Kundenrezensionen

64
4,0 von 5 Sternen
Nicht tot genug: Thriller
Format: TaschenbuchÄndern
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2008
Bei der Auflösung dieses Krimis handelt es sich im Grunde um eine Variante eines "Klassikers"; mehr soll hier natürlich nicht verraten werden. Der Hörer ahnt ziemlich schnell, worum es geht, doch der Mörder lässt sich nicht so leicht fassen und bereitet seine Coups sorgfältig vor. Da Brian Bishop, Katies Ehemann und Hauptverdächtiger, offensichtlich allerlei "Dreck am Stecken" hat, bleibt halbwegs unklar, ob er und der immer wieder auftretende "Zeitmilliardär" nicht doch ein und dieselbe Person sind - oder, wenn es sich um zwei Männer handelt, welche Verbindung zwischen ihnen besteht. Dass eine solche Verbindung vorhanden ist, zeigt sich frühzeitig.
Die Printausgabe deklariert "Nicht tot genug" als Thriller, aber es handelt sich bei diesem Buch im Grunde um einen soliden, allerdings keineswegs langweiligen Krimi mit Thriller-Elementen. Hierzu gehören zum Beispiel die minutiösen Vorbereitungen des Mörders für den jeweils nächsten Mord, denn wenn dem Mörder eine Ressource reichlich zur Verfügung steht, ist es Zeit. Der Showdown macht einem Thriller ebenfalls alle Ehre. Die sorgfältige Ermittlungsarbeit, aus der ein Großteil der Handlung besteht, und die manchmal einen "Tick" zu ausführlich dargestellt wird, ist hingegen eindeutig ein Krimielement.
"Nicht tot genug" bietet eine spannende Story. Die Charaktere wirken authentisch, wenn auch vielleicht nicht immer plastisch genug; einige, darunter der Mörder und ein Kleinganove, werden hingegen ausgezeichnet porträtiert.
Eine Umsetzung zum Hörbuch hält natürlich immer Herausforderungen bereit. Der Sprecher, Hans Jürgen Stockerl, versteht es, den Text so abwechslungsreich vorzutragen, dass die fast acht Stunden Hörzeit nicht langweilig werden. Vor allem vermag er Dialogen viel Leben zu verleihen - und vermeidet dadurch auch, dass man eventuell im Unklaren bleibt, welche Figur gerade spricht.
Als problematisch erweisen sich bei diesem Hörbuch, wie auch bei vielen anderen Krimi- und Thriller-Hörbüchern, die zahlreichen und oft überraschenden Szenen- und Perspektivwechsel, die den Hörer bisweilen überfordern. Anfangs tut man sich unter Umständen etwas schwer, die auftretenden Personen einzuordnen, und beim Hörbuch kann man nicht einfach ein paar Seiten zurückblättern.
Insgesamt aber ist die Hörbuchfassung von "Nicht tot genug" bemerkenswert gut gelungen, und auch die eigentliche Story überzeugt. Der Preis könnte für manchen potenziellen Käufer ein Hemmschuh sein, ansonsten ist dieses Hörbuch jedoch wirklich zu empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2009
...muss sie sterben.

Ein weiterer guter "Thriller" von Peter James, jedoch lange nicht so gut, wie seine Vorgänger.

Sehr schnell hintereinander werden drei Frauen tot aufgefunden und eine Verbindung mit Brian Bishop (Ehemann einer der Toten) ist auch schnell hergestellt.
Doch nach und nach stellen die Ermittler fest, dass mit der Tatsache Brian Bishop sei der Mörder, etwas nicht stimmen kann.
Und wer ist der misteriöse Zeitmiliardär der seine eigenen dunklen Pläne schmiedet?

Ein spannender Fall und natürlich habe ich (wie gewollt vom Autor) am Anfang meine eigenen schnellen Schlüsse gezogen, was es mit dem Mörder auf sich hat. Wurde jedoch schnell eines Besseren belehrt und fand das Ende nicht wirklich prickelnd, eher flach und nichtmehr überraschend.

