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Die Neurobiologie menschlicher Beziehungen
 
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Die Neurobiologie menschlicher Beziehungen [Gebundene Ausgabe]

Louis Cozolino , Anni Pott
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 509 Seiten
  • Verlag: Vak-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (Oktober 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867310017
  • ISBN-13: 978-3867310017
  • Originaltitel: The Neuroscience of Human Relationships
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,4 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 281.611 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Louis J. Cozolino
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Beziehungen haben die Kraft, unser Gehirn das ganze Leben lang neu zu prägen. Ein negatives Umfeld hat nachteilige Auswirkungen auf die Gehirnstruktur, wohingegen erfreuliche Verbindungen sogar heilsame Veränderungen im Gehirn auslösen können. Cozolino zeigt auf, wie sich unser Gehirn im Laufe eines Lebens entwickelt. Die Entwicklung unseres Gehirns wiederum bestimmt, wie wir mit anderen in Verbindung treten, ob wir uns binden können oder nicht. Lebendig und sehr gut nachvollziehbar schildert der Autor, wie unsere Gehirne als soziale Organe miteinander verflochten sind.

Über den Autor

Louis Cozolino ist Professor für Psychologie an der Pepperdine University in Malibu, Kalifornien. Zudem arbeitet er als Psychotherapeut in eigener Praxis.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
ein einmaliges Werk 21. Dezember 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Allem Anschein nach hat der Autor, selbst Psychotherapeut, dieses Werk hauptsächlich für Therapeuten geschrieben, nicht zuletzt um sie auf die Vorgänge im Gehirn (bei Patient und Therapeut) während einer Therapie und auf die umfassenden Möglichkeiten hinzuweisen, die die Flexibilität und Plastizität neuronaler "Netzwerke" bieten. Man spürt, dass es von großem Optimismus getragen ist. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung mitmenschlicher Beziehungen und Bindungen für die Bildung und Umstrukturierung von Gehirnstrukturen, angefangen von der pränatalen Zeit über sämtliche Entwicklungsphasen des Menschen. Auch die Biochemie wird nicht außer Acht gelassen.

Der Autor bietet eine ungeheure Fülle an Informationen, die er für sein Grundthema, das "soziale Gehirn", fruchtbar macht. Dabei versucht er, alle wesentlichen Themen (Liebe, Körper, Emotionen, Gedächtnis, Sprache, Resonanz und vieles mehr) miteinzubeziehen. Beachtlich ist, wie man mit zunehmender Lektüre ein wachsendes Feeling für das organische Zusammenwirken sämtlicher neuronalen Strukturen bekommt und sich eine "Resonanz" zum Thema Gehirn entwickelt. Allerdings wird man ohne Vorkenntnisse in Neuroanatomie sicher nicht voll in diesen Genuß kommen. Ein aufgeschlagener Atlas für Gehirnanatomie kann während der Lektüre sicher nicht schaden. Alles in allem ist eine derartige Zusammenschau von neurobiologischen Forschungsergebnissen zum Thema "Beziehung" derzeit wohl einmalig und stellt eine herausragende Leistung dar. Ich selbst habe für meine therapeutische Arbeit eine unschätzbare Anregung erhalten und kann dem Autor nur große Anerkennung zollen.

Natürlich kann ein solches umfassendes Erstprojekt nicht ohne Schwächen bleiben, die gegenüber den Vorzügen jedoch wenig ins Gewicht fallen. Ich habe den Eindruck, der Autor konnte sich nicht entscheiden, ob er ein Lehrbuch oder eine Erzählung schreiben wollte, und so hat er sich für einen nicht immer überzeugenden Kompromiß entschieden. Manchmal reiht er einfach nur Fakten und Gehirnareale aneinander oder verliert sich in verwirrenden Einzelheiten, ohne dass der übergeordnete Zusammenhang sichtbar würde. Dann wird das Lesen mühsam und zäh. Hat man sich durch diese Passagen durchgebissen, folgen wieder lebendige bis geniale Formulierungen, man kann wieder einschwingen. Es entspricht fast dem Muster einer Art der von ihm beschriebenen Säuglingsbeziehung.

