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Nicht Chicago. Nicht hier
 
 
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Nicht Chicago. Nicht hier [Audiobook] [Audio CD]

Kirsten Boie , Philipp Baltus , Bernd Stephan
2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Jumbo Neue Medien (1. Oktober 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833722886
  • ISBN-13: 978-3833722882
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,4 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (57 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 822.557 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am Anfang glaubt Niklas kein Mensch. Fast hätte er es selbst nicht für möglich gehalten, daß Karl, der Neue in der Klasse, der ihn nachmittags besucht um gemeinsam Hausaufgaben zu machen, einfach eine CD bei ihm einsteckt -- auch noch eine, die seiner Schwester gehört. Vielleicht ein Versehen?

Beim nächsten Besuch "leiht" sich Karl kurzerhand Vaters CD-ROM Laufwerk. Für Niklas gibt das mächtig Ärger, denn als er zusammen mit seinem Vater bei Karl vor der Tür steht, behauptet dieser felsenfest, Niklas habe ihm das Laufwerk verkauft. Der Vater ist ratlos? Lügt sein Sohn?

Und es kommt noch besser: Karl dreht die Spirale des Terrors weiter -- er bestiehlt Niklas, er tyrannisiert ihn, schlägt ihn zusammen, läßt tagelang das Telefon bei Niklas klingeln ohne sich zu melden. Und Karl ist schlau: Nie gibt es Beweise seiner Ungeheuerlichkeiten. Die Familie von Niklas ist fassungslos: "Kein Mensch ist einfach nur böse. Einfach nur so. Es kann Karl nicht geben."

Kirsten Boies Roman liest man atemlos, man schüttelt den Kopf und weiß sofort, daß ihr Plot nicht phantasievoll ausgedacht, sondern der Realität abgeschaut ist. Sehr feinfühlig und genau beschreibt sie die Hilflosigkeit der Opfer, die solchen Schikanen ausgesetzt sind. Wenn man weiß, daß an deutschen Schulen mindestens eines von zehn Kindern von dieser dreisten Tyrannei der Gewalt betroffen ist, dann wird es höchste Zeit Nicht Chicago, nicht hier als Pflichtlektüre im Deutschunterricht einzuführen -- es eilt. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

"Die Montage von vorweggenommenen Ereignissen in den Text, die Lesung durch zwei Sprecher, die Musik und der offene Schluss erhöhen die Spannung enorm. Diskussionsstoff für alle." (ekz-Informationsdienst)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von dotty
Format:Gebundene Ausgabe
Tut mir leid, aber dem allgemein guten Urteil hier kann ich mich gar nicht anschließen. Als ich das Buch zum ersten Mal in die Hand nahm und den Klappentext las, dachte ich mir: Na ja, etwas kurz, hört sich aber gar nicht schlecht an. Nachdem ich es aber gelesen habe, hat sich meine Meinung um 180 Grad gedreht. Das Thema ist zwar gut und sicher nicht aus der Luft gegriffen, aber die Umsetzung ist schlicht und ergreifend MIES. Tut mir leid, aber wenn ich einen Sohn hätte und dieser mir erzählen würde, er sei von einem Klassenkameraden mit einem Messer angefallen worden, würde ich ihm schon Glauben schenken. Welche halbwegs normalen Eltern würden das einfach so ignorieren und ihren Sohn auch noch ohne irgendetwas zu hinterfragen oder nachzuforschen der Lüge bezichtigen? Überhaupt finde ich dieses Buch sehr klischeehaft. Keiner glaubt dem armen, armen Niklas, nicht einmal die Lehrerin, die sich in den Stereotyp vom "armen, unschuldigen Neuen in der Klasse" verbeißt und den psychopatischen Karl bedingungslos in Schutz nimmt. Für keine seiner Aktionen wird irgendwann ein Motiv ersichtlich, die Handlung ist eintönig und langweilig, und man hat den Eindruck, die Autorin hat das Buch nur geschrieben, um ein Werk über ein topaktuelles Thema zu liefern, obwohl sie offensichtlich weder Lösungsvorschläge noch die genauen Gefühle der Mobbingopfer zu kennen scheint. Was mich außerdem gestört hat, ist, dass alle Personen total farblos und fade wirken. Nicht einmal ihr Aussehen wird beschrieben, geschweige denn der Charakter. Man kann sich überhaupt nicht in das Buch hineinfühlen, alles wirkt irgendwie grob hingeworfen, ohne irgendwelche Details und anderen Kleinigkeiten, die solche Geschichten erst realistisch machen.
Und außerdem: Nehmen wir einmal an, ein Mobbingopfer kauft dieses Buch. Was hilft es ihm, außer,dass er nachher noch deprimierter über seine Lage wäre, weil alle Szenen in dem Buch ungemütlich und traurig sind und es keinen einzigen Lichtblick gibt, irgendeine heitere Szene oder wenigstens eine Andeutung davon? Von diesem Buch war ich wirklich enttäuscht. Aus dem Stoff hätte man so viel machen können.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht empfehlenswert 20. Februar 2006
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Mir hat das Buch "Nicht Chicago. Nicht hier" nicht gefallen. Das Buch wird für die Klassenstufen 6-8 empfohlen. Natürlich können die Schüler in diesem Alter mit der Sprache des Buches umgehen - der Lerneffekt dürfte jedoch nicht sehr hoch sein. Die Sprache ist so gehalten 'wie man wirklich spricht', das wird jedoch derart übertrieben, so dass die Umgangssprache schon nervig erscheint.
Zum Thema Gewalt: Natürlich sollten sich Schüler damit auseinandersetzen und natürlich sollte auch so Gewalt unter Schülern reduziert werden. Meiner Meinung nach kann dies jedoch nicht in Verbindung mit diesem Buch geschehen. Hier wird Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung ausgedrückt. Die Eltern glauben ihren eigenen Sohn zuerst nicht, was sehr beängstigend wirkt. Dieses Buch soll wohl erkennbar machen, dass auch mal die 'Bösen' gewinnen - wie im wirklichen Leben. Ich halte dies jedoch für maßlos übertrieben. Ich denke, dass gerade gewaltbereite Kinder durch dieses Buch zu noch mehr Gewalt angeregt werden. Das Buch vermittelt den Eindruck, dass egal was ein Kind für Untaten begeht, es ja sowieso nicht wirklich bestraft wird und die meisten an der Nase herumführen kann.

