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Nibelungenmord: Kriminalroman [Taschenbuch]

Judith Merchant
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

2. Mai 2011
In einer der sagenumwobenen Höhlen des Siebengebirges, wo Siegfried einst den Drachen tötete, wird eine Frauenleiche gefunden. Noch am selben Tag wird in Königswinter die Ehefrau des Notars vermisst. Hat die Geliebte des Notars, die exzentrische Künstlerin Romina, ihre Widersacherin kaltblütig aus dem Weg geräumt? Als sich Kriminalhauptkommissar Jan Seidel die Bilder der Künst-lerin anschaut, sieht er das Mordmotiv förmlich vor sich: Verzerrte Frauenfratzen kämpfen um einen strahlenden Helden. Aber nicht nur Jan Seidel, sondern auch seine eigenwillige Großmutter Edith erkennt, dass die Lösung des Falles weitaus komplizierter ist ...

Wird oft zusammen gekauft

Nibelungenmord: Kriminalroman + Loreley singt nicht mehr: Kriminalroman + Wer im Trüben fischt: Kriminalroman
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (2. Mai 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 342650863X
  • ISBN-13: 978-3426508633
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (82 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 109.469 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein clever ausgetüftelter Königswinter-Krimi mit vielen Wendungen und wunderbar lebensnah gezeichneten Personen.[...] Ein bemerkenswertes Debüt." WDR 5 - Die telefonische Mord(s)beratung, 25.06.2011

"Judith Merchant erhielt für ihre Kurzgeschichte 'Monopoly' den Friedrich-Glauser-Preis und beweist auch mit ihrem Langstreckendebüt erzählerisches Talent. Ein halbes Dutzend Handlungsstränge sorgen für Kurzweil und ein angemessenes Maß an Desorientierung beim Leser, der sich oft mit den Ermittelnden auf Augenhöhe befindet. Merchant legt falsche Spuren, und das gelingt ihr zuverlässig, ohne dass sich der Leser auf den Arm genommen fühlen muss. Ihr Figurenkanon ist vielfältig, greifbar, aber nicht abgegriffen. Der Text liest sich von Anfang an spannend, die Figuren handeln schlüssig und nachvollziehbar." Bücher, 01.06.2011

"Kein Durchschnitt, sondern ein Roman-Debüt mit Star-Qualität. Und diesmal schrieb den Knaller keiner der bekannten Autoren-Größen aus England oder USA. Er stammt aus der Feder der noch völlig unbekannten Schriftstellerin Judith Merchant. Aber das wird sich jetzt sicher schnell ändern..." Berliner Kurier, 30.05.2011

Über den Autor

Judith Merchant, geb. 1976, Germanistin und Dozentin für Literatur, lebt mit ihrer Familie in Königswinter am Rhein. 2009 wurde ihre Kurzgeschichte "Monopoly" mit den Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet, 2011 erhielt sie den renommierten Preis erneut für ihre Geschichte "Annette schreibt eine Ballade". Loreley singt nicht mehr ist nach ihrem Romandebüt Nibelungenmord der zweite Kriminalroman um Jan Seidel und seine Großmutter Edith, die deutsche Miss Marple.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen der schöne Siegfried und seine Frauen 28. April 2011
Von robby-lese gern TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch|Amazon Vine™ Rezension (Was ist das?)
Dieses Debüt kann man nur als gelungen bezeichnen. Ein sprachlicher Leckerbissen und eine gut konstruierte Geschichte, bei der der Leser bis zum Schluss im Unklaren gelassen wird, wer der oder die Mörderin ist.

Spielen tut dieser Krimi in Königswinter,in der Nähe der Drachenhöhle,in der der sagenumwobene Siegfried den Drachen besiegte.Wie in der Sage,kämpfen zwei Frauen um die Gunst des schönen Mannes,Michael Sippmeyer.Seine Ehefrau, die am Tag ihres vierzigsten Geburtstages spurlos verschwindet und die Geliebte Romina Schleheck, von deren Existenz die Ehefrau seit langem weiss.Der Sohn Sven hat sich schon lange zurückgezogen in seine Haschischträume, in denen er im Herrn der Ringe gegen das Böse kämpft,denn den Dauerstreit im Elternhaus kann er nicht mehr ertragen.Einzig seine Schulkameradin Lara bereichert sein Leben und hält ihn davon ab,Selbstmord zu begehen.Und dann wird eines Tages eine tote Frau in der Drachenhöhle gefunden, erschlagen und grausam anzusehen. Ist es die verschwundene Margit Sippmeyer?

Das Team um Jan Seidel, dessen Hochzeit mit seiner Freundin gerade geplatzt ist und der nun bei seiner Großmutter wohnt, die seine Mutter gern ins Altenheim abschieben möchte,beginnt mit der Aufklärung dieses Falles, der sich komplizierter darstellt, als zu Anfang angenommen.

