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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Original - fantastisch im besten Sinne,
Von
Rezension bezieht sich auf: Neverwhere (Taschenbuch)
Unter London existiert eine Parallelwelt mythischer Gestalten: Am Earl's Court residiert ein echter Earl, der Engel Islington ist eben dort in einer geheimnisvollen Kammer gefangen, die Grauen Brüder unterziehen am Grey Friars Durchreisende ihren geheimnisvollen Prüfungen, verführerische Vampir-Ladies lauern in dunklen Gängen, und durch die ganze Szenerie streichen die gewaltbereiten, sadistischen Killer Valdemar und Croup. In diese bizarre Welt gerät ein Mensch unserer Zeit wie einst Alice ins Wunderland und das, weil er einem verletztem Mädchen helfen wollte. Ihn begleitet immer wieder eine kampflustige Verbündete und ein distinguierter Herr im Mantel - Hunter und der Marquis von Carabas.Kommt Ihnen davon etwas bekannt vor? Eventuell ja, wenn Sie von Marzis "Lycidas" gehört oder das Buch gelesen haben. Aber: dies hier ist das Original. Und ungleich besser. Das Mädchen Door besitzt die Fähigkeit (ist sie gar ein "Trickster"...? Kommt Ihnen das auch bekannt vor?) Türen zu öffnen ohne Schlüssel, ja sogar Türen zu schaffen, wenn man einen Weg braucht. Auf eben diese Fähigkeit ist jemand ganz versessen und dieser jemand hetzt Door und ihrem neuen Freund Richard aus "Normal-London" Valdemar und Croup auf den Hals. Eine wilde Reise, nicht nur durch die Nacht, sondern durch die fantastische Welt des "London below" beginnt. Neil Gaiman schuf diese Welt ebenfalls durch eine Inspiration, doch er schuf sie mit einer Vollendung und einem Ideenreichtum, das nicht aus Versatzstücken anderer Bücher und Geschichten besteht. Vergleichbar mit Lewis Carroll nimmt Gaiman Fantasien des kollektiven Bewusstseins und setzt sie in Figuren und Orte um, das aber auf eine ebenso skurril, märchenhafte und humorvolle Art wie einst das Wunderland. So ist es Hunters größtes Ziel, die Bestie einer jeden Stadt zu erlegen: in New York überwältigte sie den großen Alligator (Bezug: die "Urban Legend", dass in New Yorks Abwasserkanälen Alligatoren leben würden), in Berlin erschlug sie natürlich den Bär. Jetzt will sie "The Great Beast of London" bezwingen - eine Umschreibung der Stadt selbst. Der Marquis of Carabas trägt sein Leben sicherheitshalber in einer Schachtel herum - man weiß ja nie. Und Richard erfährt durch die Grey Friars, dass Aufgeben manchmal siegen sein kann. Ein fantastisches (in jedem Wortsinn) Kult-Werk, das in Deutschland leider weitaus weniger bekannt wurde als im englischsprachigen Raum, wo auch der Autor Kult-Status besitzt. Tip: Originale sind meist besser als die Trittbrettfahrer. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Modernes, düsteres "Alice in Wonderland",
Rezension bezieht sich auf: Neverwhere (Taschenbuch)
Der Protagonist Richard Mayhew hat ein normales, fast langweiliges Leben - jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, da er plötzlich ein verwundetes Mädchen auf der Straße findet. Irgendetwas bewegt ihn dazu, dem Mädchen zu helfen - und plötzlich ist nichts mehr so, wie es sein sollte.Plötzlich ist Richard für niemanden mehr sichtbar, ja seine ganze Existenz scheint aus den Köpfen aller gelöscht worden zu sein. So zieht es in unweigerlich in eine verzwickte Reise durch eine düstere, magische Unterwelt von London, die ihre ganz eigenen Gesetze hat. Alles in allem ein ganz fantastisches Buch. Das liegt zum einen an der sehr bild-, einfalls- und detailreichen Erzählweise des Autors und zum anderen an den Charakteren. Gaiman schafft es, Charaktere zu erschaffen, die dem Leser schon nach wenigen Zeilen ans Herz wachsen. So ist einem auch entsprechend schwer ums Herz, wenn die Geschichte zu Ende geht und man das Buch aus der Hand legen muss... Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
ein absoluter hit - ein wunderbarer autor,
Von P.I.A. "denorso" (Freiburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Neverwhere (Taschenbuch)
richard mayhew führt ein normales leben .. hat eine arbeit in london und eine wunderschöne verlobte (die... das weiß man sofort... nicht zu ihm paßt und eine "verurteilung zur ehe" bedeuten würde.auf dem weg zu einem treffen mit dem chef besagter verlobter findet er eine frau verletzt am boden und hilft ihr - entgegen dem wunsch seiner zickigen ;-) verlobten. damit ändert sich für ihn alles. zunächst geschieht nichts aussergewöhnliches.. außer vielleicht, dass zwei unangenehme typen auftauchen und die junge frau suchen, sie mit ratten sprechen kann und anderen kleinigkeiten... doch als sie dann am nächsten tag weg ist, erlebt richard mayhew wirklich seltsames und beängstigendes.. er scheint nicht mehr wahrgenommen zu werden.. ja nicht mehr zu existieren. vor seinen augen wird seine wohnung vermietet, keiner scheint ihn zu sehen, seine kreditkarte funktioniert nicht mehr und ähnlich merkwürdiges. er macht sich auf die suche nach der jungen frau. ihr name ist door und das ist ja übersetzt das wort für tür und ihre fähigkeit besteht darin türen zu erschaffen und zu öffnen. um sie zu finden muß er ins london, das unter london ist. er begibt sich auf eine gefährliche reise.... und erreicht die junge frau, die inzwischen ausschau nach einem leibwächter ist. zusammen mit dem berühmtesten leibwächter "hunter" und einem zwielichtigen marquis machen die drei sich auf die suche nach den feinden doors. dabei erleben sie viele abenteuer, verrat, und fantastisches. natürlich löst sich am ende das rätsel. typisch neil gaiman ist d a s nicht das absolute ende.. denn richard, der immer in das "normale" leben zurück wollte, erhält die möglichkeit und fühlt sich "zuhause" gar nicht mehr wohl. er erlebt, dass er ein anderer geworden ist und findet auch tatsächlich wieder zurück ind diese andere gefährliche Welt. dieses buch ist einfacher zu lesen als american gods vom gleichen autor. jedoch nicht weniger faszinierend. nail gaiman fängt den leser ein und läßt ihn nicht mehr los. seine art zu schreiben, seine geschichten bleiben in uns haften... behalten auch - sobald man das buch aus der hand legt - ihre faszination. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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