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Nicht alle waren Mörder
 
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Nicht alle waren Mörder

Nadja Uhl , Aaron Altaras , Dr. Jo Baier    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 13,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Nadja Uhl, Aaron Altaras, Hannelore Elsner
  • Regisseur(e): Dr. Jo Baier
  • Komponist: Enjott Schneider
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Warner Home Video - DVD
  • Erscheinungstermin: 2. November 2006
  • Produktionsjahr: 2006
  • Spieldauer: 95 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000J3OCAC
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.678 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

Als die Lage im Berlin des Jahres 1943 immer gefährlicher wird, taucht die Jüdin Anna Degen mit ihrem Sohn Michael unter. Während über ihnen immer die Angst entdeckt zu werden schwebt, verbringen sie die Zeit bei bestenfalls entfernten Bekannten, die ihnen helfen. Ein Luftangriff zwingt sie erneut zur Flucht, bis sie schließlich in Kaulsdorf landen. Die einmarschierenden Russen glauben ihnen nicht, dass sie aus Berlin geflohene Juden sind.

Produktbeschreibungen

Als Anna Degen beobachtet, wie ihre jdischen Nachbarn von der SS abtransportiert werden, handelt sie schnell. Sie flchtet mit ihrem 11-jhrigen Sohn Michael in den Berliner Untergrund. Es folgt ein Leben in permanenter Angst aufgesprt und deportiert zu werden. Hoffnung und Verzweiflung bestimmen die Tage, aus denen Wochen und Jahre werden. Aber es gibt Menschen, die helfen, die sie verstecken und versorgen. Freunde und Fremde. Menschen, die nicht fragen, sondern beherzt handeln.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bewegend 3. November 2006
Wo andernorts die deutsche Geschichte mit Hilfe kitschiger Liebesstories oder sonstigen dramaturgischen Kniffen zu monumentalen Zweiteilern (Neger, Neger, Schornsteinfeger, Dresden, Sturmflut) aufgebläht wird, vertraute Regisseur Jo Baier, der seine Könnerschaft im Umgang mit historischen Stoffen schon mit dem Film Stauffenberg unter Beweis stellte, ganz auf die literarische Vorlage und Memoiren des Schauspielers Michael Degen. So fiebert man also in dem Film Nicht alle waren Mörder mit dem damals elfjährige Michael (eine Entdeckung: Aaron Altaras) und seiner Mutter Anna (wunderbar zurückhaltend: Nadja Uhl) bei deren Überlebenskampf im Deutschland zu Zeiten des Kriegsendes mit.

Beide sind Juden und versuchen ihrem Schicksal, das mit den Konzentrationslagern und dem historischen (Ge-)Wissen des Zuschauers allgegenwärtig erscheint, über zwei Jahre durch Unterschlupf bei Fremden zu entkommen. Hier liegt dann auch die wahre Stärke des Films. Bewusst wird auf eine simple Schwarz-Weiß-Kolorierung der agierenden Personen verzichtet. So verrät der Freund des Vaters in einer der spannendsten Passagen Anna an die Gestapo, die nur aufgrund ihres gefälschten Passes und dem schlechten Gedächtnis des Verräters noch entkommen kann.

Die Unterschlupf Gewährenden, durchgängig mit Hannelore Elstner, Katharina Thalbach, Richy Müller und Dagmar Manzel hervorragend besetzt, handeln meist nicht nur aus altruistischen Motiven, sondern gegen Entgelt oder aus anderen persönlichen Interessen heraus. Dennoch bleibt der humanistische Ansatz stets erkennbar. So auch beim gebrochenen Lokomotivführer (wie immer billiant: Axel Prahl), der den Flüchtenden in höchster Not ein Dach über dem Kopf gewährt und schließlich in einer ergreifenden Szene seine Mitwisserschaft und -wirkung an den Gräueltaten der Nazis beichtet. Er fuhr die Opfer zu Tausenden in die KZs, erlebte deren Vergasung, die rauchenden Kaminschlote  und schwieg.

