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Niafunke
 
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Niafunke

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Produktinformation

  • Audio CD (4. März 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: World Circuit (Indigo)
  • ASIN: B0000257Q2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
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Anhören  2. Allah Uya 4:31EUR 0,89
Anhören  3. Mali Dje 5:41EUR 0,89
Anhören  4. Saukare 2:51EUR 0,89
Anhören  5. Hilly Yoro 3:39EUR 0,89
Anhören  6. Tulumba 5:22EUR 0,89
Anhören  7. Instrumental 4:13EUR 0,89
Anhören  8. Asco 5:49EUR 0,89
Anhören  9. Jangali Famata 3:23EUR 0,89
Anhören10. Howkouna. 5:59EUR 0,89
Anhören11. Cousins 4:19EUR 0,89
Anhören12. Pieter Botha 3:20EUR 0,89


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ali Farka Toures erstes Alben seit seiner Zusammenarbeit mit Ry Cooder 1994, Talking Timbuktu, ist eine überzeugende Bestätigung des Sprichwortes, dass mein Zuhause da ist, wo meine Kunst ist. Dieses Album wurde in einer verlassenen Ziegelei aufgenommen, zwischen Toures ausgedehnten Reisfeldern und dem an die Sahara grenzenden Dorf Niafunké in Mali, und dies ist bisher das reinste afrikanische Album dieses Gitarristen. Örtliche Trommelspieler, ein sinnenfroher Chor und eine einsame 1-saitige Njarka-Violine begleiten Toure hier und ersetzen die westlichen Musiker, die immer dazu tendierten, seine vorherigen Schallplatten aufzublähen. Alles wirkt entspannter und wird weniger beliebig verschnörkelt als zuvor (besonders wenn er rein akustische Stücke spielt). Toure spielt tief versenkt in karge, hüpfende, pentatonische Grooves jenseits der üblichen, immer mit John Lee Hookers Blues verglichenen Spielweise, und er begibt sich in ein Terrain, das älter, reicher und volksnäher (und islamischer) ist als bei früheren Aufnahmen. --Richard Gehr

HIFI Test (9/99)

Lange bevor Ry Cooder die Buena Vista Social Club-Musiker zu spätem Ruhm und Ehre führte und weltweit einen wahren Kuba-Boom auslöste, den die alten Herren genießen, hatte der US-Amerikaner u.a. mit dem Afrikaner Ali Farka Touré Platten gemacht. Und der Mann aus Mali, Autodidakt und vorbildfrei, akzeptiert einzig Cooder als "Meister" neben sich. Ansonsten glaubt der selbstbewußte Gitarrist, daßalle - selbst die authentischsten Blueser - noch von ihm lernen könnten. Recht hat er. Wer seinen klaren, perlenden, auch mitunter durchdringenden Ton, seine flüssigen Läufe hört, dazu die Geschichten, die wir nicht verstehen, aber dennoch emotional auf uns wirken lassen können, erahnt, daß der Blues vom Niger kommt.Brillante Field Recording-ähnliche, authentische Aufnahmen aus dem Heimatdorf

