earlybirdhw2015 Hier klicken mrp_family lagercrantz Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More praktisch w6 Fire HD 6 Shop Kindle Sparpaket Autorip SummerSale

Kundenrezensionen

12
4,0 von 5 Sternen
Neun Erzählungen
Format: TaschenbuchÄndern
Preis:7,95 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2001
Natürlich kennt der Normalsterbliche nur ein Buch von J.D. Salinger. Warum, ist mir ein Rätsel, denn mit "9 Stories" hat der öffentlichkeitsscheue Autor seine besten Geschichten zu einem wahren Meisterwerk zusammengefasst. Die Verbitterung, die Seymour in "A perfect day.." empfindet, die verlorene kindliche Unschuld, welche die Protagonistin in "Uncle Wiggily" betrauert oder der Einfluss der Realität auf die Geschichte des "Laughing Man" sind großartig konzipiert und voller versteckter Hinweise. Ein Schuß vor den Bug der Massengesellschaft und dem Streben nach Erwachsen-sein.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. September 1999
Salinger schreibt auch Kurzgeschichten. Neun Stück davon sind in diesem Buch versammelt. Alle mit ungewöhnlichen und deshalb faszinierenden Titeln und ebensolchem Inhalt. Ungewöhnlich. Abstrakt. Experimentell und ein bisschen verrückt. So wie Salingers Werke, abgesehen von seinem Hauptwerk, dem „Fänger im Roggen", zu lesen sind. Schwerere Kost, interpretierbar, nichts zum Lesen für zwischendurch, wohl eher etwas für den Deutschunterricht an Gymnasien. Dort jedenfalls habe ich das erste Mal Bekanntschaft mit Salingers Kurzgeschichten gemacht und die Arbeit daran war nicht die einfachste, aber immerhin eine der faszinierendsten im gesamten Schulalltag. Wenigstens hat es mich zu Salinger gebracht und ich denke, daß es interessierten Lesern ähnlich gehen wird. Faszinierend an Salinger ist, daß man seine Charaktere nachvollziehen kann, weil sie immer wider auftauchen. Wie ein große Familie, in jedem Buch, außer im „Fänger im Roggen" natürlich. Dieses Buch ist ein passables, das an sein Hauptwerk nicht heranreicht, trotzdem aber lesenswert ist und deshalb verdient es seine vier Sterne, für mehr reicht es leider nicht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Oktober 2004
Wer den "Fänger im Roggen" kennt, wird von dieser Sammlung vermutlich enttäuscht sein. Zu heterogen ist das Material, das der New Yorker Schreibverweigerer Salinger hier zusammengestellt hat. Die Stories umfassen die Zeit vor 1951, sind also als Vorarbeiten zum "Fänger" zu verstehen, der erzähltechnisch eine auf Romanlänge gestreckte Kurzgeschichte ist.
Mit "A Perfect Day for Bananafish", 1948 zum ersten Mal in der amerikanischen Literaturzeitschrift "The New Yorker" erschienen, eröffnet der Band. Hier wird dem Leser eine Geschichte um die Ohren gehauen, mit der - wie es scheint - wenig anzufangen ist. Der Protagonist Seymour Glass, seit dem Krieg leicht verwirrt, macht mit seiner Frau eine Urlaubsreise, lernt dort ein kleines Mädchen kennen, mit dem er sich am Strand über Bananenfische unterhält, kurz dananch geht er zum Hotel zurück und schießt sich in Anwesenheit seiner schlafenden Frau eine Kugel durch den Kopf.
Einem konservativeren Erzählstil verpflichtet ist die Geschichte "Pretty Mouth an Green my Eyes". Sie fällt aus dem Rahmen der übrigen Stories, erschließt sich einem beim Lesen jedoch ungleich schneller, weshalb ich sie sehr gern mag. Auch hier verarbeitet Salinger sein Thema der Lüge, die dem Erwachsensein quasi immanent zu sein scheint und vor der man nur als Kind gefeit ist.
Der Erzählband ist in toto sehr gewöhnungsbedürftig, obwohl Salingers herausragendes Talent beim Schreiben von Dialogen und der Komposition einer Story auch hier heraussticht. Ich persönlich würde das Buch nur Hard-Core-Lesern empfehlen.
55 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2010
... und das nicht nur für Fans des "Fänger im Roggen"
Die neun Geschichten haben ihre ganz eigene Atmosphäre und kommen einem vor wie persönliche Erinnerung, die einem sehr liebevoll von seinem Opa erzählt werden.
Danke für diese neun erzählungen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2012
Salinger, seines Zeichens Schriftsteller der amerikanischen Postmoderne, liefert mit diesem Band
einen Beweis für seine Klasse. Literarisch sowie inhaltlich weiß sein Schaffen zu überzeugen, und nicht zuletzt
veranlassen seine Texte zum Nachempfinden des Dargestellten. Liebevolle, einfühlsame Episoden wechseln sich
mit rationalen, unterkühlten Schilderungen ab. Aus dieser Melange von Stilistiken geht hervor, wie facettenreich der
amerikanische Dichter sein eigenes Schaffen auslegt.

