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Never Mind the Bollocks - Here's the Sex Pistols
 
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Never Mind the Bollocks - Here's the Sex Pistols

Sex Pistols Audio CD
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
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Musik

Bild des Albums von Sex Pistols

Fotos

Abbildung von Sex Pistols

Biografie

The Great Rock'n'Roll Swindle

Wenn auch Johnny Rotten (alias John Lydon bei P.I.L.), der spätere Nancy-Mörder/Selbstmörder Sid Vicious und ihre Punk-Kumpanen draußen in der Öffentlichkeit die bösen Buben abgaben, die Fäden im Hintergrund der SEX PISTOLS zog Malcolm McLaren. Idee Konzept, Management, dafür zeichnete der Londoner Enterpreneur verantwortlich. Von ihm stammt dann auch der Vorstoß,… Lesen Sie mehr im Sex Pistols-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (14. Oktober 1985)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Beatles (EMI)
  • ASIN: B000025JWJ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (18 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.564 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Holidays in the sun
2. Bodies
3. No feelings
4. Liar
5. God save the Queen
6. Problems
7. Seventeen
8. Anarchy in the UK
9. Submission
10. Pretty vacant
11. New York
12. EMI

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Nunja, was soll man da noch schreiben, außer Klassiker, Kult, Meilenstein, bla, bla, bla,.. War vor über 20 Jahren mal die Skandalpunkrockscheibe von der Insel überhaupt, nicht zuletzt wegen der "God Save The Queen"-Version. Textmäßig haut das keinen mehr vom Hocker, die Kids werden heutzutage mit wesentlich derberer Kost versorgt. Von den Vibes allerdings nach wie vor allererste Sahne. Es wird gemunkelt, dass diese Scheibe von Gastmusikern wie unter anderem auch von Chris Spetting an der Gitarre eingespielt wurde, da die Pistols dazu nicht in der Lage waren. Wer´s nun letzlich auch gewesen sein mag, die Never Mind The Bollocks ist nach wie vor eine ungeschlagene Scheibe, voll druckvoller Midtempo Punkrock-Songs, mit breiten, rotzigen Gitarren, und mittendrin Frontmann Johnny Rotten, der dir augenrollend seine Statements in deine gelangweilte Visage rotzt, so dass dir Hören und Sehen vergeht. --Wally W.

Produktbeschreibungen

Earth shattering 1977 debut fts : "Pretty Vacant", "God Save the Queen" & "Anarchy in the UK"

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
81 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Punk pur 15. Dezember 2002
Format:Audio CD
London 1977, das Wort haben die Sex Pistols:

‚God save the queen / her fascist regime' ... ein paar Tage im Radio gespielt und schon verboten - dabei war dies noch einer der harmloseren Sprüche, mit denen Johnny Rotten (eigtl. John Lydon) und Gefolge sich an die Spitze der Punkbewegung setzten. In lockerer Folge wurde hier das sozialistische Ostberlin mit Bergen-Belsen verglichen (‚Holidays in the Sun'), Abtreibung als perverse blutspritzende Tötungsorgie dargestellt (‚Bodies'), der Antichrist als Anarchist glorifiziert (‚Anarchy in the UK') sowie, schon etwas harmloser, der narzistischen Egozentrik das Wort geredet (‚Feelings') und nebenbei die ursprüngliche Plattenfirma der Gruppe (mit der es dann doch keinen Vertrag gab) als Haufen dumpfer Idioten dargestellt (‚EMI').

Wie eine Bombe schlug dieses Album ein, vollkommen unerwartet und daher umso wirkungsvoller. Was dem Faß die Krone aufsetzte, waren nicht die unerträglichen Widersprüche - in ‚Anarchy for the UK' lamentieren die Sex Pistols, daß man eben doch kein Vereintes Königreich sei, obwohl man der (angolanischen) MPLA, der (irischen) UDA und der (noch irischeren) IRA getrotzt habe, doch im selben Lied plädieren sie lautstark für die Zerschlagung der britischen Zivilgesellschaft (offenbar die einzig adäquate Sex-Pistols-Lösung zur tatsächlichen Einigung des Königreichs) - sondern der Frontalangriff auf die Großen der Branche, allen voran die Stones.

