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New York 11. September von Magnum- Fotografen
 
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New York 11. September von Magnum- Fotografen [Gebundene Ausgabe]

Steve McCurry , Susan Meiselas , Larry Towell
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 142 Seiten
  • Verlag: Dva
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421056552
  • ISBN-13: 978-3421056559
  • Größe und/oder Gewicht: 32 x 22,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 203.894 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Ob man es nun wahrhaben will oder nicht: Der terroristische Anschlag auf das New Yorker World Trade Center, das US-amerikanische Statussymbol für Macht und Wohlstand, war vor allem auch ein Medienereignis. Wer rechtzeitig den Fernseher einschaltete, konnte am 11. September 2001 auf CNN live mit dabei sein, als das zweite Passagierflugzeug in die Türme raste. Anschließend musste man beobachten, wie die Flugzeuge -- immer neue Filmdokumente wurden aufgespürt -- in einer Endlosschleife ständig aufs Neue hinter den Reportern mit dem WTC kollidierten. Selbst wenn Werbung lief, wurde der Bildschirm zweigeteilt, um den Terror der Bilder bloß nicht zu unterbrechen. Inzwischen droht das fundamentalistische Attentat durch eine unendliche Anzahl an Publikationen (kein Verlag kann es sich leisten, nicht mitzuziehen) immer mehr zu verflachen.

Es gehört zu den vielen Merkwürdigkeiten und Zufälligkeiten der an Merkwürdigkeiten und Zufälligkeiten reichen Ereignisse, dass ausgerechnet an diesem Tag zahlreiche Mitglieder der berühmten Fotografenvereinigung Magnum zu einer Tagung versammelt waren. Nachdem sie vom Attentat gehört hatten, liefen Steve McCurry, Susan Meiselas, Larry Towell, Eli Reed, Bruce Gilden, Bruce Davidson, Burt Glinn und Josef Koudelka auf die Straße, um die Arbeit der Feuerwehrmänner und Polizisten, aber auch die Verzweiflung der Passanten festzuhalten -- dies sind die mit Abstand beindruckendsten Fotos des Bandes. Eher schwach sind die Bilder des einstürzenden World Trade Centers, die sich in nichts von den zahlreichen Fernseheinspielungen unterscheiden. Überflüssig ist auch das sentimentale, "Abschied von den Türmen" genannte Schlusskapitel, das den erst durch den Einsturz richtig manifestierten Mythos des Gebäudes im Nachhinein mit ästhetisch perfekten Werbebildern des unversehrten WTC legitimieren will.

Natürlich ist auch Magnum nicht mehr das, was es zur Zeit seiner Gründung durch Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, George Roger und David "Chim" Seymor 1947 einmal war. So wurden auch Standfotos jenes berühmten Videos von David Halberstam mit aufgenommen (und über die Agentur sogar vermarktet), das den Einschlag des zweiten Flugzeugs in den WTC von schräg unten zeigt: nicht mehr und nicht weniger als ein -- vom journalistischen Standpunkt her -- "glücklicher", bewegter Schnappschuss ohne fotografisches Gespür für Bildaufbau oder die Wiedergabe einer "Stimmung". Auch der für derlei Bände obligatorische Umstand, einen Teil des Erlöses dem New York Times 9/11 Neediest Fund zukommen zu lassen, macht die Anschaffung nicht lohnenswerter. --Thomas Köster

Kurzbeschreibung

"Eigentlich waren die elf Fotografen der legendären Bildagentur MAGNUM am Morgen des 11. September für eine Sitzung nach New York gekommen, als die Flugzeuge ins World Trade Center rasten. Sie taten das, was sie immer getan haben und fotografierten. Sie riskierten viel, um das Unbeschreibliche zu dokumentieren. Einzigartige Fotos sind entstanden vom Augenblick des Zusammenbruchs des World Trade Centers über die Flucht und Panik Tausender von Menschen, dem Einsatz der Feuerwehr, der Polizei und freiwilligen Helfer, bis hin zu gespenstischen Landschaften der brennen Stadt. Im letzten Kapitel zeigen die MAGNUM Fotografen ihre schönsten Bilder der ""Twin Towers"" als sie noch die Silhouette der Stadt beherrschten. Ein Teil der Erlöse aus dem Verkauf des Buches geht an die Stiftung der ""New York Times"" für die Angehörigen der Opfer des 11. Septembers. Der parallel zu einer Ausstellung entstandene Bildband gehört schon jetzt zur Ikonographie dieses Schicksalstages. Ground Zero und die New Yorker sind in unvergleichlicher Weise fotografisch festgehalten. Der Band erscheint exklusiv für die deutschsprachigen Länder."


