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TOP 500 REZENSENTam 27. April 2014
Die Autoren Clemens Hagen und Kimberly Hoppe sind Journalisten. Dies mag das etwas Pathetische im Buch erklären. Darum auch ein Punkt Abzug, es ist arg pathetisch stellenweise.
Ich persönlich hätte mir bei diesem wichtigen Thema etwas mehr Sachlichkeit gewünscht.

Die Autoren beschreiben die Zeit in der sie den Tod kennenlernten und dies wortwörtlich.

Clemens Hagen ist aufgrund einer inneren Blutung neun Minuten klinisch tot. Er wird reanimiert und dann in ein künstliches Koma versetzt.
Seine Freundin Kimberly glaubt fest daran, dass er überlebt. Die Ärzte tuen alles Erdenkliche, um dies zu schaffen, obwohl es zunächst nicht viel Hoffnung gibt.
Vor allem gibt es kaum Hoffnung, dass Clemens dies ohne große körperliche und geistige Behinderungen überlebt.
Aber er schafft es.

In diesem Buch wird eindrucksvoll, wie in einem Tagebuch, beschrieben, wie man sich als Patient mit Nahtoderfahrung fühlt und auch was die Angehörigen durchmachen.

Dieses Hoffen auf Überleben bei Kimberly und ihren Eltern und die Albträume von Clemens, die jeden realen Bezug zunächst vermissen lassen.

Kimberly schildert auch viel vom Klinikalltag wie sie ihn erlebt hat, von Angehörigen anderer Patienten, die nicht soviel Glück hatten wie Clemens, vom Tod im Bett neben Clemens. Auch das muss man als Angehöriger erst einmal verkraften und auch als Patient. Auch dies sind belastende Erfahrungen, die einem in so einer Situation zugemutet werden. Nicht jeder kann ein Einzelzimmer haben.

Das Buch ist auch eine Geschichte einer tiefen Liebe, die durch diese schlimme Zeit eher noch gefestigt wird.

Mein Fazit: ein lesenswertes Buch über Liebe, Nahtoderfahrungen, Klinikalltag und ganz viel Menschlichkeit im System und auch von Freunden, Familie, allen Unterstützern. Mich hat das Buch gefesselt, ich habe es kaum weglegen können.
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TOP 100 REZENSENTam 28. März 2014
Mit den Worten "Ich war tot" antwortet Clemens Hagen auf die Frage seiner Mitpatienten, warum er im Krankenhaus ist. Er spürt, dass dies ein Totschlagargument ist und andere Patienten ihn erschrocken, fassungslos und mitfühlend ansehen. Erst da wird ihm bewusst, was passiert ist.

Rückschau: Clemens Hagen und seine Verlobte Kimberley Hoppe sind in Berlin um sich mit einem befreundeten Paar zu treffen. Clemens wird übel, er erbricht. "Was Falsches gegessen" ist seine Eigendiagnose. Auf dem Rückflug nach München geht es ihm jedoch so schlecht, dass seine Verlobte verzweifelt die Crew informiert, die den Notarzt bestellt. Direkt vom Flughafen wird er in die Klinik Gutsing gebracht, wo er kollabiert und zwei Minuten klinisch tot ist. Die Ärzte schaffen es, ihn zurück ins Leben zu holen und zu stabilisieren. Er hat innere Blutungen, eine Ader in der Speiseröhre ist gerissen und eine Not-OP rettet sein Leben.
Nach der OP fällt er für zwei Wochen ins Koma.

Aus zwei Perspektiven beschreiben Kimberly und Clemens wie sie die Zeit erlebt haben. Clemens wird von Albträumen geplagt, während für Kimberly der Albtraum in der Realität stattfindet. Sie bangt um Clemens' Leben und ist die ganze Zeit an seiner Seite. Nach zwei Wochen erwacht Clemens aus dem Koma, aber er ist noch lange gefangen zwischen Realität und der Koma-Parallelwelt.

Diese fremde Welt zwischen Leben und Tod fesselt den Leser, man leidet mit Kimberly und bekommt ein Bild der Parallelwelt im Koma. Gut gefallen hat mir die große Zuneigung der beiden zueinander und der feste Glaube Kimberlys an Clemens' Genesung. Auch nach der Lektüre ist man gedanklich noch einige Zeit in dieser völlig fremden Welt.
Garniert wird der Bericht noch mit ein wenig "Drumherum" bei dem man nicht ganz sicher ist, ob es Realität oder ein bisschen geflunkert ist, um die Geschichte noch spannender zu machen. Kimberly betätigt sich als Kupplerin zwischen den Krankenhausbediensteten. Mag sein, dass dies tatsächlich so stattgefunden hat, es kommt einem etwas unglaubwürdig vor und klingt nach Schwarzwaldklinik. Hätten sie diese Geschichte weggelassen, wäre das Buch glaubwürdiger.

