Nichts Als Die Wahrheit 2008

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In HD erhältlichAuf Prime erhältlich
(32)

Einer Washingtoner Reporterin droht eine Gefängnisstrafe, weil sie sich weigert, ihren Informanten für eine Story über einen riesigen politischen Skandal preiszugeben.

Darsteller:
Kate Beckinsale,Vera Farmiga
Laufzeit:
1 Stunde, 42 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

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Details zu diesem Titel

Genre Krimi, Drama
Regisseur Rod Lurie
Darsteller Kate Beckinsale, Vera Farmiga
Nebendarsteller Matt Dillon, Edie Falco, Alan Alda, Shirley MacLaine, David Schwimmer, Angela Bassett, Noah Wyle
Studio Ascot Elite
Altersfreigabe Freigegeben ab 12 Jahren
Verleihrechte 48 Stunden Nutzungszeitraum. Details
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Filmliebhaber am 8. Dezember 2010
Format: Blu-ray
Eine Journalistin deckt einen Skandal auf und wird dafür vom Rechtsstaat schikaniert. Das könnte die Kurzform der Rezension sein.

Da ein ähnlicher Fall tatsächlich in den USA passierte und sehr viel Realitätsnähe gezeigt werden sollte, schränkte das die Phantasie der Skriptschreiber deutlich ein. Deshalb ergeben sich dann inhaltlich auch einige Wartezeiten bis zur nächsten Wendung in diesem Rechtsfall.

Mir gefiel die Besetzung der Hauptrollen sehr gut. Vor allem Kate Beckinsale überzeugte durch eine Bandbreite an Emtionsdarstellungen. Das Mitfühlen und -leiden mit dieser aufrechten Journalistin hält die ganzen 107 Minuten an. Wer wäre nicht gern einmal so mutig und konsequent, wenn es um ein wirklich wichtiges Thema ginge.

Da die Quintessenz des Films ohne Einschränkung deutlich wird, verzeihe ich diesem Drama einige Längen. Wer in den USA Straftaten begeht, entscheidet nicht mehr das Rechtsverständnis der demokratischen Mehrheit, sondern die Winkeladvokaten der Regierung. Die eigentlich kriminelle Handlung ist heute nicht mehr z.B. falsche Beweise für einen Angriffskrieg zu erfinden und entgegen jeglicher öffentlichen Behauptung von Anfang gewusst zu haben, dass es sich hier um Fälschungen handelt. Nein, der kriminelle Tatbestand ist die Veröffentlichung dieser Aktion, zumindest wenn es sich um geheime Informationen (egal ob richtig oder falsch) handelt. Mit anderen Worten: Tötet den Überbringer von schlechten Nachrichten und nicht den Verursacher (erinnert ja irgendwie an Assange von wikilieaks).

Dieser sehr politische Film hat Tiefgang, ist weniger zur Unterhaltung denn zur Aufklärung gedacht. Dafür gibt es von mir 4 Sterne. Wäre es ein erfundes Drama würde ich 3 Sterne vergeben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Paine am 22. Februar 2014
Format: DVD
Ein hervorragender, spannender und tiefgehender Film über eine Journlistin, die sich weigert ihre Quelle zu verraten und dafür von einer außer Kontrolle geratenen Regierung eingesperrrt wird. Rezensenten, die das Ende des Films kritisieren, beweisen, dass sie nicht verstanden haben, worum es geht: Ein Journalist darf seinen Informanten nicht nennen. Punkt! Tut er es dennoch, riskiert er nicht nur, selbst in Zukunft keine Informationen mehr zu erhalten, sondern beschmutzt die Ehre eines ganzen Berufsstandes. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich bei dem Informanten um einen hochrangigen Regierungsmitarbeiter handelt, oder um ein kleines Kind. Es geht ums Prinzip!
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von The Reviewnator am 21. Januar 2010
Format: DVD
Story: Nachdem auf den Präsidenten der USA einen Attentat verübt wird, findet die CIA "stichhaltige Beweise", dass Venezuela in das Attentat verwickelt ist. Die USA startet daraufhin einen Militärschlag gegen das Land. Die junge und aufstrebende Journalistin Rachel Armstrong (Kate Beckinsale) erfährt mittels anonymer Quellen, dass dem CIA vor dem Militätschlag Beweise vorlagen, die Venezuela entlasten und sich damit die Entscheidung der Regierung für einen Gegenschlag als unbegründet herausstellt. Rachel enthüllt dies in einem Artikel, in der Hoffnung die Regierung zum Rücktritt bewegen zu können und selbst ihre Karriere voranzutreiben. Als sie sich weigert ihre Quellen preiszugeben, erfährt sie mit aller Härte was es bedeutet, sich mit der Regierung anzulegen...