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
60 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Defjam
Wer Wert auf Bilder ohne viel Worte legt, kann sich getrost diesen Band ins Regal stellen. Wer mehr auf Hintergrundwissen
Wert legt, sollte die Finger davon lassen. Es ist eben die typische Art der Bilder - von Magnum-Fotografen eben. Ohne viel
künstlerische Gestaltung - dokumentarisch und nüchtern zeigen die Bilder die eigenen Eindrücke der Fotografen, die ihre Heimatstadt zum Zeitpunkt des Anschlags erlebten, und mit der Kamera in der Hand, auch verarbeiten mussten. Ohne Voyerismus.
Ohne Pathos. Ohne Extreme. Lasst Bilder sprechen. Diese sind
von fast allen Fotografen mit kurzen Bildunterschriften versehen. Wer Actionfotos a la abgetrennte Gliedmaßen erwartet, der wird - zurecht - enttäuscht. Hier geht`s um mehr! Und wer sich für die Fotografie interessiert, der findet hier seine Lehrmeister!!! Am Schluß des Bandes sind noch einmal die Türme aus älteren Aufnahmen zu sehen mit der Überschrift "Abschied
von den Türmen". Da kamen mir gleich wieder die Tränen!
Übrigens: ein Teil des eingenommenen Geldes geht an eine Spenden-
aktion der New York Times. Ich habe das Buch gerne gekauft.
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27 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Perfekt! 18. Februar 2002
Von Ein Kunde
Dieses Buch ist wirklich einmalig. Ich war beim Kauf noch etwas kritisch und habe mich gefragt, was mich wohl erwarten würde. Grausame, sensations-geile Fotos, Bilder, die sich am Leid anderer ergötzen? Doch weit gefehlt. Die Profis von Magnum haben einfach ihre Stadt am schlimmsten Tag den NYC je erlebt hat porträtiert. Die Bilder zeigen eine Stadt im Ausnahmezustand. Doch gleichzeitig wird die Würde der Menschen geachtet. Ich finde es toll, daß besonders großer Wert auf die Darstellung der Arbeit der Helfer gelegt wurde! Ein bewegendes Buch, das sein Geld wert ist! Für alle zu empfehlen, die nicht noch mehr schriftliche Infos zu dem Unglück sondern professionelle und erstklassige Bilder darüber suchen!
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Es ist mir ein sehr großes Bedürfnis, über dieses Buch zu schreiben. Niemals zuvor hatte ich einen Bildband in Händen, der mir so nahe ging. Ich selbst habe eine ganz eigene Beziehung zu den schrecklichen Ereignissen des 11.September, da ich an diesem Tag auf dem Weg nach New York war. Das Flugzeug, in welchem ich saß mußte nach Deutschland zurückkehren. Kurz vor der Landung in Frankfurt erfuhr ich von der Katastrophe.
Vermutlich hätte ich, einen Tag später, auch das World Trade Center besucht und wäre meiner Lieblingsbeschäftigung nachgegangen und hätte fotografiert.
Für mich handelt es sich beim vorliegenden Bildband um ein sehr emotionales Buch. Zum einen begründet sich dies in den Geschehnissen des 11. September und zum anderen in der Art und Weise, wie es den Magnum-Fotografen gelungen ist diese Katastrophe, für die es keine Worte gibt, zu dokumentieren. Die Aufnahmen, schaffen es das auszudrücken, was Worte und auch bewegte Bilder niemals ausdrücken können. Sie führen den Betrachter ganz nahe an die Geschehnisse und an die von der Katastrophe betroffenen. Sie verändern die Perspektive, schaffen neue Sichtweisen.
In meinen Augen ist dies ein typischer Magnum-Bildband, er zeigt Fotojournalismus auf höchstem Niveau. Die Aufnahmen der Magnum- Fotografen heben sich aus der inflationären Bilderflut unserer Zeit ab. Gleichzeitig polarisieren sie aber auch. Neben ihrem hohen dokumentarischen Wert und ihrer großen Emotionalität, muß ich aber auch kritisch anmerken, daß sie in gewisser Weise, die Katastrophe ästhetisieren! Darin liegt für mich ein Widerspruch. Ich war gleichermaßen erschrocken und begeistert von den Aufnahmen. Wenngleich es natürlich problematisch ist, in diesem Kontext das Wort begeistert überhaupt zu benutzen.
Mindestens so wichtig wie die Bilder, sind für mich die Texte und Kommentare der FotografInnen, sie geben Einblick in ihr Denken, Fühlen und Handeln. Jede Aussage steht für sich und ermöglicht es dem Leser und Betrachter, die Fotos nochmals im Kontext dieser Zeilen zu sehen.
Dieser Bildband hat für mich zwei Funktionen. Er dokumentiert ein schreckliches Stück Zeitgeschichte und er setzt, was mir viel wichtiger ist, ein Denkmal. Ein Denkmal für die vielen Opfer und deren Angehörige, den unzähligen Rettern und Helfern, der tief getroffenen und verwundeten Stadt New York.
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