Mein Fazit daher: Ich verstehe nicht, weshalb das Buch von vielen Pädagogen empfohlen wird. Persönlich würde ich von einem Kauf bzw. einer Behandlung abraten.

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34 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nicht Chicgo.Nicht hier. 17. April 2002
Format:Taschenbuch
Worum es geht, kann bei amazon in der Zusammenfassung nachgelesen werden, weshalb ich auf den Inhalt nicht mehr eingehe.
Die Stärken des Buches:
Aufbau (Rückblenden) und sprachliche Mittel (z.T. bewusst sehr kurze oder unvollständige Sätze) sind überzeugend.
Der Inhalt beschreibt Gewalt ohne offensichtliches Motiv, also eine Form, die immer häufiger begegnet, aber in der Jugendliteratur bisher kaum thematisiert wurde. Von Anfang an wird man in die Gefühlswelt der Hauptperson Niklas unmittelbar einbezogen, wie bei ihm wächst die Wut beim Leser. Gleichzeitig mit dem Gefühl der Ohnmacht. Dabei entwicklet die Spannung einen eindringlichen Sog, weil das Geschehen zugleich so unglaublich und doch unweigerlich ist.
Der Titel bringt dies auf den Punkt. Die beschriebene Gewalt würde doch eher in unsere Klischees von Chicago passen. Aber Niklas lebt hier. Und weil sie nicht HIERhin passt, glaubt ihm so lange auch keiner.
Als Jugendbuch ist "Nicht Chicago. Nicht hier" auch insofern gelungen, als es bis in Details die Lebenswelt der Jugendlichen stimmig aufgreift. Bei der Lektüre des Buches mit einer 8.Jahrgangsstufe wurde das deutlich.
Allerdings auch eine Schwäche. Durch die verschiedenen Zeitebenen ist das Buch vor allem zu Beginn für viele nicht verständlich gewesen.Hier muss viel erklärt werden.
Zum Schluss noch ein Detail: Die oft formulierte Aussage des Vaters von Niklas, eine Fangschaltung sei zu teuer, entspricht so nicht den Tatsachen. Das irritiert die, die hier Erfahrung haben.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Nicht Chicago.Nicht hier. Nicht lesen!!!
Also als ich dieses Buch gelesen habe, war ich richtig geschockt. Kirsten Boie, eine preisgekrönte Jugendbuch-Autorin, hat mit diesem Buch gelinde gesagt ins Klo gegriffen. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Sushi veröffentlicht
Weder sprachlich noch inhaltlich für eine 6. oder 7. Klasse zu...
Auf der Suche nach einer geeigneten Lektüre für eine 6. oder 7. Klasse des Gymnasiums stieß ich auf dieses Buch, das einen zugegebenermaßen fesselt,... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von acman veröffentlicht
ohne Lösung
Dieses Buch beschäftigt meine Tochter und mich jetzt schon eine ganze Woche .Wir
lesen es am Abend und denken in der Nacht noch an den armen Niklas,hat er keine Eltern... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Anette Heep veröffentlicht
Keine Hilfe
Dieses Buch ist meiner Meinung nach völig ungeeignet dem Thema Gewalt unter Schülern auch nur ansatzweise zu begegnen. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von engel veröffentlicht
muss man das wirklich als Schulliteratur lesen???
Mein Sohn muss das Buch in der 7. Klasse lesen. Habe mal eine halbe Stunde Autofahrt geopfert und das Buch gelesen und bin einfach nur schockiert. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von J. Werner veröffentlicht
Ganz gut
Das Buch ist nicht schlecht, liest sich spannend und die Story ist auch ganz schön.
Allerdings ist das Ende eher enttäuschend, denn es ist nicht klar wie die... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Alexandra Somesan veröffentlicht
eine geschichte über einen verprügelten jungen...
... mehr ist nicht chicago nicht hier eigentlich nicht.
ja gut in diesem buch wird ein wirklich ernstes thema auseinandergenommen aber im ernst,
reicht das um ein gutes... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2010 von Tim Adam
Endlose Finsternis - erschütternd, aber entmutigend!
Da meine Nichte den Roman derzeit in ihrer Klasse (Stufe 7) behandelt, habe ich ihn selbst gelesen und bin ziemlich entsetzt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2009 von C.Bauer
Merkt ihr was?
Allein die Tatsache, dass sich so viele Menschen genötigt fühlen ihre Meinung an dieser Stelle kundzutun spricht für das Buch. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Oktober 2009 von Frau R.
Die Beklemmung bleibt.
Das Buch ist z.Zt. Gegenstand des Deutschunterrichts (7.Kl.), mein Sohn hat es bereits gelesen, und ich hab es aus Neugier auch eben gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Juni 2009 von Uta Schlegel
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