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Nicht alle waren Mörder: Eine Kindheit in Berlin [Taschenbuch]

Michael Degen
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2007 --  
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Kurzbeschreibung

2007
Als 1942 die ersten Bomben auf Berlin fielen, war Michael Degen zehn Jahre alt. Ein Jahr später mussten er und seine Mutter in den Untergrund. Zwei Jahre lang, immer auf der Flucht vor Verrat, Entdeckung und dem sicheren Tod verbrachte Michael Degen seine Kindheit.Einfühlsam, ohne jede Sentimentalität und aus der Sicht des Jungen erzählt der bekannte Schauspieler seine Erlebnisse und erinnert sich liebevoll an die Menschen, denen er eigentlich sein Leben verdankt.

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 332 Seiten
  • Verlag: List (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548600514
  • ISBN-13: 978-3548600512
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 438.442 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Ende der Dreißiger wurde es für die jüdische Familie Degen in Berlin gefährlich. Den Vater brachte man ins KZ Sachsenhausen, die Folgen der Mißhandlungen überlebte er nicht. Der ältere Sohn entkam nach Schweden. Dem noch nicht einmal zehnjährigen Michael und seiner Mutter blieb nichts anderes übrig als unterzutauchen, um den Krieg irgendwie zu überstehen. Das jahrelange Verstecken konnte nur gelingen mit tatkräftiger Unterstützung couragierter, nichtjüdischer Mitbürger, die damit häufig genug ihr eigenes Leben riskierten. Der Kommunist neben der russischen Aristokratin, die Oma mit ihren anschaffenden Töchtern, der sozialdemokratische Hühnerzüchter, der Freund von der HJ und noch einige andere bildete die bunt zusammengewürfelte Helferschar, ohne die kein Überleben möglich gewesen wäre.

Merkwürdig nur, in welchem Gegensatz die schlimmen Ereignisse zu deren Schilderung stehen. Bei Degen hat man häufig den Eindruck, der Krieg sei so etwas wie ein großer Abenteuerspielplatz gewesen, auf dem sich das Gros der harmlosen Deutschen tummelte, eingeschüchtert oder verführt von den Nazis. Sogar der Antisemitismus erscheint nur als Hitlers Privatkrieg gegen den Lieblingsfeind. Die Geschichten kommen meist daher wie ein Kaffeeklatsch über den kürzlichen Zoobesuch am Raubtiergehege und sind entsprechend verharmlosend und verklärend.

Degen meint es gut und will jenen ein Denkmal setzen, die im Kleinen den Kampf gegen das Naziregime aufgenommen haben. Es steht jedoch zu befürchten, daß gerade der "Blick des Jungen", mit dem das Buch geschrieben ist, genau jenen entgegenkommt, die im "Tausendjährigen Reich" alt genug waren, um selber Dreck am Stecken zu sammeln.

