Also zu allererst: Der Klappentext hat mit dem Inhalt dieses Buches bis auf die Namen der Protas rein überhaupt nichts zu tun.
Die Geschichte erzählt von Veronica Davis, die nach der Ermordung ihrer Schwester Chrystal in das Kaff Fossil (wie passend...) zurückkehrt, um sich um ihre Nicht Lizzy zu kümmern. Lizzys Vater ist auf der Flucht, weil man ihm den Mord an Veronicas Schwester anhängen will.
Veronica beschließt, die Bar ihrer Schwester - das "Tonk" - zu verkaufen um das Geld für Lizzy gewinnbringend anzulegen. Außerdem wartet in Boston ein Job auf sie - also bloß so schnell wie möglich weg von Fossil. Allerdings läuft nichts wie geplant und ärgerlicherweise klebt sich auch noch der Barkeeper Cooper Blackstock an ihre Fersen und macht ihr das Leben schwer...
Die Grundidee dieses Romans ist wirklich witzig. Auch ist Veronica als Heldin eine echte Sympathieträgerin. Sie ist intelligent, taff und steht mit beiden Beinen im Leben.
Cooper Blackstock - der Held - ist eher ein testosterongesteuertes Sexhormon... aber so ist das wohl immer bei S.A.-Büchern.
Besonders nervig sind die "Kosenamen" der beiden (Knackarsch, Zuckerpüppi, Baby, Schätzchen... usw). Das NERVT ungeheuer....
Ich kann nur die Empfehlung aussprechen, nicht zuviele Bücher der Autorin hintereinander zu lesen. Speziell die sehr sexistisch ausgerichtete Beziehungskiste strapaziert die Geduld der Leserin teilweise schon sehr. Dennoch hat der Roman gewisse charmante Momente und als kleine Lektüre für Zwischendurch absolut ok