Immer wieder verlautbarte John Lydon, man wolle Schluß machen mit all diesem erbärmlichen Rock'n'Roll-Gesäusel und eine Zeit einläuten, in der Holzfiguren wie Mick Jagger (O-Ton J. Lydon: ‚white nigger') nicht zu suchen haben.

Gut ein Jahr hat's gedauert, dann war's vorbei mit dem selbstbewußten Gekreische. Unmittelbar nach dem zweiten Konzert ihrer ersten Amerika-Tournee löste sich die Gruppe auf. Es gab dann noch den Film ‚The Great Rock'n'Roll Swindle' mit dazugehörigem Doppelalbum, doch während die Stones heute als entrückte Rock'n'Roll-Boddhisatvas freiwillig der Erleuchtung entsagen, um anderen ebenfalls den Eingang ins Musik-Nirwana zu ermöglichen, ist von den Sex Pistols nichts geblieben als eben jene eineinhalb Jahre, in denen sie dem Disco-Geheule der Bee Gees gegenüberstanden und sich mit der Aushebelung kanonisierter Legenden (Bowie, Jagger usw.) übernahmen.

Mal ganz abgesehen von den faschistoiden Koketterien ihres Bassisten Sid Vicious, der sich zunächst gedankenlos mit Hakenkreuzen schmückte, dann seine Freundin in der Badewanne aufschlitzte und zuletzt an einer Überdosis Heroin starb.

Oder jener Wiedervereinigungstournee durch Amerika 1996, als die neuen alten Sex Pistols genau das fortsetzten, was sie 1978 kurzfristig abbrachen. Wer sie gesehen hat, konnte kaum glauben, daß hier tatsächlich dieselben Leute noch einmal dasselbe spielten wie damals, denn anscheinend existierten die 18 Jahre dazwischen nicht und war es daher gleichgültig, daß die über 40jährigen sich gelassen weigerten, dazuzulernen. Eine derart groteske Tournee hatte es wohl zuletzt 18 Jahre zuvor gegeben, als ganze zwei Auftritte (Atlanta, San Francisco) reichten, den Namen ‚Sex Pistols' auch in den Staaten zum Schreckgespenst werden zu lassen.

Warum dieses Album dennoch bemerkenswert ist, erklärt sich zum einen aus der angenehm dröhnenden musikalischen Einheitssoße aus viereinhalb Akkorden - später nur noch von den Ramones untertroffen - und dem Umstand, daß kein Tonträger den Begriff ‚Punk' mit allem, was dazugehört, besser auf den Punkt bringt als diese Platte/CD, angefangen von der mittlerweile klassischen Hüllengestaltung mit ihren famos stechenden Farben bis hin zum Gesinnungsgruß einer ganzen Bewegung: ‚no future / no future / no future for me'.

Man muß sie gehört haben, die Sex Pistols. Zum Vergleich: Während die heutige Musikindustrie Figuren wie Elton John dazu bringt, auf dem Begräbnis Diana Spencers zu singen, mieteten die Sex Pistols zum 25jährigen Thronjubiläum Königin Elizabeths (1977) einen Kahn, mit dem sie die Themse hinauf zum Buckingham-Palast fuhren und die Feierlichkeiten durch die Darbietung ihrer eigenen Version von ‚God Save the Queen' bereicherten - bis die Polizei das Boot enterte. Und während Mick Jagger die ehemalige kanadische Präsidentengattin Margaret Trudeau zum Stelldichein im geschlitzten Kleid bat, sang John Lydon den Sinatra-Klassiker ‚My Way' gemeinsam mit dem flüchtigen Posträuber Ronnie Biggs in dessen Exil in Rio de Janeiro.

