Pressestimmen
"Mit der wohlformulierten Einleitung der Herausgeber und den sorgfältig ausgewählten Beiträgen (...) ist der Band ein weit gefasstes und genau durchdachtes Lehrbuch zur Rhetorik der Sprachabwendung." (Felix Christen, IASL online, 26.01.2009)
"Der Band reflektiert vielstimmig exemplarische Gestaltungen der Möglichkeit des Scheiterns. Damit schließt er keine aufregende Debatte ab - er fordert ihre lebendige Fortsetzung." (Jan Müller, www.kritikon.de, 18.02.2009)
"In der Zusammenschau ergeben die Texte ein komplexes Bild, das der tatsächlichen Pluralität von Krisen und Umgangsweisen entspricht." (Christian Grüny, Zeitschrift für Kulturphilosophie, 3/2009)
"Der Band reflektiert vielstimmig exemplarische Gestaltungen der Möglichkeit des Scheiterns. Damit schließt er keine aufregende Debatte ab - er fordert ihre lebendige Fortsetzung." (Jan Müller, www.kritikon.de, 18.02.2009)
"In der Zusammenschau ergeben die Texte ein komplexes Bild, das der tatsächlichen Pluralität von Krisen und Umgangsweisen entspricht." (Christian Grüny, Zeitschrift für Kulturphilosophie, 3/2009)
Kurzbeschreibung
Das 20. Jahrhundert war durch eine radikale Rückbesinnung auf die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache gekennzeichnet. Der neuzeitliche Traum einer restlosen Benennung des Weltganzen wird allerdings fraglich, wenn ihr Medium - die propositionale Aussagelogik - unter Verdacht gerät.Der Band wirft die brisante Frage auf, ob der für das Jahrhundert prägende linguistic turn nicht so sehr in einer Hinwendung, als vielmehr in einer »Abwendung« vom Sagen besteht, die sich in der Entsagungsgeste von Melvilles Bartleby emblematisch verkörpert. Einzelanalysen zu literarischen Strategien bei Mallarmé, Wittgenstein, Celan, Foucault, Adorno, Derrida, Lévinas u.a.m. führen vor, wie Unterlassen nicht nur ein kritisches, sondern auch stets ein schöpferisches Moment in sich birgt.Mit Beiträgen u.a. von Giorgio Agamben, Jean Clam und Rüdiger Zill.
Über den Autor
Emmanuel Alloa (M.A.) ist Lehrbeauftragter für Philosophie und Ästhetik an der Universität Paris VIII. An der FU Berlin schreibt er eine Dissertation zur Philosophie des Bildlichen.Alice Lagaay arbeitet zusammen mit Barbara Gronau als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich Kulturen des Performativen der Freien Universität Berlin, wo sie gegenwärtig an einem Projekt zur Verletzungsmacht der Rede und des Schweigens arbeitet.