MEIN FAZIT:
Mich hat die Geschichte von Clemens und Kimberly gefesselt und berührt.
An manchen Stellen vielleicht ein wenig pathetisch, aber vermutlich liegt das auch in der Natur der dramatischen Ereignisse. Auf jedenfalls lesenswert!
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am 21. März 2014
Ich glaube, dass Herr Hagen tatsächlich im Koma lag, aber jeder halbwegs intelligente Mensch merkt beim Lesen, dass die darum gestrickte Geschichte schlicht und einfach ausgedacht ist.
Auch ich bin durch eine kleine Leseprobe auf das Buch gekommen und hab es mir dummerweise im blinden Vertrauen gekauft, weil es noch keine Rezensionen gab.

Das ganze strotzt nur so vor Hollywood-Klischees. Während ihr Mann im Koma liegt, verkuppelt Kimberley im Krankenhaus mal so eben noch die starke, hübsche aber einsame Krankenschwester Vivi, mit dem gutmütigen und leicht schüchternen Bruno.
Von den anderen typischen Charakteren ist auch jeder da, die strenge Oberärztin, deren Herz sie am Ende aber auch noch erweicht sowie die rustikale Russin Svetlana mit ihrem Wirtshaus nebenan.
Kimberley ändert im Krankenhaus also mal eben den Schichtplan und organisiert ein Date für die beiden bei Russin Svetlana. Natürlich ein voller Erfolg.
Da hat wohl jemand zu viele Hollywood Filme geschaut. Den das ist nur ein Beispiel von vielen!

Wer das Ganze für bare Münze nimmt, tut mir Leid!

Ich fand das Buch deshalb größtenteils langweilig und vorhersehbar, natürlich leben am Ende alle glücklich bis ans Ende ihrer Tage, auch Bruno und Vivi, das frisch verkuppelte Paar.

Was mich nur so sauer macht, ist dass hier das Interesse an dem Thema Koma/Nahtod-Erlebnisse ausgenutzt wird und einige leichtgläubige das auch noch so abnehmen.

Also mein Rat: BITTE NICHT KAUFEN! Oder kaufen, sich grün ärgern und aus dem Fehler lernen (und dann aber bitte andere in einer Rezension warnen). Ich ärgere mich jedenfalls und hätte gerne mein Geld zurück.

P.S.: Wer auf Rosamunde Pilcher steht, kann hier allerdings nicht viel falsch machen ;)
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am 21. September 2015
9 Minuten Ewigkeit – Eine Liebe zwischen Leben und Tod (Unser Koma-Tagebuch) von Clemens Hagen und Kimberly Hoppe

Inhalt
Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.
Der Autor Clemens Hagen wird mit einer geplatzten Ader an der Speiseröhre ins Krankenhaus eingeliefert und stirbt dort. Neun Minuten gilt er als klinisch tot, dann kann er reanimiert werden und wird in ein künstliches Koma versetzt. Das Buch beschreibt zum einen seine Erinnerungen an eine albtraumhafte Welt in die er durch das Koma rutscht, zum anderen wird der Klinikalltag durch seine Freundin Kimberly Hoppe beschrieben, die über den gesamten Leidensweg ein Tagebuch geführt hat.

Erzählstränge
Die Erzählstränge wechseln sich beständig ab. Der Leser benötigt einen Augenblick, um in den wechselnden Fluss zwischen Traumwelt und Realität zu gelangen. Das erscheint mir jedoch durchaus gewollt.
Wer jemals in einer Klinik war (und vielleicht sogar eine Intensivstation aufsuchen musste) kann vieles vom Klinikalltag nachvollziehen. Wer noch nicht das Vergnügen hatte, erfährt hier eine Menge.

Aufmachung:
Das Buch erscheint in Klappenbroschur (Soft-Cover). Es ist trotzdem sehr robust und gut verarbeitet.