Michael Degen ist ein beliebter Schauspieler, aus Theater und Fernsehen wohlbekannt. Ich denke, auch mit seinen Kindheitserinnerungen wird er sein Publikum glänzend unterhalten. --Jürgen Grande -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Daß Degen nichts beschönigt, weder sein Handeln und Denken, noch das der anderen Personen, ist eine der Stärken des Buches.« DIE WELT
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
29 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Lachen ist wichtiger als Essen." 17. Juli 2001
Format:Taschenbuch
Auch ich habe das Buch von Michael Degen gelesen, und war wie auch die Leser vor mir absolut begeistert. Michael Degen ist es meiner Meinung nach gelungen, seine Erlebnisse ohne Bitterkeit aufzuschreiben. Mit einem gewissen Abstand, fallen ihm auch wieder komische und skurrile Dinge ein, die einem das Lesen bei diesem ernsten Thema erleichtern.
Bewundernswert ist auch die Sprachgewandtheit Degens, mit der er die Zufluchtsstätten und ihrer Bewohner beschreibt. Charme, der nicht selten in Sarkasmus umschlägt, ermöglicht es zudem, die geschilderte Angst, Einsamkeit und Stille leichter zu ertragen und zu überspielen. Herr Degen unterscheidet in seinem Buch sehr genau zwischen denjenigen Menschen, die sein Leben bedrohten, und denen die ihm, aus welchen Gründen auch immer, geholfen hatten >>> Nicht alle waren Mörder. Wie ich nun des öfteren hörte, wurde Herr Degen jedoch nicht mit diesem Buch, seiner Erinnerungsarbeit, befreit, sondern betrübt indem die so schmerzhaft gewordenen Erinnerungen wieder lebendig wurden. Dennoch würde ich es als sehr schade empfinden, wenn das Buch nicht existieren würde, da es eins meiner Lieblingsbücher geworden ist und ich es nur weiter empfehlen kann.
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24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mitreißend! Unvergleichlich! 11. Juli 2004
Von Mareike
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Am Anfang war ich etwas skeptisch, als ich gesehen habe, dass das Buch nicht in Kapitel unterteilt ist und statt dessen eigentlich auf 300 Seiten ununterbrochen erzählt wird.
Doch kaum hatte ich angefangen zu lesen, da war mir der Grund auch schon klar: man kann diese Geschichte beim Erzählen einfach nicht unterteilen - und genau so wenig kann man mit dem Lesen aufhören. Man wird in das Leben des kleinen Michael Degen hineingezogen und kann sich nicht trennen.
Ehrlich und ohne zu beschönigen (so kommen mir die schlimmen Bilder jedenfalls vor, aber ich weiß es natürlich nicht!) erzählt Degen von seiner Kindheit in Berlin, vom Tod des Vaters, und von seinem Leben mit der Mutter, das von Angst geprägt war: als Juden in Berlin während des Zweiten Weltkrieges überlebten die beiden oft nur auf Grund von großem Glück!
'Nicht alle waren Mörder' erzählt von Menschen, deren Leben durch das NS-Regime verändert wurde. Von Menschen, die skrupellos wurden, aber auch von denen, die entweder darunter litten, oder sogar ihr eigenes Leben riskierten, um anderen zu helfen.
Degen schafft es dabei, so anschaulich zu erzählen, dass man bald glaubt, die Personen des Buches zu kennen, was das Lesen noch spannender und emotionaler macht.
Es gibt so viele Bücher über diese Zeit, aber dieses Buch ist wirklich herausragend! Wenn man es mit einem Satz zusammenfassen müsste, würde ich sagen: Ein Buch, das von Hoffnung in einer Zeit erzählt, in der es keine Hoffnung gibt.
Sehr bewegend - und garantiert eines von den Büchern, bei denen man sich am Ende fragt: Und was wurde aus ...?? (Mehr noch dadurch, dass hier von realen Personen erzählt wird!)
Nicht verpassen!
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte ich dich je vergessen.... 25. September 1999
Format:Gebundene Ausgabe
"bis zum heutigen Tag werde ich das Gefühl der Minderwertigkeit nicht los, das ich als Kind eingeimpft bekam." Michael Degen, geboren 1932. Michael Degens Erinnerungen an seine Berliner Kindheit, an die Jahre zwischen 1942 und 1945 sind herzzereissende Bilder vom Kampf einer jüdischen Familie ums Überleben. Der gedächtnistrainierte Schauspieler nimmt mutig den Ariadnefaden ins Labyrinth der Erinnerung auf und erzählt: von seinem älteren Bruder, der gerade noch Deutschland verlassen konnte, vom Tod seines Vaters, der im KZ Sachsenhausen auf grausamste Weise gefoltert wurde und an den Folgen im Jüdischen Krankenhaus in Berlin starb. Er erzählt von Leuten - keineswegs ganz normalen, die ihn und seine Mutter auf den teils irrwitzigen Stationen des Lebens in Verstecken im Untergrund während der Berliner Bombennächte begleiteten. Zentrum seines Berichtes ist Degens Mutter Anna, deren Mut, Kraft und Lebensenergie sein Überleben ermöglicht haben, umgekehrt war er es, der seiner Mutter überhaupt den Willen dazu gab. Pointiert bis fast zur Unerträglichkeit sind Degens Schilderungen von Gratwanderungen existentieller Bedrohung - eine Mutter und 12-jähriger Sohn rennen um ihr Leben- die in beiden gleichwohl nicht die Fähigkeit des Lachens unter Tränen zerstört haben. Jeder Leser wird auf seine Weise und aufgrund der eigenen Biographie Verknüpfungen mit den Personen des Buches und ihrem Autor herstellen und niemand wird unberührt bleiben.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ergreifendes Zeugnis einer Überlebensgeschichte 27. Januar 2007
Von Regenfisch TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Vor einigen Jahren habe ich in einer Sendung von Alfred Biolek ein Interview mit Michael Degen gesehen. Er berichtete sehr ergreifend und dennoch humorvoll über seine Kindheit als Jude während des 2. Weltkrieges. Besonders berührt hat mich die tiefe Zuneigung und Hochachtung vor seiner Mutter Anna, die in jedem seiner Worte zu erkennen war. Was diese Frau geleistet hat und wie stark sie war, das zeigt, dass Frauen wie sie die wahren Helden des Krieges waren.