© ; HIFI-Test - Detlev Kinsler


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nach längerer Pause wieder etwas Geniales, 10. Mai 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Niafunke (Audio CD)
Seit dem Erscheinen von "Talking Timbuktu" hat sich Ali Farka Toure wohl doch nicht nur der Landwirtschaft im entfernten Mali gewidmet. "Niafunke" ist sein Heimatort und dort wurde diese CD auch aufgenommen. Ali Farka toure hat es auch nicht mehr nötig seine Platten in Europa aufnehmen zu lassen. Man hört das auch irgendwie raus: einige traditionelle und von Ali Farka Toure interpretierte Stücke, neben dem afrikanischem Gitarren-Blues, bilden eine musikalische Einheit. Alles in allem eine sehr gute Mischung und der Ali Farka Toure, so wie man ihn kennt. Keine Frage vier bis fünf Sterne
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wiegenblues vom Prinzen aus Mali, 26. Juni 2010
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Niafunke (Audio CD)
Lange bevor Ry Cooder ihn mit dem Album Talking Timbuktu der westlichen Öffentlichkeit näher brachte, war Ali Farka Toure auf seinem Kontinent schon eine Instanz. Der Prinz aus Mali mit seinen fünf Frauen beherrschte das Gitarrenspiel so sehr wie den Groove, in dem sich Afrika bewegt. Ali Farka Toure, der bedauerlicherweise im Jahr 2006 einem Herzinfarkt erlag, war der Geist und Ton des pechschwarzen Blues. In einem Interview, das die Produzenten der Scorsese-Reihe über die Geschichte des amerikanischen Blues mit ihm in seiner Heimat führten, erzählte Ali, wie er zum ersten Mal im Radio John Lee Hooker gehört habe. Er fragte seine Freunde, mit denen er das Programm hörte, ob sie wüssten, wer das sei. Als sie antworteten, es sei John Lee Hooker aus den USA, da lachte er sie aus und sagte, das kann doch gar nicht sein, das ist doch einer von uns!" Besser kann man nicht beschreiben, wie nah der US-amerikanische Blues seinen Wurzeln in Afrika ist. Und Ali Farka Toure war der Musiker, der diese Beziehung in der Neuzeit verkörperte. Bis zu seinem Tod lebte er bei seinem Stamm und in seinem Dorf, aber er wurde der große geistige Führer und handwerkliche Lehrer für eine ganze Generation von Musikern Afrikas.

Nachdem einige Zeit seit dem in den USA produzierten Album Talking Timbuktu vergangen war, nahm Ali Farka Toure mit Niafunke ein Album in Afrika selbst auf, das strikt auf die Wurzeln verweist. Nach dem Auftakt mit Ali´s here, in dem er mit der elektrischen Gitarre den Konnex zwischen den beiden Kontinenten aufblitzen lässt, wird es mit Allah Uya und Mali Dje sowie Saukare sehr traditionell. Es sind ritualisierte Weisen, die sehr verdeutlichen, wie genuin das Genre in seiner Heimat ist. Bei Hilly Yoro hört sich das Ganze schon an wie eine Exilfeier in den Straßen von San Francisco, wobei der afrikanische Gesang bereits gestützt wird von einem kompletten Blues-Equipment, wie es auf den Bühnen des Electric Blues in Chicago üblich ist. Und bei Tulumba klingt es gänzlich nach der Windy City, wären da nicht die Kongas, die nur in den Tropen diesen Rhythmus zeitigen. Mit Instrumental wird deutlich, was Ali Farka Toure meinte, als er darauf verwies, dass John Lee Hooker doch einer von ihnen sei. Das, was Toure dort, ohne Begleitung, von der Rhythmik bis zu den Riffs treibt, das hört sich tatsächlich an wie der große John Lee. Nur dass der eine sein Domizil in Detroit oder San Francisco hatte und mit einem Chevi durch die Schluchten fuhr, während der andere in einem großen Zelt in Mali saß. Die geographische Trennung des Genres, bedingt durch Versklavung und Verschleppung, wird durchbrochen durch die Kontinuität von Rhythmus und Akkordfolge. In ASCO wird die Kraft deutlich, mit der sich der heutige Blues in Afrika präsentiert und es ist nicht nur ein Indiz von Nostalgie, dass es viele US-Bluesmusiker immer öfter nach Afrika treibt, um Kraft zu schöpfen und sich inspirieren zu lassen. Und mit dem letzten Stück Pieter Botha wird deutlich, dass das Genre immer Politik von Unten gewesen ist.

Ali Farka Toure zu hören, heißt, zu begreifen, wie vergänglich die Welt ist und was dennoch Bestand hat.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Orginelle stimmungsvolle afrikanische Musik, 3. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Niafunke (Audio CD)
Ali Farka hat eine wunderschöne und sehr orginelle CD afgenommen. Die exotischen, teilweise simplen Melodien und Gesänge vermitteln eine fast archaische, ja spirituelle Stimmung aus dem tiefen Innern des schwarzen Kontinents und bezaubern durch das virtuose Guitarrenspiel des Meisters Ali Farka Toure. Diese Musik entpannt, versöhnt und lässt die ungeheure Lebensfreude und -intensität in dieser fremden Kultur erahnen.
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