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Newtons Schatten
 
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Newtons Schatten [Taschenbuch]

Philip Kerr , Cornelia Holfelder-von der Tann
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 1 (1. Dezember 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499234106
  • ISBN-13: 978-3499234101
  • Originaltitel: Dark Matter
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149.120 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Philip Kerr
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

"Ich habe geschworen, diese Geschichte keinem Menschen zu erzählen, solange Newton am Leben wäre." Ein womöglich weiser Entschluss. Hätte der große Sir Isaac Newton auch nur ansatzweise geahnt, dass, während er in friedvollem Schlaf die Äpfel gravitätisch plumpsen ließ, sein neuer Assistent im schummrigen Salon unter seinem Schlafgemach die zarten "Liebesäpfel" der leckeren Miss Barton, Newtons anvertrauter Nichte, knetete -- es hätte leicht zum Karriereknick für den jungen Assi führen können.

Nun jedoch schreiben wir das Jahr 1727, seit einer Woche weilt Newton unter den Toten, und endlich kann sein ehemaliger Adlatus Christopher Ellis über die ungeheuerlichen Vorgänge berichten, die sich im Londoner Tower vor mehr als 30 Jahren zutrugen. Eine Mordserie erschütterte damals das ehrwürdige Gemäuer, in dem der noch junge Newton die Aufsicht über die Königliche Münze führte. Unschwer erkennt man Holmes und Watson, die Philipp Kerr (Das Wittgensteinprogramm), als Vorbilder vorschwebten, als er dem brillanten, als strahlendem Helden aber eher untauglichen Wissenschaftler den fiktiven Haudegen Ellis zur Lösung des Falles an die Seite stellte.

Stehen anfänglich noch Münzfälscher unter dem Verdacht, durch die Morde eine anstehende Münzreform zu torpedieren, so tauchen bald weitere Tote auf, die verschlüsselte Botschaften bei sich führen. Nun endlich läuft das Großhirn Newton zu Höchstform auf. Der schrullige, aber "klar denkendste Mensch der Welt" enttarnt schließlich ein Komplott, das in allerhöchste Kreise -- und Britannien fast in den Ruin führt.

In historisierendem Ton (ein Einfall, der den Stoff unnötig schwerfällig transportiert), lässt Kerr den Erzähler Ellis und seinen Rätselmeister durch ein mysteriös koloriertes London gegen Ende des 17. Jahrhunderts streifen. Edelleute treffen auf Huren, Alchimisten köcheln, Pestilenz wütet, die Bordelle florieren -- Hinrichtungen zuhauf sorgen an jeder Ecke für Vergnügen. Kein solches allerdings widerfährt Ellis, der die schöne Miss Barton, nach gelöstem Fall als Belohnung gedacht, in unzweideutiger Pose in der nächtlichen Küche mit seinem Nachfolger erwischt. Dann also zurück zu Newtons Äpfeln. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

“Ein glänzender, erfindungsreicher Thriller-Autor.” (Salman Rushdie) London 1696: Der berühmte Mathematiker, Physiker und Astronom Sir Isaac Newton erhält die Aufsicht über die königliche Münzanstalt. Die neue Aufgabe lässt sich nicht gut an: In London wimmelt es von Geldfälschern. Sein Gehilfe Ellis beschäftigt sich mehr mit Newtons schöner Nichte als mit seiner Arbeit. Als jedoch auch noch eine Mordserie im Tower Angst und Schrecken verbreitet, nimmt Newton mit wissenschaftlichem Spürsinn die Verfolgung der Mörder auf. “Holmes & Watson heißen hier Newton & Ellis”. (Die Zeit)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kerr - mal anders 5. Oktober 2002
Von madows
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist zunächst einmal sehr vielschichtig. Neben der durchaus spannenden Mordaufklärung und einer beiläufigen Liebesgeschichte geht es einerseits noch um Religion im Einklang mit der Wissenschaft, andererseits um die durchaus blutige Schilderung der Zustände und Verhältnisse in Londons Tower der damaligen Zeit.
Kerr hat gerade im letzten Punkt sehr gut recherchiert, er macht einen richtig neugierig, noch mehr über den Tower zu erfahren, ich selber mußte auch mal ein bißchen 'rumgoogeln'.
Die Zeichnung der Charaktere war sicher aufgrund Kerrs Sprachgebrauch in diesem Buch schwierig. Er nimmt die 'ältere' Sprache als Mittel, den Leser auch wirklich in die damalige Zeit zu versetzen, was ihm (wie ich finde) eigentlich gut gelungen ist.

Was mir nicht so sehr gefallen hat, war die Tatsache, dass der Ich-erzähler öfters schon zuviel von der Handlung verrät, die erst noch geschieht. So geht an mancher Stelle einiges an Spannung verloren, wobei man aber sagen muß, daß dieses Buch im Gegensatz zu früheren Werken von Kerr kein wirkliches Thrill-Buch mit jeder Menge Situationsspannung ist.

