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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 13. September 2013
Ich bin eigentlich ein grosser Jack Reacher Fan. Habe alle Bücher der Reihe gelesen, und die meissten nahezu verschlungen. Schon den vorletzten Titel der Jack Reacher Reihe "A Wanted Man" fand ich sehr schwach. Meine Hoffnungen, dass dies ein einmaliger Ausrutscher war wurden nun bitter enttäuscht. Die Story von "Never Go Back" ist einfach nur einfallslos und langweilig. Zudem ist alles sehr vorhersehbar. Es gibt keine überraschenden Wendungen und die Auflösung am Ende ist einfach nur billig. Das einzig überraschende an dem Buch ist, dass man sich die ganze Zeit fragt, warum die zwei Hauptprotagonisten (Reacher und Turner) nicht auf die Hintergründe des Komplotts kommen, bzw einfach zu wenig (gar keine) Phantasie haben. Am nervigsten aber sind die immer gleichen Satzbausteine die der Autor hier verwendet. Manchmal frag ich mich, ob Lee Child die Bücher überhaupt noch selber schreibt. Ich vermute fast er schreibt eine kurze Inhaltsangabe und das eigentliche Schreiben übernimmt ein Co-Writer, der sich vorhandene Satzbausteine aus den alten Titeln zusammenkopiert. Alles in allem nicht lesenswert, weil alles schonmal in alten Reacher Büchern gelesen. Samesame but not different.
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am 6. September 2013
... ist das hier schon ein (ziemlich kleiner) Re-bound hin zu besseren Seite. Ich schenke es mir, hier eine Zusammenfassung des Inhalts abzugeben, ist das doch schon in den englischen Rezensionen mehrfach passiert; ebenso in der bislang einzigen deutschen Rezension.

Der Plot ist einigermassen in Ordnung und - anders als in "Wanted Man" - nicht mehr mit irgendwelchen stupiden Rechenkunststückchen garniert - bis auf einige 50/50-Münzwurf-Wahrscheinlichkeiten. Die sind aber auszuhalten.

In diesem Buch begegnet Reacher einer Person (sorry, ich will nicht "spoilen") die grosse Ähnlichkeit mit ihm selbst hat. Da Child die Reacher-Serie mittlerweile ziemlich ausgemolken hat, kann ich mir durchaus vorstellen, dass damit ein Nachfolger aufgebaut werden soll. Dies auch, weil Child in diesem Buch zunehmend mit Reachers Alter kokettiert. Das könnte aber noch ein paar Jahre dauern.

So richtig hat mir das Buch aber nicht geholfen, über die gnadenlose Enttäuschung mit "Wanted Man" hinwegzukommen. Child verliert sich auch zusehends in irgendwelchen 40-Seiten Reacher-Abfallprodukten, um wohl auch noch den letzten Cent mitzunehmen. Dass einer der Buchcharaktere auf den Namen "Baldacchi" hört, lässt nichts Gutes ahnen; Baldacchi lässt ja mittlerweile fast nur noch schreiben.

Das Geschichten-Ende finde ich enttäuschend. Es liest sich ungefähr so, als hätte Child auf einmal festgestellt, dass er eben die 380. Seite geschrieben hat und immer noch kein plausibles Ende in Sicht ist. Da wurde dann - mein Gefühl! - schnell etwas zusammengefummelt.

Das 2014er Buch, wenn es dann kommt, werde ich mir auch noch antun. Wenn ich dem dann nicht mindestens vier Sterne geben kann, dann werde ich raus sein. Alles hat ein Ende (nur die Wurst hat zwei).
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am 22. September 2013
Packend geschrieben, wie immer, aber kaum fesselnd. Die Zusammenhänge und Beweggründe sind teilweise nicht nachvollziehbar, die zwei angeblich allwissenden Drahtzieher im Hintergrund ärgern den Leser eher, weil sie gesichts- und gestaltlos und selbst am Ende unglaubwürdig bleiben. Man bekommt den Eindruck, dass der Verfasser mitten drin keine Lust mehr zu seiner Story hatte, es bleiben daher zum Schluss viel zu viele Fragen offen.
Und dennoch - wer unerschütterlicher Reacher-Fan ist, kommt wieder einmal irgendwie auf seine Kosten.

