen Leere. Ihr gelingt es, die elementaren philosophischen Fragen ungewöhnlich klar zu verhandeln." Dunja Stamer, ZDF Aspekte, 23.07.10

"'Nichts' funktioniert wie die Klassiker des Genres, wie ‚Die Welle' oder auch ‚Der Herr der Fliegen'. Es ist die Geschichte einer dramatischen Eskalation, die am Ende Fragen aufwirft. Worauf kommt es an im Leben? Was taugt als moralische Richtschnur für unser Zusammenleben?" Jobst-Ulrich Brand, focus.de, 30.07.10

"'Nichts' gehört zu den literarisch und philosophisch interessantesten Jugendbüchern der letzten Jahre." Christine Lötscher, Tages-Anzeiger, 17.08.10

"Ein brutales, ein mutiges Buch – ein literarischer Glücksfall zur rechten Zeit! Ein Tabubruch mit Tiefgang und Zukunft. ‚Nichts' deprimiert nicht, sondern ermutigt seine Leser, ihr Leben selbst zu bestimmen. Es beschreibt eine Suche, auf die sich jeder irgendwann begibt, die aber selten so packend erzählt worden ist." Birgit Dankert, Die Zeit, 05.08.10

"Dieses Buch ist ein Hammer. Es ist radikal, es ist verstörend, es ist wahrhaftig, also genau so, wie gute Jugendliteratur eigentlich sein sollte." Amelie Fried und Ijoma Mangold, ZDF Die Vorleser, 17.09.10

"Janne Tellers Roman ist wie eine Parabel auf eine Welt ohne Kompass. Ihre Helden sind auf einer existentiellen Jagd nach nichts weniger als dem Sinn des Lebens. Das trifft den Nerv der jungen Leser." Ulf Kalkreuth, ARD titel thesen temperamente, 19.09.10

"Ein provozierendes Märchen, ein Gleichnis, das von der Schwierigkeit erzählt, einen Sinn im Leben zu finden." Thomas Schindler und Philip Siegel, ARD, 01.09.10

"Aufrüttelnd, klug und sehr mutig - das wichtigste Buch des Jahres." Financial Times Deutschland, 03.12.10

"Die Provokation des Romans besteht in dessen existenzieller Fragestellung: Worin liegt der Sinn des Lebens? 'Nichts' nimmt Jungen und Mädchen mit auf eine außergewöhnliche Gedankenreise. Was kann Literatur mehr leisten?" Claudia Voigt, KulturSpiegel, 27.07.10

"Janne Teller macht deutlich, wie Fundamentalismus entsteht und funktioniert. Das ist kein geringes Verdienst. NICHTS macht erbarmungslos deutlich, dass ein Lebenssinn, der das Leben kostet, nicht sinnhaft sein kann." Wieland Freund, Die Welt, 07.08.10

"Eine psychologisch spannende Parabel über Mut und Feigheit, über den Sog und die Faszination von Grausamkeit, über die Verführbarkeit durch Ideologien und die Suche nach dem Sinn des Lebens. 'Nichts' erschüttert dadurch, dass das Erzählte nicht wahrscheinlich, aber denkbar ist und so unaufhaltsam abläuft wie ein antikes Drama. Unberührt wird keiner das Buch aus der Hand legen." Sylvia Schwab, Deutschlandradio Kultur, 24.08.10

"Janne Tellers Roman zwingt einen, Werte zu überdenken, und erzählt von deren Verrat durch Käuflichkeit. Was dann geschieht, überrascht, nicht zuletzt auch wegen Tellers suggestivem Stil." Hans ten Doornkaat, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 22.08.10

"Teller zeigt, wie harmlos die Tabubrüche in Sachen Sex and Crime letztlich sind - die Abgründe liegen anderswo. Die eigentliche Provokation steckt im unbeteiligten Ton der Ich-Erzählerin, von der ein rätselhafter Sog ausgeht. Teller bietet uns keinen Unterschlupf in ein stellvertretendes Entsetzen der Erzählerin. Sie lässt uns mit der nackten Frage, wo das Nichts aufhört und der Sinn beginnt, allein - deshalb müssen wir anfangen, darüber zu reden." Sieglinde Geisel, Neue Zürcher Zeitung, 01.09.10

"Wer wissen möchte, welchen Weg Fanatiker hinter sich haben, die alles und jeden zu opfern bereit sind, findet in "Nichts" eine Antwort." Tilman Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.09.10

Über den Autor

Janne Teller, geboren 1964 in Kopenhagen, arbeitete als ökonomisch-politische Ratgeberin der EU und UN und lebt heute als Schriftstellerin in Kopenhagen, New York und Paris. Ihr Jugendbuch ›Nichts‹ löste in Deutschland eine breite Debatte aus und wurde ausgezeichnet mit dem Luchs von ›DIE ZEIT‹ und Radio Bremen sowie nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis.

