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Nicht von schlechten Eltern - Meine Hartz-IV-Familie Gebundene Ausgabe – 19. August 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: S. FISCHER; Auflage: 2 (19. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100925920
  • ISBN-13: 978-3100925923
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 2,4 x 21,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (30 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 275.938 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Der Satz ›Wir haben kein Geld‹ kann ein ganzes Leben prägen, sagt […] Undine Zimmer. Sie erzählt klug, berührend und kein bisschen larmoyant von dieser Prägung.«
Chantal Louis, Emma, September/Oktober 2013

»Undine Zimmer gelingt es, […] abseits von Schuld- und Opferstereotypen, das heißt differenziert zu vermitteln, was Armut in einem reichen Land heute bedeutet.«
Ruth Eisenreich, Falter (Bücher-Herbst 2013), 10.10.2013

»Das ist ein Buch, das Mut macht und verdammt gut auch als Survival-Ratgeber taugt.«
Jan Drees, Westdeutscher Rundfunk, 1 LIVE, 17.9.2013

»Undine Zimmer ist ehrlich bis an die Schmerzgrenze. […] Bevor es zu gefühlig wird, ist sie aber wieder wunderbar direkt.«
Sybille Hasenclever, Norddeutscher Rundfunk, NDR Info, 26.8.2013

»Ein eindringlicher Bericht!«
Rundfunk Berlin-Brandenburg, rbb Radio Fritz, 25.9.2013

»ein wichtiges Buch«
Michaela Moser, Weiber Diwan, 1.11.2013

»Ehrlich und reflektiert […] Ihre Erzählungen lösen Gedanken über eigene Lebenseinstellungen aus, belehren nicht.«
Marie Eickhoff, Kirchenzeitung, 17.11.2013

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Undine Zimmer, geboren 1979, studierte in ihrer Heimatstadt Berlin Skandinavistik, Neuere Deutsche Literatur und Publizistik. Sie schrieb nach Stationen u.a. bei der »Zeit« und »AVIVA-Berlin« als freie Journalistin für verschiedene Publikationen. Für ihre Reportage ›Meine Hartz-IV-Familie‹, erschienen im »Zeit-Magazin«, war sie 2012 in der Kategorie Essay für den Henri-Nannen-Preis nominiert. Sie lebt in Berlin und Reutlingen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jouvancourt HALL OF FAME REZENSENTTOP 50 REZENSENT am 7. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
*

So ganz habe ich das Buch auch nach der letzten Seite nicht verstanden. Was soll uns dieses Buch sagen? Dass Geld alleine nicht ausschlaggebend für Bildung ist? Dass sie ihr ganzen Leben lang wegen Geldmangel leiden musste? Dass sie die verschiedenen, sehr unterschiedlichen Harz IV Empfänger aus eigener Erfahrung gut kennt?

Die Autorin war zusammen mit ihrer alleinerziehenden Mutter ihr ganzes Leben lang auf Sozialhilfe angewiesen. Ihr Vater hielt sich nach dem Studium als Taxifahrer in Berlin über Wasser, ihre Mutter, gelernte Krankenschwester, kam aus gesundheitlichen Gründen nie mehr in ihren Beruf hinein. Undine Zimmer wurde danach Journalistin, verdiente damit auch kaum mehr als Sozialhilfe, und arbeitet heute auf der anderen Seite, der Seite, die ihr persönlich in ihrer Kindheit die meisten Traumata zugefügt hatte: sie ist Angestellte eines Jobcenters geworden!