In jedem Falle war es ein Genuss, seinen Worten lauschen zu dürfen, den zahlreichen
Erzählungen, die allesamt originell daherkommen, beizuwohnen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2005
Jerome David Salinger war gewiss einer der talentiertesten Schriftsteller des letzten Jahrhunderts. Dies bescheinigte ihm auch Hemingway, als er ihn während des 2. Weltkrieges kennenlernte. Salinger war als Soldat in Europa, was sichtlich Spuren hinterließ. Er überzeugt durch einen genialen Schreibstil mit durchkonstruierten Dialogen und glaubhaften, wenn auch diffusen Charakteren.
Liebhaber intelligenter Kurzgeschichten werden teils auf ihre Kosten kommen, teils nicht. Manchmal fehlt den Geschichten ein Pep oder eine Pointe, was aber sicherlich auch seinen Reiz hat. Hauptthema ist zumeist der Verlust der kindlichen Unschuld. Besonders bewegend fand ich "Für Esmé mit Liebe und Unrat". Es herrscht eine ganz besondere Erzählatmosphäre vor und eine plötzliche Wendung, die Autobiographisches beinhaltet..
Für mich persönlich stellte der "Fänger im Roggen" eine solidere Einheit dar, hat man diesen aber schon gelesen, kann man sich mit den Erzählungen befassen. Mitunter aufgrund des insgesamt schmalen Werks des Verfassers für Fans empfehlenswert.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. März 2005
...scheint die Leserschaft ja ziemlich zu spalten. Ich denke, die entscheidende Frage ist, ob sein unverwechselbarer Erzählstil und seine mit viel zutiefst menschlicher Einfühlsamkeit beschriebenen (und, ja, zugegebenermaßen immer irgendwie ähnlichen) Figuren einen sogleich anrühren, faszinieren und gefangennehmen, oder eben nicht. Man muss sich einfach in irgendeiner Weise mit den zerbrechlichen, empfindsamen, irgendwie schizoiden und hilflos hochbegabten Figuren seiner erzählten Welt, wie z.B. Holden Caulfield im "Catcher" oder Seymour, Franny und den Glass Kindern identifizieren können, denke ich, denn sie sind meiner Meinung nach das eigentliche Erlebnis. Äußerlich gesehen passiert ja in den Geschichten wirklich nicht besonders viel, aber was die leisen, warmen, verzweifelten, oft entfremdeten zwischenmenschlichen Töne, und die Zeichnung bestimmter Charaktere, angeht, ist Salinger ein Meister, dessen Geschichten denen, die sich davon ergreifen lassen, einfach tief berühren müssen. In jedem Fall aber würde ich das Englische Original empfehlen, bei Salinger ganz besonders wichtig.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 3. Dezember 2011
Den "Fänger im Roggen" habe ich in jungen Jahren gelesen. "Neun Erzählungen" fiel mir als Remittend auf dem Grabbeltisch im Kaufhaus in die Hände. Die erste Geschichte "Ein herrlicher Tag für Bananen Fisch" hat mir gar nicht gefallen - ein Ende mit - m.E. - billigem Schockeffekt. Das Buch lag dann erst einmal im Regal, in der Annahme, dass die anderen Geschichten ähnlich ausfallen.