Obwohl vieles dafür spricht, daß die Sex Pistols letztlich ein von ihrem Manager Malcolm McLaren konzipiertes Investitionsprojekt waren (Lydon prozessierte erfolgreich gegen McLaren um die Tantiemenrechte), das sich beliebig manipulieren ließ - der Einfluß dieser Platte ist unbestreitbar. ‚Never Mind the Bollocks' hat die Geschichte der Rockmusik verändert: Das Album steht am Anfang der gesamten Punk-Nachfolgebewegung des New Wave, welche die frühen und mittleren 80er Jahre dominierte. Auf dem Parcours der schnellebigen Rockmusik sind die Sex Pistols nach wie vor eine gefährliche Schikane, bei der man erstmal vom Gas muß, um sich kurz zudröhnen zu lassen. Wer geradeaus brettert, hat den Übergang von den Hardrockgruppen der Siebziger (Deep Purple, Led Zeppelin u.a.) zu den mittlerweile ausdifferenzierten Underground/Heavy/Indie-Klängen, die allesamt den Sex Pistols entweder geistig oder musikalisch verpflichtet sind, entweder übersehen oder bewußt ignoriert. Deshalb lieber Sex Pistols hören - noch immer die netteste Dröhung der letzten Generation.

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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Eine faire Bewertung dieser Platte kann nicht unter der Frage funktionieren, ob es im Jahre 2005 "härtere" Musik oder "frechere" Texte gibt (wie auch immer sich das jeweils äußern mag) - oder ob die Pistols alle Instrumente selbst gespielt haben (übrigens ist das Gegenteil nie bewiesen worden).
Entscheidend ist das Resultat mit Blick auf die ausgehenden 70er Jahre! Und da kann man nur sagen: WAS FÜR EINE PLATTE!
Die Musik ein Orkan, ein Faustschlag mitten ins Gesicht der räucherstäbchenverzückten Progressive-Rock-Jünger (damals) und von mir aus der Pur-, Mandoki-, Orange-Blue-verschwurbelten "Ich fresse alles, was in den Charts auftaucht" - Hörer (heute).
Die Texte ein zum Wasserlassen bereites, angehobenes Beinchen gegen das selbstgefällig sich den Bauch pinselnde Bürgertum der 70er (damals) und gegen die ebenso selbstgefällig die Welt in "gut" und "böse" einteilende Fraktion der Kirchentagsjunkies und Kulturszene-Ästheten.
Der Einfluss dieser Platte auf nachfolgende Musikergenerationen von The Police (Sting!), Boomtown Rats, U2, Toten Hosen, Nirvana bis hin zu den "neuen" Punks (Green Day, Sum41 etc.) ist gar nicht hoch genug einzuschätzen, weil die Botschaft "Das kannst du auch, und zwar ohne klassische Gitarre studiert zu haben" eine der wichtigsten war, die je in der Pop-Rock-Musik ausgegeben wurde.
Ob "God save the queen, the fascist regime" oder "Anarchy in the UK" textlich obsolet sind oder nicht, ist NICHT die drängende Frage, die sich heutigen Hörern stellen sollte - wichtiger sind die immer noch ungebremste Energie und Wut, die von dieser Platte ausgehen und sie bis heute zu einer Blaupause für nonkonforme Popmusik machen ... und davon gibt es auch 2005 nur sehr wenig. EIN MONUMENT!
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Format:Audio CD
Habe mich für Punk nie großartig interessiert.
Ich höre zwar schon Musik die auf Punk beruht aber richtige Punk Musik war nie so mein Fall.

Trotzdem haben mich die Sex Pistols interessiert weil Kurt Cobain diese schon bewundert hatte und ich sehr großer Nirvana Fan bin.

Das Album "Never mind the Bollocks" wird auch immer als Kult-Album bezeichnet.
Als ein Album welches alles verändert hat. Das weckt dann schon interesse.

Na gut...also habe ich mir einfach mal einige Songs angehört und was soll ich Sagen...

Es ist einfach nur kranke,geile,wahnsinnige Musik!

Die Musik ist so rein und echt und jeder Song ist was besonderes.
Die Lyrics sind halt klassich PUNK!

Ich habe mir das Album dann auf Vinyl gekauft so wie es sich auch gehört und bin begeistert!

Punk wird wohl mein neues Genre *g*
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