Nicht nur Hundeküsse von Judith Le Huray richtet sich in erster Linie an hundeliebende Mädchen im Teenageralter.
Hier geht es um Nele, die am liebsten mit Promenadenmischung Tessy lange Spaziergänge macht und gar nicht verstehen kann, was ihre Freundinnen neuerdings an Jungs finden. Sie selbst ärgert sich über den plötzlich überall auftauchenden Philip, der geschniegelt und gebügelt in die Hundeschule kommt, anstatt in praktischen alten Jeans, wie sie. Oder ist er vielleicht gar nicht so blöd, wie sie denkt?
Das Buch ist aus Sicht der Nele geschrieben, bedient sich einer flotten modernen, aber nicht künstlich flapsigen Sprache.
Es lässt sich flüssig lesen und ist wirklich amüsant. Man muss weder hundeverrückt noch 13 sein, um die Geschichte zu mögen und kann nach der Lektüre als Erwachsene vielleicht den einen oder anderen Gedankengang der eigenen pubertierenden Tochter noch besser nachvollziehen.
Alles in allem eine empfehlenswerte Lektüre und nettes Mitbringsel für junge Leseratten.