Doch weit gefehlt! Bis auf ein, zwei Ausnahmen sind die Erzählungen von hoher Qualität. Gut zu lesen. Kurzweilig und sehr interessant in der Perspektive. Am meisten hat mich das Talent des Autors für das - scheinbar unbedeutende - Detail beeindruckt. Ähnlich wie bei T.C: Boyle, nur das bei Salinger der zynische Humor nicht so stark ausgeprägt ist. Allen in allem kann ich die "Neun Erzählungen" jedem Freund von amerikanischer Literatur empfehlen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 1999
Eines kann man sicher sagen: Wem der "Fänger im Roggen" gefallen hat (und wem hat er nicht gefallen), der wird auch dieses Buch verschlingen und es nicht bereuen. Auch ich hatte es in durchweg positiver Erinnerung, als ich es vor kurzem wieder zur Hand nahm. Um so überraschter war ich, daß mich einige Geschichten regelrecht langweilten, obwohl an ihrer schriftstellerischen Qualität gar kein Zweifel bestehen kann. Salingers Dialoge sind brilliant, der Verlauf der Erzählungen stimmig und einige der Schlußpointen konnten überhaupt nur ihm einfallen. Salingers Thema seit jeher ist der Verlust der Kindlichkeit, das Verschwinden der kleinen Träume und Verrücktheiten aus dem Alltag. Nicht nur in dem "Lachenden Mann", wo der Ich-Erzäher explizit ein kleiner Junge ist, ist seine Perspektive die eines kleinen Jungen, der großäugig und mitfühlend die Welt der Erwachsenen beobachtet. Oft reden die Erwachsenen auch über die "Macken" ihrer Kinder oder die Spinnereien des Schwiegersohnes und entlarven sich so als innerlich tot (die kindliche Perspektive ist hier als das nicht-zu-Wort-kommende präsent). Es ist das Portrait einer absolut statischen Gesellschaft, und ich denke daß ist der Punkt, der mir diese Erzählungen so fremd gemacht hat. Es gibt nur zwei Fraktionen: Die verbitterten, abgestumpften Erwachsenen und die phantasievollen, lebendigen Kinder. Salinger ist radikal: Trau keinem über dreizehn, und genau das kann ich ihm nicht mehr abnehmen, denn mit Lamoryanz über eine verlorene Kindheit, so wichtig sie als erster Schritt ist, kann man kein Leben gestalten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 28. August 2015
Sehr interessante, tiefe, rätselhafte Erzählungen, die man immer wieder lesen und neu entdecken kann! Immer geht es um Motive der (kindlichen) Unschuld vs. die Erwachsenenwelt, um das Eindringen des Krieges in das Leben Einzelner, um die Isolation eines durch Krieg Traumatisierten vs. den American Way of Life, um Logik vs. Intuition und um zenbuddhistische Philosophie und Fragen rund um Immaterialismus, Wiedergeburt, Vergänglichkeit, Gott-Bewusstsein. Sehr zu empfehlen!
Genial ist die Geschichte "Teddy" mit einem unvergleichlichen, hochspannenden Zoom am Ende.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
Der Fänger im Roggen
Der Fänger im Roggen von Jerome D. Salinger (Taschenbuch - 2. Januar 2004)
EUR 8,99

Franny und Zooey
Franny und Zooey von J. D. Salinger (Taschenbuch - 1. Februar 2008)
EUR 8,95

Neun Erzählungen
Neun Erzählungen von J. D. Salinger (Taschenbuch - 2. Mai 2013)
EUR 9,99