Die Geschichte des Films beruht zum Teil auf wahren Begebenheiten und zeigt deutlich auf, dass die Regierung jederzeit in der Lage ist, zum "Wohle der Wahrheitsfindung" und ihres eigenen Machterhalts, festverankerte Prinzipien und Grundrechte der Menschen außer Kraft zu setzen. Die höchsten Güter der Demokratie, Meinungsfreiheit und Pressefreiheit werden einfach mit Füßen getreten. Dies macht das Thema sehr brisant und emotional. Vor dem Hintergrund ähnlicher Vorkommnisse vor dem 2. Irakkrieg wirkt die Story zudem sehr aktuell und realistisch. Wichtig ist zu erwähnen, dass es sich hierbei um ein reines Drama und nicht um einen Thriller á la "State of Play" handelt. Es stehen Einzelschicksale im Vordergrund und keine Verschwörungstheorien.

Das Aufgebot ist mit vielen bekannten Schauspielern bestückt. Neben Kate Beckinsale spielen Matt Dillon, Angela Basset, David Schwimmer und Alan Alda mit.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. Thomas am 3. Februar 2010
Format: Blu-ray
Da wir das System der Amerikaner übernommen haben und sehr viele Ideen der Freiheit mit unseren übereinstimmen kann man diesen Film als Frage auffassen, ob die Verfassungen der westlichen Länder (hier Amerika) wirklich so freiheitlich sind wie sie es angeblich sind. Ich fand den Film sehr interessant und auch objektiv, jeder der diesen Film sieht kann sich fragen inwieweit unser System wirklich frei ist. Die Schauspieler sind grandios von einer perfekten Kate Beckinsale angefangen, die ihre Sache wirklich sehr gut rüberbringt, dennoch gebe ich einen Stern Abzug, denn man hätte meiner Meinung nach das Ende besser machen können, aber das ist Geschmackssache.

4 volle Sterne verdient dieser eher unbekannte aber doch gute Film.
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Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT am 8. September 2013
Format: DVD
FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung/Besprechung (Review): (Blu-ray/DVD Informationen ganz unten)

Regisseur Rod Lurie soll ein Highschool Buddy von Präsident Obama gewesen sein. Um so verständlicher ist es, dass auch er in NICHTS ALS DIE WAHRHEIT demokratische Rechte wie Menschenwürde, Pressefreiheit und Aspekte wie Gerechtigkeit, Freiheit, Unabhängigkeit der Justiz, Glaubwürdigkeit und Integrität von Personen und des demokratischen Systems an sich in diesem Film hochhält und diskutiert, aber auch netterweise keine vorschnellen oder vorgefertigten Antworten liefert. Im klassischen Stile eines Polit-Thrillers und mit einem fast schon als Starensemble zu bezeichnenden Aufgebot werden diese Eigenschaften angeschnitten und gut in eine packende Story integriert.

Neben Hauptdarstellerin Kate Beckingsale als Journalistin Rachel Armstrong gefallen insbesondere Vera Farmiga als engagierte bis wortgewaltige CIA Agentin Erica van Doren und Matt Dillon als unnachgiebiger und extrem cooler und durchsetzungsstarker Sonder-Staatsanwalt Patton Dubois. Kate Beckingsale wächst sicher in ihrer anspruchsvollen Rolle über ihre sonstigen Vorstellungen hinaus, verbleibt aber aus meiner subjektiven Sicht nicht wirklich nachhaltig glaubhaft in ihrer Darstellung gerade der späteren - hier nicht verratenen - Phasen der Handlung, in denen sie nicht primär auf ihre Wirkung und Schönheit achten kann. Ihr Frettchengesicht vermag nicht die Bandbreite der dafür notwendigen Mimik glaubhaft zum Zuschauer zu transportieren.

Die Story von NICHTS ALS DIE WAHRHEIT ist durchaus spannend aufgebaut, sie ist aber vor allem auf die Entlarvung des Informanten von Rachel Armstrong aufgebaut der dann am Ende mit großem Tara gezeigt wird.
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