Dennoch riskierten alle Helfer ihr eigenes Leben und trugen schließlich zum finalen Überleben bei. Zum Schluss droht gerade von den vermeintlichen russischen Rettern noch der Tod, bis der Kommandant durch das Aufsagen des Totengebets Kaddisch von der jüdischen Identität überzeugt werden kann.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ganz großes Kino 15. Oktober 2008
Von Foxi
Dieser Film ist ein Muß!!Denn hier wird mal nicht angeklagt, sondern der Menschen gedacht die einer jüdischen Mutter mit ihrem Sohn ohne groß zu fragen einfach halfen. Die Geschichte ist schnell erzählt und dennoch sehr einfühlsam und sensibel dargestellt.Die beiden Hauptdarsteller Nadja Uhl und Aaron Altaras (der Basti aus dem Tatort-Berlin,Sohn von Felix Stark) können ihre Rolle perfekt in Szene setzen.Und so kann einfach keine Distanz mehr entstehen,dem Zuschauer werden die ein oder andere Träne schon mal kullern.Überhaupt ist die Besetzung nur vom Feinsten.Katharina Thalbach,Hannelore Elsner,Axel Prahl.Wirklich hervorragend und herrlich gefühlvoll gespielt.Mein Lob an Jo Baier, der es von Anfang an verstand eine so dramatische und traurige Kindheit des Michael Degen liebevoll und trotzdem mahnend in einem Film ganz groß in Szene zu setzen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Hugo Humpelbein TOP 1000 REZENSENT
Dieser wichtige Beitrag zum Thema Weltkrieg ist ein Film, bei dem man sich während des Ansehens wünscht, man könnte in den Fernseher kriechen und in die Handlung eingreifen. Man würde gern die Protagonisten aus der TV-Kiste herauszerren und in Sicherheit bringen, ins heimische Wohnzimmer.
Ein Drama, bei dem man sich auch wünscht, die verbleibende Laufzeit möge so langsam wie möglich verstreichen, damit man so lange wie möglich im Filmgenuss verweilen kann.
Und ein Film, bei dem man am Ende sehr zu schätzen weiß, dass das eigene Leben ein kostbares ist.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Buch ist wesentlich besser
Ich habe von dem Film mehr erwartet. Wer das Buch kennt der weiß, dass viele Szenen total aus dem Zusammenhang gerissen sind.
Es fehlen auch wichtige Abschnitte. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Wibi veröffentlicht
Selten gutes Kino aus Deutschland
Eine anspruchsvolle Verfilmung eines ausgezeichneten Buches. Vor allem Katharina Thalbach und Axel Prahl hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Januar 2009 von Dr. Edgar Dahl
Ohne Krimmi geht die Mimmi...
Als ich diesen Film sah, dachte ich: Sicher, so könnte es gewesen sein, wenn nicht ein Klischee das nächste jagen würde! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Juli 2008 von Anne Haase
Abseits als sicherer Ort
Darüber schrieb von Jahrzehnten Peter Brückner, wie man als Kommunist die Nazi-Zeit überleben konnte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2008 von Sagittarius
Schauspielerische Leistung einfach genial
Ich habe mir diesen Film schon 3 mal angesehen und finde ihn einfach nur genial mich bewegt immer dieses Thema und ich finde Nadja Uhl und Aaron Altaras haben eine super tolle... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2007 von Elmar Hoff
Mittelmäßige Verfilmung einer eigentlich packenden...
Ich hatte DVD und Buch zusammen bestellt, mit dem Film aber absichtlich gewartet, bis ich das Buch gelesen hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2006 von Heiko R.
Klasse Film
Ich habe den Film gesehen und war sehr berührt. Der Film zeigt die Geschichte einer jüdischen Mutter mit ihrem Sohn zur Nazi-Zeit. Klasse Film mit ernstem Hintergrund.
Veröffentlicht am 16. Dezember 2006 von Matand
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