(Anm.d.R. Die Verfasserin dieser Rezension bleibt nun mal unerschütterlicher Reacher-Fan :)
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am 7. Januar 2014
Ich habe nicht alle Reacherbücher gelesen aber Worth Dying For hat mir zum Beispiel recht gut gefallen. Ganz einfach aus dem Grund, dass Reacher trotz seiner körperlichen Stärke und Erfahrung auch seine Blessuren davon trägt, was ja durchaus realistisch ist. Ganz anders in diesem Buch. Hier werden wie immer Nasen, Arme und diverse andere Knochen gebrochen, aber alles, was er davon trägt, sind ein paar gerötete Knöchel. Es sei denn, ich habe schwerere Verletzungen schlicht überlesen, weil ich gestehen muss, dass ich an manchen Stellen, an denen Lee Child offenbar seinen Faible für Reisebroschüren ausgelebt hat, einige Absätze ausgelassen habe. Auch der Plot an sich kann nicht überzeugen. Irgendwie hat man das Gefühl, dass Child sich am Anfang des Buches eigentlich ein anderes Ende ausgedacht hatte, dieses aber zum Schluss nicht hatte umsetzen können. So enden die beiden Drahtzieher zwar sehr Shakespeare-like aber überzeugt hat es mich nicht.
Auch die eingearbeitete Frauenrolle war eher schwach. Hat man sich erst noch auf das Aufeinandertreffen der beiden gefreut, war das Dahinplätschern ihrer Beziehung eigentlich nur langweilig. Sie hatte kaum Ecken und Kanten, keine größere Besorgnis angesichts ihrer Situation. Es gibt keine Reibepunkte zwischen ihr und Reacher und abgesehen davon, dass sie ihm ständig Befehle erteilt, die er artig befolgt, kommt man irgendwann zu dem Schluss, dass er diese “Verschwörung“ auch bestens ohne sie hätte aufdecken können.
Durch den guten Schreibstil war ich dann aber doch geneigt, das Buch bis zum Ende zu lesen (auch wenn man es zum Schluss eher hinter sich haben wollte, um endlich etwas anderes lesen zu können). Lediglich Reachers Liebe zum Münzwurf und Childs Freude daran, manche Formulierungen einfach eine Spur zu oft zu wiederholen, sind ab und zu ein wenig nervend.
Also leider eines der schlechteren Reacher-Bücher aber das ist vielleicht einfach so, wenn eine Romanfigur schon durch so viele Geschichten gejagt worden ist.
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am 11. Oktober 2013
Ich habe sie alle gelesen und ich habe die meisten richtig genossen. Die letzten beiden Bücher finde ich leider nicht mehr spannend. "Never go back" liest sich zwar immer noch flott, ist aber fast schon langweilig. Keine Spannung, keine Überraschungen und die Story ganz schön flach und überzogen. Wirklich schade. Ich hoffe, dass das nächste Buch (falls es noch eins gibt) zur alten Stärke wieder findet.
Wäre das nicht ein "Reacher-Buch" würde ich es mit max. 2 Sternen bewerten.

Gruß
an alle Reacher-Fans.
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am 3. November 2013
I love the Reacher series, so I had no choice ... but this book, maybe for the 1st time, does not use up the full potential the plot might have provided. Also for the 1st time there were inconsistencies. Just a for instace ... it's totally unexplained why Reacher doesn't attempt to connect to his old team members, especially Frances Neagly (or how that name has to be written), or that mathematically rather dubious 50:50 thing that's poping up way too many times in the wrong connection, or the rather abrupt and unexplaned (and unsatisfactory) end of the connection between Reacher and the new commander ot the 110, or that impossible action inside the aircraft. One other drawback is that the opposition this time is totally weak. On one hand they have a lot of clout, on the other hand they simply loose every single battle ... I mean, really, why invent a character which is physically superior to Reacher and then let him get taken down like nothing within 3 lines of text ... I could go on like this all the time. For instance more than once Reacher decides that the woman is "all that he ever wanted". They get along very well, find mutual understanding - one of them travels through half of the states to meet the other, the other one reads Reachers personal file so often that she can tell the story of each bullet hole in his body ... and then, just like that, they separate by mutual agreement ... no, I'm sorry, but that's just totally unrealistic. Not that these books are the hallmark of realism, but this book unfortunately had much potential to develop Reachers character in a pleasant way - not change him at all, just extend him a bit ... and it failed totally. The advertising claims "men would be like him, women adore him" ... well, not this time, I'm afraid.

So why give 4 stars ? It's still a Reacher story, so the dialogs are good, the story is OK, not as good as many before, but not so bad ... I enjoyed reading that book - took me a night and a half - just not as much as the story promised ... You know - Reacher with a woman he obviously likes and respects and which is not "abnormal", Reacher with a potential daughter, Reacher again as a major in his old unit ... so much potential, nothing used at all, he leaves the book as he goes in. Strange. But still, I like the series.
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am 18. Dezember 2013
I have been a Jack Reacher fan for a long time now. Purely by coincidence I started out with one of his best stories to date: "One Shot". Having read them all, I am so sorry to have to say that the decline definately has set in. This is just not a good Reacher novel. It is sub standard in every way. Child still posesses the skill to write in a way that makes it hard to put down the book. So I finished it until the last page. Child is a good writer. However, the story is very, very thin and predictable. I was happy to see that Reacher finally gets to meet the Susan Turner woman. But the ending of the novel is very weak. Child should have come up with something more credible and imho more spectacular. Even worse is that nearing the end of the story even Child himself seems to realise that the ending will be unsatisfactory and starts giving away numerous clues as to temper any of the readers expectations on a cliffhanger or blastaway type of ending.

