Noch keine CD von Neil Young im Schrank? Dann wird es aber Zeit!
Ein guter Anfang ist dieser Meilenstein, der in unübertroffener Art und Weise den Folkbarden Young mit dem durch die ewige Begleitcombo Crazy Horse verstärkten Grunge-Papa verbindet.
Nur mit Gitarre und Mundharmonika "bewaffnet" geleitet uns Old Neil durch folkige Sahnehäubchen wie "Sail away", "Thrasher" und
"My my, hey hey". Doch wie ein Gewitter auf einen schwülen Sommertag folgt, entlädt sich danach der urtümliche, einzigartige
Crazy Horse-Sound. Wer danach Neil Young nicht liebt, mag eigentlich gar keine Musik.
Eine gute Ergänzung ist die CD "Live Rust" aus ungefähr der gleichen Zeit.
Kurt Cobain hat leider die Feststellung "it's better to burn out, than to fade away" zu wörtlich genommen. Schade, denn sonst hätte er noch mehr Neil Young hören und mit sich und der Welt ins Reine kommen können...