-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
193 von 219 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NICHTS IST EIN GROßER WURF 24. September 2010
Format:Taschenbuch
Ich habe das Buch, wie einer der anderen Rezensenten auch, gelesen weil mich ein Beitrag im ARD Magazin ttt" darauf aufmerksam und schließlich ziemlich neugierig gemacht hat.

Ich habe es an einem einzigen Tag gelesen, was zwei Gründe hatte. Zum einen ist es ein kurzes Buch. Zum anderen ist es ein hypnotisches Buch. Ich konnte es schlicht nicht mehr aus der Hand legen.

Ist es ein makelloses Buch?

Nein, das ist es nicht. Das ist auch nicht wichtig. Meisterwerke sind nicht Meisterwerke weil sie makellos sind, sondern weil sie etwas Essenzielles unvergleichlich einfangen, das sie bedeutungsvoll macht, und sie, sozusagen, aus der Zeit fallen lässt.
Dieses Buch fällt aus der Zeit...

Wie Janne Teller hier mit unheimlicher Konsequenz und fast wagemutiger Kühnheit ihr Konzept völlig unbeeindruckt von den sonst für Jugendbücher geltenden Regeln in aller grausamen Konsequenz auf hohem Niveau durchzieht und gnadenlos zu Ende denkt - das ist eine tour de force vor der ich den Hut ziehe.

Nichts. Was im Leben wichtig ist" (man beachte wie bereits Titel und Untertitel in verschiedenen möglichen Deutungen doppelbödig miteinander zu spielen scheinen) erzählt, aus der Sicht der erstaunlich distanzierten Ich- Erzählerin Agnes, die als Fabel gebaute und ganz und gar nicht so realistische Geschichte einer siebten Klasse am Gymnasium der dänischen Kleinstadt Taering. Und sie erzählt, wie diese Klasse sich verändert, nachdem einer der Mitschüler, Pierre Anthon, plötzlich seine sieben Sachen in den Schulranzen packt und die laufende Unterrichtsstunde verlässt, weil das Leben sinnlos ist, da wir sowieso alle sterben müssen.
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208 von 252 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
In einer für ein Werk einer bisher weitgehend unbekannten Autorin außergewöhnlich intensiven Medienkampagne wurde dieses Buch in den letzten Wochen in zahlreichen TV-Magazinen (ttt, Kulturzeit usw.) und Zeitschriften "besprochen". Ein Roman, der sich der philosophischen Frage nach dem Sinn des Lebens stelle und nicht nur Jugendliche an diese Frage heranzuführen, sondern auch Erwachsene aus einer neuen Perspektive zum Überdenken ihrer liebgewonnen Ansichten anzuregen verspricht, klingt wirklich nach einem Buch, an dem man nicht achtlos vorbeigehen sollte. Dazu ein kleiner Skandal - Angriffe aus konservativen Kreisen, dann die Verleihung des Buchpreises, Verbannung und Wiedereinführung als Schulstoff in Dänemark - und man ist sogar ein wenig gewillt, zu glauben, es handle sich dabei tatsächlich um ein "mutiges, tabubrechendes Buch". Angesichts dessen, dass der Text eigentlich nicht sehr lang und die Geschichte nicht sehr komplex ist (man kann das Buch tatsächlich an einem Nachmittag lesen), wurde der Inhalt der Story im Grunde von den Kulturmagazinen bereits komplett "gespoilert" (Achtung beim Weiterlesen!). Da es bei philosophischen Büchern, als welches "Nichts" ja auch angepriesen wird, jedoch immer mehr um die Darlegung und Begründung von Gedankengängen geht, als um das eigentliche Ende der Geschichte, ist das vielleicht zu verschmerzen. Worum geht es also?

