Produktinformation
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| Disk: 1 | |||
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| 1. C'est la vie (You Never Can Tell) | |||
| 2. Me Neither - Album Version | |||
| 3. Only In America | |||
| 4. How Do I Live - Album Version | |||
| 5. Somebody's Out There Watching - Album | |||
| 6. Best Of Intentions - Album Version | |||
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| Disk: 2 | |||
| 1. I Used To Worry | |||
| 2. Somebody Save The Honky Tonks | |||
| 3. Tequila Talkin' | |||
| 4. Shakin' Things Up | |||
| 5. She Thinks My Tractor's Sexy - Album | |||
| 6. County Fair | |||
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| Disk: 3 | |||
| 1. That's My Story - Album Version | |||
| 2. Southbound Train - Album Version | |||
| 3. Summertime Blues | |||
| 4. Girls Lie Too - Album Version | |||
| 5. Prop Me Up Beside The Jukebox (If I Die) | |||
| 6. Find Out Who Your Friends Are | |||
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Erfreulicherweise bietet die Box nicht nur die geläufigen Namen, sondern auch Newcomer und Insidertipps. So macht man im Verlauf der rund dreistündigen Country-Behandlung Bekanntschaft mit Acts wie Danni Leigh, Yankee Grey, Jamie ONeal oder The Kinleys und so manchen davon sollte und wird man sich merken.
Das Gros der fünf Dutzend Countrysongs steuern aber natürlich die Etablierten bei. Wobei auffällt: Von der ganz alten Garde, den Legenden des Nashville-Sounds, haben sich die Macher der CD-Box nur zu Dolly Parton (Eagle When She Flies) und wenn man so will Lorrie Morgan (Shakin Things Up) durchringen können. Cash? Nelson? Jennings? Cline? Jones? alle glänzen durch Abwesenheit. Doch das kann man verschmerzen. Denn Zusammenstellungen mit diesen genannten Legenden gibt es erstens schon genügend und zweitens heißt die Box ja nicht zufällig New Country Collection.
Den Auftakt der ersten CD macht die stimmgewaltige Kanadierin Chely Wright mit Überraschung! einem echten Rock n Roll-Klassiker: Cest la vie (You Never Can Tell) aus der Feder von Altmeister Chuck Berry. Weiter gehts dann mit einigen der besten Interpreten, die das Genre heute zu bieten hat. Allen voran: Brad Paisley (Me Neither), Lonestar (immer wieder schön: Amazed), John Rich (Ex-Lonestar und jetzt Big & Rich mit I Pray For You) und die Australierin Genevieve Spalding (Gone To Kentucky). Dass man die wirklich prima rockenden Brooks & Dunn ausgerechnet mit dem doch etwas patriotisch-plumpen Fahnenschwenker Only In Amerika ins Rennen schickt, bleibt einer der raren Missgriffe. Ansonsten beweisen die für die Songauswahl Zuständigen mit dabei die Macher und Leser von CountryMusicNews.de jederzeit Repertoirekenntnisse und Geschmack. Und dazu ein glückliches Händchen für CD-Dramaturgie: Rocker, Ballade, alt Bekanntes, neu Frisches ... ein Mix, der es an Abwechslung nicht mangeln lässt, Laune macht und einen hervorragend durch den Tag begleiten kann, ohne langweilig zu werden.
Neben aktuellen Abräumern wie Kenny Chesney (She Thinks My Tractors Sexy), Toby Keith (Dream Walkin) und Tim McGraw (mit dem schon fast vergessenen Indian Outlaw) legt der CD-Dreier einen inhaltlichen Schwerpunkt auf den Country-Sound der 90er Jahre. Acts wie Diamond Rio (Unbelieveable), Patty Loveless (How Can In Help You Say Goodbye), Travis Tritt (Southbound Train), Joe Diffie (Down In A Ditch) und Restless Heart (You Can Depend On Me) standen in dieser Dekade eindeutig im Schatten des damals übermächtigen Garth Brooks so mancher aber auch am kreativen Zenit. Das Wiederhören mit diesen Sängern, Sängerinnen und Bands macht das klar, aber auch, dass sie für die heutige Countrymusik nicht selten Pionierarbeit geleistet haben. Apropos Garth Brooks: Der Country-König der 90er Jahre ist als Duettpartner von Tony Arata bei dem erstmals in Europa veröffentlichten I Used To Worry zu hören. Er beweist in dem putzmunteren Song, dass er nichts von seiner Klasse eingebüßt hat.
Einige Künstler auch das ist eine interessante Draufgabe haben sich in ihrer langen Karriere musikalisch kaum neu erfunden. Alan Jackson zum Beispiel, auch wenn er zuletzt verstärkt Bluegrass- und spirituelle Klänge fabrizierte. Ein noch größerer Hardliner seines eigenen Sounds ist aber Tracy Lawrence. Mit seinem neuen (klasse) Song Find Out Who Your Friends Are knüpft er nahtlos an alte Glanztaten in den 90er Jahren an.
Gelungene Beiträge von etwas in Vergessenheit geratenen Acts wie Prairie Oyster (One Way Track), Kentucky Headhunters (Oh Lonesome Me), Wynonna (No One Else On Earth) und Aaron Tippin (Honky Tonk Superman) runden das CD-Trio prima ab.
Fazit: 60 Songs, rund drei Stunden Country mit vielen Bekannten, einigen Newcomern und ein paar zu Unrecht Vergessenen. Eine kurzweilige Zusammenstellung für jeden Countryfan, die mit enorm günstigem Preis dazu den Geldbeutel schont. Yee-Haw!(Gunther Matejka)
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