Für mich alles in allem mal ein etwas anderes 'Kerr-Buch'. So wie man es sicher nicht erwartet hatte.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
"Esau", "Das Wittgenstein-Programm" und "Game over" - das sind große Werke Kerrs - "Newtons Schatten" kann sich leider nicht einreihen in diese Liga. Bevor wir uns missverstehen: Das Buch ist gut, was ihm allerdings fehlt, das ist das so typische Mehr, das sonst den Werken Kerrs eigen ist. Vielleicht liegt es daran, dass die Handlung streckenweise etwas schleicht. Es ist zuvorderst die kleine Liebesstory zwischen Newtons Nichte und dem Gehilfen Ellis, die bremst. Bzw. mich persönlich streckenweise nervte. Hinzu kam bei mir das diffuse Gefühl, mit "Newtons Schatten" ein recht mechanisch geschriebenes Buch vor mir zu haben. Teils fand ich die Handlung relativ vorhersehbar, teils fanden für mich zu wenig Veränderungen im Spannungslevel statt, sodass ich hoffte, Kerr möge nun zum Punkt kommen. Für die, die Philip Kerr noch nicht kennen, ist es ein gutes Buch zum Einstieg, richtige Fans werden aber - leider - enttäuscht werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Holmes und Watson 21. Juli 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Wie der Klappentext schon verrät, handelt es sich hier um eine Geschichte, in der Sir Issac Newton und sein Gehilfe Ellis einige Morde in und um die Münze in London im 18. Jahrhundert aufklären sollen. In der Tat erinnern der Scharfsinn und die Rede- und Handlungsweise den Geschichten von Holmes und Watson, haben dabei aber mehr Tiefgang und Vielfältigkeit als das Vorbild.
Mit viel Fachwissen über den historischen Hintergrund und witzigen und spannenden Momenten ist Phillip Kerr ein toller Krimi gelungen, der nicht nur Leser historischer Romane beeindruckt.
Unbedingt lesen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
Für mich nicht so klar
Das Buch 'Newtons Schatten' war für nicht so klar, das ich es kurz vor dem Schlafengehen lesen konnte. Aber sprach lich hervorrragend. Bis auf eine Ausnahme!
Vor 8 Monaten von Dr. Klaus May veröffentlicht
Die Erfindung der Deduktion
Einen Kriminalroman historisch einzubetten, ist keine neue Idee. Insbesondere Philip Kerr hat sich mit seiner inzwischen auf fünf Teile ausgewachsenen Reihe um den raubeinigen... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von brudervomweber veröffentlicht
Echt schlecht
Also dieses Buch ist echt schlecht - wirre Handlung, null Spannung, vollkommen uninteressant. Ich habe nach Kapitel #2 aufgehört.
Veröffentlicht am 26. September 2009 von EF
mal etwas anderes
Zugegeben - am Anfang hat mich die Geschichte nicht interessiert.
Doch das ändert sich mit den Seiten und die Geschichte wird immer interessanter. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2007 von Ralf N.
Ermittlerpaar wie Holmes und Watson
Ellis wird Gehilfe in der königlichen Münzanstalt in England,

diese wird seit Kurzem von dem Naturwissenschaftler Isaac Newton

geleitet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. September 2006 von Frank Hegermann
Sehr interessantes Buch
wie eigentlich immer bei Kerr sehr gut mit Fakten hinterlegt und auch eine kleine Biographie von Newton und dazu gibt es eine Story die es durchaus mit sehr guten Krimis aufnehmen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Dezember 2005 von Frank Waßmuth
Spannender Historienkrimi.
Wer gerne naturwissenschaftliche Bücher liest und einen gut konstruierten, fesselnden Krimi zu schätzen weiß, wird dieses Buch lieben, das voller erstklassig... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Mai 2004 von isy3
Guter Thriller mit kleinen Schwächen
Ein guter Thriller mit einer tollen Idee und sehr detailierter Beschreibung des Mittelalters. Was fehlt, ist die absolute Spannung und vollendete Logik, trotzdem immer noch... Lesen Sie weiter...
Am 14. Februar 2004 veröffentlicht
Newtons Schatten
Sirs, dies ist wahrhaft ein excellentes Werk!
Ich muss gestehen, ich bin schon seit geraumer Zeit ein großer Fan von Philip Kerr. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Dezember 2003 von Georg Anton Cirko
Sherlock Holmes in neuem Gewande
Sherlock Holmes (Isaac Newton) und Dr. Watson (Christopher Ellis) tauchen hier unter anderen Namen auf, der Ablauf der Geschichte ist jedoch ähnlich. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2003 von Karl Heinipeter
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