Das Leben einer Gruppe von Schülern in Tæring, einem nicht näher charakterisierten Vorort einer dänischen Kleinstadt, wird durcheinandergewirbelt, als Pierre Anthon, einer ihrer Mitschüler, eines Tages den Unterricht mit der Begründung verlässt, "nichts habe Bedeutung, und daher lohne auch nichts einer Anstrengung.
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56 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Vereinzelte Einzelne 8. November 2010
Format:Taschenbuch
Vorweg: Ich werde hier nicht zum x-ten Male der Inhalt des Buches wiedergegeben. Dafür bitte die anderen Rezensionen auf dieser Seite lesen. Stattdessen folgen Überlegungen über seine Bedeutung(!). [Im Folgenden werde ich die Begriffe "Bedeutung" und "Sinn" synonym verwenden. "Bedeutung steht nämlich allgemeinsprachlich entweder für den Sinn, oder aber für die einem Gegenstand beigemessene Wichtigkeit." (Wikipedia) Weitergehende Philosophische Explikationen erübrigen sich. Zum einen ist das Buch selber gar kein philosophisches, zum anderen stünde notfalls mit der Sprachpragmatischen Philosophie (später Wittgenstein und seine "Schüler") eine Denkrichtung bereit, die der allgemeinsprachlichen Auffassung entspricht.]

Erst einmal ist festzustellen, dass das Werk den Horizont seiner eigenen Schöpferin zu übersteigen scheint. Das ist daraus zu entnehmen, dass sie in den zahlreichen Interviews zu ihrem Buch neben reinen Platitüden vor allem falsches von sich gibt. Dazu einige Beispiele:

1) Erstens verwechselt sie Existenzialismus mit Nihilismus. So sagt sie etwa im Spiegel-Interview über Pierre Anthon: "Er ist ein ganz gewöhnlicher, handelsüblicher Existenzialist." Das ist allerdings falsch. Pierre Anthons Aussagen sind nihilistisch. Und das ist etwas ganz anderes. Ein Nihilist behauptet, das nichts einen Sinn hat. Ein Existenzialist dagegen, dass nur die Menschen selbst ihrem Leben einen Sinn verleihen können - und nichts und niemand sonst (Wer es literarisch vergleichen möchte: Im Stück "Der Belagerungszustand" von Albert Camus taucht in der Figur von "Nada" (dt. "Nichts"!) ein Nihilist auf. Ihm steht der Existenzialist "Diego" gegenüber).
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen kurz und hypnotisch
Dieses Buch formuliert einen gnadenlos konsequenten Gedankengang, um ihn letztendlich auch noch dem allgegenwärtigen Vermarktungsgedanken zu unterziehen. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Tagen von Marthe veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Jugendliche auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Fesselnd und...
Zugegeben, Jugendbücher haben keinen all zu guten Ruf. Sie seien nicht tiefgängig, einfach geschrieben und würden zum Teil nur auf Wellen anderer erfolgreicher... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Mioli veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Es lässt einen mit offenen Mund zurück
Dieses Buch zeigt die Schwierigkeit des Erwachsenwerdens auf eine harte Art und Weise. Die Erkenntnis, dass Nichts wichtig und alles vergänglich ist, bringt eine Schulklasse... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von F., Matthias veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Toll!
Muste diese buch für die schule bestellen aber es hat mich echt überzeugt top :)
. . . . .
Vor 2 Monaten von Maik veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Klasse
Mein Sohn erneuert fast wöchentlich die Folie. Da er das Handy in der Hosentasche trägt, hebt sich die Folie natürlich an. Aber es sind genügend Folien dabei.
Vor 2 Monaten von ThomasD veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen SUPER
Ganz tolles Buch, reflektiert, analytisch, sehr gut, verstehe zwar nicht wieso man es auf den index setzen musste aber der Mensch ist doch oft sehr einfältig.
Vor 2 Monaten von Mir. veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr gutes Buch!
Ein super tolles, gut geschriebenes Buch! Ich hätte es am liebsten von Anfang bis zum Ende sofort durchgelesen, konnte es jedoch aus Zeitmangel nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Anja Milkereit veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen ***
ich bin in der 9 klasse und mache «nichts»grad als klassenlektÃre . ich muss schon sagen, ich kann mir nicht vorstellen,dass irgendeine klasse wegen einem so ein tam tam machen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von 123 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Ein schockierendes, aufrüttelndes Buch,
....das ich meiner 16 jährigen Tochter geschenkt habe. Sie war begeistert. Neugierig hab auch ich mich an das Buch herangewagt. Phasenweise habe ich nur geschluckt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von withasmile veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ware wie erwartet
Ein Buch für die Schule, schnell und problemlos geliefert. So wie erwartet.
Warum kann man nicht kurz und knapp bewerten, wenn es nichts außergewöhnliches... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Frank Liedtke veröffentlicht
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