Ich kaufte mir dann Degens Autobiograhie "Nicht alle waren Mörder".

Degen verbrachte seine Kindheit mit seiner Familie in Berlin. Das Leben als Juden wurde für die Familie immer beschwerlicher. Degens Vater wurde schließlich nach Sachsenhausen deportiert. Die Folterungen, denen er dort ausgesetzt war, überlebte er nicht. Sein großer Bruder konnte in letzter Minute nach Schweden fliehen. So verblieb der 10-jährige Michael allein mit seiner Mutter in Berlin. Ihnen blieb keine andere Wahl als mit Hilfe von anderen Menschen unterzutauchen.

Was nun folgt, ist die Geschichte des nackten Überlebens aus der Sicht eines Kindes. Es ist die Geschichte der vielen Helfer, die ihr eigenes Leben riskierten, um den Degens zu helfen. Es ist ein Zeugnis über mutige Menschen, die Menschenleben über Regimetreue stellten. Es ist die Geschichte über das Wunder, dass zur richtigen Zeit die richtigen Menschen zur Stelle waren. Und es ist die Geschichte der Anna Degen, die ungeheuer stark und einfallsreich und mutig um das Überleben gekämpft hat. Ihre Kraft schöpfte sie aus der Liebe zu ihrem Sohn.

Besonders beeindruckt hat mich die Haltung Michael Degens, die er heute zu seiner Kindheit hat.
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen ein Wichtiges Buch
um zu begreifen,was zu der Zeit in Berlin vorging--ein sehr wichtiges Buch ich möchte den Inhalt nicht mehr missen

Klaus aus DD
Vor 9 Monaten von Klaus-Dieter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen fix + top
vom Autor eindrucksvoll super gelesen (in seiner Art leicht nuschelig, aber verständlich), eindrucksvolles Leben mit entspr. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von Corn veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein Zeitzeuge berichtet
ohne die übliche Schwarz-Weiß-Malerei und trotz der schlimmen Erlebnisse mit einem Augenzwinkern erzählt. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von E. Schulz veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Auch der Film ist sehenswert
Dieses Buch habe ich gelesen, dann den Film gesehen und das Buch wieder gelesen. Dann habe ich miterlebt was Michael Degen in seiner Wahlheimat wiederfahren ist und nun hoffe ich,... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Michael veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Michael Degen (geboren 1932): Eine Kindheit in Berlin
Rezension zu: "Nicht alle waren Mörder: Eine Kindheit in Berlin" von Michael Degen ( D 2002 )

Zur Biographie:

Der jüdische Schauspieler Michael... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Film- und Buchfreund veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine ergreifende Lebensgeschichte
Nicht alle waren Mörder

Der 1932 geborene Schauspieler Michael Degen berichtet in seinem autobiographischen Roman „Nicht alle waren Mörder“ von seiner Zeit im... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Tinka95 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Kritik des Buches
Sehr eindringliche Beschreibung der damaligen Zustände.
Was mir besonders gefällt: der Stil ist sehr natürlich, überhaupt nicht affektiert
und mit... Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von elchi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Einfach mitreißend und beeindruckend erzählt
ich bin sehr beeindruckt von dem buch und auch die erzählweise. michael degen erzählt das buch ja als erwachsener, aus der sicht des 12-16jährigen jungen und das ist... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2012 von Silvana
5.0 von 5 Sternen Sehr viel besser als der Film
Das Buch ist tausendmal besser als der Film, weil es die ganze Geschichte und nicht nur ein paar Ausschnitte zeigt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2012 von Simon Wilde
5.0 von 5 Sternen Ein Plädoyer an die Menschlichkeit
Nachdem ich den Film im TV gesehen hatte, der mir übrigens in der Umsetzung des Stoffes sehr gut gefallen hat, wollte ich das Buch lesen, um vergleichen zu können und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2011 von HEIDIZ
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