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Nicht das Ende der Welt
 
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Nicht das Ende der Welt [Gebundene Ausgabe]

Kate Atkinson , Anette Grube


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Produktbeschreibungen

Hessischer Rundfunk, 23.01.2004

[...] „Nicht das Ende der Welt“, nach Romanen wie „Ein Sommernachtsspiel“ und „Die Ebene der schrägen Gefühle“, Kate Atkinsons erster, auf deutsch vorliegender Band mit Geschichten, erinnert an die amerikanischen Großmeister der kleinen Form, Richard Ford, Andre Dubus oder Tobias Wolff. Denn ihre Geschichten liefern ähnlich unprätentiöse, tiefenscharf gezeichnete Ansichten heutigen Lebens; Short Cuts, die ihre Wucht aus dem beziehen, was sie aussparen, verschweigen oder bestenfalls andeuten: Jenes Grauen hinter den Worten, Gesten und Dingen, das kurz aufscheint, die Essenz eines ganzen Lebens umreißt – und zumeist nichts Gutes verheißt. [...] Nein: Kate Atkinsons makellose Geschichten führen nicht ans Ende der Welt. Vielmehr geleiten sie den Leser in jene Randbezirke des Bewusstseins, in denen sich, manchmal nur für Sekunden, eine gefahrvolle Durchlässigkeit ergibt. Von den Schrecken, die diese evoziert, handeln Kate Atkinsons beeindruckende Erzählungen.

Kurzbeschreibung

June ist schwanger und weiß, dass sie bald mit ihren Kindern allein dastehen wird. Addison, der von seinem Vater nie anerkannt worden ist, stellt bei dessen Begräbnis fest, dass er es letztlich ohne den Vater besser hatte. Die praktische Amerikanerin Meredith muss erfahren, dass es für den Umgang mit dem Altern kein Patentrezept gibt. Kate Atkinsons Figuren widerfährt nichts Ungewöhnliches, sie erleben das, was das Leben für jeden bereithält: Altern, Einsamkeit, Liebe, Tod. Doch die Geschichten, die sie erzählt, enden nie in Hoffnungslosigkeit. Kate Atkinsons scharfer und illusionsloser Blick richtet sich stets auch auf den Ausweg aus dem scheinbar unveränderbaren Dasein. Mit ihrem neuen Buch blättert sie ein weiteres Familienalbum auf.

Über den Autor

Kate Atkinson, 1951 in York geboren, studierte in Dundee und kehrte nach ihrem Universitätsabschluß in ihre Heimatstadt zurück. Bereits ihre ersten Kurzgeschichten werden mit Preisen ausgezeichnet.
1996 erhält sie für ihren ersten Roman (Behind the Scenes at the Museum, deutsch: Familienalbum) den angesehenen Whitbread Award.
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