Das Schöne ist jedoch, dass sich die Geschichte mit Roy, Cleo und Sandy sehr spannend weiterentwickelt!
Allein dafür lohnt es sich, das Buch zu lesen, dabei ist der eigentliche Fall, eher Nebensache.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
*We have all the time in the world*
~~~~~
Fazit 1: "Stirb ewig" - ein höchst gelungener Erstling! "Stirb schön" - Folgeroman mit leichten Schwächen. "Nicht tot genug" - der dritte Roman mit neuerlich aufsteigender Tendenz ...
~~~~~~~~~~
*Es dauerte lange, bis die Dunkelheit hereinbrach, doch das Warten sollte sich lohnen. Außerdem war Zeit kein Problem für ihn. Zeit hatte er immer genug, auch wenn er ansonsten nicht viel besaß. Zeit hatte er im Überfluss. Er war sozusagen ein Zeitmilliardär.
Kurz vor Mitternacht bog die Frau, der er folgte, von der Schnellstraße ab und steuerte die einsamen Lichter einer BP-Tankstelle an. Er blieb mit dem gestohlenen Lieferwagen auf der unbeleuchteten Straße stehen und konzentrierte sich auf ihre Bremslichter. Es schien, als würden sie heller, glühten rot, rot für Gefahr, für Glück, für Sex! 'Einundsiebzig Prozent aller Mordopfer wurden von Bekannten oder Verwandten getötet'. Die Statistik schoss ihm durch den Kopf wie eine Flipperkugel. Er sammelte Statistiken, hortete sie wie Eichhörnchen die Nüsse, um seinen Verstand in jenem langen Winterschlaf, der ihn eines Tages überkommen würde, zu nähren ...
Er schaute sich um und entdeckte eine einzige Überwachungskamera. Sicher, das war ein Problem, aber ein lösbares. Sie hätte sich wirklich keinen besseren Platz für ihren Zwischenstopp aussuchen können!
Er warf ihr eine Kusshand zu ...*
~~~~~~~~~~~~~~~
Zum Inhalt: Detective Superintendent Roy Grace hat eine neue Liebe gefunden und ist einfach nur glücklich - aber plötzlich finden sich auch Spuren seiner lang verschollenen und nie vergessenen vorherigen Liebe in München ...
Sein bester Freund, Detective Sergeant Glenn Branson, hat dagegen ganz andere Probleme - seine Liebste hat ihn ganz unvermittelt aus dem gemeinsamen Haus und dem gemeinsamen Leben hinausgeworfen ...
Und als ob dieses nicht schon alles reicht - plötzlich tritt ein neuer, mysteriöser Fall in den Vordergrund: In der Nacht, als Katie Bishop in ihrem Haus in Brighton vergewaltigt und ermordet wird, ist ihr Mann Brian fast hundert Kilometer weit von ihr entfernt bei einem Golfturnier. Und doch finden die Ermittler am Tatort nur seine DNA. Zwei Tage später wird eine weitere junge Frau misshandelt und ermordet. Sophie Harrington - eine gute Bekannte von Brian - nur eine Bekannte?
Auch an diesem Tatort finden sich ausschließlich Spuren von ihm. Doch Brian Bishop streitet nicht nur jede Beteiligung ab, sondern kann für beide Tatzeiten sehr genaue Alibis liefern. Will ihn jemand bewußt ruinieren oder ist er einfach nur ein besonders cleverer Lügner?
Als eine dritte Frauenleiche aus dem Ärmelkanal gezogen wird, entschließt sich Detective Superintendent Roy Grace, den Mörder vor laufender Kamera herauszufordern. Doch damit bringt er ihn auf eine Idee, die für Roy Grace und die Frau, die er liebt, lebensgefährlich wird ...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Fazit 2: "Nicht tot genug" ist ein wahrlich sauber geschriebener Kriminalroman mit Charakteren mit höchstem Wiedererkennungswert, psychologisch fundiert und flüssig formuliert.