Ein Krimi, wie ich ihn gerne lese,mit gut gezeichneten Protagonisten, deren Privatleben ausbaufähig ist,was bei mir den Wunsch aufkommen läßt, noch mehr von Jan Seidel und seiner Großmutter zu lesen, die Miss Marpel nicht ganz unähnlich ist,denn auch sie beteiligt sich an der Mördersuche.Die Spannung wird langsam aufgebaut, der Leser immer wieder auf falsche Fährten führt und eine Handlung, die zum Nachdenken anregt und sogar philisophische Gedankengänge beinhaltet.Frau Merchant läßt sich auf Spaziergängen und beim Betrachten von Personen und von anderen Büchern inspirieren, wie man im Anhang dieses Buches in einem Interview erfährt.Wenn dabei dermaßen gute Krimis entstehen, dann kann ich nur sagen."Lassen sie sich weiter inspirieren, damit wir den nächsten Krimi von Ihnen bald lesen können."
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kriemhild und Brunhilde neu aufgelegt 23. Juli 2011
Von Gospelsinger TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Wenn es wirklich einmal Drachen gegeben haben sollte, dann genau in dieser Gegend, im Siebengebirge. Die Landschaft um Königsstein herum hat etwas Mystisches. Kein Wunder, dass dort das Nibelungenlied spielt und dass es einen Drachenfels gibt.
Aber auch vor solch schöner Kulisse gibt es etwas so Profanes wie Mord. Eine erschlagene blonde Frau liegt in einer der vielen Höhlen, die Drachenhöhlen genannt werden. Und eine blonde Frau ist kurz vor der Feier zu ihrem 40. Geburtstag verschwunden. Der Verdacht, dass es sich um ein und dieselbe Frau handelt, drängt sich auf, ist aber falsch. Die Sache ist viel komplizierter.
Der Ehemann der verschwundenen Frau hat eine langjährige Geliebte, die Malerin Romina. Hat sie die Widersacherin beseitigt?
Kommissar Jan Seidel ermittelt, ist dabei aber allzu sehr von seinem Privatleben abgelenkt. Verständlich, weil seine geplante Hochzeit in der letzten Minute geplatzt ist, aber dennoch nicht gerade förderlich für den Fall. Da ist seine Großmutter wesentlich pfiffiger.
Ich fand die Idee, das Nibelungenlied in eine Krimihandlung einzubinden, gut. Auch die Umsetzung hat mir gefallen. Der Krimi ist gut geschrieben und spannend.
Auch die Themen Selbständigkeit im Alter und erste Liebe zwischen Teenagern sind stimmig in die Handlung integriert.
Lediglich der Hauptcharakter Jan Seidel ist mir zu blass geblieben. Dafür hat mir seine Großmutter Edith gut gefallen, denn ich stimme ihr darin zu, dass man viel über einen Menschen erfährt, wenn man sich den Inhalt seines Regals ansieht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Siegfrieds Schuld 31. Dezember 2012
Von Belle's Leseinsel TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
In der Drachenhöhle nahe Königswinter wird die Leiche einer unbekannten Frau gefunden. Zur selben Zeit meldet der Notar Michael Sippmeyer seine Frau als vermisst, und dass an ihrem 40. Geburtstag. Das Brisante daran, der Notar hat bereits seit 4 Jahren ein Verhältnis mit einer ortsansässigen Künstlerin, welches er zu verheimlichen versucht, doch halb Königswinter weiß davon. Hat seine Frau von der Beziehung erfahren oder hat gar die Künstlerin Romina etwas mit dem Verschwinden der Notarsgattin zu tun? Währenddessen vermuten Kommissar Jan Seidel und seine Kollegin Elena, dass es sich bei der unbekannten Toten um die vermisste Ehefrau handeln könnte, vieles spricht dafür. Doch so einfach soll sich der Fall nicht gestalten.

Judith Merchant gelingt es gekonnt, das Nibelungenlied und das sagenumwobene Siebengebirge wie auch Königswinter in ihren Krimi mit einfließen zu lassen. Zumal auch die Künstlerin Romina sich gerade mit der Nibelungensaga für ihre künstlerischen Arbeit beschäftigt. Die bildhaften Beschreibungen der Gegend tun ein Übriges, um eine gute Vorstellung rund um den Handlungsort zu erhalten.

Die Autorin steigt mit dem Mord an der Unbekannten in der Drachenhöhle in ihren Krimi ein, wodurch man gleich ihren Protagonisten Jan Seidel kennenlernt. Dieser hat gerade genug private Probleme, umso den Kopf komplett frei für den Mordfall zu haben. Denn seine Heirat mit Nicoletta ist kurz vor dem Hochzeitstermin geplatzt. Warum es hierzu kam, erfährt man erst im Verlauf der Story. So wohnt Jan zurzeit bei seiner Oma, eine ehemalige Buchhändlerin, bis seine neue Wohnung fertig renoviert ist. Oma Edith ist eine begeisterte Krimileserin und somit auch äußerst interessiert an dem neuen Fall ihres Enkels und so ganz kann sie sich auch nicht aus den Ermittlungen heraushalten.

