Mal abgesehen davon, dass die Bewerbung á la Wir haben da noch was von Norah Jones gefunden, quasi unterste Schublade ist, auch und gerade für die sonstig beteiligten Musiker, muss man dennoch zugestehen, dass jede Art, auf dieses kleine Meisterwerk aufmerksam gemacht zu werden, einen Gewinn bedeutet.
Nicht nur ist Miss Jones Stimme wieder überragend (wenn auch oft überbewertet), nein das Ganze ist in sich nicht nur hörenswert. Schon beim Probehören nahm es mich in seinen Bann. Es war ehrlich das erste Mal, dass sich mir sämtliche Tracks so sehr ins Ohr schmeichelten, dass ich jedesmal, wenn der Clip endete, darum trauerte, dass eben dieser nicht noch ein wenig länger sein könne. Umso beeindruckender ist dann die Platte, wenn auch viel zu kurz, aber das ist mit guter Musik ja fast immer so.
Wozu man aber auf einer EP einen Radio Edit braucht, wird wohl das Geheimnis der Marketing-Abteilung bleiben.