Leichte, extrem spannende Lektüre - aber mit Tiefgang!
In Vorfreude auf den vierten Fall von Roy Grace - verbleibt -
Reinhard Busse
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Januar 2008
Ich habe mich schon sehr auf den dritten Roman von Peter James um den Detective Superintendent Roy Grace gefreut und ihn erwartungsvoll gelesen.

Leider ist schon recht bald klar wie das Buch ausgehen muss und leider ist das Motiv für die Taten auch sehr einfach und oberflächlich gehalten. Für mich ist dieser Roman sehr mit der Arbeit der Polizei vollgepackt und nicht mit den Berichten von Opfern und Täter(n).
Ich würde den Roman auch nicht als Thriller einstufen, sondern eher als Krimi, da diesmal wirklich nicht viel Nervenkitzel vorhanden ist. Schade.
Trotz allem ist das Buch wieder flüssig zu lesen und die Beziehungen von Roy Grace zu Kollegen und seiner neuen Freundin lassen einen doch zeitweise schmunzeln.

Ich wünsche mir, das sein nächster Roman wieder ein guter Thriller sein wird, bei dem man sich nachts nicht allein auf die Strasse traut.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Diese Botschaft findet Detektive Inspector Roy Grace auf dem Rücken einer jungen Frau. Insgesamt werden innerhalb kürzester Zeit zwei Frauenleichen gefunden, jedoch hat der Hauptverdächtige ein lückenloses Alibi. Lediglich seine DNA-Spuren am Tatort deuten auf seine Täterschaft hin. Eine harte Nuss für Roy Grace, die seine volle Konzentration erfordert, wenn da nicht ein Hinweis auf seine verschwundene Frau Sandy wäre. So unterbricht Grace die Ermittlungen, um nach München zu fliegen. Zum Leidwesen seiner Freundin Cleo. Als eine dritte Frauenleiche auftaucht, setzt Roy Grace alles auf eine Karte und provoziert den Täter. Eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen.

Zum dritten Mal schickt Peter James Inspector Roy Grace in den Ring, und zum dritten Mal liefert er einen hochspannenden Krimi ab. Die Suche nach der Wahrheit fesselt den Leser von der ersten Seite an. Wie schon die beiden Vorgänger STIRB EWIG und STIRB SCHÖN bietet auch NICHT TOT GENUG allerfeinste Krimiunterhaltung mit einem Team, auf dessen Wiedersehen man sich immer wieder freut. Die Figuren um Roy Grace sind auch im dritten Band noch lange nicht verbraucht. Im Gegenteil. Gerade Roy Grace Vergangenheit ist immer wieder Quell weiterer Handlungsstränge.

Mit NICHT TOT GENUG unterstreicht Peter James einmal mehr, dass die Roy-Grace-Serie zu den momentanen Highlights im Krimigenre zählt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. September 2009
Ich habe mir dieses Hörbuch für 'n Appel und 'n Ei bei Marketplace gekauft. Es ist offensichtlich in diversen unterscheidlichen Versionen erhältlich, was sich aber nur auf die Covergestaltung bezieht. Inhaltlich und längenmäßig sind alle Versionen identisch.

Hans Jürgen Stockerl liefert eine wirklich angenehm zu hörende Leseleistung. Die Story ist schlau angelegt, auch wenn man kurz vor Schluss ahnt, wo des Pudels Kern liegt, ist der große Showdown trotzdem richtig packend.

Wie bei vielen englischen Krimis ist unser Inspektor nicht der omnipotente, in allen Kampftechniken erprobte Obermacho, sondern ein "Normalo", der privat auch mit Problemen zu kämpfen hat. Seine Ehefrau ist vor 10 Jahren spurlos verschwunden und er sucht sie immer noch, was sein Leben ziemlich blockiert. Diese privaten Probleme bringen den Fall nicht voran, wären m.E. entbehrlich, aber andererseits befeuern sie die wacklige Romanze unseres Helden mit einer Pathologin, die plötzlich und unerwartet ebenfalls ins Visier des Killers gerät.