Auf einzelne sachliche Schnitzer und, wie in der Biologie üblich, auf die Überstrapazierung des Evolutionsbegriffs will ich hier nicht eingehen. Im Äußeren weist das Buch noch Schwächen auf, die man beheben könnte: Die Zeichnungen sind im allgemeinen untauglich, verwirren mehr als dass sie erläutern und sind teilweise falsch beschriftet. Wenn man schon so ein dickes Papier nimmt, dann hätte man aussagekräftige farbige Zeichnungen mit ausführlichen Erläuterungen anbringen können, das hätte über den Text hinaus zu einem weiteren Gewinn geführt. Ziemlich störend finde ich die unglaubliche Menge an Druckfehlern und grammatischen Unstimmigkeiten in dieser deutschen Ausgabe, da hat man absolut unsorgfältig gearbeitet.

Ich danke dem Autor für dieses große Werk, das zumindest bei mir als psychotherapeutischem Leser auf fruchtbaren Boden gefallen ist.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
... 26. März 2008
Von erew-institut TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Während des Nachdenkens über den Einfluss der frühen fürsorglichen Beziehungen, während die neuronale Infrastruktur des sozialen Gehirns gebildet wird, kamen im Autor Fragen auf:
* Wie funktioniert eine Therapie ?
* Wie können Eltern ihre Baby am besten bei der Gehirnentwicklung unterstützen?
* Warum scheinen Menschen kein Gewissen zu haben, während andere vor Scham und Schuld wie gelähmt sind?
* Warum finden manche in fast jeder menschlichen Interaktion Hinweise für ein Verlassenwerden?
* Wie bleibt das Gehirn gesund und wie können wir wieder psychisch gesunden, wenn wir krank geworden sind?

Auf diese Fragen geht der Autor im Laufe seiner textlichen Darstellung profund und fachspezifisch ein, so dass sowohl der Fachkollege als auch die Vertreter anderer fachlicher Disziplinen in eine Einführung wie Anleitung zum Verstehen neurobiologischer Beziehungen Einsicht gewinnen und Freude an der Beachtung der sozialen Konstruktion des Gehirns Gefallen finden und für die Rolle von Bindungsbeziehungen in der interpersonalen Neurobiologie Interesse finden. Denn Eltern, Erzieher und mancher Therapeut -also diejenigen, die sich am intensivsten mit dem prägenden Einfluss auf Geist und Psyche beschäftigen- schenken dem Gehirn in der Regel wenig Beachtung. Der Autor hat Therapeuten sagen hören: Psychotherapie ist eine Kunst, und das Gehirn ist für unsere Arbeit irrelevant.".

L. Cozolino antwortete daraufhin: ... dass, wie bei jeder Kunst, eine fundierte Kenntnis unserer Materialen und Methoden, unserer Fertigkeiten und Fähigkeiten nur förderlich sein kann."

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Das soziale Gehirn: Strukturen und Funktionen
Das soziale Gehirn
Soziale und emotionale Lateralität
Überbrücken der sozialen Synapse
Reflexe und Instinkte: Starthilfe für die Bindung
Süchtig nach Liebe
Wege der Bindung
Das soziale Sehvermögen: Die Sprache der Gesichter
Gesichter lesen
Resonanz, Abstimmung, Empathie
Störungen des sozialen Gehirns
Auswirkungen früher Belastungen
Zwischenmenschliche Traumata
Psychopathie: Das antisoziale Gehirn
Autismus: Das asoziale Gehirn
Soziale neuronale Plastizität
Von Neuronen zu Erzählungen
Heilsame Beziehungen
Soziales Gehirn und Gruppengeist
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