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New Amerykah Part One (4th World War)
 
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New Amerykah Part One (4th World War)

29. Februar 2008 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Label: Universal Music International Div.
  • Copyright: (C) 2007 Universal Motown Records, a division of UMG Recordings, Inc.
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 58:24
  • Genres:
  • ASIN: B001SWKN5G
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (21 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 36.685 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Kundenrezensionen

3.8 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mrs. Peel on 13. April 2009
Format: Audio CD
Da trägt Erykah Badu aber ganz schön dick auf. "Hiphop is bigger than religion" ist in "The Healer" zu hören. Hiphop ist auf jeden Fall das geeignetere Genre als Soul, um Protest auszudrücken. Und Erykah Badu ist stoned über den Zustand der amerikanischen Gesellschaft. So packt sie die Ellenbogen aus, schärft die Messer und zieht zu Felde mit einer geballten Ladung Protest-Funk gegen Korruption, soziale Schieflagen, Umweltverschmutzung und falsche Ernährung. Für eingefleischte Fans der ersten Stunde ist der Wechsel vom Neo-Soul zu hiphop-lastigem Funk zunächst ein Schock. Das Hiphop gleichzusetzen ist mit Vollproleten, die über Money und Boobs singen, ist eher ein europäisches Klischee. In seiner amerikanischen Tradition war Hiphop immer eine Ausdrucksweise zur Kanalisation für sozialen Protest. Den Zusatz 4th World War will Badu als Kampf des Einzelnen mit sich selbst sehen, um ein besserer Mensch zu werden.

Badu versucht sich die größeren Spielräume des Hiphops zu eigen zu machen, um ihre Kritik akustisch zu untermalen. Sie verwendet sehr abwechslungsreiche Hooks und fein gesetzte Beats. Die Klangarchitektur ist sehr filigran, der Hiphop wird sehr dreckig und roh gehalten, wie er auch einst war. Die Arrangements sind sehr funky, manchmal sogar unvermutet sphärisch und stehen in bester 60er Tradition. Auf die honigsüße Stimme von Badu braucht der Hörer nicht zu verzichten. Perfekt arrangiert sich die samtig-soulige Südstaatenstimme mit der Akustik. Viele Samples etwa aus dem Film Network werden ergänzend in den Sound gemischt. Einziger Makel ist vielleicht, dass es manchmal etwas unfertig wirkt. Der sanfte Flow von Alben wie Baduizm ist hier nicht zu finden.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von B. Jakub on 4. März 2008
Format: Audio CD
New Amerykah Pt. 1 ist kein neues Baduizm - es ist eher eine Fortsetzung vom letzten Album WORLD WIDE UNDERGROUND.

Das neue Album von der Queen des Neo-Soul ist eine Antwort auf NAS Behauptung "HIP HOP IS DEAD". Erykah beweist, dass es im Zeitalter des unsinnigen "BLING-BLING-HIP HOPS" - bei dem es darum geht sich unter den Künstlern in nackten Frauen, aufgemotzten Autos und immer größeren Diamantenketten zu überbieten - noch sozial- und politischkritische Texte gibt, die wie im Fall von New Amerykah von guten Beats untermalt werden.

Es stimmt, dass die Fans der Neo-Soulgöttin von diesem Album nicht begeistert sein werden.

Wer jedoch seit langem auf ein gutes HIP HOP Album im Gesangstil gewartet hat und gute Texte mag, sollte unbedingt zugreifen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Oehri HALL OF FAME REZENSENT on 6. Mai 2008
Format: Audio CD
Nicht von ungefähr hat Erykah Badu den Nimbus der Hohepriesterin des Soul. Mit ihrem neuen Album (dem ersten dieses Projektes, dem 2-3 folgen sollen) gibt sie Statements zur soziokulturellen Entwicklung sowie die Folgen von 9/11 in den USA.

Den musikalischen Auftakt macht ein Sprecher, der vor einem Blaxploitation-Hintergrund deklamiert. Danach folgt ruhiger HipHop mit Triangel-Klängen und süßlichem Chor, während Me" an den warmen Marvin Gaye-Sound der frühen 70er erinnert (incl. breiter Bläserunterstützung). The Cell" basiert auf einem düsteren Jazzfunk-Hintergrund, vor dem Badu singt/spricht und a capella endet, Master Teacher" und That Hump" bedient sich beim P-Funk um mit Honey" am Ende in den frühen 90ern und einer dominanten Funkgitarre zu landen.

Die musikhistorische Bearbeitung mit Einflüssen von den 60ern bis heute ist bei Badu und ihrem Projekt Programm - ebenso wie die politische Einmischung. Ein mutiges und innovatives Album, das sehr ambitioniert und weitestgehend gelungen ist. Da kann man sich schon auf den zweiten Teil freuen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von MrGray on 19. April 2008
Format: Audio CD
Nach dem ersten Hören herrschte etwas Skepsis, relativ wenig blieb hängen. Nach dem zweiten Hören erregten einige Momente und die Attitüde, die in jeder einzelnen Note auf diesem Album steckt, meine Aufmerksamkeit. Spätestens beim vierten oder fünften Durchlauf konnte ich mich nicht mehr widersetzen. Alleine die Herausforderung, die diese Platte an den Hörer stellt, sich nicht anbiedert, etwas verlangt und dann doch soviel gibt, steht im Gegensatz zur Eintönigkeit der Musik heutzutage und verdient somit Respekt und Höchstnoten.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von C. Hofmann on 6. März 2008
Format: Audio CD
Nach über vier Jahren Schaffenspause meldet sich Erykah Badu mit diesem ersten Teil ihrer zweiteiligen Albenserie "New Amerykah" zurück.

Das Album ist eine schlüssige Fortentwicklung der Richtung, die sich schon bei "Worldwide Underground" abgezeichnet hat.

Die Spannweite des Albums reicht von grandios schmutzigen Beats bei "The Healer", Anlehnungen an den Funk und Soul der 70er Jahre in "Amerykahn Promise", über elektronische Beats im Song "Me", bis hin zum eingängigen "Honey" und Songs wie "That Hump" und "Telephone", die eher an Badus frühere Alben erinnern.

Ein Album, das vielleicht nicht gleich beim ersten Hören gefällt und vielleicht auch nicht in die Lieblingsliste jedes "Baduzim"-Fans aufgenommen wird.
Wer sich aber darauf einlässt, kann auf diesem Album viele Perlen entdecken, die auch bei genauem und längerem Hinhören nicht gleich langweilig werden.

Bleiben zwei kleinere Einschränkungen:
Durch die Verschiedenartigkeit der Stile, Rhythmen und Geschwindigkeiten der Songs entsteht kein rundes Bild. Beim Hören schwankt die CD zwischen tanzbar ("Amerykahn Promise"), melancholisch ("Telephone"), düster ("The Healer") und hitverdächtig ("Honey"). Wenn auch jeder dieser Stile auf seine Weise grandios umgesetzt ist.
Auch die Qualität der Aufnahmen könnte besser sein. Manche Songs klingen - wahrscheinlich gewollt - etwas dumpf.

Alles in allem ein empfehlenswertes Album!!
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