Schön sind die Perspektivwechsel beim Erzählen. So lernt man auch häppchenweise die Welt und die Gedankenwelt desjenigen kennen, den der Inspektor jagt.

Das war mein erster Peter James, intelligente Unterhaltung und ein gelungenes Hörbuch. Werde mir definitiv mehr davon zulegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Oktober 2011
Normalerweise lese ich Krimis oder Thriller nicht, sondern bevorzuge Lektüren, die auch immer einen "phantastischen" oder Horroraspekt haben. Ich habe Vieles von Koontz und King gelesen und bis heute sind diese Beiden meine bevorzugten Autoren für "leichte" Spannungsliteratur.

Den Roman von Peter James habe ich ohne viel Ehrgeiz und in Ermangelung eines anderen Buches angefangen und bin sofort in die Handlung hineingezogen worden.
Die wichtigen Charaktere werden allesamt liebevoll und detailliert vorgestellt und ausgearbeitet. Nach ca. 10 Seiten hat man das Gefühl den Hauptcharakter "Superintendend Roy Grace" wie einen "guten Freund" lange zu kennen und man fiebert mit ihm mit.
Der Roman hat teilweise erstaunliche Wendungen und als Leser wird man oft auf die falsche Fährte gelockt, was den Täter und die Verdächtigen angeht. Die Handlung ist zwar verstrickt, aber dennoch leicht verständlich.
Und das Buch ist spannend! Sehr spannend!

Als jemand der normalerweise keine Krimis liest, war ich richtig begeistert von dem Buch und es wird garantiert nicht mein letzter Roman von Peter James gewesen sein!

Für Krimifans, oder solche die es werden wollen:

Absolut empfehlenswert!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Februar 2008
Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut - zumal ich auch die alten Werke von Peter James sehr geschätzt habe.
Und dann? Zuerst eine ziemlich vorhersehbare Story, am Schluß noch ein wenig Verwirrung und dann? Ein unbefriedigendes Ende....
Vielleicht kann dieser Roman überzeugen, wenn man nichts anderes von Peter James kennt. Sehr, sehr schade!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Januar 2010
Als Katie Bishop ermordet wird, war ihr beruflich und finanziell angeschlagener Mann Brian in London. Doch der ermittelnde Detective Superintendent Roy Grace glaubt, dass ihr Mann doch etwas mit dem Tod seiner Frau zu tun hatte. Brian streitet ab, eine Geliebte zu haben, obwohl sich auch hier die Hinweise verdichten...

Auch dieser Roy-Grace-Krimi ist erzählerisch auf hohem Niveau. Roys Privatleben ist besonders spannend; es taucht eine Frau in München auf, die wohl seine verschwundene Gattin ist, während seine Gefühle zu Cleo immer stärker werden. Was mir weniger gefallen hat, ist die Kriminalgeschichte. Da fand ich die Auflösung schlichtweg einfallslos und unglaubwürdig. Daher nur 3 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 500 REZENSENTam 7. Mai 2009
Die Spannung dieser Geschichte beschränkt sich auf die letzten 100 Seiten, das ganze Geschehen davor ist nicht uninteressant, aber hat mich auch nicht vom" Hocker gehauen". Wie schon vor mir jemand erwähnte, hat man das Gefühl, dass die Seiten gefüllt werden sollte.
Die Beschreibung der Agierenden bleibt allgemein etwas blass,die Geschichte teilweise etwas verworren, da immer neue Personen hinzugezogen werden, die man am Ende aber garnicht mehr erwähnt. Was ist z. B. mit Roys Frau, war sie nun in München , oder war sie es nicht?

Mir bleibt zu hoffen, dass der Autor zu seiner alten Form zurückfindet, denn die ersten beiden Bücher haben mir gut gefallen.
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