Das Judentum hat schon immer Probleme mit den so genannten Konvertiten gehabt. Oder sind es Proselyten? Vorgelegt wird eine wissenschaftliche Abhandlung, die verschiedene Facetten des Übertritts von der biblischen Zeit bis zur Neuzeit zeigt. Manchmal traten ganze Bevölkerungsgruppen über, aber es werden auch einzelne Personen beschrieben, gemeinsam ist allen die Liebe zum jüdischen Volk und ein gewisses Unbehagen bezüglich der Dreifaltigkeit. Das Christentum scheint auf dem Glauben an einen gekreuzigten Juden zu basieren. Nein, dieses Buch zeigt einmal mehr die unendliche Vielfalt des Judentums, alles immer hinterfragen, alles in Zweifel ziehen, und dabei absolut lebensbejahend sein. Was haben wir denn mehr als dieses kurze Leben? Diese Buch zeigt auf, dass es in vielen Kulturen Glaubensrichtungen gibt, die dem Judentum sehr nahe stehen. Es ruft ausdrücklich nicht dazu auf, überzutreten, wie der Titel impliziert. Das Judentum ist kein Glaube mit missionarischem Anspruch. Dieses Buch ist wichtig. dabei ist es unerheblich, ob der Leser jüdisch oder christlich denkt. Bnei Noah ist sowieso univeral.