Die schwedischen Blacker von Misteltein existieren nicht mehr, als Ausgleich dafür gründete man dann Fall ov Serafim. Eine gute Entscheidung, wie ich meine! Was den geneigten Hörer hier in 8 Titeln mit einer Spiellänge von knapp 49 Minuten überfährt, kann man als eine Mischung aus alten Dimmu Borgir mit einen saftigen Schuss Death Metal inklusive Growls und teilweise-für Black Metal-extrem tiefe Gitarre (der 7. Titel!) definieren, dazu eine saumäßig fette Produktion (sogar mit Bass!). Das Ganze wird komplettiert durch teilweise geradezu hymnische Synthesizermelodien und -Effekte, ohne dass diese penetrant im Vordergrund stehen. Die Titel sind in sich geschlossen und besonders die längeren (3.,6.,8.) warten dazu mit viel Abwechslung auf. Alles in allem ein extrem aggresives und dazu recht eigenwilliges Stück Black/Death-Metal, mit komplexen Songwriting, ohne dabei die Melodiösität zu vernachlässigen.