Fazit:
Der Leidensweg und damit das Buch birgt eine erschreckende Faszination der man sich kaum zu entziehen vermag. Hinzu kommt eine gewisse tragische Komik, die der Alltag in einer Klinik und vor allem die bizarren Albträume von Clemens Hagen mit sich bringen. Ein durchaus Lesenswertes Buch finde ich!
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am 16. Mai 2014
Die zwei Autoren sind Profis im Schreiben, was das Lesen solcher aussergewöhnlicher Themen gut lesbar macht. Hinzu kommt ihre Gabe, sich selber präzise wahrzunehmen und uns Leser an ihrem Innenleben teilhaben zu lassen. Die detailliert wiedergegebenen Erfahrungen dieses Paars, von ihm als Koma-Patient und von ihr als liebevoll und motivierend begleitende Person sind etwas Besonderes. Sie sind ein Geschenk für all jene, die schon ähnliche Erfahrungen sammeln mussten oder die sich in solche Grenzbereiche unseres Lebens einfühlen möchten. Für mich persönlich war das sehr wertvoll und erhellend. Es wird meine Begleitung schwerkranker Menschen und meine innere Haltung gegenüber Grenzsituationen im Leben und Sterben bereichern.
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am 10. April 2014
Dachte ich, ich würde endlich ein Buch erstehen das nicht mit Klischees der allgemeinen Nahtoderfahrungen arbeitet, sondern echte Erfahrungsberichte erhält so kann ich nur sagen - vielen Dank für Nichts. Ich kann aufgrund meiner Krankenakten 2 Herzinfarkte mit 7 bzw. 5minütigem Herzstillstand nachweisen gefolgt von 5 bzw. 14 Tagen künstlichem Koma und ich habe Horror erlebt. Horror der mich dazu gebracht hat in meiner Patientenverfügung festzulegen im Fall der Fälle an mir keine Reanimationsmaßnahmen vorzunehmen.
Die Story von Frau Hoppe könnte ja noch als schlechter Roman durchgehen, die Märchenstunde von Herrn Hagen aber ist einfach unglaubwürdig. Ich stelle nicht die Krankengeschichte von Herrn Hagen in Frage. Aber hier sind Dem „Herrn Vorsitzenden“ doch die Gäule der Phantasie durchgegangen. Es gibt durchaus Paralelen zu meinen Erfahrungen diese hatten allerdings keinen Regiseur aus Hollywood.
PS.
Würde mich gerne einmal mit den beiden Schriftgelehrten Andrian Kreye, Süddeutsche Zeitung und Frank Schmiechen, Die Welt
Im übrigen schließe ich mich der Rezension von Fr. Felicia Davis an. Klasse
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am 12. März 2014
Ich habe mir dieses Buch als E-Book gekauft und es in einem Rutsch gelesen, so sehr haben mich die Erlebnisse von Clemens und Kimberly während Clemens Zeit im Koma gefesselt. Was er in seinen "realen" Träumen erlebt hat ist der helle Wahnsinn und man kann sich nur wünschen nie in eine solche Situation zu kommen. Kimberly erzählt wie schwer diese Zeit für sie war in der sie nur hilflos daneben sitzen und nichts weiter tun konnte als hoffen, bangen, mit zu leiden und ihren Verlobten ihre Wärme und Liebe spüren zu lassen.... Von mir gibt es für dieses Buch 5 Sterne und eine ganz klare Kaufempfehlung.
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am 24. Juli 2014
Zu Anfang war das Buch recht spannend und sachlich geschrieben aber ab dem zweiten Viertel des Buches ist es nur noch ein langweiliges und kitschiges "Liebestagebuch". Zudem sind einfach viele Dinge so unglaubwürdig und abstrus, das ich mich beim Lesen schon fast für die Autoren geschämt habe. Beispielsweise die Verkupplungs-Geschichte: Als Verlobte eines Patienten ändert man den Dienstplan der Pflegekräfte (bei der Oberärztin höchstpersönlich) so ab, das Krankenschwester und Krankenpfleger nach jahrelanger Zusammenarbeit endlich mal in der Kneipe nebenan ein romantisches Trinkgelage feiern zu können (..selbstverständlich ist auch dieses von der Verlobten arrangiert worden...) um sich dann urplötzlich ineinander zu verlieben?!
Ich denke in solchen Situationen hat man doch weit anderes im Sinn.
Das war mein erstes Buch, was sofort weiter verkauft worden ist...
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am 12. März 2014
Ich habe das Buch angefangen zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es ist sehr anschaulich geschrieben und gibt einen sehr guten Eindruck was künstliches Koma überhaupt bedeutet, sowohl für den Patienten, wie auch für die engsten Angehörigen. Außerdem vermittelt es sehr viel von der Arbeitswirklichkeit auf einer Intensivstation. Total ungewöhnlich und erschreckend sind die geschilderten Alpträume des Komapatienten, da wird einem erst bewußt, was Grenzerfahrung mit dem Tod bei einem Menschen auslöst.
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Manchmal ist es klüger, auf die Aussagen kritischer Rezensenten zu hören - oder man ärgert sich eben grün, wie von einer Co-Rezensentin prophezeit.

Das Buch erscheint mir als zum großen Teil fabuliertes Elaborat, abgefasst in absolut unbeholfener, banaler Sprache .
Es fällt wahrlich schwer zu glauben, dass die beiden Autoren Journalisten mit Buchveröffentlichungen sind. Klischeehaft, hölzern und unglaubwürdig die (erfundene?) Story. Ob erfunden oder nicht - stilistisch wird die platte Sprache in keiner Weise dem Thema gerecht. Es ist mir ein Rätsel, wieso ein so überaus naiv, simpel, ja primitiv gesticktes "Buch" derart viele positive Beurteilungen und auch Besprechungen in überregionalen Medien erhielt - liegt es vielleicht an den Beziehungen der beiden Großliteraten?

Zu dem höchst interessanten Thema der Nahtoderfahrungen gibt es viel bessere Literatur und auch glaubwürdigere, plastische Erfahrungsberichte, genannt seien hier lediglich Prof. Schröter-Kuhnhards Forschungen.

Ich muss mich bedauerlicherweise meiner Vor-Rezensentin anschließen: Dieses "Buch" (anders kann ich die Ansammlung beidseitig beduckten Papier nicht bezeichnen) ist absolut jenseits auch des bescheidensten Anspruchs. Leider muss ich einen Stern geben, da sonst die Rezension nicht veröffentlicht wird. Nicht kaufen!
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