Sie hat es also heute geschafft, diesen Quantensprung über den Schreibtisch und sitzt jetzt auf der "richtigen" Seite! Aber was ist schon richtig? Hier wird sie sicher richtig bezahlt, aber vielleicht ist das ja erst die "richtig deprimierende Seite" der Gesellschaft? In ihrem Rückblick, ihrer Autobiografie, erzählt sie von den peinlichen Situationen der "sozial schwachen " Schicht, der sie angehörte. Ich würde hier korrigierend sagen, dass ihre Familie einfach arm war, aber keinesfalls sozial schwach. Beide Eltern hatten studiert, sie selbst konnte auch studieren, aber sie waren alle drei in ein einem Denkmuster gefangen, das ihnen keine andere Zukunft erlaubte.
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38 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter am 29. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Mindestens dreimal habe ich angesetzt, um eine kleine Rezension über dieses überraschende Buch zu schreiben, aber ich wollte nicht der Erste sein, war neugierig, wie sich andere Leser äußern. Das Buch ist jetzt einige Tage auf dem Markt. Es liest sich flüssig, ich selbst hatte es in kurzer Zeit, wie man so schön sagt, "verschlungen". Doch nun sehe ich hier immer noch einen leeren Fleck und bin etwas ratlos: Wird das Buch ignoriert? Oder macht es so betroffen, dass sich niemand traut?
Als Schriftstellerin und Erzählerin kann sich Undine Zimmer mit dem Besten messen, was der deutsche Buchmarkt hergibt. Politisch ist das Buch eine kleine Bombe. Es räumt mit dem Mythos auf, Deutschland hätte weniger als drei Millionen Arbeitslose. Es zeigt den diffizilen, hinterhältigen Druck, der auf die "Kunden der Jobcenter" ausgeübt wird, damit diese möglichst wenig kosten und möglichst vielzählig aus der Arbeitslosenstatistik verschwinden. Und es zeigt auch, dass ein unter großen Anstrengungen erworbenes hohes Bildungsniveau allein für sich kein Garant für einen erfolgreichen Einstieg in ein ausreichend (von gut soll gar nicht die Rede sein) bezahltes Arbeitsleben ist.
Undine Zimmer beschreibt alles aus erster Hand, aus eigenem Erleben. Sie liefert keine trockene statistische Analyse, sondern ein sehr anschauliches Bild dessen, was der Mangel an Arbeit in unserer Gesellschaft anrichtet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lothar Fiebig am 14. November 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Habe das Buch auf einer Bahnfahrt komplett gelesen. Und abgesehen davon, dass es sich sehr flüssig liest muß ich sagen: Respekt vor dieser jungen Frau, so offen über ihr eigenes Leben und das ihrer Eltern zu berichten.
Sicher kann man die Zeiten von Sozialhilfe und Hartz 4 nicht hunderprozentig vergleichen, wobei die meisten Probleme sicher gleich sind. Und dieses Buch bestärkt mich darin, hoffentlich nie in meinem Leben ein Jobcenter kennenlernen zu müssen.
Aber das ist auch der Grund warum ich einen Stern abziehe. Irgendwo im Buch steht sinngemäß der schöne Satz: "Jobcenter sind nicht auf Undinen vorbereitet" Und jetzt arbeitet Frau Zimmer dort? Für mich nicht ganz schlüssig.
Trotzdem ein tolles Buch, welche viele Argumente der offiziellen Staatspropaganda (besonders von Frau von der Leyen) ad absurdum führt.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Beccaris am 18. September 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Armut ist nicht nur der Mangel an Geld, sondern und das wiegt oftmals viel schwerer der Mangel an Teilhabe an alltäglichen Aktivitäten und der Verlust von Selbstbestimmung und Selbstbewusstsein.

Diese junge, intelligente Autorin erzählt ganz unsentimental und trotzdem sehr einfühlsam den Alltag ihrer Kindheit. Die Eltern, beide Hartz-IV-Empfänger, schaffen es nicht, sich aus eigener Kraft aus dieser Situation zu befreien und gelten als nicht integrierbar auf dem Arbeitsmarkt. Sie erzählt von unzähligen Klischees, die in der Gesellschaft jeder kennt und doch kaum jemand wirklich etwas darüber weiss. Sie gibt dem Leser Einblicke in ihr ganz persönliches Leben ohne zu pauschalisieren, und sie zeigt auf, dass Chancengleichheit noch immer ein weit entferntes Ziel in Deutschland ist.

Undine Zimmer wächst alleine mit ihrer Mutter in einer Zweizimmer-Wohnung auf. Beide pflegen sie ihre grosse Liebe zur Weltliteratur. Ihr Buchregal umfasst mehrere Meter Weltliteratur mit Werken von Camus, Dostojewski, Hesse und vielen mehr. Sie hören Jazz, Opern und klassische Musik und an den Wänden hängen Bilder von Marc Chagall.

Undine Zimmer hat Skandinavistik, neuere Deutsche Literatur und Publizistik studiert und doch bleibt das stetige Gefühl und die Angst, im gleichen Fahrwasser wie ihre Eltern zu landen. Sie erklärt, was es heisst, in die Mühle der Behörde zu geraten und beschreibt mit vielen Beispielen die anstrengende Kunst, sich zu assimilieren. Dabei klagt sie niemals an, sondern beschreibt ganz sachlich, ihre persönlichen Erfahrungen und die zahlreichen Unsicherheiten in einer Familie, die als Prekariat bezeichnet wird.

Mich hat dieses Buch ausserordentlich beeindruckt und ich wünsche der Autorin noch viele Leser.
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