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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ansteckend! :-),
Von
Rezension bezieht sich auf: Nibelungenfieber (Gebundene Ausgabe)
Höchstpunktzahl von fünf Sternen für diesen puren Lese-Genuss! Das Autorenteam Eric T. Hansen und Astrid Ule führt in ihrem herrlich satirischen Roman "Nibelungenfieber", der die Lachmuskeln arg strapaziert, seinen Lesern in Gestalt des Bürgermeisters von Loch und deren Bewohner die - typisch deutschen - Eigenschaften schonungslos vor Augen! Aber stets mit einem Lächeln und einem Augenzwinkern, voller Ironie, bei der man gar nicht anders kann, als lauthals drauf loszulachen und sich beim Lesen köstlich zu amüsieren!Doch der Reihe nach: Loch ist eine niedliche, kleine beschauliche Stadt in der Nähe von Worms, der nächst größeren Nachbarstadt. Eine Stadt, die so klein ist, dass sie auf keiner Landkarte zu finden ist. Eine Stadt, so niedlich wie eine Puppenstube oder ein Teddybär. Immerhin gibt es ein Hinweisschild am Ortseingang, damit der ortsunkundige Besucher auch merkt, dass er sich bereits mittendrin befindet: "Willkommen in der Stadt Loch am Rhein, die Stadt, wo der Schatz der Niebelungen begraben liegt". (Die Sache mit dem Rechtschreibfehler auf dem Schild wird den Bürgermeister noch eine Weile beschäftigen). Da die Nachbarstädte im Umkreis um Einiges bekannter sind, hat sich der ehrgeizige Bürgermeister es zu seiner Lebensaufgabe gemacht, seine Stadt ein bisschen bekannter zu machen und zu Weltruhm zu verhelfen. Was könnte da hilfreicher sein als der Schatz der Nibelungen, ein goldenes Amulett, ein Relikt aus der Nibelungenzeit, das zufällig in einem kleinen Fluss gefunden wird? Nun, so ganz ohne fremde Hilfe geht das mit dem Über-Nacht-Bekanntwerden natürlich nicht, deshalb wird schnell noch ein Reporter der New York Times geordert: Steve Gunderson, ein gebürtiger US-Amerikaner, der seit vielen Jahren in Deutschland lebt. Eigentlich ist sein Genre Romane schreiben, aber was soll's? Wenn's mit den Aufträgen nicht so läuft, nimmt man, was man kriegen kann. Steve soll helfen, dass die ganze Welt bald neben den Städten New York und Peking nur noch von Loch und den Lochern spricht. Was der Reporter der Times nicht weiß: der etwas neurotisch veranlagte Bürgermeister und sein Bruder (ebenfalls neurotisch veranlagt!) sind geradezu besessen von der Vorstellung, ihre Stadt könne bald zu großem Weltruhm gelangen... Keine leichte Aufgabe! Festspiele zum Thema "Nibelungen" müssen da natürlich auf der Stelle her. Doch damit fängt das Nibelungen-Drama eigentlich erst richtig an... Das Buch hat alle meine Erwartungen in höchstem Maße übertroffen! Die Geschichte der Locher Bürger spiegelt auf humorvolle Weise das Leben und Denken vieler Kleinstadt-Bürger wider, die meinen, ihre Stadt sei die schönste und die bedeutendste in ganz Deutschland. Fazit: ein bisschen Loch ist eigentlich überall in diesem Land, oder nicht? Fieber ist ja bekanntlich ansteckend, und ich bin sicher, nach dem Lesen wird es auch Sie gepackt haben: Das Nibelungenfieber! ;-) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Was würden Sie tun, wenn Ihnen der Schatz der Nibelungen in die Hände fällt,
Von Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 50 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Nibelungenfieber (Gebundene Ausgabe)
Was ist der Kern der Deutschen Seele? Was hält die Nation zusammen und was schweißt die Deutschen an ihr Land und gibt ihnen Halt und prägt ihre Mentalität? Da könnte einem Richard Wagner und der Schatz der Nibelungen einfallen, denn nirgends ist die Stimmung so dicht, die Atmosphäre so prickelnd und die Konsequenzen der Taten so endgültig, wie in dem Opus Wagners. Mit NIBELUNGENFIEBER führen uns die Autoren Astrid Ule & Eric T. Hansen hinter die Kulissen Deutschlands und zeigen uns den Topf voll Kleber, welcher der Leim ist der uns alle zusammenhält und uns Identität im weitesten Sinne gibt.Natürlich alles ein wenig respektlos, sonst wäre das Thema wohl nicht verdaulich, doch mit Humor und einem Lachen lebt es sich besser, deshalb zeigt uns das Buch NIBELUNGENFIEBER von Astrid Ule & Eric T. Hansen den absoluten Mythos der Deutschen Geschichte auf diese und keine andere Weise. Sehr schräg beginnt bereits die Komödie in diesem Buch, ein Journalist der NY Times der keiner ist, ein Fund der sich als Fälschung herausstellt und eine Stadt die nicht an dem Fluss liegt an dem sie aber liegen möchte. Betrug ist überall und Selbstbetrug ist das Klavier auf dem alle Protagonisten in dieser Komödie gekonnt spielen. Eine äußerst schräge Geschichte über Deutschen Kleinstadtwahn, mit teils überzeichneten Charakteren oder ist es die Wirklichkeit? Ein geschichtliches Ereignis as niemals eines war und eine Aufführung die in Feuer und Rauch und viel Theaterblut untergeht, ganz nach dem Geschmack der Nibelungen. NIBELUNGENFIEBER ist eine rasante Achterbahnfahrt durch journalistische Alpträume und eine Persiflage des Wagnergedankens par excellence. Empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
So sieht uns die Welt...,
Von
Rezension bezieht sich auf: Nibelungenfieber (Gebundene Ausgabe)
Auch diesmal glückte Eric T. Hansen gemeinsam mit Astrid Ule wieder ein Buch aus der Reihe 'Wie die Deutschen eben sind...'. So hält uns das Autorenteam einen Spiegel vor, in den man aber während dem Lesen gerne schaut. Sind es doch immer die Anderen, die so sind wie es hier beschrieben wird! Oder sind wir es vielleicht doch selbst und deshalb vergleichen wir uns mit dieser Geschichte? Steckt doch in jedem von uns ein Schatzsucher aus Loch? 'Nibelungenfieber' - die einzig wahre Geschichte.Man möchte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand nehmen und direkt bis zum Ende lesen, denn es macht riesig Spaß, einfach irgendwo (sei es Büro, Bahn oder im Wartezimmer beim Arzt) herzlich anfangen zu grinsen oder auch mal etwas lauter zu lachen. Schade für jeden, der nicht in den Genuss kommt und weiss um was es geht. Als Odenwälder kann man sich auch förmlich ausmalen, wo die ganze Geschichte spielt und man kommt leicht in die Versuchung, nach Loch zu fahnden ;-) Ein paar Stellen gegen Ende des Buches wirken etwas überzogen, tun dem Lesespaß aber keinen Abbruch. Alles in allem ein gelungenes Buch, was ich hier jedem wärmstens empfehlen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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