The story is thin and without surprises. I would only recommend this book to die hard Reacher fans who would buy this book just for the sake of having a complete collection of Reacher novels.

I did like the way Child handles the Baldacci matterin this and one of the previous novels. Way to go Child! David Baldacci should not copy your work without notice.

Returning to the subject, it looks like the decline has definately set in. Maybe Child should start a new series with a new Character. His writing skills are superb, and should not be wasted on repeating poor Reacher story lines. Maybe a final book in which Reacher retires, and then move on to new grounds?
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Endlich nähert sich Jack Reacher der Stimme am Telefon, hinter der er schon so lange her ist. Doch als er seinen alten Stützpunkt erreicht, wo die Dame, die zu dieser Stimme gehört nun Komandantin ist, hört er, dass sie wegen Bestechlichkeit inhaftiert wurde und er selbst soll sich wegen eiens 16 Jahre zurückliegenden Totschlags verantworten - und es steht auch noch eine Vaterschaftsklage an. Kurz darauf befindet er sich zusammen mit der Stützpunktkommandantin auf der Flucht und versucht gleichzeitig herauszubekommen, was da genau los ist.

Ein netter und schneller Verschwörungsthriller, der vielleicht mit ein oder zwei Wiederholungen von Textblöcken weniger ausgekommen wäre. Aber deutlich wieder eine Verbesserung.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. September 2013
"And let him who is in the field not go back to get his clothes." -- Matthew 24:18 (NKJV)

I admire three things about the Jack Reacher novels:

1. Reacher's lifestyle is so unusual that it opens my mind to seeing new possibilities.
2. Reacher is put into impossible-seeming situations from which he easily escapes, without that result seeming obvious in advance.
3. The books open with such improbable and fascinating circumstances that you can't help but marvel at the imagination that led to creating them.

Never Go Back is pretty good in terms of points one and three, but definitely lacks the gusto we've grown to love in terms of how challenging the situations are. For me, that made the book's ending (which I didn't like) a little too predictable ... causing the book to lack a lot of the suspense that grips the best books in the series.

Definitely read this book, but you shouldn't expect it to be your favorite in the series. If you mostly read the books for the impossible-seeming situations, you might even rate this book below average.

Keep moving forward!
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am 19. September 2013
Nach einem Telefonat mit Susan Turner macht sich Reacher auf den Weg zu seiner alten Einheit, nur um dort mit einer Überraschung konfrontiert zu werden. Denn nicht Turner erwartet ihn dort, sondern ein Mann namens Morgan, der Reacher zurück in den Dienst beordert. Außerdem laufen zwei Verfahren gegen Reacher, denen er sich zu stellen hat. Zum einen soll Reacher vor 16 Jahren einen Mann getötet haben, zum anderen soll er der Vater eines fast 15jährigen Mädchens sein. Weder an den vermeintlich Toten, noch an die Mutter des Kindes kann sich Reacher erinnern. Außerdem ist es ihm nahezu unmöglich Susan Turner zu erreichen. Sie ist verhaftet worden und der Vorwurf lautet auf Bestechung. Was hat Susan Turner erfahren, dass sowohl Reacher als auch Susan kalt gesetzt werden? Reacher beginnt auf seine unkonventionelle Art und Weise, den Dingen auf den Grund zu gehen.

Nicht ganz so brutal, dafür mit viel Wortwitz und einer interessanten Handlung versehen, bietet dieser neue Jack-Reacher-Thriller alles, was einen guten Roman ausmacht. Lee Child hat es erneut geschafft, den Hauptprotagonisten lebendig und glaubwürdig erscheinen zu lassen. Sein Charakter bildet das Grundgerüst für die Erzählung. Außerdem bietet sein trockener Humor eine besondere Note.

Diese Mischung aus Militär-Strategie und Reachers Erfahrungen werden ideal verbunden und geben dem Werk einen logischen Sinn. Neben Reacher bildet Susan Turner den zweiten Hauptpart in der Geschichte und wird während der Erzählung zu einer festen Größe, die überzeugt. Zusammen mit Reacher bilden sie ein sympathisches Duo, das sich unterstützt und perfekt ergänzt.

Die Handlung ist gut ausgearbeitet und spannend inszeniert. Weiß der Leser noch auf den ersten Seiten nicht so recht, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird, so erhält sie mit zunehmender Seitenzahl immer mehr Stabilität. Das Buch wird geradezu fesselnd und mitreißend.

Fazit: Dieser Jack-Reacher-Roman überzeugt auf ganzer Länge und ist nicht nur für Fans der Reihe ein wahres Muss. Auch Quereinsteiger werden in diesem Buch ein tolles Lesevergnügen finden, das bestens unterhält und zum mit fiebern animiert. Einzig die sich stets wiederholenden Bezeichnungen und Beschreibungen ermüden während des Lesens ein wenig. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung. Ich freue mich schon jetzt auf ein weiteres Abenteuer des smarten und überzeugenden Hauptprotagonisten.
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