ASTRAL DOORS stellen sich als überaus fleißige Band heraus, die seit ihrem Debüt 2003 nun bereits mit ihrem vierten Longplayer um die Ecke komen. Sehr erfreulich, denn der traditionelle Sound der Schweden weiß überaus gut zu gefallen. "New Revelation" nennt sich die neue CD und streigt mit dem Titeltrack sehr fett ein. Gleich zu Beginn fällt auf, dass die Mannen um Sangesherrgott Nils Patrick Johannson etwas mehr in Richtung skandinavischem Powermetal tendieren und die starken Retroeinflüsse leicht reduzieren. Dennoch erinnern die Herren noch immer stark an DIO und Rainbow, was auch verdammt gut so ist. "New Revelations" offenbart nämlich wieder eine ganze Menge unglaublicher Songs, die für meinen Geschmack zwar den ein oder anderen Durchlauf mehr benötigen, dann aber umso heftiger ins Gehör krachen. Die Scheibe kommt sehr stimmig und flüssig rüber und hält mindestens fünf reinrassige Highlights parat. Johansson singt emotionaler und beeindruckender denn je und die Instrumentalarbeit ist ohne Markel. Ganz großes Tennis! Zudem klingen die Gitarren weniger POD-lastig als auf dem Vorgänger "Astralism". Leider klingen die Drums extrem steril und vor allem die Becken und besonders das Ride tönen dermaßen unnatürlich, dass man unweigerlich den Verdacht hegen muss, es mit einer Drummachine zu tun zu haben. Trotzdem: "New Revelation" ist neben dem Debüt "Of The Son And The Father" das beste Albem der Schweden und gehört in jede Sammlung eines Traditionalisten!