Diese verlaufen anfangs schleppend, das schlechte Wetter hat jegliche Spuren zerstört und da die Tote weder Ausweispapiere noch Handy dabei hatte, wird die Öffentlichkeit eingeschaltet, wodurch die Tote schnell identifiziert werden kann. Und man stellt fest, dass beide Fälle irgendwie in Verbindung stehen müssen. Doch weder ist ein schlüssiges Motiv für das Verschwinden von Margit Sippmeyer zu finden, noch für den Mord in der Drachenhöhle. Zwar gibt es im Verlauf des Krimis einige Verdächtige, doch so richtig mag man an ihre Schuld nicht glauben.

Somit entwickelt sich die Story durchaus komplex, immer wieder gibt es neue Wendungen in beiden Fällen, Familientragödien werden aufgedeckt und hier nimmt sich Judith Merchant auch viel Zeit, die Charaktere facettenreich und durchaus auch undurchsichtig zu beschreiben wie auch auf deren Psyche einzugehen. Das ist wirklich gelungen.

Doch so eine rechte Spannung mag einfach nicht aufkommen. Judith Merchant schreibt jederzeit sehr flüssig und unterhaltsam, geht viel auf die Gefühlswelt ihre Mitwirkenden ein und man fühlt sich jederzeit bestens unterhalten, aber die reine Krimihandlung kommt nicht so recht in Schwung. Stellenweise hat man das Gefühl, die Handlung tritt auf der Stelle, dem Privatleben einzelner Personen wird zu viel Raum geboten. Erst zum Schluss hin zieht die Spannung dann merklich an und die Autorin liefert eine Auflösung, die wirklich gelungen ist und beweist, dass das Lesen von Krimis auch bei einem realen Kriminalfall durchaus hilfreich sein kann.

Fazit: Ein mit sehr viel Lokalkolorit versehener und komplex angelegter Krimi, der mit ausgereiften Charakteren überzeugt, allerdings streckenweise etwas die Spannung vermissen lässt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen spannend und gut geschrieben
Der Name verspricht nicht so viel, aber er gibt auch nichts vom Inhalt preis. Ich fand das Buch so gut, dass ich es nocheinmal für meine Freundin bestellt habe. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Gabriele Tuttas veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen ganz nett...
aufgrund der guten rezessionen gekauft, liest sich gut, story nicht so überraschend wie bei "loreley singt nicht mehr..", aber flüssig geschrieben.
Vor 3 Monaten von djekim veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Gemütlicher Krimi
Hier steht nicht so sehr der Fall im Vordergrund, sondern die Region Königswinter und deren eigene Miss Marple - Edith Herzberger. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von mellchen33 veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Tod in der Drachenhöhle
In einer Höhle am Drachenfels wird eine Frauenleiche gefunden. Gleichzeitig verschwindet die Gattin des ortsansässigen Notars am Tag der Feier ihres 40. Geburtstages. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Nina2401 veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Auch wenn man nicht in Königswinter lebt
ist das ein sehr unterhaltsames Buch. Die Geschichte ich glaubwürdig aufgebaut und der Spannungsbogen wird durch ganze Buch aufrecht erhalten. Klare Lese Empfehlung
Vor 7 Monaten von Sozimbad veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Mord in Königswinter
Ich war schon einmal in Königswinter und ich meine, auch auf dem Drachenfels. Das ist aber schon fast 20 Jahre her, daher kann ich mich nicht mehr so richtig daran erinnern. Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von S. Klaus veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Ettikettenschwindel
Der Titel ist eigentlich Etikettenschwindel. Ja, es spielt im Siebengebirge und die Tote wird in einer Höhle, die "Drachenhöhle" heißt gefunden, außerdem gibt... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Aoife veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Starker Anfang, schwacher Verlauf
Das Buch fängt sehr vielversprechend an, der Mord und die anschließende Einführung der netten, alten Dame, die trotz ihres Alters noch auf zack ist, macht Lust auf... Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von F. Eichhorn veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Eine düstere Geschichte im Spätherbst, geschickt...
Angesichts eines Mordfalles und einer verschwundenen Frau muss von einem Kriminalroman gesprochen werden - und doch, der Fundort der Leiche und das Schaffen der schlecht ins... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Jaun Hans-peter veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen In einem Rutsch durchgelesen
Eine Frau wird vermisst, eine andere ist tot. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Frauen und was hat es mit der ungewöhnlichen Künstlerin auf sich, deren Kunst... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Lina veröffentlicht
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